DE48950C - Selbstthätige Umschaltvorrichtung - Google Patents
Selbstthätige UmschaltvorrichtungInfo
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- DE48950C DE48950C DENDAT48950D DE48950DA DE48950C DE 48950 C DE48950 C DE 48950C DE NDAT48950 D DENDAT48950 D DE NDAT48950D DE 48950D A DE48950D A DE 48950DA DE 48950 C DE48950 C DE 48950C
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Links
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- 102100031954 Transcription and mRNA export factor ENY2 Human genes 0.000 claims 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
FRIEDRICH PELZER in DORTMUND. Selbsttätige Umschaltvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. März 1889 ab.
In der Zeichnung ist ein Getriebe zur selbstthätigen Umschaltung einer Wechselklappe K
dargestellt; dasselbe kann jedoch auch bei Drosselklappen, Ventilen u. dergl. Anwendung
finden. ·' . .
Auf der Achse A, hier der Wechselklappenachse , sitzt am vorderen Ende das Schwungrad
5 oder ein anders geformter Körper, dessen Schwerpunkt in das Achsmittel fällt.
An dem Schwungrad ist die Umschaltklinke u befestigt. Dieser gegenüber befindet sich auf
der Achse A das Schaltrad S1. Der Kolben k
eines Wasserdruckcylinders H, welcher Kolben durch Wasserdruck aufwärts getrieben wird,
setzt mit Hülfe der Kolbenstange Z\ der Führungsstange Z und der Pleuelstange Z das
Schwungrad S so lange in rasche Drehung, bis die Nase m bei der Aufwärtsbewegung der
Ausklinkvorrichtung k\ an den Knaggen g
stöfst, wodurch die Verbindung zwischen der Kolbenstange Z1 und der Führungsstange Z
unterbrochen wird. Die Steuerung der Wasserdruckvorrichtung, welche mittelst einer der
vielen bekannten Steuervorrichtungen selbstthätig bewirkt werden soll, wird durch die
. Kolbenstange Z] bewegt. Diese Steuerung bewirkt,
dafs beim' tiefsten Stande des Kolbens k der Dreiwegehahn h den Raum unter dem
Kolben mit dem Druckwasserbehälter verbindet, während dieser Raum beim höchsten Kolbenstande
mit einem Abflufsrohr in Verbindung gesetzt wird, dessen Querschnitt so bemessen
ist, dafs ein langsames Sinken des Kolbens und der Kolbenstange Z1 stattfindet.
Durch eine verstellbare Verengung oder'Erweiterung
des Abflufsquerschnittes mittelst eingeschalteten Hahnes kann die niedergehende
Bewegung beliebig geregelt werden, während die Aufwärtsbewegung eine gleichmäfsig schnelle
ist.
Eine besonders wichtige Rolle spielt bei der Umschaltung die Umschaltklinke u. Diese am
Schwungrad 5 drehbar befestigte Klinke greift beim Beginn der Umschaltbewegung in das
Schaltrad S1, welches auf der Achse A festsitzt, während das Schwungrad 5 auf der
Achse drehbar ist und nur durch die Umschaltklinke u an einer Drehung zeitweise verhindert
wird, und setzt infolge dessen auch die Achse A in. gleiche Drehung. Von einem
Zapfen Z" unter dem Lager der Achse A geht eine Schnur nach beiden Enden der Umschaltklinke
und bewirkt in Verbindung mit ■ der Feder f unter der Umschaltklinke, Fig. 1
und 4, dafs die Umschaltklinke selbst, noch bevor die vollständige Umschaltung der Achse A
stattgefunden hat, umgeklinkt wird. Dadurch tritt das Schwungrad S für die Bewegungsrichtung,
in welcher es sich zu der Zeit befindet, aufser Verbindung mit dem Schaltrad S1
und kann sich frei auf der Achse weiter drehen, wenn diese durch ihre Drehbegrenzung,
z.B. durch das Aufschlagen der Wechselklappe auf ihre Dichtungsfläche, bereits zum
Stillstande gekommen ist.
