DE411165C - Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken

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DE411165C
DE411165C DES54384D DES0054384D DE411165C DE 411165 C DE411165 C DE 411165C DE S54384 D DES54384 D DE S54384D DE S0054384 D DES0054384 D DE S0054384D DE 411165 C DE411165 C DE 411165C
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DES54384D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

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  • Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken. Es ist bereits vorgeschlagen worden, beim Betriebe von Kraftwerken mit mehreren Einheiten (Transformatoren, llaschinensä tzen o. dgl.) diese dem Bedarf entsprechend selbsttätig zu- und abzuschalten durch Vorrichtungen, die die mittlere Belastung des Betriebes messen. Ferner kann ein Umschalter zwischen den Vorrichtungen und den Steuermitteln der Einheiten angeordnet werden, der ermöglicht, die Grundbelastung des Kraftwerkes abwechselnd einer der Betriebseinheiten aufzuerlegen. Derartige Einrichtungen kommen in erster Linie für solche Kraftwerke in Betracht, in denen keine oder nur eine beschränkte Wartung vorhanden ist. Es kann nun zu erheblichen Störungen führen, wenn eine beschädigte Einheit wieder und wieder eingeschaltet wird und jedesmal nach dem Einschalten der zugehörige selbsttätige Höchststromschalter die Einheit von neuem aus dem Betrieb herausnimmt.
  • Zur Vermeidung derartiger Störungen wird erfindungsgemäß der angegebene Umschalter gleichfalls verwendet. Er arbeitet hierzu in Verbindung mit einem Zähler, der ihn bei wiederholtem Ansprechen des Höchststromschalters einer Einheit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes derart steuert, claß die zu dem Höchststromschalter gehörende Einheit an das Ende der Reihenfolge der Einheiten heim Einschalten gelegt wir-l. Diese Steuerung kann z. B. in der Weise geschehen, daß dem die Umschaltwalze drehenden Motor der Strom über einen Schleifring auf der Umschaltwalze zugeführt wird, der eine Unterbrechung entsprechend der gewünschten Lage der Umschaltwalze besitzt und infolgedessen dort den Strom des Steuermotors unterbricht.
  • In der Zeichnung ist eine Reihe von Ausführungsbeispielen der neuen Einrichtung dargestellt.
  • In Abb. i ist i ein von dem Laufwerk 2 angetriebenes Zahnrad. Ihm gegenüber sitzt auf einer schwingend gelagerten Welle 3 ein Zahnrad 4. Federn 5 und 6 sichern die gezeichnete Ruhelage der Welle. Elektromagnete 7 können eine Bewegung der Welle 3 nach rechts bewirken, so daß das Zahnrad 4. mit clem Zahnrad i gekuppelt wird.
  • 9 ist der selbsttätige Höchststromschalter mit der Auslösespule i o, deren zugehöriger Kern i i in der Auslösestellung die Kontakte 12 überbrückt. Von diesen Kontakten ist der eine an die Klemme 13 der Steuer stromquelle 14 angeschlossen; von dem anderen führt die Leitung 15 zu dem Schalter 16, von dem die Leitung 17 zu dem ersten Elektromagneten 7, die Leitung i S weiter zu dem zweiten Elektromagneten 7 und die Leitung ig zu der freien Klemme 2o der Steuerstromquelle1.l zurückführt. Von der Leitung 15 geht @lie Leitung 21 zu dem Schalter 22, von dort die Leitung 23 zum Schalter 2.1. des Zählelementes I und vom Schalter 24 weiter die Leitung 25 zum Elektromagneten 26 und zur Leitung i g. Der Elektromagnet 26 steuert entgegen einer Feder 27 den Hebel 2,9, an dessen Ende ein Haken 29 mit einer Nase 30 gelagert ist. Dieser gegenüber sitzt auf der Welle 3 der Auslösearm 31. Zum Zählelement I gehört schließlich noch der Schalter 32.
