DE4100126C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von verschmutzten, insbesondere metallischen Gegenständen mittels einer Reinigungsflüssigkeit - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von verschmutzten, insbesondere metallischen Gegenständen mittels einer Reinigungsflüssigkeit

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von verschmutzten, insbesondere metallischen Gegenständen mittels einer Reinigungsflüssigkeit, wobei die Gegen­ stände zur Ausführung des Reinigungsvorganges zunächst in die Reinigungsflüssigkeit eingetaucht werden und nachfolgend die Gegenstände zur Reinigungsflüssigkeit oder die Reinigungsflüssigkeit zu den Gegenständen bewegt werden, und dann die Gegenstände im nicht in die Reinigungsflüssigkeit eingetauchten Zustand vom Reini­ gungsmittel sprühend oder rieselnd beaufschlagt werden und mit einem Spülmittel gespült werden.
Ein Verfahren und eine Anordnung ähnlicher Art sind bekannt (DE-OS 24 44 161). Bei dem bekannten Verfahren wird ein zu reinigendes Werkstück durch ein Tauchbad hindurchtauchend verschwenkt und nachfolgend in nachfolgenden Verfahrensstationen mittels der gleichen Reinigungsflüssigkeit, die auch das Tauchbad enthält, besprüht.
In den verschiedensten gewerblichen Bereichen, insbe­ sondere auch im Maschinenbau und im Antriebsaggregatebau (Fahrzeugmotorenbau), tritt verstärkt und in großin­ dustriellem Maße das Problem auf, wie Gegenstände, insbesondere metallische Werkstücke von fertigungs­ bedingten oder auch einsatzbedingten Rückständen, wie Fetten, Ölen, Gemischen aus Ölen mit sonstigen Ver­ schmutzungen, beispielsweise mikroskopisch in den Fetten, Ölen oder dgl. gelösten metallischen Rückstän­ den, befreit werden können.
Derartige Probleme tauchen beispielsweise bei der Reinigung von Austausch-Antriebsaggregaten (Kraftfahr­ zeugmotoren) besonders stark auf.
In früheren Jahren wurde eine Reinigung dieser Gegen­ stände mittels verschiedener geeigneter Kohlenwas­ serstoffe wie Benzin oder dgl. vorgenommen. Diese bekannte Methode hatte jedoch einen derart gravierenden Nachteil, daß sie bei Aufkommen von flüssigen Reini­ gungsmitteln auf der Basis von halogenierten Kohlen­ wasserstoffen sofort verdrängt wurde, da beispielsweise Benzin beim Einsatz als Reinigungsmittel hochgradig explosiv ist, was auch in früheren Zeiten tatsächlich zu Explosionen der entsprechenden Reinigungsanordnungen mit katastrophalen Folgen für die Bedienungspersonen und auch für die Reinigungsanlagen, die dabei total zerstört wurden, führte.
Es ist bekannt, daß die flüssigen halogenierten Koh­ lenwasserstoffe, die keine explosiven Eigenschaften aufweisen, zwar als Reinigungsmittel für diese Zwecke gut geeignet sind, sie haben jedoch den gravierenden Nachteil, daß sie einen erheblichen negativen Einfluß auf die Umwelt und auf die Gesundheit der unmittelbar davon betroffenen Menschen haben, so daß sich der Gesetzgeber entschlossen hat, die Verwendung von halo­ genierten Kohlenwasserstoffen als Reinigungsmittel drastisch einzuschränken, wobei ein völliges Verbot dieses Mittels für Reinigungszwecke in naher Zukunft erwartet wird.
Bei den bisherigen Verfahren zur Ausführung einer Reinigung von Gegenständen im vorbeschriebenen Sinne wurde in verhältnismäßig großen Anlagen das Verfahren zur Reinigung der Gegenstände derart ausgeführt, daß der Gegenstand mit ein und derselben Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise Benzin oder einem halogenierten Kohlen­ wasserstoff, besprüht oder in sie hineingetaucht wurde und anschließend nochmals mit der gleichen Reinigungs­ flüssigkeit abgespült wurde. Dieses geschah in mehreren voneinander unabhängigen Positionen bzw. Bädern einer Reinigungsanlage.
