DE24579C - Neuerungen an Dampfschmiervorrichtungen - Google Patents

Neuerungen an Dampfschmiervorrichtungen

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DE24579C
DE24579C DENDAT24579D DE24579DA DE24579C DE 24579 C DE24579 C DE 24579C DE NDAT24579 D DENDAT24579 D DE NDAT24579D DE 24579D A DE24579D A DE 24579DA DE 24579 C DE24579 C DE 24579C
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DE
Germany
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chamber
glasses
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steam
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DENDAT24579D
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English (en)
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T. HOLLAND in Troy, New-York, V. St. A
Publication of DE24579C publication Critical patent/DE24579C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
je. %
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 82. April 1883 ab.
Das Gefäfs α zur Aufnahme des Oeles ist mit der Kammer b mittelst einer gewöhnlichen Röhrenkupplung und mittelst des in das obere Ende von α eingeschraubten Querstückes c verbunden. Die Kammer b ist zur Aufnahme des Niederschlagwassers bestimmt, welches sich von dem durch das Rohr d eintretenden Dampf abscheidet. Das Rohr d ist mit einem Ventil oder Hahn versehen, so dafs der Dampfzutritt geregelt werden kann. Vom Boden der Wasserkammer h führt ein Kanal e durch das Querstück c nach der Röhre f, welche das Wasser nach dem Boden des Behälters α leitet. An jedem Ende des Querstückes c ist ein Standglas g bezw. g1 in bekannter. Weise angebracht. Jedes dieser Gläser steht mit dem oberen Ende des Behälters α durch Vermittelung eines Kanales A bezw. A1 und einer kleinen Röhre ti1 in Verbindung, welche in das Ende von c eingesetzt ist und in das Innere des Glases hinabreicht. Die Kanäle A und A1 lassen sich durch die Schraubventile Az und A1 schliefsen und reguliren.' Aufser A und A1 enthält das Querstück c noch einen Kanal i, welcher in der Mitte mit der Röhre j in der Kammer b verbunden ist und mit seinen Enden in die ringförmigen Kammern k k1 mündet. Dieser Kanal i führt den Dampf aus der Kammer b nach den Gläsern g g\
Auch das untere Ende des Oelbehälters a ist mit einem Querstück cx versehen, welches in jedem Ende eine Kammer / bezw. V enthält, die durch eine mit Oeffnung und Sitz für das Ventil η bezw. »' versehene Scheidewand m getheilt ist. Die Gläser £· g1 sind in bekannter Weise in den Röhren//1 gedichtet, welche ihrerseits in den oberen Theil der Kammer IP eingeschraubt und am Boden mit einem Ventil q versehen sind, das keinen Rückflufs gestattet, Fig. 1. Bei r und rx werden Röhren angeschraubt, welche das OeI nach dem zu schmierenden Maschinentheil führen. Mittelst des Ventils kann das Wasser nach Bedarf aus dem Oelbehälter abgelassen werden.
Wenn der Behälter α durch die Oeffnung s mit OeI gefüllt und der Deckel i1 wieder sicher und dicht aufgeschraubt ist, öffnet man das Ventil des Rohres d und läfst Dampf vom Kessel in die Kammer b einströmen. Ein Theil dieses Dampfes schlägt sich nieder, das gebildete Wasser wird durch die Röhre f nach dem Boden des Behälters α gedrückt und zwingt das OeI, durch die Kanäle A A1 und die mehr oder weniger geöffneten Ventile As A^ sowie die Röhrchen ä2 nach den Gläsern g gx zu treten. Aufserdem aber gelangt auch auf dem Wege jik bezw. kl Dampf in die Gläser g gl und treibt das OeI, sofern die Ventile η nx entsprechend geöffnet sind, durch r rx nach dem zu schmierenden Dampfcylinder oder anderen Maschinentheil. Der Druck in den Gläsern ist gewöhnlich annähernd gleich demjenigen im Kessel. Es ist wichtig, dafs derselbe möglichst gleichmäfsig erhalten bleibt.
Angenommen, er betrage 9,5 Atmosphären, so würde das OeI, wenn gerade eine theilweise Leere in dem zu schmierenden Cylinder herrscht, mit grofser Geschwindigkeit aus dem Behälter a nach dem Cylinder fliefsen. Um einem solchen Zufall vorzubeugen, sind die Scheidewände m und Ventile η nl angeordnet. Die Ventile lassen sich nämlich so einstellen, dafs
sie dem OeI nur tropfenweise aus den Gläsern g g1 abzufliefsen gestatten. Sollte andererseits etwa während der Compressionsperiode der Druck im Cylinder gröfser als der in der Schmiervorrichtung werden, so verhindert das Ventil q, dafs das OeI nach dem Behälter a zurückgetrieben wird.
Wenn die beschriebene Vorrichtung direct auf dem Dampfkessel, Fig. 3, angebracht werden soll, z. B. bei Lokomotiven, so erhält sie einen mit Schraubengewinde versehenen Ansatz t, Fig. ι und 2, welcher durch ein Loch in einem Winkelstück u gesteckt und mittelst einer Mutter Ό befestigt wird. Das Winkelstück ist entwender, wie in Fig. 3, aufserhalb am Kessel oder innerhalb befestigt. Vom Dampfraum des Kessels führt ein gebogenes Rohr w nach dem oberen Ende der Kammer b, von welcher aus der Dampf in der bereits erklärten Weise zur Wirkung kommt.

Claims (5)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Bei einer Schmiervorrichtung die Verbindung eines Oelbehälters α und einer damit nach Art der Fig. 1 und 2 verbundenen Kammer b mit einer oder mehreren Röhren oder Gläsern g g1, welche je durch Röhren oder Kanäle mit dem Oelbehälter a, sowie mit der Kammer b und dem zu schmierenden Maschinenteil verbunden sind.
  2. 2. In Verbindung mit jedem der Rohre oder Gläser g g1 eine Kammer /oder/1, welche durch eine Scheidewand getheilt und mit einem verstellbaren Ventil versehen ist, das so in eine Oeffnung der Scheidewand pafst, dafs es einen gleichmäfsigen Druck des Dampfes in dem zugehörigen Glase unterhalt und den Abflufs des Oeles nach dem zu schmierenden Maschinentheil regulirt.
  3. 3. Die Anordnung der die Gläser g g1 mit dem Behälter α einerseits und der Kammer b andererseits verbindenden Röhren in einem gemeinschaftlichen Querstück c, welches auch zur Befestigung der Kammer b auf dem Behälter α dient und einen diese beiden Räume verbindenden Kanal e enthält.
  4. 4. Die Anordnung der Kammern / /' mit ihren Scheidewänden und Ventilen an den Enden eines gemeinschaftlichen Querstückes c\ welches im Verein mit dem Querstück c auch eine feste und symmetrische Anordnung der Gläser g gl ermöglicht., ■
  5. 5. Die besondere Art der Befestigung der Schmiervorrichtung auf einem Lokomotivoder anderen Kessel mit Hülfe des Winkelstückes u und der auf das Gewinde t geschraubten Mutter v, sowie auch die Art der Verbindung des Kesseldampfraumes mit dem oberen Ende der Kammer b, Fig. 3
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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