DE398288C - Selbsttaetige Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer das Kuppeln von Werkzeugschlitten, insbesondere an Lochmaschinen, Scheren, Pressen u. dgl. - Google Patents

Selbsttaetige Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer das Kuppeln von Werkzeugschlitten, insbesondere an Lochmaschinen, Scheren, Pressen u. dgl.

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DE398288C
DE398288C DEE28830D DEE0028830D DE398288C DE 398288 C DE398288 C DE 398288C DE E28830 D DEE28830 D DE E28830D DE E0028830 D DEE0028830 D DE E0028830D DE 398288 C DE398288 C DE 398288C
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DEE28830D
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HERMANN und ALFRED ESCHER AKT
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HERMANN und ALFRED ESCHER AKT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Selbsttätige Ein- und Ausrückvorrichtung für das Kuppeln von Werkzeugschlitten, insbesondere an Lochmaschinen, Scheren, Pressen u. dgl. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung an Werkzeugschlitten von Stanzen, Scheren, Pressen usw. ist gewöhnlich von der jeweiligen Exzenterstellung bzw. Stellung des Druckorganes abhängig, wobei natürlich die Aufmerksamkeit des die Maschine bedieneni en Arbeiters zwischen Werkstück und Einrückung geteilt wird, was einmal zu unvollständiger Ein- und Ausrückung und zu Beschädigungen der Maschine führen und auch sonstige Unfälle zur Folge haben kann, andererseits auch ungenaues Arbeiten verursacht.
  • Alle diese Übelstände sind bei der vorliegenden Erfindung behoben, da sowohl das Ein- sowie auch das Ausrücken durch einfache Verlegung der Kraftrichtung einer Feder selbsttätig erfolgt. Diese Erfindung besitzt den bekannten Einrichtungen gegenüber den 'Vorzug, d.aß für beide Bewegungen nur eine Feder notwendig ist. Da die Federkraft bequem regulierbar ist, wird eine sicher wirkende Ein- und Ausrückung erzielt, was zur Folge hat, daß der Arbeiter seine ganze Aufmerksamkeit der Bearbeitung des Werkstückes widmen kann.
  • In der Zeichnung stellt A:bb. z die Gesamtanordnung der Vorrichtung dar. Abb.2 ist ein Schnitt durch die Kupplung in ausgerückter Stellung. Abb. 3 zeigt die Verbindang der Vorrichtung mit der Hand- und Fußeinrückung. Abb. 4 zeigt die Stellung von Hebel, Mitnehnier und Zahnrad bei ausgerückter Kupplung. :11>b. 5 die Bereitschaftstellung zum Einrücken, Abb. 6 die eingerückte Stellung und Abb. 7 die Bereitschaftstellung zum Ausrücken. In Abb.8 ist das "Zahnrad mit Lücke B und in Abb. 9 der Mitnehmer finit Lücke A dargestellt.
  • Die Einrückbereitschaft (Abb. 5) der Vorrichtung wird in bekannter Weise. entweder durch Ziehen des Hebels l3' in Pfeilrichtung oder durch einen Fußhebel, dessen Anschlag mi=ttels Teil P auf Hebel I3' übertragen wird, bewirkt. Der Ausschlag des Hebels f' wird durch einen Stift a begrenzt und durch einen Federstift S auf eine Lasche L ül;ertragen (Abb. 3). Diese Lasche ist durch einen Hebel h gelenkig mit einer Zahnstange Z verbunden und überträgt dadurch ihre abwärts gehende Bewegung in eine aufwärts gehende der Zahnstange Z. Dadurch wird ein Zahnrad r gedreht, und da es in seiner Lücke B an der Nase n des Hebels 1I anliegt, macht dieser die Drehbewegung mit und kommt (Abb.5) finit seiner Nasen auf der anderen Seite .in der Lücke A des Mitnehiners rri zur _-Anlage. Da die Feder f ain Hebel 1I befestigt ist, folgt sie der Drehbewegung und wird gleichzeitig gespannt. Sobald nun der dauernd auf und ab gehende Teil 7' der Kupplung k den Weg freigibt bz«-. in höchster Stellung steht, wird durch die Federkraft der Hebel H in die Stellung Abb. 6 gezogen, wohei der mit der Spindel s fest verbundene Mitnehmer in folgen muß und die mit hoher Steigung versehene Gewindespindel s in linksdrehende Bewegung setzt. Hierdurch wird (las Kupplungsstück k in Pfeilrichtung verschol:en bzw. die Kupplung eingerückt. Das Zahnrad folgt dieser Bewegung nicht, da die Lücke B um den Einrückausschlag größer als die Nase m ist. Da nun mit Schlitten und Exzenter ein starres Ganzes erzielt ist, muß der Schlitten L' der Exzenterhewegung folgen und mit ihm auch die Vorrichtung; da diese wiederum finit dein Schlitten fest verbunden ist.
  • Zunächst bewegt sich der Schlitten abwärts, wobei die Lasche L im letzten Teil der Abwärtsbewegung an denn Stift S Widerstand findet. Da der Hebel UI' am Deckel D befestigt ist, also der Abwärtsbewegung nicht folgt und auch der Ausschlag durch den Stift a begrenzt ist, wird eine aufwärts gehende .Bewegung der Lasche L und durch den Hebel li, eine abwärts gellende der Zahnstange Z erzielt, wodurch das Zahnrad r in seine Ausgangsstellung zurückgedreht und der Hei.el 11 durch seine Nasenanlage in der Lücke B ;Ii .=\usrückhereitschaftstellung (Abb. 7) mitgenonnnien w:rd, was bei tiefster Exzenter- bzw. Schlittenstellung erreicht wird. Der Hebel H ist dabei mit seiner Nase n auf der anderen Seite der Lücke A des :\litnelimers iiz zur Anlage gekommen. Im weiteren Verlauf der Exzenterdrehung bewegt sich der Schlitten wieder aufwärts, wodurch der Druck auf das Kupplungsstück k nachläßt und vor höchster F?xzenterstellung ganz aufhört. Nun wird <furch die Feder fauch der Hebel Il in seine Ausgangsstellung (Abb. d.) gezogen und damit auch der Mitnehmer in , der dabei die Spindel s nun in rechtsdrehende Bewegung setzt und damit die Kupplung wieder ausrückt (Abb. a).
  • Der Ausschlag des Hebels II ist so gewählt, (laß er auf jeder Seite der toten Linie gleich ist, damit die Federkraft für das Linksdrehen (Einrücken) wie für (-las Rechtsdrehen (Ausrücken) der Spindel s stets gleich ist. Die Federkraft kann durch eine Mutter O nach Bedarf reguliert «-erden.
  • Soll die Kupplung in eingerückter Stellung bleiben, so wird nach Ziehen des Hebels 1I' der Federstift durch Griff ä herausgezogen und fixiert. Da nun beim Abwärtsgehen der Widerstand ausgeschaltet ist, bewegt sich der Schlitten so lange auf und ab, bis der Stift S wieder freigegeben wird. Der Bolzen h dient zur Führung der Lasche L.