Der Nachteil der bekannten Verfahren unter Verwendung der nachteiligen bzw. nicht mehr zulässigen Reinigungs­ flüssigkeiten besteht im wesentlichen darin, daß die bekannten Verfahren lediglich in nur sehr aufwendiger Weise realisierbar sind, da extreme Maßnahmen zur Verhütung von Explosionen zu realisieren sind, bei­ spielsweise bei der Verwendung von Benzin als Reini­ gungsflüssigkeit oder aber Maßnahmen aufwendigster konstruktiver Art vorgenommen werden müssen, um das Entweichen von halogenierten Kohlenwasserstoffen an die Umwelt zu verhindern.
Aus der DE-OS 39 30 880 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen, insbesondere Entfetten ver­ schmutzter Teile durch Spülen und/oder Bespritzen bekannt, bei der beim Reinigungsvorgang bzw. Entfet­ tungsvorgang lediglich eine Flüssigkeit eingesetzt wird.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Nachteile bekannter Verfahren und Anordnungen vermeiden, die zudem einfach und kosten­ günstig realisierbar bzw. herstellbar sind und zudem eine extrem einfache Entsorgung mit einer völligen Wiederverwendung für den Reinigungsvorgang durch die Reinigungsflüssigkeit und durch das Spülmittel erlauben, wobei bei gleicher oder besserer Reinigungsleistung gegenüber Reinigungsflüssigkeiten auf der Basis nicht halogenierter Kohlenwasserstoffe keine Explosionsgefahr mehr befürchtet zu werden braucht.
Gelöst wird die Aufgabe gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch, daß
  • a. die Reinigungsflüssigkeit ein entaromati­ siertes Kohlenwasserstoff-Wassergemisch ist,
  • b. daß die Gegenstände mit Wasser als Spülmit­ tel gespült werden,
  • c. daß beim Spülvorgang mit Wasser die Gegen­ stände in das Spülmittel eingetaucht werden,
  • d. daß die Verfahrensschritte gemäß den Merk­ malen a. bis c. in einem Raumvolumen durchge­ führt werden und
  • e. daß das Spülmittel zur Durchführung des Spülvorganges wahlweise zum Spülmittelvorrat zurückgeführt oder in einer Trenneinrichtung von der Reinigungsflüssigkeit und/oder von den Verunreinigungen getrennt und nachfolgend als gereinigtes Spülmittel erneut für den Spülvor­ gang bereitgestellt wird.
Der erfindungsgemäße Vorteil liegt im wesentlichen darin, daß die Verwendung der Reinigungsflüssigkeit in Form eines entaromatisierten Kohlenwasserstoff-Wasser­ gemisches einen sehr hohen Flammpunkt hat, so daß eine Explosionsgefahr, wie es bei früheren Verfahren beob­ achtet wurde, hier nicht mehr besteht, und auch die Betriebstemperatur beim Ablauf des Verfahrens weit unter dem Flammpunkt des entaromatisierten Kohlenwasser­ stoff-Wassergemisches gehalten werden kann. Durch den Tauchvorgang und die anschließende Bewegung der Gegen­ stände relativ zur Reinigungsflüssigkeit wird die Reinigungsflüssigkeit tatsächlich extrem umgewälzt, so daß sogar die extremsten Winkel von kompliziert struk­ turierten verschmutzten Gegenständen durch die Reini­ gungsflüssigkeit erreicht werden. Das nachfolgende Besprühen bzw. Berieseln der Gegenstände im in die Reinigungsflüssigkeit nichtgetauchten Zustand bewirkt ein Abregnen des noch haftenden Schmutzes im Sinne eines Abwaschens, wobei durch die nachfolgende Spülung mit Wasser einerseits wieder dafür gesorgt wird, daß niemals ein explosionsfähiges Gemisch entsteht und daß anderer­ seits die Verschmutzungsrückstände, die in der Regel leichter als Wasser sind, mit einfachen Mitteln aus der gesamten Reinigungsflüssigkeit abgetrennt werden können. Da durch Verwendung eines entaromatisierten Kohlenwas­ serstoff-Wassergemisches für den Reinigungsvorgang eine Gefährdung der Umwelt und auch dem Gesundheit entfällt und auch eine Wasserlöslichkeit der normalerweise in Kohlenwasserstoffen enthaltenen Aromaten ebenfalls entfällt, ist das erfindungsgemäße Verfahren hervorra­ gend zur Lösung der eingangs genannten Probleme geeig­ net. Auch wird vorteilhaft erreicht, daß für den gesam­ ten Verfahrensablauf eine vorher festgelegte, verfah­ renstypisch beherrschbare Menge an Spülmittel bzw. Reinigungsflüssigkeit im Verfahrenskreislauf enthalten ist bzw. enthalten bleibt.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, daß beim Spülvorgang mit Wasser die Gegenstände zum Spülmittel oder das Spülmittel zu den Gegenständen bewegt wird. Ebenso wie beim vorgeschalteten Reinigungsvorgang mit der Reini­ gungsflüssigkeit können somit auf einfache Weise auch Reinigungsflüssigkeitsreste aus normalerweise extrem unzugänglichen Winkeln oder Hohlräumen entfernt werden.
