DE286777C - - Google Patents
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- DE286777C DE286777C DENDAT286777D DE286777DA DE286777C DE 286777 C DE286777 C DE 286777C DE NDAT286777 D DENDAT286777 D DE NDAT286777D DE 286777D A DE286777D A DE 286777DA DE 286777 C DE286777 C DE 286777C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Check Valves (AREA)
- Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)
Description
KAISERLICHES /k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 286777 - ;
KLASSE 59 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckluftflüssigkeitsheber, welcher zum Entleeren
von Druckfässern verwandt wird, welche beispielsweise mit Säure gefüllt sind. Zur Steuerung
dient ein Ventil, welches in einem Steuerapparat sich befindet, in welchen eine Leitung
von der Druckbirne(her mündet. Diese
Leitung wird entweder mit der Atmosphäre verbunden, wenn die Birne sich füllt und infolgedessen
Luft entweichen muß, oder mit dem Drucklufteinlaß, damit diese in die Druckbirne
einströmen und den Inhalt derselben abdrücken kann. Die Umsteuerung geschieht infolge der Spannung einer bei der Füllung
der Druckbirne verdichteten Luftsäule. Wenn man diese Umsteuerluft unmittelbar auf das
Umsteuerventil leitet, so ist die Sicherheit der Umsteuerung keine vollkommene. Denn
wenn, zumal bei unvorteilhafter Anordnung des Ventils und einem großen Ventilweg, das
Ventil sich bereits so weit! gehoben hat, daß die Umsteuerluft es frei umspülen kann, so
verliert sie sofort ihre Spannung, also auch ihre Wirkung auf die Ventilmasse. Ferner
könnte auch der Preßlufteintritt teilweise geöffnet sein, bevor der Auslaß der Atmosphäre
geschlossen ist, so daß eine unmittelbare Verbindung der Preßluft mit der Atmosphäre geschaffen
ist, wodurch ebenfalls die völlige Umsteuerung des Ventils in Frage gestellt
werden kann.
Diesen Bedenken wird durch die Erfindung begegnet, und es wird die Umsteuerung ohne
eine besonders feine Einstellung oder Ausbildung des Ventils erzwungen. Erfindungsgemäß
wird nämlich vor dem Ventil eine Sperrflüssigkeit eingeschaltet, welche durch die Umsteuerluft
mit wachsender Spannung zu einer Standsäule emporgetrieben wird, deren Wucht dann.
das Ventil sicher umwirft, so daß es in die andere Endlage gelangt.
In der Figur ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt, bei welchem ein Druckfaß
c durch zwei Leitungen e und k mit einem Fernsteuerapparat verbunden ist. Das
steuernde Organ ist beispielsweise als Ventilkügel f ausgebildet, die erzeugte Standsäule
der Sperrflüssigkeit ist mit h bezeichnet.
Im einzelnen besteht die Abdrückvorrichtung aus folgenden Teilen und wirkt folgendermaßen:
Aus dem Zulaufbehälter α fließt die Flüssigkeit
durch ein bei b angeordnetes Rückschlagventil und die anschließende Rohrleitung und
das Einhängerohr 0, welches sich an das Steigrohr ft anschließt, in das Druckfaß c und
steigt darin an. Die in demselben befindliche Luft wird durch Kanal d und die Rohre e
in die Ventilkammer gedrängt und entweicht durch den Auslaß g in die Atmosphäre. Neben
dem Kanal d befindet sich in dem auf die Druckbirne aufgesetzten Ansatz ein zweiter
Kanal *, mittels einer Scheidewand von d getrennt. Ist das Druckfaß bis zur Unterkante
des Luftkanals d gefüllt, so wird in dem Raum i Luft eingeschlossen und kann
beim weiteren Steigen der Flüssigkeit nicht mehr entweichen, sondern wird durch das
Rohr k in die Kammer I des Steuerapparats gedrückt. Hier ist die Sperrflüssigkeit vor-
Claims (1)
- handen, welche zur Ausführung der Erfindung nötig ist. Die Sperrflüssigkeit wird durch das Tauchrohr m nach dem Ventil f gedrängt und steigt in einer Standsäule h an. In der gezeichneten Lage verschließt Ventilkugel f den Druckluftzulaß n. Erst wenn eine Höhe h erreicht ist, kippt das Ventil in die punktierte Lage, verschließt damit den Luftaustritt g und gibt den Druckmitteleintritt η frei.ίο Die in der Säule h angesammelte lebendige Kraft der Flüssigkeitsmasse wirkt auch noch gegen die Ventilkugel f, nachdem sie bereits von ihrem Sitz gelüftet ist, und wirft sie mit Sicherheit in ihre zweite Lage, in welcher sie den Auslaß g verschließt und den Druckmitteleintritt η mit der Leitung e verbindet. Offenbar berührt es den Gegenstand der Erfindung nicht, wenn die Ventilkonstruktion eine gänzlich andere ist, da es vorzugsweise auf die Wirkung der Standsäule h ankommt. Bei der Umsteuerung fällt die Flüssigkeit in Kammer I zurück. Soll die Umsteuerung bereits eintreten, wenn das Druckfaß noch nicht vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, die Verdichtung der Umsteuerluft also noch nicht vollendet ist, so kann man mittels eines Stiftes r die Ventilkugel f umwerfen.Das bei η eintretende Druckmittel; in der Regel Druckluft, strömt durch Leitungen e und d und verdrängt die im Druckfaß befindliche Flüssigkeit durch das Einhängerohr 0 in das Steigrohr f. Ist die Flüssigkeit aus dem Druckfaß vollständig herausgedrückt, so entweicht auch die Druckluft so lange durch das Steigrohr, bis Druckausgleich eingetreten ist. Das Ventil f fällt auf seinen Sitz zurück, es verschließt wieder den Drucklufteintritt n, und die Füllperiode beginnt von neuem.Pate ν τ-A ν Spruch:Einrichtung zur Umsteuerung eines Druckluftflüssigkeitshebers, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ventil, welches den Druckluftzutritt steuert, eine Sperrflüssigkeit eingeschaltet ist, welche durch die Umsteuerluft mit wachsender Spannung zu einer Standsäule emporgetrieben wird, deren Wucht das Ventil abhebt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286777C true DE286777C (de) |
Family
ID=542066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286777D Active DE286777C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286777C (de) |
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0
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