DE400270C - Einrichtung zum Anzeigen oder Regeln des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter - Google Patents

Einrichtung zum Anzeigen oder Regeln des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter

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DE400270C
DE400270C DES62551D DES0062551D DE400270C DE 400270 C DE400270 C DE 400270C DE S62551 D DES62551 D DE S62551D DE S0062551 D DES0062551 D DE S0062551D DE 400270 C DE400270 C DE 400270C
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DE
Germany
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liquid level
regulating
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liquid
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Expired
Application number
DES62551D
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English (en)
Inventor
Alex Walter
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/20Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of weight, e.g. to determine the level of stored liquefied gas
    • G01F23/205Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of weight, e.g. to determine the level of stored liquefied gas for discrete levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anzeigen oder Regeln des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter. Es sind Einrichtungen zum Anzeigen oder zum Regeln des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter, z. B. einem Druckkessel, bekannt geworden, bei denen der Kessel oben und unten angezapft und mit biegsamen Schläuchen snelt einem beweglichen Behälter verbunden ist. Bei diesen Einrichtungen steht die Flüssigkeit sowohl. im Kessel wie auch im beweglichen Behälter Bader in den Schläuchen immer gleich hoch. Der Behälter wird durch ein Gegengewicht iin leeren Zustand in seiner oberen Lage ,gehalten; wenn der Flüssigkeitsspiegel steigt, so daß der Behälter von der Flüssigkeit angefüllt ist, so sinkt er unter ihrem Gewicht.
  • Diese Anordnung hat den Nachteil, da.ß sie nur eine geringe Flüssigkeitsspiegeldifferenz anzeigt und so für Behälter der gewöhnliehen, stehenden Bauart unzureichend ist. Ein weiterer Nachteil liegt in folgendem: Verwendet man die Bewegung des Behälters z.. B. in. bekannter Weise zum Ein- und Ausschalten des Pumpenmotors, so .ist es klar, daß entsprechend dem langsamen Steigen oder Sinken des Flüssigkeitsspiegels im beweglichen Behälter und damit dem langsamen Sinken oder Steigen. dieses Behälters der Schaltvorgang auch nur langsam ist; dies ist bei gewöhnlichen Schaltern, besonders beim Ausschalten, unerwünscht. Beider geringen Flüssigkeitsspiegeldifferenz wird der Motor unnötig oft an- und abgeschaltet, wodurch die Lebensdauer der Anlage stark beeinträchtigt wird.
  • Zur Vermeidung dieser Mängel wird nach der Erfindung ein Rückschlagventil vorgesehen, das in die untere Verbindungsleitung zwischen dem festen und dem beweglichen Flüssigkeitsbehälter eingebaut ist. Dadurch wird erreicht, daß die Flüssigkeit nur vom höchsten Flüssigkeitsspiegel in den beweglichen Behälter eindringen kann. Beim Sinken ,des Flüssigkeitsspiegels im festen Behälter kann sich die Flüssigkeit aus dem beweglichen in .den festen Behälter durch das Ventil entleeren. Wird dieses auf einen bestimmten Druck einstellbar gemacht, so läßt sich .der Zeitpunkt des Entleerens für einen bestimmten unteren Flüssigkeitsspiegel bestimmen.