Claims (1)

  1. P_ITr._-ZT-AsrRrc1r: Selbsttätige Ein- und Atisriici:v:,rriciitung für das Kuppeln von Werkzeugschlitten, insbesondere an Lochmaschinen, Scheren. Pressen u. dgl., gekennzeichnet durch einen in dem auf- und abwärt gehenden Schlitten (U) gelagerten, durch eine Gewindespindel (s) verschiebbaren Kupplungsteil (K), dessen Spindel (s) durch einen von einer Feder (f) beeinflußten Hebel (H) in entgegengesetzter Richtung gedreht werden kann, der durch seitliche Ansätze (nl einerseits finit dein je eine Lücke (.--1, B) aufweisenden Mitnehnier (iii) der Spindel (s) und anderseits mit dein gleichfalls auf der Spindelverlängerung sitzenden, durch eine Hebelverbindung (h, L, IV-) und eine Zahnstange (Z) gedrehten Zahnrad (r ) in Verbindung steht.
DEE28830D 1922-12-14 1922-12-14 Selbsttaetige Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer das Kuppeln von Werkzeugschlitten, insbesondere an Lochmaschinen, Scheren, Pressen u. dgl. Expired DE398288C (de)

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DE (1) DE398288C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112872B (de) * 1954-02-23 1961-08-17 Heinrich Georg Einrichtung an einer motorgetriebenen Schervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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