DE14747C - Neuerungen an Membranvorrichtungen zur Signalisirung des Wassermangels und zur Regulirung des Wasserstandes - Google Patents
Neuerungen an Membranvorrichtungen zur Signalisirung des Wassermangels und zur Regulirung des WasserstandesInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
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Description
KAISERLICHES
PAT E N TA M -&=-■= ^
Regulirung des Wasserstandes.
Diese Membranvorrichtnngen, Fig. ι und 2,
erhalten ihre Bewegung durch die Schwankungen des Wasserstandes, den sie regüliren
bezw. anzeigen sollen.
Zu diesem Zwecke schliefst sich an den Stutzen α ein Rohr an, welches im Kessel in
der Höhe des Normalwasserstandes ausmündet. Dieses Rohr, sowie der Stutzen α und auch die
Verlängerung b desselben werden deshalb so lange mit Wasser gefüllt sein, als die Ausmündung
im Kessel unter Wasser bleibt. Sind nun ferner die Rohre c und d (oberhalb und unterhalb
der Membran e) gleichfalls mit Wasser gefüllt, so empfängt die Membran von beiden
Seiten gleichen Flüssigkeitsdruck und wird von der Feder / nach oben gedrückt, wodurch das
mit der Membran starr verbundene Ventilchen g zum Schlüsse gelangt.
Sobald hingegen nach Sinken des Wasserstandes im Kessel Dampf in das Rohr b eingetreten
ist (s. Fig. 2), erhält die Membran durch die in den Rohren c und d stehen gebliebenen
Wassersäulen einen nach unten wirkenden Druck, welcher, die Federspannung überwindend, das
Ventilchen g öffnet. Zum Heben und Senken der Membran bezw. Schliefsen und Oeffnen des
Ventils bedarf es demnach nur eiwes in den Kessel geführten Rohres, während in der Regel
zwei Rohre erforderlich sind. Ferner ist durch die Isolirung der Membran gegen Wärme vermittelst
hierzu vorgesehener Wasserrohre c und d die Anwendung äufserst empfindlicher, nicht
metallischer Membranen (Gummi, Leder etc.) möglich geworden.
In der Anordnung Fig. 1 ist an das Ventil g eine Dampfpfeife h, im Detail Fig. 3, zur Signalisirung
des gesunkenen Wasserstandes angeschlossen. Wünscht man das Signal statt mit nassem Dampf mit trockenem Dampf zu geben,
so wird eine Anordnung nach Fig. 4 getroffen, bei welcher der trockene Dampf von der Seite
her durch den Stutzen i eintritt, während der nasse Dampf in der auf der Zeichnung angedeuteten
Weise abgesperrt ist. Wo der Betrieb der Speisevorrichtung durch Dampf geschieht,
kann auch die Anordnung Fig. 4 dazu benutzt werden, den Dampf je nach Bedarf an- und
abzustellen, also die Speisung von einem bestimmten Kesselniveau abhängig, oder mit anderen
Worten selbstthätig zu machen. An Stelle der Pfeife wird alsdann selbstverständlich die
nach der Speisevorrichtung führende Leitung anzuschliefsen sein. Auch kann mittelst der
Membranvorrichtung nach Fig. 4 die Regulirung eines Speiseapparates dadurch erzielt werden,
dafs man durch den entsprechend erweiterten Stutzen / und seinen Anschlufs nach , dem
Apparate das Speiserohr führt. Bei hinreichendem Wasserstande im Kessel wird alsdann
die Speisung jedesmal unterbrochen sein. Für solche Kessel - Speiseapparate, welche mit
feuchtem Dampfe, in der Höhe des Normal-» Wasserstandes entnommen, arbeiten und bei
denen man dem Kesselwasser den Eintritt versperren will, kann natürlich auch eine Vorrichtung
nach Fig. 3 ohjie Stutzen angewendet werden. -
Statt den gesammten, zum Betriebe der Speise-
vorrichtung erforderlichen Dampf an- bezw. abzustellen,
kann man bei solchen Speiseapparaten, welche abwechselnd saugend und speisend arbeiten, und nach stattgehabtem Saugen zum
Wiederöffnen ihres Dampfventils erst der Uebertragung der Kesselspannung bedürfen, sich damit
begnügen, das zu dieser Uebertragung nöthige Quantum Wasser oder Dampf an- bezw.
abzustellen. Soll die Druckübertragung vermittelst Wassers erfolgen, so mündet das mit
dem Stutzen i verbundene Rohr auf dem niedrigsten Wasserstande oder aber tiefer in dem
Kessel aus.
In Fig. 5 ist eine besondere Modification für diesen Fall angegeben, bei welcher die Membran
aufser der Druckübertragung noch die Function hat, die im Apparate sich ansammelnde
Luft ins Freie zu führen. Zu diesem Zwecke ist das Ventil g mit einem kurzen Kolben bezw.
Ventil k derart starr verbunden, dafs der Kolben durch das Schliefsen des Ventils eine in
den Stutzen / mündende Oeffnung freimacht, während er dieselbe bei geöffnetem Ventil
schliefst. Ein hermetischer Schlufs ist dabei nicht nothwendig und unter Umständen sogar
nicht erwünscht. Es kann demnach, wenn die nach dem Speiseapparate führende enge Rohrleitung
m an der höchsten Stelle desselben mündet, die Luft abgeführt werden, sobald sich
das Ventil g schliefst, während der Apparat unter Druck steht,
Claims (3)
1. Die Anordnung von Isolir-Wasserschenkeln
für nichtmetallische Membranen behufs Fernhaltung der Kesselwärme.
2. Die Combination dieser beiden Wasserschenkel c und d mit einem nach dem
Niveau des Normalwasserstandes im Kessel führenden Rohre a b.
3. Die Combination der in Fig. 5 angegebenen und ihrer Wirkung nach beschriebenen Theile
mit der Membranvorrichtung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14747C true DE14747C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14747D Active DE14747C (de) | Neuerungen an Membranvorrichtungen zur Signalisirung des Wassermangels und zur Regulirung des Wasserstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE14747C (de) |
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