DE655967C - Vorrichtung zum Ableiten des Wassers beim Auswechseln von Dichtscheiben von unter Druck stehenden Zapfhaehnen - Google Patents

Vorrichtung zum Ableiten des Wassers beim Auswechseln von Dichtscheiben von unter Druck stehenden Zapfhaehnen

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Publication number
DE655967C
DE655967C DEI56415D DEI0056415D DE655967C DE 655967 C DE655967 C DE 655967C DE I56415 D DEI56415 D DE I56415D DE I0056415 D DEI0056415 D DE I0056415D DE 655967 C DE655967 C DE 655967C
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DE
Germany
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tap
box
water
taps
draining
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Expired
Application number
DEI56415D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Heilmann
Georg Irmer
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GEORG IRMER
Original Assignee
GEORG IRMER
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K43/00Auxiliary closure means in valves, which in case of repair, e.g. rewashering, of the valve, can take over the function of the normal closure means; Devices for temporary replacement of parts of valves for the same purpose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. JANUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85 d GRUPPE
Georg Irmer in Berlin und Paul Heilmann in Berlin-Charlottenburg
sind als Erfinder benannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1936 ab
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die zwischen Zapfhahn und Rohrleitung eingebaut werden und durch die ohne Absperren des Hauptabstellhahnes einer Wasserleitung zu jeder Zeit Zapfhahn und Dichtscheibe ausgewechselt werden können. Diese bekannten Vorrichtungen bestehen aus Ventilen, die beim Abnehmen des Zapfhahnes das freie Ende der Rohrleitung verschließen. Demgegenüber besteht die Erfindung in einer Vorrichtung, die nicht in eine Rohrleitung fest eingebaut wird, sondern lediglich über den Zapfhahn, dessen Dichtscheibe ausgewechselt werden soll, übergestülpt wird und zum Ableiten des Wassers während der Auswechslung der Dichtscheibe dient. Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem fünfseitig geschlossenen Kasten, der zu seiner Führung durch den Zapfhahn auf seiner Rückwand einen nach der offenen Seite des Kastens hin auslaufenden Längs schlitz aufweist und mit seiner offenen Seite nach unten über den Zapfhahn übergestülpt wird. In den Seitenwänden sind zum Hindurchstecken der Arme des die Dichtscheibe auswechselnden Arbeiters Öffnungen angeordnet, an deren Ränder aus wasserdichtem Stoff bestehende, nach dem Kasteninnern gerichtete Manschetten befestigt sind, die sich dicht schließend um die Arme des Arbeiters legen.
In der- Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Der fünfseitig geschlossene Kasten weist auf seiner Rückwand α einen nach der offenen Seite/ des Kastens hin auslaufenden ■Längsschlitz b auf, der zur Führung des Kastens beim Überstülpen über den Zapfhahn dient. In den Seitenwänden d sind Z1Um Hindurchstecken der Arme des Arbeiters, der die Dicht-Scheibe auswechselt, Öffnungen e angeordnet. An den Rändern der Öffnungen e sind aus wasserdichtem Stoff bestehende, nach dem Kasteninnern gerichtete Manschetten / be-
festigt, die sich dicht schließend um die | Arme des Arbeiters legen. Auf dem unteren ι Teil der Rückwandα sind Saugnäpfe c ange ordnet, die ein Hinundherrutschen der Vor-: S richtung während ihrer Benutzung an d#r den Zapfhahn tragenden Wand verhind^M sollen. "^k
Die Handhabe des Erfindungsgegens.tandes ist folgende: Nachdem die Vorrichtung mit
ίο ihrer offenen Seite/ nach unten über den Zapfhahn übergestülpt ist, steckt der die Dic'htscheibe auswechselnde Arbeiter beide Hände durch die Manschetten / hindurch. Nachdem das Ventil mit der schadhaften Dichtscheibe aus dem Zapfhahn herausgeschraubt ist, wird sofort ein Ersatzventil eingesetzt. Das während dieser Auswechslung des Ventils unter Druck ausfließende Wasser wird durch die Vorrichtung nach der Erfindung in den unter dem Zapfhahn befindlichen Ausguß abgeleitet, so daß kein Wasser in den Raum, in dem sich der Zapfhahn befindet, spritzt. Nachdem die Dichtscheibe des herausgenommenen Ventils ausgewechselt worden ist, wird das Ersatz ventil wieder herausgeschraubt und das mit der neuen Dichtscheibe versehene Ventil'eingesetzt.

Claims (1)

  1. . Patentanspruch:
    ■λ* - Vorrichtung zum Ableiten des Wassers ■ ■ beim Auswechseln von Dichtscheiben von unter Druck stehenden Zapfhähnen, bestehend aus einem fünfseitig geschlossenen Kasten, der zu seiner Führung durch den Zapfhahn auf seiner Rückwand («) einen nach der offenen Seite (/) des Kastens hin auslaufenden ilängsschlitz (b) aufweist und mit seiner offenen Seite (/) nach unten über den Zapfhahn übergestülpt wird. In den Seitenwänden (dj sind zum Hindurchstecken der Arme "des die Dichtscheibe auswechselnden Arbeiters Öffnungen (e) angeordnet, an deren Ränder aus wasserdichtem Stoff bestehende, nach dem Kasteninnern gerichtete Manscherten {/) befestigt sind, die sich dicht schließend um die Arme des Arbeiters legen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DEI56415D 1936-11-21 1936-11-21 Vorrichtung zum Ableiten des Wassers beim Auswechseln von Dichtscheiben von unter Druck stehenden Zapfhaehnen Expired DE655967C (de)

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