DE6639C - Neuerungen an Luftkompressions-Apparaten - Google Patents

Neuerungen an Luftkompressions-Apparaten

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DE6639C
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DENDAT6639D
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English (en)
Original Assignee
C. MANN, Mechaniker, in Tiefenstein
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

1878.
Klasse 27.
CHRISTIAN MANN in TIEFENSTEIN. Neuerungen an Luftcom pressions-Apparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. October 1878 ab.
Die beiliegende Zeichnung zeigt einen neuen Luftcompressionsapparat. abcd ist ein Eisenblechkessel von ι m Höhe und 0,5 m Durchmesser, an welchem unten ein Dreiwegehahn e angebracht ist, der durch / den Einlauf und durch g den Auslauf des Wassers vermittelt.
Mit dem Reiber des Dreiwegehahns e ist ein Radbogen h verbunden, welcher in einen zweiten Radbogen i eingreift. Letzterer ist auf dem Zapfen k drehbar. Der Radbogen i ist an beiden Enden des Zahnkreises mit Ansätzen, Nasen, versehen, welche gegen den Kessel gerichtet sind und zwischen denen sich der mit Gewicht versehene Hebel / bewegt. Letzterer ist ebenfalls beweglich auf dem Zapfen k, und unterhalb dieses Zapfens mit einem Kreuzstück versehen, an dessen beiden Enden zwei nach innen schauende Zapfen (Mitnehmer) I1 und I2 angebracht sind.
m ist ein auf dem Zapfen k spielender Hebel mit Gewicht. Derselbe ist scharnierartig mit n, einem Eisenrohr, welches, senkrecht stehend, an beiden Enden mit Blechkapseln nx und «2 versehen ist, verbunden. Jede dieser geschlossenen Blechkapseln ist vermittelst Gummischlauch mit dem Kessel abcd verbunden.
Um den Luftcompressionsapparat in Thätigkeit zu bringen, wird der Wassereinlauf f mit der Hochdruckwasserleitung verbunden, wodurch das Wasser in den Kessel und von diesem durch die Gummischlauchverbindung in das Rohr η und in die Kapseln ^1 und n2 strömt, und beide Theile anfüllt. Die im Rohr η und den Kapseln »t und nt befindliche Luft strömt durch den oberen Gummischlauch in den Kessel abcd.
Ist dieser mit Wasser gefüllt und mit ihm das Rohr η und die Kapseln ;z, und n2 , so ist das Gewicht dieser letzteren sammt dem darin befindlichen Wasser gröfser, als dasjenige des Gewichtsteines am Hebel m, wodurch sich das Rohr η mit den Kapseln senkt und den Hebel m eine Drehung nach links zu machen zwingt.
Der Hebel m drückt auf den Stift /, und veranlafst, dafs der Hebel / nach links hinübergeht. Das untere Ende dieses Hebels schlägt dann an die Nase auf der rechten Seite des Zahnbogens i, bewirkt eine Drehung dieses letzteren und des Zahnbogens h, welcher den Hahn e in die andere Stellung versetzt und wird dadurch der Einlauf/ geschlossen und der Auslauf g geöffnet.
Sobald nun der Kessel und mit ihm die Kapseln «, und nt entleert sind, ist das Gewicht des Rohres und der Kapseln geringer als dasjenige des Gegengewichtes am Hebel m, welcher sich infolge dessen senkt und das Rohr mit Kapseln hebt, wodurch der ganze Mechanismus die oben beschriebene Bewegung in entgegenstehender Richtung macht, seine ehemalige Stellung wieder einnimmt und dadurch der Wassereinlauf wieder geöffnet bezw. der Auslauf geschlossen wird. Auf diese Weise arbeitet der Apparat selbstständig fort. Durch das Anfüllen des Kessels mit Wasser wird die Luft im Kessel gespannt und entströmt durch das Ausgangsventil q in einen Luftkessel oder Luftbehälter.
Beim Entleeren des Kessels schliefst sich das genannte Ventil, wogegen sich das Luftsaugeventil r öffnet und der Kessel wieder mit Luft angefüllt wird.
Der Apparat ist mit dem Sicherheitsventil ρ versehen.
Der ,Ausschlag des Hebels / ist durch die Stellung der Stifte I1 und I2 bedingt. Der Hebel / kann nämlich nicht weiter fallen, als bis beim Entleeren des Kessels der Stift U und beim Füllen der Stift I1 am Hebel tn anliegt. Die Weite der Bewegung dieses letzteren Hebels ist durch den Schlitz ο begrenzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der äufsere Steuerungsmechanismus an Luffccompressions-Apparaten, im wesentlichen wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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