  • Von derartigen Zählelementen sind noch zwei weitere II, III vorhanden. Von dem Schalter 32 des letzten Zählelementes führt eine Leitung 33 zu dem Elektromagnet°_n 34, der entgegen der Feder 35 den Hebel 36 steuert. Dieser Hebel trägt gleichfalls eine Klinke 29 mit Nase 30 und ferner einen Sperrhebel 37, der entgegen dem Gewicht 38 einen Schalthebel 39 in der unteren Lage festhält, in der die Kontakte 40 für das Schließen des Schalters 39 überbrückt sind. Auf der anderen Seite des Schalthebels liegen die Kontakte 41 zum Steuern des Umschalters 46.
  • Bei 42 ist schließlich noch eine Klinke .13 mit einer Nase 44 gelagert, um die ausgeschwenkte Welle 3 in der Kupplungslage der Zahnräder -. und r festzuhalten. Der Klinke 4.3 gegenüber sitzt auf der Welle 3 der Auslösearm 45.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Steigt der von der zugehörigen Einheit über den Schalter 9 gelieferte Strom über ein gewisses Maß an, so zieht die Spule i o den Kern i i nach oben, löst hierdurch den Schalthebel 9 aus und überbrückt gleichzeitig die Kontakte 12. Infolgedessen fließt aus der Steuerstroniquelle 14 ein Strom über Klemme 13, Schalter 12, Leitung 15, Schalter 16, Leitung 17, erster Elektromagnet ; , Leitung 18, zweiter Elektromagnet 7, Leitung i9, Klemme 2c zur Steuerstromquelle 14 zurück. Die Elektromagnete 7 schwingen die Welle 3 nach rechts aus, Zahnrad 4. wird mit dem Zahnrad i gekuppelt und die Welle 3 in dieser Lage durch Einklinken des Haltens 43 festgehalten. Ferner wird der Schalter 16 geöffnet und der Schalter 22 geschlossen. Das Laufwerk 2 dreht jetzt das Zahnrad 4. und die Welle 3 in der Pfeilrichtung.
  • Die Bewegung der Welle ist nun so bemessen, daß beispielsweise nach 15 Minuten der Auslösearm 45 die Vase 44 und die Klinke 43 anhebt und daß alsdann sämtliche Teile wieder in die Anfangslage zurückkehren. Schalter 9 möge ein selbsttätiger Einschalter sein, der sich nach dem Auslösen wieder einlegt.
  • Erfolgt kurz nach der ersten Auslösung des Schalters 9, infolge deren die Teile die bereits geschilderten Bewegungen ausgeführt haben, eine zweite Aus1östing, so wird wieder der Schalter 12 geschlossen und es fließt von der Stetierstromquelle 14 ein Strom über Klennne 13, Schalter 12, Leitung 15, Leitung 21, Schalter 22, Leitung 23, Schalter 2-l, Leitung 25, Elektromagnet 26, Leitung io, Klemme 2o zur Steuerstromquelle r4 zurück. Der Elektromagnet 26 zieht den Hebel 28 an, Klinke 29 legt sich über die Welle 3, ijffnet rlen Schalter 24 und schließt den Schalter 3=a. Eine dritte und vierte Auslösung des Höchststroinatisschalters 9 haben zur Folge, daß in derselben Weise die Teile der Zeitelemente Il und III arbeiten. Folgt noch eine Ausl%')sung, so wird schließlich über den Schalter 32 der -Plektromagnet 34 erregt, der Hegel 3(i wird angezogen, der Arm 37 gibt das Gewicht 38 frei. Der Hebel 39 wird nach oben bewegt, überbrückt die Kontakte 41 und schließt hierdurch einen Strom für den Steuermotor des Umschalters 46. Nach der eingestellten Zeit von 15 Minuten heben die Auslösearme 31 bzw. 45 die Klinken 29 bzw. 43 an und samtliche Teile gehen wieder in die Ruhelage zurück.
  • Das Zurückgehen in die Ruhelage sämtlicher Teile wäre auch dann erfolgt, wenn innerhalb der 15 Minuten nicht die fünfte Auslösung des Schalters 9 stattgefunden hätte.
