DE361263C - Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes - Google Patents
Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen KesselwasserstandesInfo
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- DE361263C DE361263C DEG52495D DEG0052495D DE361263C DE 361263 C DE361263 C DE 361263C DE G52495 D DEG52495 D DE G52495D DE G0052495 D DEG0052495 D DE G0052495D DE 361263 C DE361263 C DE 361263C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/42—Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices
- F22B37/44—Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices of safety valves
- F22B37/443—Safety devices extinguishing the fire
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B27/00—Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel
- G11B27/10—Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Measuring tape travel
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 12. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-Ja 361263-KLASSE 13 c GRUPPE
(G 52495 Xl
13
c)
Gesellschaft für technische Neuerungen L. Bosse & Co. in Mülheim, Ruhr.
Vorrichtung zum Verhüten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kessel Wasserstandes.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verhüten von Dampfkesselexplosionen
infolge zu geringen- Kesselwasserstandes mit einem mit dem Kesselwasserstand bewegten
schwingenden Behälter, dessen Gewicht nebst Wasserfüllung durch ein Gegengewicht auegeglichen
ist, das bei unzulässigem Sinken des Wasserstandes und gleichzeitigem Entleeren
des Behälters eine Vorrichtung zum Löschen des Feuers in Tätigkeit setzt. Bei
861263
bekannten derartigen· Vorrichtungen öffnet das Gegengewicht einen Wasserleitungshahn
zum Einspritzen von Wasser in die Kesselfeuerung. Derartige Vorrichtungen haben den
Nachteil, daß der aus dem schwingenden Behälter abblasende Dampf nicht unmittelbar,
sondern mittels besonderer, zwischen Behälter und Kesselfeuerung eingeschalteter Einrichtungen
zum Löschen des Feuers nutzbar wird, ίο so daß dadurch die Anlage verwickelter und
demzufolge unsicherer gemacht ist. Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich
der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der schwingende Behälter oben mittels eines
Schlauches o. dgl. an eine nach der Feuerung führende Rohrleitung mit einem Abschlußorgan
angeschlossen ist, welches durch' den sinkenden Behälter zum Abblasen des Kesseldampfes
aus dem Behälter in die Feuerung geöffnet wird.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Abb. 1 die Anordnung einer Ausführungsform der
neuen Vorrichtung in Verbindung mit einem Dampfkessel im Aufriß, und Abb. 2 zeigt die
Vorrichtung im Querschnitt in größerem Maßstab.
An der Stelle des niedrigsten Wasserstandes
zweigt vom Dampfkessel ein Rohr 1 ab, an
das sich ein Metallschlauch 2 anschließt, der mittels einer drehbar auf Kugeln gelagerten
Hohlwelle 16 mit einem Zwischenbehälter 3 verbunden ist. Mit diesem Behälter steht in
Höhe des niedrigsten Kesselwasserstandes durch ein Rohr 5· sowie durch eine obere
Dampfleitung 15 ein allseitig geschlossener Behälter 6 in Verbindung.
Mit einem auf der Hohlwelle 16 sitzenden Hebel 17 ist eine Stange 7 gelenkig verbunden,
die mittels eines Hebels 8 an ein Hahnküken 9 angreift, das eine vom Behälter 6 I
kommende', zur Feuerung des Kessels führende Dampfleitung 10, gegebenenfalls unter Beiwirkung
eines Gewichtes 13, öffnet und absperrt. Mit dem Behälter 3 ist ferner ein Gegengewicht
11 verbunden, das mit einer mit einem Abschlußhahn der Speiseleitung verbundenen
Stange 14 versehen und so schwer j wie der mit Wasser gefüllte Behälter 6 ist, I
so daß letzterer in gefülltem Zustande das Gewicht in gehobener Lage hält. Auf dem
freien Ende der Hohlwelle 16 sitzt eine Scheibe 19, die mittels eines Schnurzuges 20
eine Dampfpfeife 21 zum Ertönen bringt.
Wenn das Wasser im Kessel über dem niedrigsten Stand sich befindet, so ist der Behälter
6 in gleicher Höhe mit Wasser gefüllt (Abb. 2). Sinkt der Wasserstand im Kessel,
so fließt entsprechend das Wasser aus den Behältern 3 und 6 ab, so daß der Behälter 6 sich
hebt und das Gewicht 11 sinkt. Dadurch wird mittels der Stange 14 die Speiseleitung
abgesperrt und mittels der Stange 7 der Hahn 9 geöffnet. Der durch die Leitung 10
vom Kessel strömende Dampf löscht das Kesselfeuer aus. Gleichzeitig ertönt die Dampfpfeife.
Der Schlauch 2 gestattet eine Drehung der Hohlwelle 16 und damit des Behälters 3 ohne
Drehung des Rohres 1. Dieses kann auch in wagerechter Ebene gebogen sein, so daß der
schwingende Behälter 6 neben den Kessel verlegt wird. Anstatt durch einen- Schlauch 2
kann eine dichte Verbindung zwischen Rohr 1 und Behälter 3 durch Stopfbüchsen erreicht
werden.
Der Behälter 6 ist oben mit einem Hahn 12 versehen, um beim Füllen des Behälters die
Luft oder den Dampf aus dem Behälter abzulassen. Nach vollständigem Ablassen der
Luft und Füllen des Behälters 6 mit Wasser wird der Hahn geschlossen. Die Vorrichtung
ist nun gebrauchsfertig. Die Vorrichtung kann auch auf dem Kessel angeordnet sein.
Sobald nun hierbei Überdruck im Kessel entsteht, wird der Hahn am Behälter 6 geöffnet,
die Luft entweicht, und der Behälter füllt sich mit Wasser. Sinkt das Wasser unter den
niedrigsten Wasserstand, so läuft der Behälter leer. Die übrigen Vorgänge sind hierbei
die gleichen wie die bei der anderen An-Ordnung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum Verhüten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes mit einem mit dem Kesselwasserstand bewegten schwingenden Behälter, dessen Gewicht nebst Wasserfüllung durch ein Gegengewicht ausgeglichen ist, das bei unzulässigem Sinken des Wasserstandes und gleichzeitigem Entleeren des Behälters eine Vorrichtung zum Löschen des Feuers in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingende Behälter (6) oben mittels eines Schlauches o. dgl. an eine nach der Feuerung führende Rohrleitung (10) mit einem Abschlußorgan (9) angeschlossen ist, welches durch den sinkenden Behälter n-o zum Abblasen des Kesseldampfes aus dem Behälter in die Feuerung geöffnet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG52495D DE361263C (de) | 1920-12-04 | 1920-12-04 | Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG52495D DE361263C (de) | 1920-12-04 | 1920-12-04 | Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE361263C true DE361263C (de) | 1922-10-12 |
Family
ID=7130259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG52495D Expired DE361263C (de) | 1920-12-04 | 1920-12-04 | Vorrichtung zum Verhueten von Dampfkesselexplosionen infolge zu geringen Kesselwasserstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE361263C (de) |
-
1920
- 1920-12-04 DE DEG52495D patent/DE361263C/de not_active Expired
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