DE910441C - Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung von mit Unter-spannungsausloesung versehenen Schuetzen oder Fernschaltern nach dem Ausloesen infolge kurzzeitigen Ausbleibens der Betriebsspannung - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung von mit Unter-spannungsausloesung versehenen Schuetzen oder Fernschaltern nach dem Ausloesen infolge kurzzeitigen Ausbleibens der Betriebsspannung

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DE910441C
DE910441C DEA7122D DEA0007122D DE910441C DE 910441 C DE910441 C DE 910441C DE A7122 D DEA7122 D DE A7122D DE A0007122 D DEA0007122 D DE A0007122D DE 910441 C DE910441 C DE 910441C
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DE
Germany
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relay
release
contactors
armature
magnet
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Expired
Application number
DEA7122D
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English (en)
Inventor
Heinz Wettwer
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/12Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by voltage falling below a predetermined value, e.g. for no-volt protection
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H75/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of power reset mechanism
    • H01H75/02Details
    • H01H75/04Reset mechanisms for automatically reclosing a limited number of times

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Einrichtung zur selbsttätigen Wiedereinschaltung von mit Unterspannungsa.uslösung versehenen Schützen oder Fernschaltern nach denn. Auslösen infolge kurzzeitigen Ausbleibens der Betriebsspannung Zusatz zum Patent 906 591 Das Patent 9o6 591 betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Wiedereinschaltung von mit Unterspannungsauslösung versehenen Schützen oder Fernschaltern nach dem Auslösen infolge kurzzeitigen Ausbleibens der Betriebsspannung mit einem von dieser erregten Relais. Dieses öffnet beim Ausbleiben der Spannung mit Verzögerung einen Wiedereinschaltkontakt. Am Wiedereinschaltrelais ist eine fern zu betätigende Einrichtung vorgesehen, durch die bei Fernausschaltung des Schützes oder Fernschalters unverzögert der Relaiskontakt geöffnet wird.
  • Diese Einrichtung erhält einen besonders einfachen, zuverlässigen und gedrängtenAufbaü; wenn erfindungsgemäß auf dem Magnetkern des Wiedereinschaltrelais eine Sekundärwicklung aufgebracht wird, die ein Ausdehnungsglied, z. B. einen Bimetallstreifen, beheizt, das im erwärmten Zustand die Sperrung des Relaisankers in angezogener Stellung, bei seiner Abkühlung dagegen die Enfisperrung und dadurch die Öffnung des Relaiskontakts mit Verzögerung bewirkt, während bei Betätigung des Entkupplungsmagneten die Sperrung urverzögert gelöst wird.
  • Hierdurch werden mechanische Verzögerungswerke, die der Verschmutzungsgefahr ausgesetzt sind und deren Lebensdauer verhältnismäßig beschränkt ist. entbehrlich. Das Ausdehnungsglied nimmt sehr wenig Raum ein, und die Einrichtung bedarf nur sehr geringer Wartung, da sie im Gegensatz 7u mechanischen Verzögerungswerken nur sehr wenig bewegte Teile -enthält. Außerdem ist die Zeiteinstellung in weiten Grenzen durch Verstellen der Ansprechtemperatur des Ausdehnungsgliedes sehr bequem regelbar.