Auch ist es vorteilhaft, ebenso wie bei den einzelnen Verfahrensschritten zur Reinigung der Gegenstände mit Reinigungsflüssigkeit, die Gegenstände im nicht in das Spülmittel eingetauchten Zustand nochmals mit Sprühmit­ tel sprühend oder rieselnd zu beaufschlagen, so daß auch noch ggf. in schwer zugänglichen Hohlräumen oder Winkeln anhaftende Reinigungsflüssigkeitsrückstände vom Spül­ mittel erfaßt und entfernt werden können.
Um zu erreichen, daß für den gesamten Verfahrensablauf eine vorher festgelegte, verfahrenstypisch beherrschbare Menge an Spülmittel bzw. Reinigungsflüssigkeit im Verfahrenskreislauf enthalten ist bzw. enthalten bleibt, ist es vorteilhaft, daß die Reinigungsflüssigkeit nach dem Trennvorgang nachfolgend erneut für den Reinigungs­ vorgang bereitgestellt wird. Das Spülmittel kann nahezu auf unbestimmte Zeit verwendet werden, ohne daß dieses ergänzt oder erneuert werden muß. Die Reinigungsflüs­ sigkeit kann auch für sehr lange Zeiträume verwendet werden, d. h. bis zum Erreichen der Sättigungsgrenze.
Um die Reinigungswirkung der Reinigungsflüssigkeit zu erhöhen, wird bei einer anderen vorteilhaften Ausge­ staltung des Verfahrens die Reinigungsflüssigkeit über Raumtemperatur hinaus erwärmt, beispielsweise auf 50°C. Auch die Wirksamkeit des Spülmittels Wasser für den Spülvorgang kann dadurch erhöht werden, daß das Spül­ mittel ebenfalls über Raumtemperatur hinaus erwärmt wird, beispielsweise auf 70°C. Diese und/oder die vorangehend aufgeführte Maßnahme können auch eine schnellere und wirksame Trocknung der Gegenstände bewirken.
Die Anordnung zur Ausführung des Verfahrens ist zur Lösung der Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter sowohl der Reinigung als auch der Spülung dient, daß die Reinigungsflüssigkeit in Form eines entaromatisierten Kohlenwasserstoff-Wassergemisches relativ zu den im Korb angeordneten Gegenständen beweg­ bar ist, wobei der einzige Behälter mit einer um wenig­ stens um eine Achse hin und her schwenkbaren Einrichtung versehen ist, an der Düsenmittel zum Austritt der Reinigungsflüssigkeit und des Spülmittels zum Besprühen oder Berieseln der Gegenstände mit der Reinigungsflüs­ sigkeit und dem Spülmittel in Form von Wasser vorhanden sind und daß die vom Behälter zum Spülmittelvorrat führende Leitung wahlweise über eine Leitung zu einer Abscheideeinrichtung umschaltbar ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht im wesentlichen darin, daß in einem einzigen Behälter alle konstruktiven Maßnahmen vorgesehen sind, um sowohl den Reinigungsvorgang der Gegenstände mit Reinigungsflüs­ sigkeit als auch den kompletten Spülvorgang mit Spül­ mittel durchführen zu können, ohne daß die Gegenstände in andere Behälter oder Kammern überführt werden müssen. Die Anordnung zeichnet sich zudem dadurch aus, daß sie extrem kompakt aufgebaut sein kann, wobei der lediglich benötigte eine Behälter wiederum eine Gewähr dafür bietet, daß unter Einschluß geeigneter Dichtungsmaß­ nahmen tatsächlich Reinigungsflüssigkeit nicht an die Umwelt gelangen kann. Zudem werden durch die aktive Beflutung die Gegenstände im Behälter mit Reinigungs­ mittel mit einfachen technischen Mitteln auf optimale Weise gereinigt und von Reinigungsmittelrückständen abgespült.
