DE865062C - Luftabscheider fuer stroemende Fluessigkeiten - Google Patents

Luftabscheider fuer stroemende Fluessigkeiten

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DE865062C
DE865062C DER1302D DER0001302D DE865062C DE 865062 C DE865062 C DE 865062C DE R1302 D DER1302 D DE R1302D DE R0001302 D DER0001302 D DE R0001302D DE 865062 C DE865062 C DE 865062C
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DE
Germany
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air
valve rod
float
valve
fuel
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Expired
Application number
DER1302D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Breither
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fahrzeugbau Haller GmbH
Original Assignee
Fahrzeugbau Haller GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/08Air or gas separators in combination with liquid meters; Liquid separators in combination with gas-meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Luftabscheider für strömende Flüssigkeiten Die Luft- oder Gasabscheidung aus strömenden Flüssigkeiten ist erforderlich, wenn die Menge der strömenden Flüssigkeit genau gemessen werden soll.
  • Insbesondere bei Tankwagen für flüssigen Brennstoff muß vor dem bekannten Durchlaufzähler ein Luftabscheider eingebaut sein. Gleichgültig ob der Brennstoff freien Auslauf hat oder durch eine Pumpe abgegeben wird, immer besteht die Möglichkeit, daß Luft in die Rohrleitungen mitgerissen wird, die Veranlassung zu falschen Messungen gibt. Besonders bei der Brennstoffabgabe mittels einer Pumpe ist eine dauernde Luftabscheidung erforderlich, weil in diesem Fall mehr Möglichkeiten bestehen, daß Luft in den zu messenden Brennstoff gelangt. Durch die Saugwirkung der Förderpumpe wird Luft an undichten Stellen angesaugt, durch falsche Ventilstellungen kann Luft in die Rohrleitungen gelangen, und schließlich fördert die Pumpe noch Luft weiter, wenn kein Brennstoff mehr nachläuft.
  • Die Aufgabe der Erfindung war, einen Luftabscheider zu schaffen, der sowohl bei freiem Auslauf als auch beim Pumpenbetrieb vor dem Durchlaufzähler eingebaut und zur eichgenauen Messung der strömenden Flüssigkeit verwendet werden kann.
  • Es sind Luftabscheider für strömende Flüssigkeiten mit einer schwimmergesteuerten Ventilstange bekannt, - die oben ein Luft- und unten ein Flüssigkeitsaustrittsventil trägt. Diese Luftabscheider arbeiten ungenau, weil die verwendeten Ventile ruckartige Bewegungen machert ~ und beispielsweise vorzeitig plötzlich abschließen.
  • Bei einem Luftabscheider der obenerwähnten Bauart wird das Neue darin gesehen, daß der Schwimmer mittels eines seine Bewegung verkleinernden Gestänges an der Ventilstange angreift, deren Ventile als Schieber, insbesondere als Kolbenschieber ausgebildet sind. Durch die Gestängeuntersetzung entspricht dem großen Schwimmerhub eine kleinere Bewegung der Ventilstange, welche Bewegung mit entsprechend größerer Kraft erfolgt. In Verbindung mit den durch die Ventilstange gesteuerten Kolbenschiebern ist nicht nur eine einwandfreie Luftabscheidung erreicht, sondern gleichzeitig wird die Menge des zufließenden Brennstoffes geregelt. Der erfindungsgemäße Luftabscheider gewährleistet ein eichgenaues Messen sowohl beim freien Auslauf der Flüssigkeit als auch bei einer Förderung durch eine Pumpe.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung greift die Ventilstange mit einem Entlastungsventil derart am Kolbenschieber für den Luftaustritt an, daß bei Überdruck im Abscheidergehäuse der Kolbenschieber erst nach erfolgter Öffnung des Entlastungsventils mitgenommen wird. Durch das Entlastungsventil ist daher die Öffnung des Luftaustritts auch dann gewährleistet, wenn im Abscheidergehäuse ein so hoher Druck herrscht, - daß die Schwimmerkraft nicht ausreichen würde, einen mit der Ventilstange fest verbundenen Kolbenschieber zu bewegen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Luftabscheiders dargestellt.
  • Fig. I zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Luftabscheider; Fig. 2 stellt einen Grundriß entsprechend Fig. 1 bei abgenommenen Deckeln dar.
  • Wenn als Beispiel die Luftabscheidung aus dem flüssigen Brennstoff eines Tankwagens gewählt ist, so soll das nicht ausschließen, daß der Abscheider auch für andere strömende Flüssigkeiten und für die Abscheidung irgendeines Gases verwendbar ist.
  • Im gezeichneten Beispiel ist das Abscheidergehäuse 1 unten mit einem Eintrittsstutzen 2 und einem Austrittsstutzen 3 für den Brennstoff versehen.
  • Das Gehäuse I ist oben durch zwei lösbare Deckel 4, 5 fest verschließbar. Der durch den Stutzen 2 zufließende Brennstoff gelangt durch ein Filter 6 in den freien Innenraum des Gehäuses 1.
  • Im gezeichneten Beispiel ist unterhalb des Deckels 5 ein Schwimmer 7 angeordnet, der von einer Ventilstange 8 zentral durchsetzt ist. Der Schwimmer 7 ist durch ein Untersetzungsgestänge mit der Ventilstange 8 verbunden. Dieses Gestänge besteht aus den gelenkig mit dem Schwimmer 7 verbundenen Lascheng und den doppelarmigen Hebeln I0, die in den Punkt II an der Ventilstange 8 angreifen. Die festen Drehpunkte der Hebel 10 sind durch Bolzen 12 gebildet, die am Deckel 5 gelagert sind. Im gezeichneten Beispiel ist im Deckel 5 eine Führungshülse I3 fest angeordnet, mit deren nach unten gerichteten Ansätzen 14 die Bolzen 12 verbunden sind.- Die Führungshülse I3 bildet oberhalb des Deckels 5 den Anschlußstutzen für die Entlüftungsleitung 15.
