DE390846C - Staubverschluss fuer Gasreinigungsanlagen - Google Patents

Staubverschluss fuer Gasreinigungsanlagen

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Publication number
DE390846C
DE390846C DES59744D DES0059744D DE390846C DE 390846 C DE390846 C DE 390846C DE S59744 D DES59744 D DE S59744D DE S0059744 D DES0059744 D DE S0059744D DE 390846 C DE390846 C DE 390846C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flap
dust
pressure
funnel
chamber
Prior art date
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Expired
Application number
DES59744D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/48Removing dust other than cleaning filters, e.g. by using collecting trays

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Staubverschluß für Gasreinigun gsanlag en.
  • Bei Gasreinigungsanlagen zur Entfernung von Schwebekörpern aller Art aus Gasen auf trockenem Wege sammeln sich die abgeschiedenen Teilchen in der Regel in trichterartigen Sammelgefäßen am Boden der Niederschlagskammer. Diese Trichter sind gewöhnlich durch eine Klappe verschlossen, die zwecks Abführung der -angesammelten Staubteile geöffnet wird.
  • Es sind bereits Abschlußklappen bekannt, die durch das Gemenge des im Trichter sich ansammelnden Staubes von Zeit zu Zeit geöffnet werden. Ist der Staub auf diese Weise aus dem Trichter herausgefallen, so schließt ein Gegengewicht die Klappe wieder. Derartige Abschlußvorrichtungefl weisen aber den Nachteil auf, daß der Staub beim Öffnen der Klappe fast gänzlich herausfällt. Der Abschluß der Gaskammer gegen die äußere Luft wird dadurch. aufgehoben. Dieser Nachteil wird min erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß man den Schließungsdruck auf die Klappe derart bemißt, daß bei der selbsttätigen Entleerung des Staubes aus dem Trichter noch eine so große Staubmenge im Trichter verbleibt, daß durch diesen verbleibenden Staub ein dichter Abschluß der Niederschlägskammer gegen die Außenluft erzielt wird.
  • Bei dauernder Staubabscheidung in der Reinigüngskammer würde unter Umständen der Staub auch an der Verschlußklappe ständig herabrieseln. Da dies in manchen Fällen nicht erwünscht ist, so kann das Gegengewicht für- die Klappe verschiebbar angeordnet werden, so daß es bei Beginn der Öffnung der Klappe selbsttätig in eine Lage gleitet bzw. rollt, bei der der Gewichtsdruck von außen auf die Klappe geschwächt wird, bei Schluß der Klappe dagegen wieder zurückrollt und den Druck auf die Klappe verstärkt.
  • Um die Einrichtung bei schwankendem Gasdruck unabhängig vom Innendruck in der Reinigungskammer zu machen, kann man weiter gemäß der Erfindung einen Druckausgleicher anbringen, der je nach dem in der Kammer herrschenden Uberdruck den durch das Gegengewicht auf die Klappe ausgeübten Druck verstärkt oder vermindert.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. I ist darin der Sammeltrichter einer Gasreinigungsanlage, 2 ein an diesen anschließender Rohrstutzen, der durch die Klappe 3 abgeschlossen werden kann. Diese Klappe 3 ist um 4 drehbar und wird mit Hilfe eines festen Gewichtes 5 gegen den Rohrstutzen 2 gedrückt.
  • 6 ist ein gleitendes Gewicht, das das Gewicht 5 entbehrlich machen kann und beini Öffnen der Klappe (wie in der Abbildung gezeichnet) nach links rollt und dadurch den äußeren Druck auf die Klappe vermindert, nach erfolgtem Schluß der Klappe dagegen nach rechts rollt und dadurch den Abschluß druck der Klappe erhöht. Diese Einrichtung bewirkt ein sicheres absatzweises Arbeiten der Abschlußvorrichtung. Die Wirkungsweise ist ohne weiteres klar. Steigert sich die Höhe des im Trichter I angesammelten Staubes, so daß dessen Druck auf die Klappe 3 die durch die Gegengewichte 5 und 6 ausgeübte Kraft übersteigt, so öffnet sich die Klappe, wobei das Gewicht 6 nach links rollt. Hat sich der Staub bis zu einer gewissen Höhe entleert, so überwiegt nunmehr der Druck der Gewichte 5 und 6 auf die Klappe, wodurch diese zum Schluß kommt und durch das nach rechts rollende Gewicht fest angedrückt wird.
  • 8 ist ein Druckausgleicher in Form eines Kolbens, dessen Zylinder durch ein Rohrg mit dem Innenraum der Reinigungskammer verbunden ist. Steigt der Innendruck in der Kammer und besteht Gefahr, daß der Staub beschleunigt herausgedrückt wird, so wird über den Kolben 8 und das Gestänge I0 auf die Klappe 3 ein entsprechender Gegendruck geübt, beim Nachlassen des Druckes in der Kammer vermindert sich auch dieser Gegendruck über den Druckausgleicher auf die Klappe entsprechend, so daß die Staubabgabe vom Gasdruck vollständig unabhängig ist.
  • Der Druckausgleicher kann natürlich auch aus einer Membran, hydraulischen Einrichtung o. dgl. bestehen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Staubverschluß für Gastreinigungsanlagen, bei dem der in einem Trichter 0. dgl. unterhalb der Niederschlagskammer angesammelte Staub mit Hilfe einer Abschlußklappe selbsttätig entleert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von außen auf die Klappe ausgeübte Schließungsdruck derart bemessen ist, daß bei der selbsttätigen Entleerung des Staubes aus dem Trichter noch eine. so große Staub menge im Trichter verbleibt, daß durch diesen verbleibenden Staub ein dichter Abschluß der Niederschlagskammer gegen dile Außenluft erzielt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung - eines selbsttätig verschiebbarenRoll- oderGleitgewichtes, das je nach seiner Lage das Öffnen der Klappe unterstützt oder erschwert und dadurch ein absatzweises selbsttätiges Arbeiten des Verschlusses bewirkt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Druckausgleicher, der durch eine Druckleitung mit dem Innenraum der Reinigungskammer und mechanisch mit der Abschlußklappe so verbunden ist, daß der Außendruck auf die Klappe entsprechend dem Innendruck in der Kammer verändert wird.
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