Es sei darauf hingewiesen, daß immer dann, wenn voran­ gehend und nachfolgend von Düsenmitteln gesprochen wurde oder gesprochen wird, die zum Austritt von Reinigungs­ flüssigkeit und des Spülmittels dienen, dieses immer derart gemeint ist, daß die gleichen Düsenmittel je nach verfahrensmäßiger Beaufschlagung während des Reinigungs- oder Spülvorganges entweder dem Austritt von Reinigungs­ flüssigkeit oder dem Austritt von Spülmittel dienen, d. h. es sind die gleichen Düsenmittel sowohl für die Reinigungsflüssigkeit als auch für das Spülmittel vorgesehen. Doppelter Düsenmittelanordnungen bedarf es somit nicht.
Die Schwenkeinrichtung ist zur Vergrößerung ihrer Reinigungs- und Spüleffektivität vorteilhafterweise derart ausgebildet, daß sie aus einem U-förmig ausge­ bildeten rohrförmigen Träger besteht, an dessen beiden freien Schenkelenden jeweils eine der Achsen ausgebildet ist, wobei die Düsenmittel wenigstens am Quersteg des Trägers ausgebildet sind. Insbesondere die am Quersteg des Trägers ausgebildeten Düsenmittel bewirken als Nebeneffekt zur Bewegung der Reinigungsflüssigkeit als auch des Spülmittels einen Auftrieb des in der Regel gegenüber Wasser leichteren Verschmutzungsgutes, das zu entfernen ist, so daß dieses sogar ggf. oben auf der Reinigungsflüssigkeit und/oder dem Spülmittel im Behäl­ ter schwimmend mechanisch zusätzlich auf einfach Weise entfernt werden kann.
Um auf einfache Weise sicherzustellen, daß beim Ausfüh­ ren der Schwenkbewegung Reinigungsflüssigkeit oder Spülmittel ungestört zur Schwenkeinrichtung bzw. an die dort ausgebildeten Düsen gelangen kann, ist die Schwenk­ einrichtung vorzugsweise über eine nach Art eines Schwanenhalses ausgebildete flexible Rohrverbindung mit einer Reinigungsflüssigkeits- und Spülmittelzulauflei­ tung verbunden.
Es kann zur nochmaligen Vergrößerung der Reinigungs- und Spülwirkung vorteilhaft sein, daß der Behälter an wenigstens einem seiner Seitenwände zusätzliche Düsen­ mittel zum Austritt der Reinigungsflüssigkeit und des Spülmittels aufweist. Diese Düsenmittel können dann auch, wenn die Reinigungsflüssigkeit oder das Spülmittel aus dem Behälter entfernt sind und die Reinigungsflüs­ sigkeit bzw. das Spülmittel auf die Gegenstände von oben gesprüht bzw. abgeregnet wird, zusätzlich seitlich die Gegenstände beaufschlagen, so daß einerseits der Reini­ gungsvorgang bzw. Spülvorgang effektiver und anderer­ seits schneller durchgeführt werden kann.
Der Behälter ist vorteilhafterweise mit einem Reini­ gungsflüssigkeitsvorrat und mit einem Spülmittelvorrat über Leitungen verbunden, wobei vorzugsweise in den Leitungen in beiden Pumprichtungen betreibbare Pumpen angeordnet sind. Somit kann auf einfache Weise wechsel­ weise das Reinigungsmittel in den Behälter hineingepumpt und aus diesem wieder entfernt werden, ebenso wie das Spülmittel.