  • Innerhalb der FührungshülseI3 ist ein Kolbenschieber 16 verschiebbar angeordnet, der in seiner in der Zeichnung nicht dargestellten gesenkten Lage Luft aus dem Gehäuse 1 durch die Löcher 17 der Führungshülse I3 in die Entlüftungsleitung Ig treten läßt.
  • Bei einem Luftabscheider, bei dem ein großer obere druck nicht auftreten kann, könnte der Kolbenschieber I6 für den Luftaustritt fest mit dem oberen Ende der Ventilstange 8 verbunden sein. Im gezeichneten Beispiel trägt die Ventilstange 8 oben einen kleinen Ventilkörper I8, dessen Sitz sich im Boden des Kolbenschiebers I6 befindet. Das Ventil I8 tritt mit einem kleinen Bolzen 19 durch den Kolbenschieber r6 und trägt oben einen Bund 20.
  • Mit dem unteren Ende der Ventilstange 8 ist ein KolbenschiebersI für den Brennstoffaustritt beispielsweise kugelgelenkig verbunden. Der Schieber 21 gleitet auf der Außenfläche einer in den Gehäuseboden I eingesetzten Kappe 22, in welche der Austrittsstutzen 3 mündet. Die Kappe 22 ist im gezeichneten Beispiel seitlich mit Durchbrechungen 23 versehen, die sich beispielsweise in verschiedenen Höhenlagen befinden. Entsprechend den Durchbrechungen 23 ist der Schieber 21 mit gleichen Durchbrechungen 24 versehen.
  • In Fig. I befinden sich der Schwimmer 7 und die Kolbenschieber in derjenigen Lage, die sie einnehmen, wenn das Gehäuse I ganz mit Brennstoff gefüllt ist.
  • Der Brennstoff fließt durch die Öffnungen 24 und 23 ungehindert ab. Die von dem Brennstoff mitgeführte Luft sammelt sich oben im Gehäuse 1, von wo sie entweicht, wenn der Breunstoffspiegel derart gesunken ist, daß sich der Schwimmer 7 nach abwärts bewegt.
  • Durch die Abwärtsbewegung des Schwimmers 7 bewegt sich die Ventilstange 8 infolge des, Untersetzungsgestänges 9, 10 in kleinem Maße nach unten, wodurch das Entlastungsventil I8 geöffnet wird. Die auch im Innern des Kolbenschiebers I6 befindliche Luft entweicht durch den Zwischenraum zwischen dem Bolzen 19 und dem Boden des Schiebers I6. Sinkt der Brennstoffspiegel noch weiter, dann setzt sich der Bund 20 auf den Schieber I6 auf, so daß nunmehr der Schieber I6 von der sich nach unten bewegenden Ventilstange 8 mitgenommen wird. Dadurch kann eine größere Luftmenge durch die Löcher 17 der Führungshülse I3 in die Entlüftungsleitung I5 übertreten. Gleichzeitig werden die Brennstoffaustrittsöffnungen 23 durch den sich nach unten bewegenden Kolbenschieber 21 zuerst verkleinert und schließlich gaslz geschlossen.
  • Die tiefste Stellung des Schwimmers und seines Gestänges ist in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angegeben. Aus Fig. I ist auch ersichtlich, daß der Schwimmer 7 oben und unten mit Ausnehmungen versehen ist, wodurch sich ein großer Schwimmerhub ergibt.
  • Die Anwendung der Kolbenschieber I6,2I gwährleistet eine ruhige Aufundabbewegung, so daß ein schlagartiges Absperren des Brennstoffausflusses nicht eintreten kann. Der Brennstoffausfluß wird gewissermaßen entsprechend den im Innern des Gehäuses I herrschenden Verhältnissen geregelt. Fließt stark lufthaltiger Brennstoff zu, dann findet eine Drosselung des Brennstoffabflusses statt. Hört der Brennstoffzufluß auf, dann ist der Kolbenschieber 21 so rechtzeitig vollständig geschlossen, daß jeglicher Brennstoffausfluß aufhört.
  • Bei freiem Auslauf wird die Sogwirkung des Abfüllschlauches durch das Schließen des Kolbenschiebers 2I ausgeschaltet.
  • Die beschriebene Anordnung des Schwimmers hat den Vorteil, daß wenig Raum beansprucht wird. Das soll aber nicht ausschließen, daß die Ventilstange 8 auch durch einen neben ihr befindlichen Schwimmer gesteuert werden kann, wenn das Gehäuse I eine entsprechende Größe aufweist. Der Schwimmer ist dann mit einer beispielsweise waagerecht liegenden Stange fest verbunden, die um einen festen Punkt des Gehäuses drehbar ist. Die Schwimmerstange greift gelenkig an der Ventilstange 8 derart an, daß der größeren Schwimmerbewegung eine kleinere Bewegung der Ventilstange 8 entspricht.
  • Die beschriebene Ausführung hat noch den Vorteil, daß nach Lösung des Deckels 5 sowohl der Schwimmer 7 als auch die Ventilstange 8 mit ihren Schiebern I6, 21 als zusammenhängendes Ganzes aus dem Gehäuse I herausgenommen werden können.
  • An die Stelle der beispielsweise dargestellten Kolbenschieber können auch Platten- oder Drehschieber treten. Bei Drehschiebern wird die Bewegung der Ventilstange in eine entsprechende Drehbewegung durch bekannte Mittel umgewandelt.
  • PATENTANSPPIÜCISE I. Luftabscheider für strömende Flüssigkeiten mit einer schwimmergesteuerten Ventilstange, die oben ein Luft- und unten ein Flüssigkeitsaustrittsventil trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (7) mittels eines seine Bewegung verkleinernden Gestänges (9, 10) an der Ventilstange (8) angreift, die oben ein kleines Luftaustrittsventil (I8), welches nach erfolgter Öffnung einen größeren Luftaustrittsschieber (I6) im Öffnungssinne mitnimmt, und unten einen druckentlasteten Schieber (2I) trägt, der mit sinkendem Flüssigkeitsspiegel den Flüssigkeitsaustritt in stetiger Bewegung verringert und zuletzt sperrt.

