DE701042C - OElkanne - Google Patents
OElkanneInfo
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- DE701042C DE701042C DE1938S0131826 DES0131826D DE701042C DE 701042 C DE701042 C DE 701042C DE 1938S0131826 DE1938S0131826 DE 1938S0131826 DE S0131826 D DES0131826 D DE S0131826D DE 701042 C DE701042 C DE 701042C
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- oil
- membrane
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/02—Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
- F16N3/04—Oil cans; Oil syringes
- F16N3/06—Oil cans; Oil syringes delivering on squeezing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
- ölkanne Eine weitverbreitete Bauart der bekannten Ölkannen enthält einen Boden aus dünnem, federndem Blech, der nach innen durchgedrückt wird, wenn aus der Ölkanne Öl ausfließen soll. Diese Ölkannen sind hauptsächlich nur für den Hausgebrauch geeignet, weil man nur jeweils recht kleine ülmengen ausfließen lassen kann. Ferner sind sie nicht gut brauchbar, wenn sie öl 'mit höherer Viscosität enthalten. Auch ist die Regelung des Ölausflusses erschwert, weil der federnde Boden fast immer ganz durchgedrückt wird, wenn man überhaupt einen Druck auf ihn ausübt.
- Es sind auch Ölkannen bekannt, deren Behälter vollständig aus Gummi besteht. Diese Ölkannen haben aber nur geringe Stabilität. Auch gehört bei ihnen zur Regelung des 0lausflusses nennenswerte Geschicklichkeit, besonders wenn nur sehr kleine Ölmengen ausfließen sollen.
- Zum Stande der Technik gehören ferner Ölkannen mit einem aus nicht nachgiebigem Werkstoff bestehenden - Behälter und fest daran angeschlossenem Ausflußrohr und einer durch einen Fingerdruck zu betätigenden Pumpvorrichtung. Diese Pumpvorrichtung hat man entweder nach Art der Kolbenpumpen ausgeführt oder auch als Membranpumpe, bei der zur Erreichung eines großen Verdrängevolumens die Membran den Abschluß eines Federrohres bildet. Die Kolbenpumpen sind aber vergleichsweise teuer und ergeben leicht Undichtigkeiten. Auch ist die Regelung des Ölausflusses innerhalb eines größeren Bereichs nicht ohne weiteres möglich, weil das durch den Kolben verdrängte Volumen verhältnisgleich dem Kolbenhube ist. Diesen Nachteil weisen auch die erwähnten bekannten Ölkannen mit einer lIembranpumpe auf, bei denen die Membran eine starre Platte ist.
- Man hat auch schon Ölkannen vorgeschlagen, bei denen das Ausflußrohr auf einer Gummimembran befestigt ist. Bei der Benutzung dieser Ölkannen wird nicht nur diese Membran, sondern auch das an ihr befestigte Ausflußrohr mit den zur Befestigung dienenden Teilen axial nach innen bewegt. Dies bringt die -Nachteile mit sich, daß ein genaues Zielen mit dem Ausflußrohr nicht möglich ist und die für manche technischen Zwecke wichtige Forderung, nur einzelne Öltropfen zum Ausfließen zu bringen, nicht erfüllt werden kann.
- Nach der Erfindung dient als Pumpvorrichtung eine freiliegende Membran, deren Form einer nach außen gewölbten Kalotte entspricht und die durch einen Fingerdruck zu betätigen ist. Mit der Ölkanne nach der Erfindung ist es möglich, entweder nur einzelne Öltropfen oder auch ziemlich starke Ölstrahlen zum Ausfließen zu bringen. Durch die Form der -Membran entsprechend einer nach außen gewölbten Kalotte ergibt sich, daß das von der durchgedrückten Membran verdrängte Volumen nicht verhältnisgleich dem Hube des die -Membran durchdrückenden Fingers ist, sondern progressiv mit diesem Hube wächst. Demnach kann der erste Teil des Hubes gut dazu benutzt werden, kleinste Ölmengen zum Ausfließen zu bringen. Andererseits können mit der Ölkanne nach der Erfindung auch verhältnismäßig große Ölmengen zum Ausfließen gebracht werden dank des Umstandes, daß die im entspannten Zustande nach außen gewölbte Membran bei völligem Durchdrücken nach innen ein großes Volumen verdrängt. Dabei ist die Ölkanne nach der Erfindung unübertroffen einfach im Aufbau und enthält keine der Abnutzung unterworfenen Teile. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den senkrechten Mittelschnitt durch eine Ölkanne und Abb. z einen Grundriß zu Abb. i.
- Die Ölkanne besteht aus dem Behälter a, der aus nicht nachgiebigem Werkstoff, z. B. Aluminiumguß, hergestellt ist, dem Ausflußrohr f, das in den Deckel b des Behälters eingeschraubt ist, und der Membran h aus synthetischem Gummi, die die Öffnung c des Behälters abschließt und deren Form einer nach außen gewölbten Kalotte entspricht.
- Zum Einfüllen von Öl in den Behälter wird das Ausflußrohr f, das bei e als Flügelschraube ausgebildet ist, abgenommen. Die Öffnung d dient dann als Einfüllöffnung.
- Bei der Benutzung der Ölkanne ist die Membran h entsprechend der gewünschten Ölmenge durchzudrücken. Den Grenzfall der Durchdrückung zeigt die strichpunktierte Linie h'. Das mehr oder weniger weite Eindrücken der Membran kann durch einen auf die Membran gesetzten Finger geschehen.
- Bei g ist ein bekanntes Gegengewicht angedeutet, das das selbsttätige Aufrichtender in eine geneigte Lage gebrachten Ölkanne bewirkt.
- Die Ölkanne nach der Erfindung kann außer für Öl auch für andere Flüssigkeiten, wie Benzin, verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ölkanne mit einem aus nicht nachgiebigem Werkstoff bestehenden Behälter und fest daran angeschlossenem Ausflußrohr mit einer eine Öffnung des Behälters abschließenden, durch Fingerdruck zu betätigenden Pumpvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer bei Ölkannen bekannten Membranpumpe die Form der Membran einer nach außen gewölbten Kalotte entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0131826 DE701042C (de) | 1938-04-26 | 1938-04-26 | OElkanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0131826 DE701042C (de) | 1938-04-26 | 1938-04-26 | OElkanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701042C true DE701042C (de) | 1941-01-07 |
Family
ID=7538871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938S0131826 Expired DE701042C (de) | 1938-04-26 | 1938-04-26 | OElkanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701042C (de) |
-
1938
- 1938-04-26 DE DE1938S0131826 patent/DE701042C/de not_active Expired
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