Schließlich ist es von Vorteil, daß die Abscheidevor­ richtung über jeweils eine Leitung mit dem Spülwas­ servorrat und mit dem Reinigungsflüssigkeitsvorrat verbunden ist, d. h. in der Abscheideeinrichtung abge­ schiedene Reinigungsflüssigkeit wird sofort wieder in den Reinigungsprozeß durch Überführung in den Reini­ gungsflüssigkeitsvorrat zurückgegeben, während das von Reinigungsflüssigkeit und Schmutzbestandteilen in der Abscheideeinrichtung befreite Spülwasser wiederum in den Spülwasservorrat zurückgegeben wird.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nach­ folgenden schematischen Zeichnungen anhand eines Aus­ führungsbeispieles im einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Anordnung zur Ausführung des Verfahrens in einer Blockdarstellung mit allen wesentlichen Anordnungsbestandteilen,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung den Reinigungs- und Spülbehälter gemäß Fig. 1 unter Weglassung konstruktiver Einzelheiten,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Behälters von Fig. 1 im Schnitt und
Fig. 4 eine Vorderansicht des in Fig. 3 dargestellten Behälters im Schnitt.
Die Anordnung 10 besteht im wesentlichen aus einem Behälter 13, einem Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 und einem Spülmittelvorrat 23, sowie einer Abscheidevor­ richtung 29. Der Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 ist über eine Leitung 24 und eine Leitung 19 mit dem Behäl­ ter 13 über einen Bodeneinlaß 135 verbunden. In die Leitung 24 ist eine Pumpe 26 geschaltet, die entspre­ chend den Pfeilen die Reinigungsflüssigkeit 11 aus dem Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 in den Behälter 13 überführen und wiederum aus dem Behälter 13 zurück in den Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 überführen kann. Auf die gleiche Weise ist der Bodenein- und -auslaß 135 des Behälters 13 über eine Leitung 25 unter Zwischenschal­ tung einer in ihrer Pumprichtung entsprechend den Pfeilen in ihrer Förderrichtung umkehrbaren Pumpe 27 mit dem Spülmittelvorrat 23 verbunden. Es ist auch möglich, anstelle der Umkehrung der Förderrichtung der Pumpe 27, durch entsprechende hier nicht dargestellte Leitungs­ führung und/oder zwei einzelne Pumpen eine Umkehrung der Förderrichtung zu bewirken. Mit der Pumpe 27 kann somit Spülmittel 12 in den Behälter 13 aus dem Spülmittelvor­ rat 23 überführt werden ebenso wie aus dem Behälter 13 heraus in den Spülmittelvorrat 23 zurück.
Über nicht im einzelnen dargestellte, mit der Pumpe 27 zusammenwirkende Ventileinrichtungen kann die Leitung 25 anstatt mit dem Spülmittelvorrat 23 auch über eine Leitung 28 mit einer Abscheideeinrichtung 29 verbunden werden. Die Abscheideeinrichtung 29 selbst ist an ihrem Wasserabscheideteil über eine Leitung 30 mit dem Spül­ mittelvorrat 23 verbunden, während sie an ihrem Reini­ gungsflüssigkeitsteil über eine Leitung 31 mit dem Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 verbunden sein kann.
Bei Inbetriebnahme der Anordnung 10 befindet sich im Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 eine vorbestimmte Menge an Reinigungsflüssigkeit 11, während sich im Spülmit­ telvorrat 23 eine bestimmte Menge Spülmittel befindet. Der Verfahrensablauf der Anordnung 10 wird im einzelnen weiter unten beschrieben.
Der Behälter 13 weist einen Korb 14 auf, in dem die zu reinigenden Gegenstände angeordnet werden können. Es sei aber darauf hingewiesen, daß der Begriff Korb 14 hier in dem Sinne gebraucht ist, daß darunter auch eine einzige Haltevorrichtung verstanden werden kann, die an geeig­ neter Stelle im Behälter 13 angeordnet wird, um den hier nicht dargestellten verschmutzten Gegenstand zu halten. Durch die Verwendung des Begriffes Korb 14 soll ledig­ lich verdeutlichend dargestellt werden, daß durch Verwendung des Korbes 14 der darin aufgenommene Gegen­ stand bzw. die darin aufgenommenen Gegenstände von allen Seiten mit Reinigungsflüssigkeit 11 und auch Spülmittel 12 beaufschlagt werden kann bzw. können.
