DE400620C - Arbeiter-Auslosungsvorrichtung fuer Kontrollzwecke - Google Patents

Arbeiter-Auslosungsvorrichtung fuer Kontrollzwecke

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DE400620C
DE400620C DEB113097D DEB0113097D DE400620C DE 400620 C DE400620 C DE 400620C DE B113097 D DEB113097 D DE B113097D DE B0113097 D DEB0113097 D DE B0113097D DE 400620 C DE400620 C DE 400620C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C15/00Generating random numbers; Lottery apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Arbeiter-Auslosungsvorrichtung für Kontrollzwecke. Zur Kontrolle der den Betrieb verlassenden Arbeiter sind Vorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen jeder passierende Arbeiter einen Hebel o. dgl. bedienen muß und die dann nach einer bestimmten, aber veränderbaren Anzahl von Inbetriebsetzungen ein Zeichen geben, auf das hin derjenige Arbeiter, der zuletzt die Vorrichtung in Betrieb gesetzt hat, sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen muB. Es wird dadurch also erreicht, daß -bald jeder fünfte, dann; einmal jeder siebente Arbeiter usw. für die Untersuchung bestimmt wird.
  • Diese Vorrichtungen sind so eingerichtet. daß durch das Niederdrücken eines Hebels ein Schaltrad um einen Zahn weitergerückt wird. Das Schaltrad ist mit Stiften o. dgl. besetzt, die nach Fortschaltung um eine bestimmte Anzahl von Zähnen ein sickt- oder' hörbares Zeichen hervorrufen, beispielsweise die Schließung eines elektrischen Alarm- oder Lichtsignalstromkreises herbeiführen. Die Stifte stehen in verschiedenen Abständen voneinander, so daß der eine etwa--nach fünf; Inbetriebsetzungen, der zweite nach sieben, der dritte nach zwölf usw. das Signal hervorruft.
  • Nun muß natürlich verhütet werden, daß die durch die Vorrichtung zu kontrollierenden Personen im voraus berechnen können, bei der wievielten Inbetriebsetzung der Signalstromkreis geschlossen wird. Zu diesem Zweck- sind die Stifte oder die sie vertretenden Teile verstellbar. Aber diese Verstellung muß von Hand vollzogen werden, und das ist unsicher und umständlich. Deshalb ist nach der vorliegenden Erfindung eine Kontrollvorrichtung der erwähnten Art mit einer Einrichtung versehen, durch die während des Betriebes selbsttätig und in unberechenbarer Weise die Anzahl von Inbetriebsetzungen geändert wird, .nach denen das Signal gegeben wird. Die Einrichtung besteht darin, daß mit dem Schaltrad, das bei jedesmaligem Niederdrücken des Betriebshebels fortgerückt wird, ein Teil verbunden ist, den das Schaltrad mitnimmt, der aber dabei von Zeit zu Zeit in eine Lage kommt, wo er beim Niederdrücken des Betriebshebels eine selbständige Fortrückung erfährt. Dieser Teil trägt Stifte o. dgl., die genau so wie die an dem Schaltrad befestigten die Abgabe des Signals veranlassen können, und die Stellung dieser Stifte nun gegenüber den im Schaltrad befindlichen wird von Zeit zu Zeit durch die selbsttätige Fortrückung des Teils gegenüber dem Schaltrad beire Niederdrücken des Betriebshebels geändert, damit aber auch die Zahl der Inbetriebsetzungen, nach deren Verlauf