DE201153C - - Google Patents
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- DE201153C DE201153C DENDAT201153D DE201153DC DE201153C DE 201153 C DE201153 C DE 201153C DE NDAT201153 D DENDAT201153 D DE NDAT201153D DE 201153D C DE201153D C DE 201153DC DE 201153 C DE201153 C DE 201153C
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- Germany
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07G—REGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
- G07G1/00—Cash registers
- G07G1/0018—Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
- G07G1/0027—Details of drawer or money-box
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201153 KLASSE 43«. GRUPPE
in CHEMNITZ.
vorbereitet wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sperrvorrichtung für die Geldschubkästen
von Kontrollkassen, die in den Fällen Anwendung finden soll, in denen die Vorbereitung
der Freigabe eines Geldbehälters durch Hineindrücken des Geldbehälters erfolgt. Ist bei der folgenden Bedienung der
Kasse der Kasten herausgeschnellt und sind die der Kasse zufallenden Funktionen, wie
ίο Druck, Addition usw., vollendet worden,' so
muß der Kasten wieder hineingeschoben werden. Erfolgt 'dies zu kräftig,. so könnte derselbe
über seine Normalstellung hinaus sofort wieder in die Stellung gelangen, durch die
die Vorbereitung einer erneuten Freigabe erfolgt.
Derartige Möglichkeiten auszuschließen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Durch
dieselbe ist die unbeabsichte Einstellung eines Kastens nicht möglich. Nach Vollendung
einer Bedienung der Kasse muß der Kasten zunächst in seine Ruhestellung gebracht werden,
und erst durch erneute Einwirkung auf derselben kann wieder eine Benutzung der Kasse erfolgen.
In den Zeichnungen sind drei Ausführungs-" beispiele der Einrichtung dargestellt, die sich
an die durch die Patentschrift 185653 bekannte Art Kassen anlehnen.
Nach der Ausführung Fig. 1 bis 3 ist ein an dem Geldbehälter α angebrachter Doppelhaken
b, c mit einem nach unten stehenden Ansatz d versehen. Hinter dem Kasten ist
bei e ein U-förmig gestalteter Anker f gelagert, dessen oberer Schenkel g beweglich
mit der Sperrstange h verbunden ist, während der andere Schenkel ein Anschlagstück i trägt,
das entsprechend dem Stück d seitlich verlängert ist. In Fig. 1 ist der Augenblick
gezeigt, wo nach Vollendung einer Bedienung der Kasse der Kasten wieder eingeschoben
wurde.
Durch die Abschrägung des Hakens b wird die Stange h gehoben. Dieser Bewegung
muß der Anker f folgen. Hierdurch hebt sich dessen unterer Schenkel und kommt
hierbei mit seinem Anschlag i in die Bahn des Ansatzes d. Hierdurch ist die Bewegung
des Kastens begrenzt und ein weiteres Einschieben desselben unmöglich.
Fällt nunmehr die Stange h in den Haken b ein, so dreht sich der Anker/ und senkt sich
Anschlag i wieder, wie Fig. 2 zeigt. Die einzelnen Teile befinden sich nunmehr in der
Ruhelage.
Soll eine neue Bedienung der Kasse vorgenommen werden, so muß zwecks Vorbereitung
der Addition, des Druckes usw., sowie der Öffnung des Kastens letzterer in bekannter
Weise zurückgeschoben werden. Ein kleiner Spielraum bis zur schrägen Fläche des zweiten Hakens c genügt, um den Ansatz
d so zu verschieben, daß bei dem folgenden Heben der Stange h und der dadurch
bewirkten Ankerbewegung der Anschlag i hinter dem Ansatz d hochkommt, so daß die
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Bewegung des Kastens nicht mehr aufgehalten wird (Fig. 3).
Wird nach Vollendung des Kassenvorganges der Kasten hineingeschoben, so tritt die
Hemmung der Einwärtsbewegung in der aus Fig. ι ersichtlichen, bereits beschriebenen
Weise wiederum ein.