Im Behälter 13, vgl. die Fig. 2 bis 4, ist eine um die Achse 16 nach Art einer kardanischen Aufhängung hin und her bewegbare Schwenkeinrichtung 17 angeordnet. Die Schwenkeinrichtung 17 ist in den Behälter 13 einhängbar, d. h. das hier im einzelnen nicht dargestellte, die Achse 16 tragende Gelenk ist in vertikaler Richtung oben geöffnet. Die Schwenkeinrichtung 17 besteht aus einem U-förmig ausgebildeten rohrförmigen Träger. An den beiden freien Schenkelenden 171, 172 der Schwenkeinrichtung 17 sind dabei die vorgenannten Achsen 16 ausgebildet. Düsenmittel 170 zum Austritt der Reini­ gungsflüssigkeit 11 und des Spülmittels 12 sind wenig­ stens am Quersteg 173 des Trägers ausgebildet, sie können aber auch, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an den Schenkeln des U-förmigen Trägers ausgebildet sein. Der die Schwenkeinrichtung 17 bildende rohrförmige Träger ist über eine flexible Rohrverbindung 18, vgl. Fig. 3, die nach Art eines Schwanenhalses ausgebildet ist, mit einer Reinigungsflüssigkeits- und Spülmittelzulauflei­ tung 22 verbunden, die in den unteren Bereich des Behälters 13, vgl. Fig. 1 und 3, mündet. Die Schwenk­ einrichtung 17 ist durch hier nicht gesondert darge­ stellte Antriebsmittel derart antreibbar, daß sie eine hin und her Schwenkbewegung entsprechend der in Fig. 3 dargestellten beiden Schwenkendstellungen ausführen kann, während der Korb 14 mit den zu reinigenden Gegen­ ständen die Schwenkbewegung, vgl. Fig. 4, nicht beein­ trächtigt.
Der Behälter 13 kann auch an wenigstens einem seiner Seitenwände 130, 132 aber auch an den Querseitenwänden 131, 133 weitere Düsenmittel 20 zum Austritt der Reini­ gungsflüssigkeit 11 und des Spülmittels aufweisen.
Der Reinigungsvorgang mit der Anordnung 10 läuft fol­ gendermaßen ab. Zunächst wird die Reinigungsflüssigkeit 11 in Form eines entaromatisierten Kohlenwasserstoff-Ge­ misches aus dem Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 mittels der Pumpe 26 über die Leitungen 24 und 19 in den Behäl­ ter 13 überführt, bis die Reinigungsflüssigkeit 11 im Behälter 13 den oberen Pegel 32 erreicht hat. Die im Korb 14 befindlichen, zu reinigenden Gegenstände sind somit in die Reinigungsflüssigkeit 14 eingetaucht. Nachfolgend wird die Reinigungsflüssigkeit 11 zu den Gegenständen dadurch bewegt, daß Reinigungsflüssigkeit 11 über Leitung 22 und eine Pumpe 34 über die flexible Rohrverbindung 18 in die Schwenkeinrichtung 17 gepumpt wird, wo die Reinigungsflüssigkeit 11 aus den Düsenmit­ teln 170 austritt. Grundsätzlich wäre es auch möglich, zusätzlich die sich im Korb 14 befindlichen Gegenstände ebenfalls relativ zur Reinigungsflüssigkeit 11 zu bewegen.
Nachfolgend wird mittels der Pumpe 26 die Reinigungs­ flüssigkeit 11 im Behälter 13 derart abgesenkt, daß der untere Pegel 33 erreicht wird. Die dabei freiwerdende Menge der Reinigungsflüssigkeit 11 wird somit zurück in den Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 gepumpt. Nachfolgend werden dann die Gegenstände im nicht in die Reinigungs­ flüssigkeit 11 eingetauchten Zustand vom Reinigungsmit­ tel sprühend oder rieselnd beaufschlagt, und zwar durch die Pumpe 35, die ebenfalls an dem in den Behälter 13 mündenden Teil der Leitung 22 angeschlossen sein kann. Die Pumpe 35 fördert das Reinigungsmittel 11 zur Aus­ führung des Sprüh- bzw. Rieselungsvorganges zu den am oberen Teil des Behälters 13 angeordneten Sprüh- und Berieselungsmitteln 15. Anstelle der Pumpe 36 kann auch Pumpe 34 über ein geeignet geschaltetes Dreiwegventil die Reinigungsflüssigkeit 11 zu dem Sprüh- und Beriese­ lungsmitteln 15 gefördert werden.
Nachfolgend wird nach Beendigung des Reinigungsvorganges die gesamte Reinigungsflüssigkeit 11 über die Pumpe 26 aus dem Behälter 13 entfernt.