das Signal ertönt oder sichtbar wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Auf der Grundplatte i ist ein Schaltrad 2 gelagert, das um die Achse 3 frei drehbar ist. Dieses Schaltrad wird durch eine Klinke 4 jedesmal dann um einen Zahn weitergerückt, wenn der Griff 5 herabgezogen und damit ein Betriebshebel 6 bewegt wird, der um die Achse 7 drehbar ist. Das Schaltrad 2 ist in unregelmäßigen Abständen mit Stiften 8 besetzt, die jedesmal, wenn sie bei einem um eine Achse 9 gelagerten Winkelhebel io vorübergehen, diesen gegen Federdruck anheben. und damit einen elektrischen Kontakt i i schließen. Dadurch werden zwei parallel geschaltete elektrische Stromkreise geschlossen, die von den Klemmen 12 und 13 ausgehen und deren einer einen elektrischen Wecker 14 und deren anderer eine elektrische Lampe 15 enthält. legt man an die Klemmen 12 und 13 die Pole einer Stromquelle, so ertönt also bei Schließung des Kontaktes i i der Wecker, und gleichzeitig leuchtet die Lampe 15 auf. Dieses aber ist das Zeichen, auf das hin der-Arbeiter, der in dem betreffenden Augenblick den Griff 5 herabgezogen und damit das Signal gegeben hat, sich einer körperlichen Untersuchung unterziehen muß. Um weiter eine Kontrolle darüber zu ermöglichen, daß auch jeder vorübergehende Arbeiter den Griff niederzieht, ist im Bereich des Schaltrades 2 ein um eine Achse 16 drehbarer Hebel 17 angebracht, der bei jedesmaligem Passieren eines Schaltzahnes angehoben wird und beim Zurückschnellen einen Klöppel 18 gegen die Glocke des Weckers 14 schlagen läßt.
  • Soweit ist die Vorrichtung bekannt und bildet nicht den Gegenstand der Erfindung. Diese besteht vielmehr in der nunmehr zu beschreibenden Einrichtung, durch die erreicht wird, daß die Abgabe des Signals nicht nur immer dann erfolgt, wenn einer der Schaltradstifte 8 beim Winkelhebel i o vorübergeht, sondern außerdem auch noch zu anderen, wechselnden Zeitpunkten, die dauernd selbsttätig geändert werden.
  • Auf der Achse 3 ist außer dem Schaltrad 2 noch ein Sperrad 19 angebracht, das sich an und für sich frei auf der Achse 3 drehen kann, bei der Drehung des Schaltrades. 2 aber durch eine auf diesem befestigte Schaltklinke 2o mitgenommen wird. An diesem Sperrad sind zwei oder mehr - im Ausführungsbeispiel zwei - Arme 21 und 22 befestigt. Diese sind am äußeren Ende mit Stiften 23 besetzt, die genau so wie die Stifte 8 den Winkelhebel i o anheben und somit die Schließung des Signalstromkreises herbeiführen, wenn sie bei diesem Winkelhebel io vorbeigeführt werden. Der Signalstromkreis wird also außer durch die Stifte 8 auch noch durch die Stifte 23 geschlossen, jedesmal, wenn diese, zusammen rriit dem Sperrad ig, vom Schaltrad 2 mitgenommen, beim Winkelhebel i o vorübergehen. Am Arm 21 ist beim Ausführungsbeispiel nur ein Stift 23 angebracht, a.m Arm 22 aber deren zwei. Geht der Arm 22 beim Winkelhebel io vorüber, so wird der Signalstromkreis also zweimal kurz hintereinander geschlossen. Diese Verhältnisse können aber natürlich nach Belieben gewählt werden, man könnte auch mehr als zwei Stifte auf den Armen anbringen usw.