  • An sich ist es bei Unterspannungsrelais und -auslösern bekannt, das Verzögerungsglied als B:imetallglied auszubilden und durch eine auf dem Reläismagnetkern angeordnete Sekundärwicklung zu beheizen; hierbei ist jedoch die Möglichkeit einer urverzögerten Auslösung nicht vorgesehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigen Fig. i und 2 in zwei aufeinander senkrechten Ansichten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Einschalten des Schützes oder des Schalters wird die Wicklung des Einschaltrelais g mit eingeschaltet, der Anker A des Spannungsmagneten H angezogen und der Kontakthebel j auf seinen federnden Gegenkontakt N gedrückt. Durch eine über der Erregerwicklung des Relais liegende Sekundärwicklung B wird ein geschlitzter Bimetallstreifen V, der an zwei Winkeln C, D angeschlossen ist, beheizt und biegt sich nach links (Fig. i) aus. Dadurch kann sich ein Klinkenhebel G, der an einem Winkel P drehbar um K gelagert ist, unter dem Zug einer nicht dargestellten Feder im Uhrzeigersinn drehen und die in Fig. i dargestellte Lage einnehmen, in der die Klinke G den Anker A in der angezogenen Stellung sperrt.
  • Bleibt die Spannung aus, so kühlt sich der Bimetallstreifen V ab, biegt sich nach rechts und drückt mit seiner Einstellschraube E auf den Anker L des Entkupplungsmagneten M, so -daß die mit dem Anker L verbundene Klinke G den Anker A freigibt und dieser auf den Ansatz J herabfällt sowie den Kontakt j öffnet.
  • Der mit einer Spule i versehene Entkupplungsmagnet M ist an einem Winkel Q befestigt: Wird zwecks urverzögerter Ausschaltung der Entkupplungsmagnet M erregt, z. B. wie im Hauptpatent beschrieben durch Hintereinanderschaltung seiner Spule i mit der Schaltmagnetspule des Schützes beim Drücken des »Aus«-Druckknopfes, so ziehen die Pole I'll den Anker L an, und die mit ihm verbundene Klinke G gibt den Anker A des ebenfalls entregten Magneten H frei, so daß der Kontakt j urverzögert öffnet. Da der MagnetH erst durch das Öffnen des Selbsthaltekontakts des herausfallenden Schützes entregt wird, so wird die Klinke G bei den normalen Fernausschaltungen bei angezogenem Anker A, also unbelastet, gelöst, so daß ihre Lebensdauer sehr hoch ist.
  • Durch Einstellen der Schraube E läßt sich die Ansprechtemperatur einstellen und dadurch die Verzögerungszeit von wenigen Sekunden bis zu Minuten einregeln. Um den Einfluß der Raumtemperatur auf die Verzögerungszeit auszugleichen, kann der Angriffspunkt der Schraube E am Klinkenhebel G von einem Kompensationsbimetallglied beeinflußt werden, das den Vorhub der Schraube E bis zum Auftreffen auf :den Angriffspunkt bei der Abkühlung unabhängig von der Raumtemperatur praktisch konstant hält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Wiedereinschaltung von Fernschaltern oder Schützen mit einer fern zu betätigenden Einrichtung am Wiedereinschaltrelais nach Patent go6 591, gekennzeichnet durch ein von einer auf dem Magnetkern (H) des Wiedereinschaltrelais (g) angeordneten Sekundärwicklung (B) beheiztes Ausdehnungsglied, z. B. einen Bimetallstreifen (V); das in erwärmtem Zustand die Sperrung des Relaisankers (A) in angezogener Stellung, bei seiner Abkühlung dagegen die Entsperrung des Relaisankers und dadurch die Öffnung des Relaiskontakts mit Verzögerung bewirkt, während bei Betätigung des Entkupplungsmagneten (i) die Sperrung urverzögert gelöst wird. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem mit dem Anker (L) des Entkupplungsmagneten (M) verbundenen Klinkenhebel (G) besteht, an den das Bimetallglied (h) mit zwecks Zeiteinstellung einstellbarem Vörhub (E) angreift. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrvorrichtung (G) eine Raumtemperaturkompensation angebracht ist, z. B. in Form eines Bimetallgliedes, das den Abstand zwischen dem Klinkenhebel (G) und dem Einstellglied (E) unabhängig von der Raumtemperatur praktisch konstant hält.
DEA7122D 1942-06-06 1942-06-06 Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung von mit Unter-spannungsausloesung versehenen Schuetzen oder Fernschaltern nach dem Ausloesen infolge kurzzeitigen Ausbleibens der Betriebsspannung Expired DE910441C (de)

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