DE498702C - Fallhammer, dessen Baer durch Dampf, Pressluft oder ein aehnliches Treibmittel gehoben wird - Google Patents
Fallhammer, dessen Baer durch Dampf, Pressluft oder ein aehnliches Treibmittel gehoben wirdInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/38—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers driven by steam, air, or other gaseous pressure
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Description
- Fallhammer, dessen Bär durch Dampf, Preßluft oder ein ähnliches Treibmittel -gehoben wird Die Erfindung bezieht sich auf diejenigen Fallhämmer, deren Bär durch Dampf, Preßluft oder ein ähnliches Treibmittel gehoben wird und bei welchen der Bär bei seiner Bewegung auf die Steuerorgane durch einen in seine Bahn hineinragenden Anschlag o. dgl. einwirkt. Bei derartigen Einrichtungen besteht die Gefahr, daß das Steuergestänge oder der Anschlag durch sein Eigengewicht oder andere Einflüsse aus der eingestellten Stellung in die Anfangslage zurückkehrt, so daß die genannten Teile durch den fallenden Bären beschädigt werden können.
- Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung dieses Übelstandes. Zu dem Zwecke wird der Anschlag oder das Steuergestänge in seiner zurückgedrückten Stellung selbsttätig verriegelt. Das Auslösen der Verriegelung erfolgt ebenfalls selbsttätig, und zwar durch den Hammerbären gegen Ende seines Falles.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen. Der Ständer des Fallhammers ist darin mit a, der Bär mit b und das Gestänge für die Steuerung der Ventile mit c bezeichnet.
- Bei dem in Abb. i bis 3 gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht der in die Bahn des Bären ragende Anschlag aus .einem um den Punkt d drehbaren Doppelhebel. Ein Arm des Hebels ist mit dem Gestänge c verbunden, während der andere Arm e daumenartig gestaltet ist. Außerdem besitzt der Doppel-Nebel einen nasenförmigen Ansatz g für den Angriff eines Riegels f. Dieser gleitet in einer Führung lt und steht mit einem um den Punkt i schwingenden Hebel k in Verbindung. Letzterer und ebenso das Gestänge c stehen unter dem Einfluß von Zugfedern.
- Die Wirkungsweise ist aus der Zeichnung leicht ersichtlich. Bei der unteren Lage des Bären (Abb. i) ragt der Daumen ein die Bewegungsbahn des Bären, während der Hebel k durch eine Schrägfläche des Bären nach unten gedrückt und damit der Riegel f zurückgezogen ist. Wird das Einlaßventil geöffnet und steigt der Bär (s. Abb. 2), so wird der Daumen e aus der Bewegungsbahn des Bären zurückgedrängt und verursacht dabei durch das Gestänge c z. B. das Abstellen des Dampfeinlaßventils. Gleichzeitig greift der Riegel f hinter die Nase-. Die Expansion des Dampfes im Zylinder bewirkt das weitere Steigen des Bären in seine oberste oder Umkehrstellung (s. Abb. 3), in welcher er zwecks Abgabe von Einzelschlägen in bekannter Weise festgehalten «erden kann. Der fallende Bär hat zuverlässig freie Bahn, weil die Verriegelung des Gestänges c, e so lange aufrechterhalten wird, bis der Bär auf den Hebel k trifft und diesen in die aus Abb. i ersichtliche Anfangslage bringt.
- Die Ausführungsform nach Abb. d. unterscheidet sich von der beschriebenen Einrichtung nur dadurch, daß der Riegel f als drehbare Klinke ausgebildet ist, die in der unteren Stellung des Steuergestänges c über einen an seinem unteren Ende vorgesehenen Bund in greift.
- Gemäß Abb. 5 schwingt die Steuerstange c um den festen Drehpunkt o. Der Anschlag besteht aus einem waagerecht geführten Bolzen ia, der einen Ausschnitt für den Eingriff des Riegels f besitzt.
- Zwecks Regelung der Füllung des Zylinders kann der in die Bahn des Bären hineinragende Anschlag einstellbar sein. Ein Ausführungsbeispiel hierfür zeigt die Abb.6. Hier ist der daumenartige Anschlag e an einer die Seite eines Gelenkparallelogramms bildenden Stange p in der Höhenlage verstellbar angebracht. Die Verriegelung des Gestänges erfolgt dadurch, daß der Riegel f hakenartig ist und unter einen Ansatz r des Doppelhebels s greift.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fallhammer, dessen Bär durch Dampf, Preßluft oder ein ähnliches Treibmittel gehoben wird und bei welchem der Bär bei seiner Bewegung auf die Steuerorgane durch einen in seine Bahn hineinragenden Anschlag einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß derAnschlag (e oder n) oder das Steuergestänge (c) in einer dem zurückgedrückten Zustand des Anschlags entsprechenden Lage selbsttätig verriegelt wird. z. Fallhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung durch den Hammerbären (b) gegen Ende seines Falles selbsttätig ausgelöst wird. 3. Fallhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (e) mit dem Steuergestänge (c) hebelartig verbunden ist und einen Ansatz oder eine Aussparung für den Eingriff des Riegels (f) aufweist. q.. Fallhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (f) oder ein mit ihm verbundener Hebel (k) gleichfalls in die Bahn des Bären hineinragt.
Priority Applications (1)
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| DES92959D DE498702C (de) | 1929-07-26 | 1929-07-26 | Fallhammer, dessen Baer durch Dampf, Pressluft oder ein aehnliches Treibmittel gehoben wird |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE498702C true DE498702C (de) | 1930-05-24 |
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ID=7517602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92959D Expired DE498702C (de) | 1929-07-26 | 1929-07-26 | Fallhammer, dessen Baer durch Dampf, Pressluft oder ein aehnliches Treibmittel gehoben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE498702C (de) |
-
1929
- 1929-07-26 DE DES92959D patent/DE498702C/de not_active Expired
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