DE32074C - Selbsttätiger hydraulischer Luftdruckapparat für Ausschankzwecke - Google Patents

Selbsttätiger hydraulischer Luftdruckapparat für Ausschankzwecke

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DE32074C
DE32074C DENDAT32074D DE32074DA DE32074C DE 32074 C DE32074 C DE 32074C DE NDAT32074 D DENDAT32074 D DE NDAT32074D DE 32074D A DE32074D A DE 32074DA DE 32074 C DE32074 C DE 32074C
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Germany
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air pressure
valve
automatic hydraulic
pressure apparatus
lever
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Expired - Lifetime
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DENDAT32074D
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H. HAMMERSCHMIDT in Barmen-Rittershausen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1884 ab.
Die Erfindung betrifft eine Umsteuerung bei selbstthätigen hydraulischen Luftdruckapparaten. Die schnelle und energische Wirkung des Umsteuerungsmechanismus ist durch eine labile Anordnung des Umsteuerungshebels ECF erreicht, wodurch eine abwechselnde Verlängerung des einen und Verkürzung des anderen Hebelarmes und infolge dessen ein energisches und schnelles Andrücken des Abschlufsmechanismus und eine schnelle Umsteuerung erreicht wird. A ist das Zuleitungs- und B das Ableitungsrohr des Wassers. An dem Hebel C hängt ein aus zwei Abtheilungen bestehender Ballon DD1, dessen beide Theile durch ein hindurchgehendes, innerhalb der Ballons mit Oeffhungen versehenes Rohr E verbunden sind. Dieses Rohr steht wieder einerseits mit dem unteren Theil, andererseits mit dem oberen Theil des Kessels durch Schläuche in Verbindung. Ein Gegengewicht F hält diesem Doppelballon das Gleichgewicht. Das combinirte Aus- und Einlafsventil besteht aus zwei Ventilsitzen G und H, welche durch die Ventilspindel / und den darin befindlichen excentrischen Daumen abwechselnd geöffnet und geschlossen werden.
In demselben Augenblick, wo das eine Ventil geschlossen wird, wird das andere Ventil geöffnet. Auf dem Apparat befinden sich noch ein Luftsaugeventil, ein Luftdruckventil und ein Sicherheitsventil. Das Wasser tritt bei A durch das geöffnete Ventil G in den Kessel und treibt die in demselben befindliche Luft durch das Druckventil auf die zu hebende Flüssigkeit oder in ein Reservoir, aus dem dieselbe in comprimirtem Zustande beliebig entnommen werden kann. Mit dem Wasser im Kessel steigt auch vermittelst der Schlauchverbindung das Wasser in dem Ballon in' die Höhe, bis das Gewicht desselben so grofs wird, dafs es das an dem anderen Ende des Hebels H befindliche Gegengewicht F überwindet und vermittelst des doppelarmigen Hebels C, der Zugstange L und des Ventilhebels M das Einlafsventil durch die Drehung des excentrischen Daumens schliefst und das Ausgangsventil öffnet. Da der Drehpunkt des Hebels unterhalb seiner Mittellinie liegt, wird der Hebelarm, woran der Ballon oder der Hebelarm, an welchem das Gewicht hängt, je nachdem der eine oder andere Gegenstand sich senkt bezw. das Ein- oder Auslafsventil geschlossen wird, länger und bewirkt ein kräftiges, festes Zuhalten des Ventils. Sobald der Ballon sich senkt, füllt sich auch der obere Theil D1 und bewirkt nun ein längeres Verharren des Ballons in seiner tieferen Stellung. Derselbe wird erst wieder steigen, wenn das Wasser vollständig ausgeflossen ist, infolge dieses zweiten Ballons und infolge des zuletzt an einen kurzen Hebelarm wirkenden Gegengewichtes F. Dann wird das Gewicht F wieder das Uebergewicht erhalten und erst langsam, dann, sobald sich sein Hebelarm durch die Bewegung des Hebels verlängert, schnell das Auslafsventil vermittelst der Zugstange L, des Ventilhebels M und des an der Ventilstange befindlichen excentrischen Daumens

Claims (1)

  1. schliefsen und das Einlafsventil öffnen. Beim Eintreten des Wassers in den Ballon wird die Luft aus demselben durch den oberen Schlauch in den Kessel abgeführt.
    Pa teVt- Anspruch:
    Bei selbstthätigen hydraulischen Luftdruckapparaten die labile Anordnung der Gewichtsaufhängepunkte E F zum Hebeldrehpunkte C zum Zwecke der Hebelarmverlängerung und Verkürzung und des dadurch erzielten festen und bis zum Schlufs der Füllung oder Bewegung dauernden Anziehens der Abschlufsmechanismen für die Druck- und Abflufsleitung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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