DE273949C - - Google Patents

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DE273949C
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piston
compressed air
air
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line
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B13/00Conduits for emptying or ballasting; Self-bailing equipment; Scuppers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 273949 KLASSE 65«. GRUPPE
THEODOR HOFFMANN in BREMEN.
Kolbenschieber eingeschaltet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entleeren der Schiffsräume oder der Ballasttanks auf Schiffen mittels Druckluft, bei der in die Druckluftleitung ein von der Druckluft beherrschter Kolbenschieber eingeschaltet ist, und besteht darin, daß der Kolbenschieber als Differentialkolbenschieber ausgebildet ist. Der größere Kolben gibt beim Anstellen der Druckluft zwecks Lenzens die Verbindung
ίο der Druckluftleitung- mit dem Tank frei, während der kleinere Kolben hierbei die Luftablaßleitung abschließt. Beim Füllen der Tanks dagegen verschiebt die durch das eindringende Wasser verdichtete und auf den kleineren KoI-ben drückende Luft den Differentialkolben derart, daß die Luftzufuhr durch den größeren Kolben abgeschlossen und die Luftablaßleitung durch den kleineren Kolben freigegeben wird. Hierbei ist in die vom Gehäuse des Differentialkolbens zum Tank oder Schiffsraum führende Luftleitung ein Hahn eingeschaltet, der mit dem Seeventil zwangläufig verbunden ist, so daß er zugleich mit dem Seeventil geöffnet und geschlossen werden kann. Mittels dieser Einrichtung wird erreicht, daß die Umstellung des Differentialkolbens beim Anstellen der Preßluft zwecks Entleerens oder beim Abstellen der Preßluft zwecks Füllens des Tanks stets selbsttätig erfolgt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι den Differentialkolbenschieber im senkrechten Längsschnitt und Fig. 2 im wagerechten Querschnitt. Fig. ι a zeigt den Kolbenschieber in einer anderen Stellung, Fig. 3 die Gesamtanordnung.
Das Abschlußorgan besteht aus einem äußeren Gehäuse G mit einem Rohrstutzen A für die Zuführung der Preßluft oder eines sonstigen gasförmigen Druckmittels. Im Innern des Abschlußorgans ist ein Gehäuse G1 angeordnet und mit dem Gehäuse G und einem Rohrstutzen B so verbunden, daß die in das Gehäuse G1 eintretende Luft nur durch den Rohrstutzen B entweichen kann. In dem Abschlußorgan ist ein beweglicher Differentialkolben D angeordnet, der am oberen Ende den größeren Kolben ^1 trägt, der im Gehäuse G geführt ist. Am unteren Ende des Differentialkolbens D. sitzt der kleinere KoI-ben d2, der im Gehäuse G1 geführt ist.
Das Gehäuse G endet unten in einem Rohr C, das durch einen gewöhnlichen Hahn E abgeschlossen werden kann. Der Hahn E ist durch ein Gestänge (Fig. 3) o. dgl. so mit dem Seeventil H verbunden, daß der Hahn E geöffnet oder geschlossen wird, wenn das Seeventil H geöffnet oder geschlossen wird.
In dem Gehäuse G1 sind eine Anzahl Öffnungen so angeordnet, daß durch sie die bei A einströmende Preßluft durchtreten kann, wenn der Differentialkolben D in seine untere Stellung (Fig. ι a) durch die auf den größeren Kolben dx wirkende Preßluft herabgedrückt
worden ist. Die Preßluft geht dann zwischen den Wandungen des Gehäuses G und G1 herab, tritt durch den geöffneten Hahn E und das Rohr C in den zu entleerenden Tank und drückt das Wasser durch das Seeventil H hinaus. Die Abwärtsbewegung des Differentialkolbens wird durch Anschläge g.2 im Gehäuse G1 begrenzt.
Da durch den Niedergang des Differentialkolbens D gleichzeitig die Öffnungen b durch den kleineren Kolben d.2 geschlossen werden, kann die Preßluft nicht mehr entweichen, sondern muß auf das Wasser im Räume drücken.
Ist der Raum leer, so wird das Seeventil geschlossen und zwangläufig hiermit durch das Gestänge F gleichzeitig auch der Hahn E geschlossen. Dann wird die Zuleitung für die Preßluft abgestellt.
Soll dagegen Wasser in den Tank eingelassen werden, so wird zunächst die Luftleitung A abgestellt, falls dies noch nicht geschehen war, und die in dem Rohr A noch befindliche Druckluft abgelassen. Dann wird das Ventil D, dv d,2 durch die Feder /\ nach oben gezogen.
Schließlich wird das Ventil H geöffnet, wodurch gleichzeitig auch der Hahn E geöffnet wird. Das in den Raum einströmende Wasser verdichtet die Luft, die nunmehr auf die Kolben dx, d2 drückt und hierdurch den Kolben D in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung hält, in der er an die Anschlagschraube ^1 stößt. Bei der gezeichneten Darstellung kann dann die Luft aus dem Tank durch die Öffnungen b in das Gehäuse G1 übertreten und von hier aus durch den Rohrstutzen B ins Freie abgeleitet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Entleeren von Schiffsräumen oder der Ballasttanks auf Schiffen mittels Druckluft, bei der in die Druckluftleitung ein von der Druckluft beherrschter Kolbenschieber eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber als Differentialkolbenschieber (D) ausgebildet ist, dessen größerer Kolben (U1) beim Anstellen der Druckluft zwecks Lenzens die Verbindung der Druckluftleitung (A) mit dem Tank freigibt, unter gleichzeitigem Abschluß der· Luftablaßleitung (B) durch den kleineren Kolben (d2), während beim Füllen des Tanks die durch das eindringende Wasser verdichtete Luft im Tank auf die Kolben (dv d2) wirkt und den durch Federkraft (fx) angehobenen Differentialkolben (D) in seiner angehobenen Stellung erhält, so daß die Luftzufuhrleitung (A) durch den größeren Kolben (dx) abgeschlossen und die Luftablaßleitung (B) von dem kleineren Kolben (d2) freigegeben wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die vom Gehäuse (G) des Differentialabschlußkolbens zum Tank oder Schiffsraum führende Luftleitung (C) ein Hahn (E) eingeschaltet ist, der mit dem Seeventil (H) zwangläufig verbunden ist, so daß er zugleich mit dem Seeventil geöffnet und geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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