DE201153C - - Google Patents

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DE201153C
DE201153C DENDAT201153D DE201153DC DE201153C DE 201153 C DE201153 C DE 201153C DE NDAT201153 D DENDAT201153 D DE NDAT201153D DE 201153D C DE201153D C DE 201153DC DE 201153 C DE201153 C DE 201153C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/0018Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
    • G07G1/0027Details of drawer or money-box

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201153 KLASSE 43«. GRUPPE
in CHEMNITZ.
vorbereitet wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sperrvorrichtung für die Geldschubkästen von Kontrollkassen, die in den Fällen Anwendung finden soll, in denen die Vorbereitung der Freigabe eines Geldbehälters durch Hineindrücken des Geldbehälters erfolgt. Ist bei der folgenden Bedienung der Kasse der Kasten herausgeschnellt und sind die der Kasse zufallenden Funktionen, wie
ίο Druck, Addition usw., vollendet worden,' so muß der Kasten wieder hineingeschoben werden. Erfolgt 'dies zu kräftig,. so könnte derselbe über seine Normalstellung hinaus sofort wieder in die Stellung gelangen, durch die die Vorbereitung einer erneuten Freigabe erfolgt.
Derartige Möglichkeiten auszuschließen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Durch dieselbe ist die unbeabsichte Einstellung eines Kastens nicht möglich. Nach Vollendung einer Bedienung der Kasse muß der Kasten zunächst in seine Ruhestellung gebracht werden, und erst durch erneute Einwirkung auf derselben kann wieder eine Benutzung der Kasse erfolgen.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungs-" beispiele der Einrichtung dargestellt, die sich an die durch die Patentschrift 185653 bekannte Art Kassen anlehnen.
Nach der Ausführung Fig. 1 bis 3 ist ein an dem Geldbehälter α angebrachter Doppelhaken b, c mit einem nach unten stehenden Ansatz d versehen. Hinter dem Kasten ist bei e ein U-förmig gestalteter Anker f gelagert, dessen oberer Schenkel g beweglich mit der Sperrstange h verbunden ist, während der andere Schenkel ein Anschlagstück i trägt, das entsprechend dem Stück d seitlich verlängert ist. In Fig. 1 ist der Augenblick gezeigt, wo nach Vollendung einer Bedienung der Kasse der Kasten wieder eingeschoben wurde.
Durch die Abschrägung des Hakens b wird die Stange h gehoben. Dieser Bewegung muß der Anker f folgen. Hierdurch hebt sich dessen unterer Schenkel und kommt hierbei mit seinem Anschlag i in die Bahn des Ansatzes d. Hierdurch ist die Bewegung des Kastens begrenzt und ein weiteres Einschieben desselben unmöglich.
Fällt nunmehr die Stange h in den Haken b ein, so dreht sich der Anker/ und senkt sich Anschlag i wieder, wie Fig. 2 zeigt. Die einzelnen Teile befinden sich nunmehr in der Ruhelage.
Soll eine neue Bedienung der Kasse vorgenommen werden, so muß zwecks Vorbereitung der Addition, des Druckes usw., sowie der Öffnung des Kastens letzterer in bekannter Weise zurückgeschoben werden. Ein kleiner Spielraum bis zur schrägen Fläche des zweiten Hakens c genügt, um den Ansatz d so zu verschieben, daß bei dem folgenden Heben der Stange h und der dadurch bewirkten Ankerbewegung der Anschlag i hinter dem Ansatz d hochkommt, so daß die
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Bewegung des Kastens nicht mehr aufgehalten wird (Fig. 3).
Wird nach Vollendung des Kassenvorganges der Kasten hineingeschoben, so tritt die Hemmung der Einwärtsbewegung in der aus Fig. ι ersichtlichen, bereits beschriebenen Weise wiederum ein.
In Fig. 4 und 5 ist eine andere Anordnung des Ankers f1 dargestellt. Derselbe ist auf einer Achse e1 drehbar gelagert. Ein Ansatz i1 legt sich beim Einschieben des Kastens gegen das obere Ende der Stange h. An dem Anker sitzt ein federndes Stück k, dessen Ende unter einen Ansatz der Stange h greift. An der Stange h ist noch ein Anschlag / angebracht. Durch ein Sperrstück m wird der Anker f1 in seiner jeweiligen Lage gehalten. Fig. 4 zeigt die Stellung der Teile nach dem Zuschieben eines Geldbehälters. Wie ersichtlich, stößt 'die Stange h gegen z1, wodurch ein zu weites Hineindrücken des Geldbehälters unmöglich ist. Wird der Kasten losgelassen, so fällt die Stange h in den Haken b ein. Bei der Abwärtsbewegung der Stange h wird durch das Stück k der Anker^/1 zurückgedrückt und kommt in die Lage nach Fig. 5. Soll jetzt eine neue Kassenbedienung erfolgen, so kann sich die Stange h ungehindert heben und in den Haken c einfallen.
Wird der Kasten ausgelöst und fällt dann die Stange h nach unten, so stößt der Anschlag / gegen den Teil gl des Ankers und bewirkt hierdurch eine Umstellung desselben in die Lage nach Fig. 4.
Während in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, daß die Einrichtung gleichzeitig zur Einstellung weiterer Kassenmechanismen dienen kann, ist es natürlich auch angängig, die Einrichtung ganz unabhängig von den übrigen Mechanismen der Kasse nur als Selbstsperrung des Kastens zu verwenden. Die Lagerung kann der Form und Art der Kasse entsprechend ganz verschieden sein. Fig. 6 und 7 zeigen "beispielsweise, wie die Sperrteile unabhängig von den übrigen Kassenmechanismen gelagert sein können. Die einzelnen Teile sind mit denen in Fig. 4 und 5 übereinstimmend bezeichnet, und an Hand der zu diesen Figuren gegebenen Erläuterungen wird ohne weiteres auch die Wirkung dieser Ausführungsfonn klar sein.
Die Sperrung selbst erfolgt durch eine am Geldbehälter befestigte Stange n; die Doppelhaken b, c und Stange h sind ganz unabhängig von dieser Einrichtung und bewirken in bekannter Weise nur die Einstellung der Mechanismen für die Registrierung des Kassenvorganges und die Vorbereitung zum Öffnen des Kastens.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sperrvorrichtung für Kontrollkassenschubladen, deren Freigabe durch ihr Zurückschieben vorbereitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vollendung einer Bedienung der Kasse beim öffnen eines Geldbehälters ein Anschlag fz'bzw. i'J selbsttätig derart eingestellt wird, daß beim Schließen des Geldbehälters infolge des als Sperrung wirkenden Anschlages zunächst nur ein Hineinschieben des Behälters bis in die Ruhestellung möglich ist und dann erst eine erneute ungehinderte Zurückbewegung des Geldbehälters zwecks Vorbereitung der Freigabe des Geldbehälters zu neuer Öffnung desselben vorgenommen werden kann.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Geldbehälter sitzender oder von diesem bewegter Teil (d, η oder h) beim Schließen des Geldbehälters gegen den Anschlag - (i oder il) eines schwingenden Ankers (f oder/1J stößt, der sich Bei seiner Rückbewegung in die Ruhestellung derart einstellt, daß er bei erneuter Zurückbewegung des Behälters nicht mehr im Wege steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5518571A (en) * 1990-08-24 1996-05-21 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Use of polyester resins as hot-melt adhesives

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5518571A (en) * 1990-08-24 1996-05-21 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Use of polyester resins as hot-melt adhesives

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