  • Hierdurch wäre nun noch nichts anderes erreicht, als wenn man Stifte wie diejenigen 23 noch außer den Stiften 8 auf dem Schaltrad 2 anbrächte. Nach der Erfindung erfolgt nun aber von Zeit zu Zeit eine selbsttätige Verschiebung des Sperrades ig mit den Armen 2 1 und 22 gegenüber dem Schaltrad z, so daß sich der Abstand der Stifte 23 von den benachbarten Stiften 8 ändert. Zu diesem Zweck ist eine Schaltklinke 24 vorgesehen, die im gegebenen Augenblick bei Fortschaltung des Schaltrades 2 auf Stifte 25 der Arme 2 i und 22 auftrifft und diesen damit eine Voreilung gegenüber dem Schaltrad 2 erteilt, so daß die Stifte 23 näher an die vorhergehenden Stifte 8 des Schaltrades heranrücken, als es -zuvor der Fall war. Die Schaltklinke 24 ist auf einem um den festen Zapfen 26' drehbaren Arm 26 gelagert, der .aus einem Stück mit dem die Schaltklinke q. tragenden Arm 27 und einem dritten Arm z8 besteht. Auf diesem sitzt ein Stift 29, der durch einen Schlitz 3o im Hebel 6 greift. Durch diesen Stift 2g. wird daher bei jedesmaligem Niederziehen des Hebels 6 vom Griff 5 aus nicht nur der Arm 27 mit der Schaltklinke q. in eine Schwingung versetzt und damit das Schaltrad 2 fortgeschaltet, sondern es wird auch dem Arm 26 mit der Schaltklinke 24 eine- ebensolche Schwingung erteilt. Im allgemeinen übt diese Schwingung keine Wirkung aus. Ist aber einer der Stifte 25 bei der gewöhnlichen Fortschaltung des Schaltrades 2 mit dem. Sperrad ig bei der Klinke 2¢ vorübergegangen und hat sich hinter die Klinke gesetzt, so erfolgt bei der nächsten Fortschaltung die beschriebene Fortrückung des Armes 21, der das Sperrad ig und damit auch den Arm 22 mitnimmt. Dasselbe geschieht, wenn alsdann der Arm 22 bei der Schaltklinke 2q. vorübergegangen ist.
  • Das Wesen der 'Erfindung besteht, wie schon oben dargelegt, darin, daß außer den Organen (Stiften 8), die nach einer bestimmten Zahl von Inbetriebsetzungen der Vorrichtung durch die vorbeigehenden Arbeiter den Signalstromkreis schließen, der den gerade' betroffenen Arbeiter verpflichtet, sich der Untersuchung zu unterwerfen, noch andere Organe (Stifte 23) vorgesehen sind, die den: Signalstromkreis in der gleichen Weise schließen wie die ersterwähnten Organe, deren Stellung zu jerien aber selbsttätig von Zeit zu Zeit verändert wird. Die im dargestellten Ausführungsbeispiel gegebene Lösung der Aufgabe ist mannigfacher Abänderungen fähig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Arbeiter-Auslosungsvorrichtung, bei der jeder vorübergehende Arbeiter eine Handhabung auszuführen hat, durch die ein Schaltorgan so fortbewegt wird, daß nach einer bestimmten Anzahl von Inbetriebsetzungen die Auslösung eines Signals erfolgt, das den es zufällig auslösen.-den Arbeiter verpflichtet, sich der Untersuchung zu unterziehen, dadurch gekenn@ zeichnet, daß außer den in bestimmter Reihenfolge das Signal auslösenden Organen .(Stifte 8) noch andere, in gleicher Weise wirkende Organe (Stifte 23) vorgesehen sind, deren Stellung zu den erstgenannten Organen von Zeit zu Zeit selbsttätig geändert wird. 2.- Vorrichtung nach, Anspruch i, bei der das Signal in regelmäßiger Folge durch Stifte (8) hervorgerufen wird, die in ungleichen Abständen auf einem beim jedesmaligen Niederziehen eines Hebels (6) fortgeschalteten Schaltrad (2) sitzen und beim Vorbeigehen einen Winkelhebel (io) anheben, der einen elektrischen Stromkreis schließt, gekennzeichnet durch ein Sperrrad (ig), das vom Schaltrad (2) mitgenommen wird und mit Armen (21,22) besetzt ist, die Stifte (23) tragen, die ebenso wie die Stifte (8) wirken, dem aber von Zeit zu Zeit durch ein mit dem Schaltvorgang (¢) für das Schaltrad (2) verbundenes Schaltorgan (2¢) gegenüber dem Schaltrad (2) eine Voreilung erteilt wird, durch die der Abstand der auf den Armen (2i, 22) sitzenden Stifte (23) von dm Stiften (8) des Schaltrades (2) ge. ändert wird.
DEB113097D 1924-03-06 1924-03-06 Arbeiter-Auslosungsvorrichtung fuer Kontrollzwecke Expired DE400620C (de)

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