Nachfolgend wird aus dem Spülmittelvorrat 23 über die Pumpe 27 und Leitung 25 sowie Leitung 19 der Behälter 13 mit Spülmittel 12 bis zum oberen Pegel 32 befüllt, wobei nachfolgend auf die gleiche Weise, wie vorangehend im Zusammenhang mit der Reinigungsflüssigkeit 11 beschrie­ ben, sämtliche Verfahrensschritte auf gleiche Weise für das Spülmittel 12 durchlaufen werden.
Am Ende des Spülvorganges wird jedoch bei der vollstän­ digen Entleerung des Behälters 13 von Spülmittel 12 das Spülmittel über Leitung 25 und Pumpe 27 nicht direkt in den Spülmittelvorrat 23 gegeben, sondern durch entspre­ chende Ventilschaltung über Leitung 28 auf eine Ab­ scheideeinrichtung 29. Dieses kann grundsätzlich auch schon bei der Absenkung des Spülmittels 12 im Behälter 13 geschehen.
In der Abscheideeinrichtung 29 wird das Spülmittel 12, das grundsätzlich aus Wasser besteht, von seinen Reini­ gungsflüssigkeitsbestandteilen und seinen Schmutzbe­ standteilen befreit. Die abgeschiedene Reinigungsflüs­ sigkeit 11 wird über Leitung 31 wiederum in den Reini­ gungsflüssigkeitsvorrat 21 überführt, während der reine Wasseranteil über Leitung 30 wiederum dem Spülmittel­ vorrat 23 zugeführt wird. Der in der Abscheidevor­ richtung 29 anfallende Schmutz wird, soweit er nicht in der Reinigungsflüssigkeit 11 gelöst und wieder in den Reinigungsflüssigkeitsvorrat 21 zurückgeführt worden ist, schon unmittelbar in der Abscheidevorrichtung 29 entfernt, was ggf. mechanisch erfolgen kann.
Erwähnt sei noch, daß das Verfahren im Behälter 13 bei geschlossenem Behälterdeckel 134 durchgeführt wird, d. h. der Behälterdeckel 134 wird lediglich zum Beladen und Entladen des Behälters 13 mit zu reinigenden Gegenstän­ den geöffnet. Durch die fortwährend eingenommene Ver­ schließstellung des Behälterdeckels 134 wird vermieden, daß entaromatisierte Kohlenwasserstoffe, die Teilbe­ standteile der hier verwendeten Reinigungsflüssigkeit sind, an die Umgebung gelangen können. Um die Effekti­ vität des Reinigungsvorganges und des Spülvorganges zu erhöhen, können Mittel vorgesehen sein, die den Reini­ gungsflüssigkeitsvorrat bei einer bestimmten Temperatur, die über der Umgebungstemperatur liegt, halten, bei­ spielsweise auf 50°C, was gleichermaßen für den Spül­ mittelvorrat gilt, der beispielsweise auf 70°C gehalten werden kann. Auch kann für den jeweiligen Verfahrensvor­ gang der Behälter 13 selbst, ggf. auch zusätzlich, erwärmt werden.
Bezugszeichenliste
10 Anordnung
11 Reinigungsflüssigkeit
12 Spülmittel
13 Behälter
130 Behälterseite
131 Behälterseite
132 Behälterseite
133 Behälterseite
134 Behälterdeckel
135 Bodenein- und -auslaß
14 Korb
15 Sprüh- und Berieselungs­ mittel
16 Schwenkachse
17 Schwenkeinrichtung
170 Düsenmittel
171 Schenkelende
172 Schenkelende
173 Quersteg
18 Rohrverbindung
19 Reinigungsflüssigkeit und Spülmittelzulaufleitung
20 Düsenmittel (Behälterseiten­ wand)
21 Reinigungsflüssigkeitsvorrat
22 Reinigungsflüssigkeits- und Spülmittelzulaufleitung
23 Spülmittelvorrat
24 Leitung
25 Leitung
26 Pumpe
27 Pumpe
28 Leitung
29 Abscheideeinrich­ tung
30 Leitung
31 Leitung
32 oberer Pegel
33 unterer Pegel
34 Pumpe
35 Pumpe

Claims (13)

1. Verfahren zum Reinigen von verschmutzten, insbeson­ dere metallischen Gegenständen mittels einer Reini­ gungsflüssigkeit, wobei die Gegenstände zur Ausführung des Reinigungsvorganges zunächst in die Reinigungsflüs­ sigkeit eingetaucht werden und nachfolgend die Gegen­ stände zur Reinigungsflüssigkeit oder die Reinigungs­ flüssigkeit zu den Gegenständen bewegt werden, und dann die Gegenstände im nicht in die Reinigungsflüssigkeit eingetauchten Zustand vom Reinigungsmittel sprühend oder rieselnd beaufschlagt werden und mit einem Spülmittel gespült werden, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a. die Reinigungsflüssigkeit ein entaromati­ siertes Kohlenwasserstoff-Wassergemisch ist,