  • In Abb. 2 ist 5o die Welle des Hauptschalters selbst oder eine mit ihr zwangläufig gekuppelte Welle. Auf - die Welle 5o ist die Kurbel Si mit der drehbar an ihr gelagerten Klinke 52 aufgekeilt. Zum Eingritt mit der Klinke ist auf der Welle 5o drehbar das nur an einem Teil des Umfanges mit Zähnen besetzte Sperrad 53 mit der Kontaktscheibe 54 gelagert, die eine Feder 55 entgegen einem (nicht gezeichneten) Hemmwerk zu drehen sucht. Die Kontaktscheibe 54 trägt die Kontaktbahnen 56 und 57, gegen die sich die Kontaktfinger 58, 58 und 59, 59 legen. Die Klinke 52 trägt einen Schwanz 6o, mit dessen Hilfe ein fester Anschlag 61 die Klinke 52 ausheben kann. Schließlich ist noch im Raum fest die Klinke 62 dem Sperrade 53 gegenüber gelagert.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: Bei der Ausschaltbewegung des Hauptschalters schiebt die Klinke 52 das Sperrad 53 um etwa zwei Zähne vorwärts und spannt dadurch die Feder 55 um ein entsprechendes Maß. Wird der Hauptschalter durch Drehung der Welle 5o entgegen dem Sinne des Uhrzeigers eingelegt, so stößt der Schwanz 6o gegen den Anschlag 61 und die Sperrklinke 52 gibt das Zahnrad 53 frei. Die Feder 55 dreht nun das Sperrad 53 entgegen dem Hemmwerk, und die Winkelgeschwindigkeit des Sperrades möge etwa i Minute für eine Zahnteilung betragen. Bleibt also der Hauptschalter mindestens 2 'Minuten geschlossen, so wird das Sperrad seine Nullage wieder erreichen. Folgen jedoch in kurzer Zeit mehrere Ausschaltungen aufeinander, so wird (las Sperrad 53 stückweise «-eiter im Sinne des Uhrzeigers gedreht, bis schließlich eine Z alinlücke unter die Klinke 62 gelangt, so daß diese einschnappen und das Sperrad festhalten kann. In dieser Lage hat die Kontaktbahn 56 die Verbindung zwischen den Kontaktfingern 58, 58 und damit den Einschaltstromkreis des Hauptschalters unterbrochen. Die Wiedereinschaltung ist also gesperrt. Andererseits hat die Kontaktbahn 57 eine Verbindung zwischen den Kontaktfingern 59, 59 hergestellt und hierdurch den Antrieb des Umschalters angestellt.
  • 2\ur nach dem Ausheben der Klinke 62 von Hand kann die Einrichtung wieder in die Bereitschaftslage zurückgehen. Bei dieser Anordnung ist daher die zu dem Hauptschalter gehörende Einheit auch außer Betrieb gesetzt, und der Wärter wird bei seinem Überw achungsgang durch die Lage der Schaltvorrichtung aufmerksam gemacht und veranlaßt, den Ursachen des h.@ufigen Auslösens des Ausschalters nachzugehen.
  • Die Ausführungsform Abb. 3 zeigt ein auf der Uhrwelle 5o aufgekeiltes Sperrad 65. Lose auf der Uhrwelle sitzt die Kontaktscheibe 66 mit den Kontaktbahnen 56 und 57 und der Sperrklinke 69. Eine Feder 70 sucht die Kontaktscheibe 66 in die Nullage zu ziehen, bei deren Erreichen die Sperrklinke 69 durch den Anschlag 71 in das Sperrad eingelegt wird.