Claims (1)

  1. 2. Luftabscheider nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (2I) in Gestalt einer druckentlasteten Glocke eine über dem Austrittsstutzen (3) befindliche Kappe (22) übergreift, die in Übereinstimmung mir dem Schieber mit seitlichen Durchbrechungen (23, 24) versehen ist.
    3. Luftabscheider mit einem von der Ventilstange zentral durchsetzten Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (7) durch zwei gleiche Laschen (g) und zwei gleiche Hebel (IO) gelenkig mit der Ventilstange (8) verbunden ist, wobei die festen Drehpunkte (I2) der Hebel (IO) an der zentrischen Führungshülse (13) für den Luftaustrittsschieber (I6) gelagert sind.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. I 119 979; französische Patentschrift Nr. 647 707.
DER1302D 1941-11-06 1941-11-06 Luftabscheider fuer stroemende Fluessigkeiten Expired DE865062C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083557B (de) * 1956-07-20 1960-06-15 Grundstuecksverwaltungsgesells Luftmessverhueter
DE1192415B (de) * 1961-12-27 1973-09-27
DE2807244A1 (de) * 1978-02-20 1979-08-23 Diessel Gmbh & Co Vorrichtung zum abfuellen von kohlesaeurehaltigen fluessigkeiten
DE3235056A1 (de) * 1982-09-22 1984-03-22 Sauerstoffwerk Westfalen AG, 4400 Münster Fluessiggas-tankstelle

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US1119979A (en) * 1909-12-20 1914-12-08 S F Bowser & Co Inc Automatic air-relief for liquid-measuring meters.
FR647707A (fr) * 1928-01-26 1928-11-30 Socieidade Emprehendedora Lda Appareil provoquant l'expurgation totale de l'air à l'entrée des compteurs à eau

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