DE396201C - Riegelsperre - Google Patents

Riegelsperre

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DE396201C
DE396201C DEW60029D DEW0060029D DE396201C DE 396201 C DE396201 C DE 396201C DE W60029 D DEW60029 D DE W60029D DE W0060029 D DEW0060029 D DE W0060029D DE 396201 C DE396201 C DE 396201C
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DE
Germany
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lock
safety
tumbler
locking
bolt
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Expired
Application number
DEW60029D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine von außen durch das Schlüsselloch des Türschlosses schließbare Schloßsperrsicherung, die den Türriegel in geschlossener Lage zu sichern gestattet. Es ist an sich bekannt, hinter dem Hauptschloß ein durch das Schlüsselloch schließbares zweites Schloß anzubringen in der Weise,' daß das zweite Schloß einen besonderen Riegel vorschiebt, der in ίο das Schließblech oder einen Haken einfällt. Derartige Schlösser sind jedoch nicht überall anwendbar und bedingen eine erhebliche Änderung an der Türöffnung. Wenn man ein Schloß solcher Art mit Nachschlüsseln zu öffnen versucht, so wird man auf das Vorhandensein des zweiten Schlosses aufmerksam, wenn nach dem öffnen des Hauptriegels die Tür noch geschlossen bleibt. Falls dagegen die Sicherung den Türriegel selbst sperrt, entzieht sich die Existenz dieser besonderen Vorkehrung der Beobachtung des unbefugten Eindringlings, so daß die Sicherung auch als Geheimschloß wirkt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt das Türschloß mit dem den Türriegel sichernden Sperrhebel in Seitenansicht. Die Schloßdeckbleche sind teilweise weggebrochen.
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt.
Abb. 3 zeigt in senkrechtem Schnitt das Sicherungsschloß zum Teil in größerem Maßstabe.
Abb. 4 bis 9 erläutern die einzelnen beweglichen Teile des Sicherungsschlosses und Abb. 10 den Schlüssel für dies Schloß. Abb. 11 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher durch das Sicherungsschloß noch ein Stabriegel bewegt wird.
Das zu sichernde Schloß kann ein gewöhnliches Türschloß sein mit einem Schließriegel 1 und der gewöhnlichen Zuhaltung 2, das durch einen einfachen durch das Schlüsselloch 3 eingeführten Schlüssel geöffnet und geschlossen werden kann. Das Schloß kann noch die übliche federnde Falle 4 besitzen, die durch den Drücker 5 zurückgezogen wird.
Der Schloßriegel 1 wird gemäß der Erfindung mit einigen Ausschnitten 6 versehen, in welche ein Stift 7 eines um einen festen Zapfen schwingbaren Gabelarmes 8 einfallen kann. Dieser Gabelhebel wird durch einen um etwa 900 schwingbaren Stift 9 bewegt, der einen Teil des Sicherungsschlosses bildet.
Das Sicherungsschlpß 10 wird nun auf dem Türschilde an der Innenseite der Tür durch zwei Schrauben 11 befestigt und besitzt eine Nuß 12, an der der Stift 9 befestigt ist, welcher durch einen Bogenschlitz des Gehäuses des Sicherungsschlosses hindurch in das Türschloß hineinragt. Die Nuß 12 ist um eine in das Schlüsselloch 3 eingreifende Röhre 13 drehbar und kann von außen durch einen durch das Schlüsselloch 3 hindurchgeführten Kunstschlüssel 14 gedreht werden.
Die Nuß ist nun mit einem System von Zuhaltungen besonderer Art versehen, welche durch den Schlüssel 14 ausgelöst werden, ehe die Nuß gedreht werden kann.
Die Nuß (Abb. 4 und 5) besitzt zwei im rechten Winkel zueinander stehende Ausschnitte 15, die das Einschieben des Schlüsselbartes gestatten, und einen Ausschnitt in Form eines 3/4 Kreises, dessen Enden von dem Bartteil 16 des Schlüssels gefaßt werden. Die Nuß besitzt vorspringende Flansche, in welchen zwei rechtwinklig zueinander stehende Ausschnitte 17, 18 angebracht sind, und ist ferner mit einem in das Innere des Schlosses hineinragenden Stift 19 versehen (s. Abb. 5). Die Nuß wird in ihren beiden Endlagen durch eine verschiebbare Zuhaltung 20 (s. Abb. 4 und 6) gesichert, die aus einer auf den Schrauben 11 im Innern des Schlosses geführten Platte mit vorspringenden Riegelstiften 21 versehen ist. Diese Riegelstifte besitzen Ausschnitte 22, die mit den Flanschen und Ausschnitten 17, 18 der Nuß zusammenwirken und die Drehung der Nuß zulassen, wenn der hintere Flansch in dem Ausschnitt liegt (Abb. 4). Eine Feder 23 drückt die Zuhaltung in die Sperrstellung (Abb. 3). Die Bewegung der Zuhaltung mittels des Schlüssels 14 erfolgt durch eine am letzteren angebrachte Verdickung.
Außer der Zuhaltung 20 sind noch zwei weitere Zuhaltungen angebracht und zwar eine verschiebbare 24 (Abb. 7) und eine schwingbare (Abb. 8). Die beiden Zuhaltungen befinden sich in einem im Innern des Sieherungsschlosses angebrachten festen Zwischengehäuse 26 und sind mit Ausschnitten 27 versehen, durch welche die Riegelstifte 21 hindurchführen, und mit weiteren Ausschnitten 28,
S96201
durch welche der Schlüsselbart 29 eintritt. Eine Feder 30 verbindet-seitlich vorspringende Stifte der beiden Zuhaltungen 24 und 25. Der Schlüsselbart greift mit einer Stufe gegen die gerade Kante der Zuhaltung 24 und schiebt diese in solcher Richtung nach unten (Abb. 7), daß sie aus einem Ausschnitt 31 der Riegelstifte 21 herausgelangt. Die schwingbare Zuhaltung 25 ist um eine der Schrauben ri drehbar und wirkt auf den Sicherungsstift 19 der Nuß 12. Sie wird durch eine Stufe des Schlüsselbartes 29 nach rechts (Abb. 8) gedreht und gibt den Stift 19 frei.
Auf diese Weise ist eine Drehung der Nuß mit Sicherheit so lange verhindert, bis der richtige Schlüssel 14 von. außen eingeführt ist und die drei Zuhaltungen, nämlich die Schiebezuhaltung 20, die Hubzuhaltung 24 und die Drehzuhaltung 25, gelöst sind. Nunmehr kann die Nuß gedreht und der Sperrstift 9 in Bewegung gesetzt werden.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Schloßsicherung kann der Schlüssel nur von außen einwirken, während an der Innenseite der Tür das Schlüsselloch verdeckt ist. Dies macht eine Einrichtung erforderlich, bei welcher auch von innen die Sperrung gelöst werden kann. Diesem Zweck dient der öffner 32 (Abb. 9), der durch das Schloß hindurchragt und von außen mit einem Dreh- und Zugknopf 33 versehen ist. Dieser öffner liegt vor der Zuhaltung 20 und ist mit Vorsprüngen versehen, welche auf einen Stift 33' an der Drehzuhaltung 25 und einen nach hinten vorspringenden Stift 34 der Hubzuhaltung einwirken. Durch Anziehen des Knopfes 33 kann daher die Zuhaltung 20 zurückgezogen und durch Drehung des Knopfes die Zuhaltung 24 nach unten gedruckt und die Zuhaltung 25 nach rechts geschwungen werden. Dadurch wird die Nuß frei und kann nunmehr mittels eines nach unten vorragenden Griffknopfes. 35 gedreht werden, um den Riegel 1 freizugeben.
Dadurch, daß das Sicherungsschloß auch das Schlüsselloch des Hauptschlosses von innen verdeckt, ist eine besondere Vorrichtung zur Bewegung des Hauptriegels nötig, die ohne Einwirkung auf die Schloßsicherung ist. Sie wird bei der vorliegenden Ausführungsform durch den Drücker 5 (Abb. 1) selbst gebildet, der im Schloßinnern mit einem gabelförmigen Arm 36 versehen ist. An dem Schließriegel 1 ist ein Hebel 37 drehbar angebracht, welcher mit Stiften 38 versehen ist. Für den Verbindungszapfen ist ein Schlitz im Schloßblech vorgesehen. Am Schloß ist ein Schieber 39 senkrecht geführt, der durch einen Knopf 40 aufwärts und abwärts geschoben werden kann und mit einer Schulter 41 unter den Hebel 37 greift. Bei einer Aufwärtsbewegung des Schiebers 39 hebt dieser die übliche Zuhaltung 2 aus und dreht den Hebel 37 soweit, daß der erste Stift 38 in den Ausschnitt des Gabelarmes 3 6 gelangt. Wird nunmehr der Drücker 4 nach unten bewegt, so schiebt er den Riegel 1 nach links vor. Durch eine Abwärts- und darauf folgende zweite Abwärtsbewegung kann der zweite Stift 38 in Eingriff mit dem Gabelarm 36 gebracht werden, um das Schloß ganz zuzuschließen. In entsprechender Weise kann die Eröffnung erfolgen.
Bei der in Abk. 11 gezeichneten Ausführungsform dient nun der Griffstift 35" auch dazu, einen an der Tür senkrecht geführten Stabriegel 42 zu bewegen, um noch eine weitere Sicherung zu erzielen. Beim Schließen der Sicherung kommen an diesem Stabriegel angebrachte Krampen 43 in Eingriff mit Krampen an der Türzarge.