  • An zwei Stellen sind dem Umfang der Kontaktscheibe 66 gegenüber Elektromagnete 72, 73 angeordnet, deren Anker 7.4, 75 in abgefallenem Zustande die Klinke 69 aus dem Sperrade 65 ausklinken, während sie im angezogenen Zustande die Klinke 69 nicht beeinflussen. Den Erregerstrom der Magnete 72# 73 liefert eine Steuerstromquelle 76 jedesmal, wenn die Auslösespule ro des Höchststromschalters anspricht. Beim ersten Ansprechen wird nur Elektromagnet 7,2 erregt, dessen Anker den Stromkreis für den Elektromagneten 73 herstellt (in der Zeichnung dargestellter Zustand. Das nächste Ansprechen der Auslösespule ro bewirkt dann auch ein Anziehen des .Ankers 75. In der angezogenen Lage werden die Anker durch Klinken 77 festgehalten, die beim Rückgang der Kontaktscheibe 66 durch den an ihr sitzenden Arm 78 ausgelöst werden. Im Bereich der Kontaktbahnen 56 und 57 liegen die Kontaktfinger 59, 58 und 59, 59.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nach dem Vorstehenden ohne weiteres verständlich. Die Kontaktscheibe 66 wird immer aus der Nullage, wo die Kupplung mit flem Sperrade 65 hergestellt wird, von dem Sperrad mitgenommen. Ist der Höchststromschalter nicht in Tätigkeit getreten, so hebt der Anker 74 des Elektromagneten 72 die Klinke 69 aus, die Kontaktscheibe schnellt in die Ruhelage zurück, wird wieder gekuppelt und `nieder mitgenommen. Erfolgt eine Auslösung, so kann die Klinke an dem Anker 74 vorbeigehen (dargestellter Zustand-). Erfolgt keine weitere Auslösung des Hauptschalters, so bewirkt der Anker 7 5 des Elektromagneten 73 das Ausklinken, und (las Spiel wiel-lerholt sich von neuem.
  • Spricht innerhalb kurzer Zeit der Höchststromschalter mehrmals an, so ziehen alle Elektromagnete ihre Anker an, und die Kontaktscheibe 66 gelangt schließlich in eine Endlage, in der die Klinke 69 durch den An-, schlag 71 ausgehoben und die Kontaktscheibe 66 selbst durch die Klinke 79 festgehalten wird, die sich hinter den Arm 78 legt. In dieser Endlage ist der Einschaltstromkreis des Hauptschalters unterbrochen und der Antrieb des Umschalters angestellt.
  • Abb. q. zeigt wieder eine Anordnung, bei der auf der Uhrwelle 5o ein Sperrad 65 aufgekeilt ist. 66 ist wieder eine Kontaktscheibe mit den Kontaktbahnen 56 und 57, den Sperrklinken 69 und 87 und der Rückstellfeder 7o. Ein Stift 8o an der Konfaktscheibe 66 und ein fester Anschlag 81 sichern die Nullage. Auf die Klinken 69 und 87 wirken einlegend Elektromagnete 82, 88, deren Klemmen an Kontaktbahnen 83, 84. angeschlossen sind, gegen die sich die Kontaktfinger 85, 86 legen. Diese Kontaktfinger werden aus der Steuerstromquelle 76 über Hilfskontakte an der Auslösespule des Höchststromschalters gespeist: Zum Auslösen der Klinken 69, 87 dienen die um den Umfan der Kontaktscheibe verteilten festen Anschläge 89 bis 92.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Solange der Höchststromschalter nicht anspricht, nimmt die Kontaktscheibe die gezeichnete Lage ein. Erst wenn der Höchststromschalter auslöst, legen die Elektromagnete 82, 88 die Klinken 69, 87 ein und stellen hierdurch eine Kupplung zwischen der Welle 5o und der Kontaktscheibe 66 her. Die Kontaktscheibe wird mitgenommen, und beim Vorübergehen an den festen Stiften 89 bis 92 findet eine Entkupplung statt, sofern nicht i ein erneutes Auslösen des Hauptschalters auch wieder eine Kupplung zur Folge hat. Die festen Anschläge sind derart angebracht, daß die Klinken in einem gewissen Zeitabstatide nacheinander ausgelöst werden. Er- i folgt daher innerhalb dieses Zeitabstandes <cieder ein Auslösen des Hauptschalters, so wird auch die Kupplung von neuem wieder hergestellt, und die Kontaktscheike gelangt schließlich in eine Endlage, in der wieder der i Einschaltstromkreis des Hauptschalters unterbrochen und der Antrieb des Umschalters geschlossen wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zum Betriebe von Kraftwerken mit: mehreren Einheiten (Transformatoren, Maschiile,isätzen o. dgl.j, die dem Bedarf eiitsprezhenfl durch die mittlere Energie des Betriebes messende Vorrichtungen selbsttätig zu- oder abgeschaltet werden, und bei der eine Umschaltvorrichtung ermöglicht, die Grundbelastung des Kraftwerks abwechselnd einer der Betriebseinheiten aufzuerlegen, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Leistungsrelais und den selbsttätigen Schaltvorrichtungen liegende Umschalter durch einen Zähler bei wiederholtem Ansprechen des Höchststromschalters einer Einheit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes derart gesteuert wird, daß die zu dem Höchststromschalter gehörende Einheit an das Ende der Reihenfolge der Einheiten beim Einschalten gelegt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler nach wiederholtem Ansprechen eines Höchststromschalters innerhalb eines gewissen Zeitraumes neben der Umstellung des Umschalters auch die Unterbrechung des Einschaltstromkreises für den Höchststromschalter bewirkt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Zählers in der Lage, in der er den Steuerstrom des Umschalters angestellt und den Einschaltstromkreis des Höchststromschalters unterbrochen hat, festgehalten wird.