  • Die beiliegende Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Hierin. ist i ein Behälter, z. B. ein Druckkessel, der von einer von .einem Motor 2 angetriebenen Pumpe 3 gespeist wird. Der Kessel i ist an seinem höchsten und .seinem niedrigsten Flüssigkeitsspiegel angezapft und z. B. mit biegsamen Schläuchen q. und 14 mit einem beweglichen Behälter 5 verbunden. Der Behälter 5 ist an einem Hebel 6 angebracht und wird im leeren Zustand von einem Gegengewicht 7 hochgehoben. In die untere Leitung 1 4. ist nun gemäß der Erfindung ein Rückschlag ventil 8 eingebaut, das z. B. mit einer Schraube 9 und einer Feder io auf einen beliebigen Druck eingestellt werden kann. Vom Hebel 6 wird über ein Gestänge 16 ein Schalter 12 gesteuert, der den Motor 2 ein- und ausschalten kann.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn -der Flüssigkeitsspiegel im Behälter i beim Arbeiten der Pumpe 3 steigt, und der Behälter 5 leer ist, so läuft beim Erreichen des oberen Flüssigkeitsspiegels Flüssigkeit durch den Schlauch ¢ in den Behälter 5 und füllt diesen an. Durch das Gewicht der eingedrungenen Flüssigkeit sinkt der Behälter 5 und öffnet über den Hebel 6 und das Gestänge 16 den Motorschalter 12; dadurch wird die Pumpe abgestellt. Sinkt der Flüssigkeitsspiegel z. B. durch Entnahme von einem Verbraucher, so geschieht vorläufig nichts. Erst beim Erreichen einer bestimmten unteren Grenze, z. B. der Marke i i, wird der überdruck der Flüssigkeit im Behälter 5 so groß, @daß das Rückschlagventil 8 geöffnet wird und die Flüssigkeit durch den, Schlauch 14 in Aden Kessel i zurückströmt. Durch Andern des Druckes der Feder io mit der Stellschraube 9 kann. das Zurückströmen der Flüssigkeit aus dem Behälter 5 auf einen beliebigen Flü-csigkeitsspiegel, der unterhalb des Behälters 5 liegt, im Kessel i eingestelli werden. Wenn sich der Behälter 5 entleert hat, wird jer vom Gewicht 7 wieder hochgehoben, dadurch wird der Schalter i2 geschlossen; die Pumpe füllt den Kessel i wieder auf und stellt sich dann in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben, wieder ab.
  • Es ist einleuchtend, daß man bei der Anordnung nach der Erfindung den Behälter 5 ,i in beliebiger Höhe zwischen -der oberen und der unteren Anzapfstelle anordnen kann, wodurch eine sehr einfache Bauart ermöglicht wird. Die Erfindung bietet ferner den Vorteil, daß der Schaltvorgang besonders beim selbsttätigen Abschalten des Pumpenmotors beschleunigt wird, und daß infolge der erzielten großen Flüs.sigkeitsspiegeldifferenzder Motor bedeutend seltener ein- und ausgeschaltet wird. Durch die Einstellbarkeit des Ventils und die dadurch bedingte leichte Festsetzung des unteren Flüssigkeitsspiegels ist man in der Lage, z. B. bei selbsttätigen Hauswasseranlagen, jeden gewünschten Minde.tdruck zu bestimmen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜC,-ir: i. Einrichtung zum Anzeigen oder Regeln des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mit einem außerhalb des Behälters beweglich angeordneten, mit diesem durch Leitungen verbundenen zweiten Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß' in die untere Verbindungsleitung der beiden Behälter ein Rückschlagventil eingebaut ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Einstellbarkeit des Ventils auf einen bestimmten Druck.
DES62551D 1923-03-30 1923-03-30 Einrichtung zum Anzeigen oder Regeln des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter Expired DE400270C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899113C (de) * 1952-02-26 1953-12-07 Hanns Mohr Fluessigkeitsstandsmelder
US2921447A (en) * 1954-01-12 1960-01-19 Carrier Corp Ice making apparatus
US2952209A (en) * 1957-10-14 1960-09-13 Axel R Scholin Metering apparatus with automatic cut-off
DE1298731B (de) * 1964-01-23 1969-07-03 Haupt Geb Zyla Erika Vorrichtung zur Massenbestimmung von Fluessigkeiten in zylindrischen Hochbehaeltern
EP1081467A3 (de) * 1999-08-31 2002-07-31 Johann Sailer Vorrichtung zum Messen des Flüssigkeitstandes

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