  • b. daß die Gegenstände mit Wasser als Spülmit­ tel gespült werden,
  • c. daß beim Spülvorgang mit Wasser die Gegen­ stände in das Spülmittel eingetaucht werden und
  • d. daß die Verfahrensschritte gemäß den Merk­ malen a. bis c. in einem Raumvolumen ausgeführt werden,
  • e. wobei das Spülmittel nach Durchführung des Spülvorganges wahlweise zum Spülmittelvorrat zurückgeführt oder in einer Trenneinrichtung von der Reinigungsflüssigkeit und/oder von den Verunreinigungen getrennt und nachfolgend als gereinigtes Spülmittel erneut für den Spülvor­ gang bereitgestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Spülvorgang mit Wasser die Gegenstände zum Spülmittel oder das Spülmittel zu den Gegenständen bewegt werden bzw. wird.
3. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände im nicht in das Spülmittel eingetauchten Zustand vom Spülmittel sprühend oder rieselnd beaufschlagt werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsflüs­ sigkeit nach dem Trennvorgang nachfolgend erneut für den Reinigungsvorgang bereitgestellt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsflüs­ sigkeit über die Raumtemperatur hinaus erhöht wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülmittel über die Raumtemperatur hinaus erwärmt wird.
7. Anordnung zum Reinigen von verschmutzten Gegenstän­ den, insbesondere aus Metall, mittels einer Reinigungs­ flüssigkeit, wobei die Gegenstände bei der Reinigung und anschließender Spülung mit einem Spülmittel in einem in einen Behälter einbringbaren, bewegbaren Korb angeordnet werden, zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (13) sowohl der Reinigung als auch der Spülung dient, daß die Reinigungsflüssigkeit (11) in Form eines entaromatisierten Kohlenwasserstoff-Wassergemisches relativ zu den im Korb (14) angeordneten Gegenständen bewegbar ist, wobei der einzige Behälter (13) mit einer um wenigstens um eine Achse (16) hin und her schwenk­ baren Einrichtung (17) versehen ist, an der Düsenmittel (170) zum Austritt der Reinigungsflüssigkeit (11) und des Spülmittels (12) zum Besprühen oder Berieseln der Gegenstände mit der Reinigungsflüssigkeit (11) und dem Spülmittel (12) in Form von Wasser vorhanden sind, und daß die vom Behälter (13) zum Spülmittelvorrat (23) führende Leitung (25) wahlweise über eine Leitung (28) zu einer Abscheideeinrichtung (29) umschaltbar ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (17) aus einem U-förmig ausgebildeten rohrförmigen Träger besteht, an dessen beiden freien Schenkelenden (171, 172) jeweils eine der Achsen (16) ausgebildet ist, wobei die Düsenmittel (170) wenigstens am Quersteg (173) des Trägers ausgebildet sind.
9. Anordnung nach einem oder beiden der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (17) über eine nach Art eines Schwanenhalses ausgebil­ dete flexible Rohrverbindung (18) mit der Reinigungs­ flüssigkeits- und Spülmittelzulaufleitung (19) verbunden ist.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (13) an wenigstens einem seiner Seitenwände (130, 132) Düsen­ mittel (20) zum Austritt der Reinigungsflüssigkeit (11) und des Spülmittels (12) aufweist.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (13) mit einem Reinigungsvorrat (21) und mit einem Spülmit­ telvorrat (23) über Leitungen (24, 25) verbunden ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitungen (24, 25) in beiden Pumprichtungen betreibbare Pumpen (26) angeordnet sind.
13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheideein­ richtung (29) über Leitungen (30, 31) mit dem Spülmit­ telvorrat (23) und mit dem Reinigungsflüssigkeitsvorrat (21) verbunden ist.
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