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Auslösen eines selbsttätigen Höchststromschalters eine Welle mit einem Uhrwerk kuppelt und die Steuerung einer Schaltvorrichtung vorbereitet, die beim darauffolgenden Ansprechen des Höchststromschalters wiederum die Steuerung einer weiteren Schaltvorrichtung vorbereitet, und daß die letzte Schaltvorrichtung einen Schalter schließt, der einen Steuerstrom für das Umlegen des Umschalters einschaltet, und daß dieser Steuerstrom sich selbsttätig ausschaltet, wenn der Umschalter die gewünschte Lage eingenomnien hat; die Welle wird jedoch nach einer bestimmten Zeit entkuppelt und (las Spiel muß bei der nächsten Höchststromauslösung von neuem beginnen, wenn innerhalb der Kupplungszeit nicht die für die Steuerung des Umschalter erforderliche Anzahl von Auslösungen stattgefunden hat.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslösen des Höchststromschalters eine Scheibe um einen Winkel vorwärts dreht, während eine hierbei angestellte Rückstellkraft infolge eines Hemmwerkes nur eine allmähliche Rückwärtsdrehung der Scheibe zuläßt, daß jedes weitere Auslösen eine weitere Winkeldrehung der Scheibe vorwärts bewirkt und daß bei wiederholtem Auslösen des Höchststromschalters und dementsprechend wiederholter Vorwärtsdrehung diese innerhalb einer bestimmten Zeit die Rückwärtsdrehung um so viel überwiegt, daß die Scheibe in eine Endlage gelangt, in der sie den Steuerstrom für den Umschalter anstellt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Uhrwerk eine Scheibe mittels einer Kupplung, die in der Anfangslage durch einen feste=n Anschlag eingerückt wird, entgegen einer Rückstellkraft mitnimmt, daß über den Umfang der Scheibe ein Entk-upplungsstift vorsteht und um den Umfang der Scheibe Entkupplungsvorrichtungen angebracht sind, die durch Auslösen des Höchststromschalters aus, dem Bereich des Entkupplungsstiftes gebracht werden, und daß infolgedessen bei wiederholtem Ansprechen des Höchststromschalters innerhalb eines gewissen Zeitraumes die Scheibe in eine Endlage mitgenommen wird, in der sie den Steuerstrom für den Umschalter anstellt. j. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer dauernd laufenden Uhrwelle eine Scheibe durch Auslösen des Höchststromschalters an mehreren auf der Scheibe verteilten Stellen elektromagnetisch gekuppelt und entgegen einer Rückstellkraft mitgenommen wird, daß um den Umfang der Scheibe angeordnete Anschläge mittels mehrerer über den Scheibenrand vorstehenden Arme die Kupplungen nacheinander auslösen können und daß der Anschlagabstand von dem Armabstand verschieden ist, so daß ein wiederholtes Ansprechen des Höchststromschalters innerhalb einer bestimmten Zeit immer wieder die Kupplungen einrückt und schließlich ein Mitnehmen der Scheibe in eine En:1-lage erfolgt, in der der Steuerstromkreis für den Umschalter angestellt wird.
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