DE267367C - - Google Patents

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DE267367C
DE267367C DENDAT267367D DE267367DA DE267367C DE 267367 C DE267367 C DE 267367C DE NDAT267367 D DENDAT267367 D DE NDAT267367D DE 267367D A DE267367D A DE 267367DA DE 267367 C DE267367 C DE 267367C
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valve
compressed air
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pressure pipe
air
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DENDAT267367D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267367-KLASSE 59 c. GRUPPE
in ständiger Verbindung steht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1912 ab.
Bei der nachstehend beschriebenen Druckluftwasserpumpe soll mit Hilfe von Druckluft Wasser auf ein höheres Niveau gehoben werden unter möglichst vollkommener Expansion, also Ausnutzung des gesamten Arbeitsvermögens der Druckluft. Die hierfür angewandte Einrichtung besteht aus einem Druckrohr A und einem Steigrohr B, deren untere Teile miteinander verbunden sind und hier das Fußventil f aufnehmen. Im oberen Teil des Druckrohres befinden sich die für den Zutritt und den Austritt der Druckluft dienenden Organe, welche durch einen Schwimmer e in einer besonderen Weise gesteuert werden. Das Zutrittsorgan c für die Druckluft ist, sofern es durch den Schwimmer nicht beeinflußt wird, geschlossen, das Austrittsorgan d dagegen geöffnet. Der Schwimmer e sucht in seiner höchsten Lage, die er von selbst durch die Höhe des Unterwasserspiegeis einnimmt, das Drucklufteinlaßventil c zu öffnen und das Austrittsventil d für die verbrauchte Luft zu schließen. Wird nun Druckluft zugelassen, so tritt diese durch das Ventil c in das Druckrohr A ein und treibt den Wasserspiegel herunter, wobei gleichzeitig das Wasser im Steigrohr B hochgetrieben wird und teilweise in den Obergraben sich entleert. Nach einer gewissen Senkung des Wasserspiegels fällt der Schwimmer in seine untere Grenzlage zurück und läßt das Druckluft ventil c sich schließen. Das Austrittsventil d bleibt dabei durch den Überdruck im Rohr A geschlossen. Es wirkt nun die im Rohr A eingeschlossene Druckluftmenge expandierend weiter auf die Wassersäule. Die erreichte Beschleunigung derselben ist aber bei richtiger Abmessung so groß, daß die Druckluft bis auf einen geringeren Druck, als dem Unterwässerspiegel entspricht, expandiert, so daß durch das Fußventil f Wasser in das Steigrohr eingesaugt wird. Allmählich kommt die Wassersäule zur Ruhe, und es treibt nun das größere Gewicht der Wassersäule im Steigrohr B gegenüber dem Druckrohr A die Säule in umgekehrter Richtung zurück, so daß der Wasserspiegel in A steigt und gleichzeitig die Luft aus A durch das Austrittsventil d und das Rückschlagventil g entweichen kann. Die Anwendung dieses Rückschlagventils hat den Vorteil, daß die Pumpe auch in einer solchen Tiefe aufgestellt werden kann, daß das Ventilgehäuse mit den Ventilen c und d unter dem Unterwasserspiegel liegt. Das Rückschlagventil g verhindert alsdann das Eindringen von Wässer durch das Austrittsventil d von oben. Sobald die Wassersäule A bis nahezu an die Ventile angestiegen ist, wird von dem dadurch in die obere Grenzlage gedrückten Schwimmer erst das Austrittsventil d zugedrückt und dann das Druckluft-Zuflußventil geöffnet.
Vorteilhaft wird das Drucklufteinlaßventil c in einer Haube über dem Austrittsventil d derart angeordnet, daß nach.Schluß des Ventils d die weiterschwingende Wassersäule die Luft in dieser Haube verdichtet, so daß das Ventil c durch den Überdruck geöffnet oder wenigstens durch das Zusammenwirken dieses Druckes mit
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dem Auftrieb des Schwimmers geöffnet wird; es braucht dann der Schwimmer nicht so groß gemacht zu werden. Er braucht bei genügender Ausnutzung des Überdrucks dann nur noch so
bemessen werden, daß er das durch den Überdruck geöffnete Ventil auch nach dem Druckausgleich offen hält.
Nachdem das Ventil c geöffnet worden ist, wiederholt sich das oben beschriebene Spiel von
ίο neuem.
Fig. ι und 2 zeigen verschiedene Ausführungsformen, indem im einen Falle die beiden Rohre A und B ineinander, im anderen Falle nebeneinander angeordnet sind. Fig. 3 zeigt das Ventilgehäuse in etwas größerem Maßstabe.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Druclduftwasserpumpe, bei welcher ein oben mit Druckluft-Zufluß- und -Abflußorganen versehenes Druckrohr in seinem unteren Teile mit einem Wasser abführenden Steigrohr in ständiger Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluft-Zuflußventil (c) nach Senkung des Wasserspiegeis um ein gewisses Maß durch einen Schwimmer (e) geschlossen wird, so daß die in dem Druckrphr (A) und dem Steigrohr (B) beschleunigte Wassersäule unter Expansion der Druckluft weiterschwingt, bis nach entsprechender Druckverminderung im Druckrohr (A) durch das Fußsaugventil (f) neues Wasser eintritt, worauf durch Rückschwingen der Wassersäule die expandierte Luft ausgetrieben wird, bis der Schwimmer (e) bei höchster Stellung des Wasserspiegels im Druckrohr (A) das Austrittsventil (d) für die verbrauchte Luft schließt und das Zufluß ven til (c) für die Drückluft wieder öffnet.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über dem vom Schwimmer (β) beeinflußten Austrittsventil (d) ein Rückschlagventil (g) für die austretende Luft vorhanden ist, das den Eintritt von Wasser in das Druckrohr (A) bei Anordnung des Ventilgehäuses unter dem Wasserspiegel hindert.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, bei welcher zwischen dem Luftauslaßventil (d) und dem Druckluft-Zuflußventil (c) ein Hohlraum derart angeordnet ist, daß nach Abschluß des Auslaßventils (d) sich in diesem Hohlraum durch die zurückschwingende Wassersäule eine. Luftverdichtung bildet, die die Öffnung des Druckluftventiles (c) erleichtert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1025332A4 (de) * 1997-09-24 2001-04-18 Edward A Corlew Rechnergestützte pumpkontrolle für mehrere bohrungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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