In Fig. 4 und 5 ist eine andere Anordnung des Ankers f1 dargestellt. Derselbe ist auf
einer Achse e1 drehbar gelagert. Ein Ansatz i1
legt sich beim Einschieben des Kastens gegen das obere Ende der Stange h. An dem Anker
sitzt ein federndes Stück k, dessen Ende unter einen Ansatz der Stange h greift. An
der Stange h ist noch ein Anschlag / angebracht. Durch ein Sperrstück m wird der
Anker f1 in seiner jeweiligen Lage gehalten.
Fig. 4 zeigt die Stellung der Teile nach dem Zuschieben eines Geldbehälters. Wie
ersichtlich, stößt 'die Stange h gegen z1, wodurch
ein zu weites Hineindrücken des Geldbehälters unmöglich ist. Wird der Kasten losgelassen, so fällt die Stange h in den
Haken b ein. Bei der Abwärtsbewegung der Stange h wird durch das Stück k der Anker^/1
zurückgedrückt und kommt in die Lage nach Fig. 5. Soll jetzt eine neue Kassenbedienung
erfolgen, so kann sich die Stange h ungehindert heben und in den Haken c einfallen.
Wird der Kasten ausgelöst und fällt dann die Stange h nach unten, so stößt der Anschlag
/ gegen den Teil gl des Ankers und bewirkt hierdurch eine Umstellung desselben
in die Lage nach Fig. 4.
Während in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, daß die Einrichtung gleichzeitig zur Einstellung
weiterer Kassenmechanismen dienen kann, ist es natürlich auch angängig, die Einrichtung
ganz unabhängig von den übrigen Mechanismen der Kasse nur als Selbstsperrung des
Kastens zu verwenden. Die Lagerung kann der Form und Art der Kasse entsprechend ganz verschieden sein. Fig. 6 und 7 zeigen
"beispielsweise, wie die Sperrteile unabhängig von den übrigen Kassenmechanismen gelagert
sein können. Die einzelnen Teile sind mit denen in Fig. 4 und 5 übereinstimmend bezeichnet,
und an Hand der zu diesen Figuren gegebenen Erläuterungen wird ohne weiteres auch die Wirkung dieser Ausführungsfonn
klar sein.
Die Sperrung selbst erfolgt durch eine am Geldbehälter befestigte Stange n; die Doppelhaken b, c und Stange h sind ganz unabhängig
von dieser Einrichtung und bewirken in bekannter Weise nur die Einstellung der
Mechanismen für die Registrierung des Kassenvorganges und die Vorbereitung zum Öffnen des Kastens.
Claims (2)
1. Sperrvorrichtung für Kontrollkassenschubladen, deren Freigabe durch ihr Zurückschieben
vorbereitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach Vollendung einer Bedienung der Kasse beim öffnen
eines Geldbehälters ein Anschlag fz'bzw. i'J
selbsttätig derart eingestellt wird, daß beim Schließen des Geldbehälters infolge
des als Sperrung wirkenden Anschlages zunächst nur ein Hineinschieben des Behälters
bis in die Ruhestellung möglich ist und dann erst eine erneute ungehinderte Zurückbewegung des Geldbehälters
zwecks Vorbereitung der Freigabe des Geldbehälters zu neuer Öffnung desselben vorgenommen werden kann.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem
Geldbehälter sitzender oder von diesem bewegter Teil (d, η oder h) beim Schließen
des Geldbehälters gegen den Anschlag - (i oder il) eines schwingenden Ankers
(f oder/1J stößt, der sich Bei seiner Rückbewegung
in die Ruhestellung derart einstellt, daß er bei erneuter Zurückbewegung des Behälters nicht mehr im Wege
steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201153C true DE201153C (de) |
Family
ID=463733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201153D Active DE201153C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201153C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5518571A (en) * | 1990-08-24 | 1996-05-21 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Use of polyester resins as hot-melt adhesives |
-
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- DE DENDAT201153D patent/DE201153C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5518571A (en) * | 1990-08-24 | 1996-05-21 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Use of polyester resins as hot-melt adhesives |
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