Claims (4)

«, Patent-Ansprüche:
1. Schloßsicherung mit einer Vorrichtung zur Sperrung des Riegels des Türschlosses, dadurch gekennzeichnet, daß der den Riegel (1) sperrende Hebel (8) durch ein besonderes Sicherungsschloß (10) bewegt und gesperrt wird, welches von außen unbemerkbar auf das Schloßschild an der Türinnenseite aufgesetzt ist und mit ,.einem besonderen Schlüssel, der in bekannter Weise durch das Schlüsselloch hindurchgesteckt wird, entsichert werden muß und dann die Drehung der den Sperrhebel bewegenden Nuß gestattet.
2. Schloßsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsschloß noch einen ergänzenden Verschlußriegel (42) bewegt und sichert.
3. Schloßsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß des Sicherungsschlosses dreifach gesichert ist (durch eine verschiebbare Zuhaltung 20, eine verschiebbare Zuhaltung 24 und eine schwingbare Zuhaltung 25) und nur durch besonders schwache Bartteile des Schlüssels (14) mittels Eindrückens und Drehens dieses Schlüssels geöffnet werden kann.
4. Schloßsicherung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel auf der Schloßdecke drehbar angeordnet ist und nur mittels des Sicherungsschlosses bewegt werden kann, _ indem ein Stift (9) an der Nuß (12) des Sicherungsschlosses mit einem Ausschnitt des Sperr- hebeis (8) zusammenwirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW60029D Riegelsperre Expired DE396201C (de)

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