Sogleich nach dem Umschalten der Umschaltklinke u wird auch die Klinkvorrichtung k1
dadurch, dafs die Nase m den Knaggen g erreicht, ausgelöst, und· es dreht sich alsdann das
Schwungrad 5 vermöge seiner lebendigen Kraft so lange auf der Achse A weiter, bis die
Nase η auf die Unterlage u1 aufschlägt.
An Stelle des von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit bewegten Kolbens k kann man
auch unter Vermeidung der ganzen Druckvorrichtung H die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange
Z1 durch eine Vorrichtung herbeiführen, welche von der Triebwelle bewegt wird und
in regelmäfsigen Zeiten die Stange Z1 in rascher
Bewegung nach' oben ausklinkt.
Das regelmäfsige Aufziehen der Stange Z1
mit Hülfe der Triebwelle erfolgt in der Weise, dafs man die Bewegung einer während des
Betriebes beständig laufenden Welle durch entsprechende Uebersetzung auf eine andere Welle
derart überträgt, dafs diese Welle in derselben Zeit, in welcher die Umschaltung der Achse A
erfolgen soll, eine Umdrehung macht. Auf dieser Achse bringt man drehbar eine Schnuroder
Kettenscheibe an, welche durch eine Klauenkupplung bei jeder Umdrehung einmal
selbstthätig in bekannter Weise ausgelöst und alsbald gleichfalls selbstthätig wieder eingerückt
wird.
Diese Scheibe ist durch eine Schnur oder Kette mit der Stange Z1 in der Weise verbunden,
dafs zu der Zeit, wo die Kupplung die Schnurscheibe von neuem zu drehen beginnt,
die Stange Z1 in ihrer höchsten Stellung sich befindet und von der auf der Schnurscheibe
sich abwickelnden Schnur langsam niedergelassen wird. Bei dieser allmäligen Abwicklung
der Schnur von der Schnurscheibe wird eine Feder gespannt. Diese hat das Bestreben,
die Schnurscheibe in entgegengesetztem Sinne zu drehen. Sobald auf die vorbezeichnete
Weise die Stange Z1 bis zu ihrer tiefsten Stellung niedergelassen ist, erfolgt die Auslösung
der Kupplung selbstthätig, die Schnurscheibe wird durch die gespannte Feder in rascher Bewegung in entgegengesetztem Sinne
der Bewegungsrichtung ihrer Achse um nahe 360 °- gedreht und dadurch die Stange Z1
wieder in ihre höchste Stellung gebracht.
Statt der Feder kann man auch ein Gewicht anwenden, welches durch die Schnurscheibe
gehoben wird, nach dem Auslösen derselben schnell sinkt und dabei die Stange Z1 emporzieht.
In beiden Fällen, nämlich sowohl bei Anwendung der Druckvorrichtung H, als auch
bei der zuletzt bezeichneten Einrichtung, erfolgt die langsam niedergehende Bewegung der
Stange Z1, sowie das Einklinken der Klinkvorrichtung
k1 durch das Eigengewicht dieser Theile, dem man, wenn erforderlich, noch Belastüngsgewichte
hinzufügen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätige Umschaltvorrichtung, bestehend aus einer schnell vor- oder aufwärts und langsam rück- oder abwärts sich bewegenden Stange ■ Z1, welche mittelst Hakens kl bis zu dessen Auslösung durch die Auslösevorrichtung m g und mittelst Schaltwerkes SuS1 die umzustellende Welle A schnell herumwirft, worauf der als Schwungrad ausgebildete Theil des Schaltwerkes lose auf A weiter läuft bis in die zur Zurückdrehung von A geeignete Lage, wobei die doppelt wirkende Schaltklinke u gleichfalls umgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48950C true DE48950C (de) |
Family
ID=323900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48950D Expired - Lifetime DE48950C (de) | Selbstthätige Umschaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48950C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2784602A (en) * | 1952-01-29 | 1957-03-12 | Westinghouse Electric Corp | Snap action operating mechanism for switches |
-
0
- DE DENDAT48950D patent/DE48950C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2784602A (en) * | 1952-01-29 | 1957-03-12 | Westinghouse Electric Corp | Snap action operating mechanism for switches |
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