DE68314C - Aseptische Injectionssptitze - Google Patents

Aseptische Injectionssptitze

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Publication number
DE68314C
DE68314C DENDAT68314D DE68314DA DE68314C DE 68314 C DE68314 C DE 68314C DE NDAT68314 D DENDAT68314 D DE NDAT68314D DE 68314D A DE68314D A DE 68314DA DE 68314 C DE68314 C DE 68314C
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DE
Germany
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liquid
cylinder
syringe
aseptic injection
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68314D
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Original Assignee
Dr. med. W. HIRSCH, pract. Arzt, in Frankfurt a. M., Bleichstrafse 3
Publication of DE68314C publication Critical patent/DE68314C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezweckt, die durch Patent Nr. 58147 geschützte aseptische Injektionsspritze zu verbessern, indem sie die Trennungsvorrichtung zwischen dem Flüssigkeitscylinder und dem Kolbencylinder einfacher gestaltet.
Die durch meine aseptische Injektionsspritze bewirkte neue Förderung lag erstens darin, dafs sie durch Schaffung eines besonderen Flüssigkeitscylinders fast vollkommene Aseptik ermöglichte, und zweitens darin, dafs sie den unmöglich zu desinficirenden Kolben, selbst bei Umdrehung der Spritze, mittelst einer entsprechenden Trennungsvorrichtung von der Injektionsflüssigkeit und ihrem Behälter absperrte.
Es hat sich nun beim Gebrauch meiner aseptischen Injektionsspritze herausgestellt, dafs nur, wenn die Flüssigkeit eine wesentlich dünnflüssigere Consistenz hat als Wasser, und auch da nur bei dem seltenen Fall der Umkehrung der Spritze, der gedoppelte Einsatz in der Trennungsvorrichtung zur Absperrung der Flüssigkeit von dem Kolbencylinder nöthig ist. Für die gewöhnlichen Morphium-, Cocain- und Tuberkulinlösungen sowie für die Lieb reich'sehe Injektionsflüssigkeit genügt ein Einsatz zur vollkommenen Trennung.
Bei gewöhnlicher Haltung der Spritze mit dem Schnabel nach unten ist ja überhaupt keine Gefahr vorhanden, dafs eine Benetzung des Kolbens und eine Infektion durch ihn stattfindet, wenn nur ein trennender Einsatz die beiden Cylinder scheidet. Bei Umdrehung der Spritze ist bei diesen Injektionsflüssigkeiten die Adhäsionskraft zwischen ihnen und den Wänden des Flüssigkeitscylinders so grofs, dafs die Neigung, nach unten zu fliefsen, gar nicht oder nur sehr gering vorhanden ist.
Setzt man nun noch vor der Umdrehung die kaum 1Z2 mm lichte Weite haltende Kanüle auf den Schnabel der Spritze, so wird der Luftdruck auf der später nach oben gekehrten Seite fast gänzlich aufgehoben, so dafs die Flüssigkeit nicht mehr nach unten läuft, sondern durch den einseitigen Luftdruck an ihrer Stelle gehalten wird.
■ Der Gegenstand des Zusatz-Patentes ist in Fig. ι im Schnitt dargestellt. Er besteht erstens aus dem üblichen Cylinder α mit dem Kolben b; auf ersteren ist eine metallene Muffe e geschraubt, die einen in der Mitte gelochten Einsatz d, Fig. 2, enthält. Auf diese Muffe wird ein zweiter Cylinder g geschraubt oder auch nur an ihn angesetzt, der für die Aufnahme der Flüssigkeit dient.
Saugt man durch Zurückziehen des Kolbens Flüssigkeit an, so bleibt immer zwischen ihr und dem Kolben eine Luftsäule, die der Höhe des Flüssigkeitscylinders entspricht. Dreht man nun die Spritze um, nachdem man die Kanüle aufgesetzt hat, so ist einerseits diese Luftsäule und auf der anderen Seite die durch die Enge der Kanüle bewirkte fast vollkommene Auf-
hebung des Luftdruckes genügend, um die Flüssigkeit über dem Loch des Einsatzes d zu halten und jedes Eindringen in den Kolbencylinder zu verhindern.
Nach geschehener Injektion nimmt man den Flüssigkeitscylinder ab und und kann ihn mühelos vollkommen desinficiren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine aseptische Injektionsspritze für Flüssigkeiten wässeriger Consistenz, bestehend aus einem Flüssigkeits- . und einem Kolbencylinder, die mittelst einer einen gelochten Einsatz tragenden Muffe verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68314D Aseptische Injectionssptitze Expired - Lifetime DE68314C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224637A1 (de) * 1985-10-21 1987-06-10 Ernst Mühlbauer Vorrichtung zum dosierten Ausbringen von Dentalmassen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224637A1 (de) * 1985-10-21 1987-06-10 Ernst Mühlbauer Vorrichtung zum dosierten Ausbringen von Dentalmassen

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