DE39576C - Kraftsammelnde Bremse - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse

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DE39576C
DE39576C DENDAT39576D DE39576DA DE39576C DE 39576 C DE39576 C DE 39576C DE NDAT39576 D DENDAT39576 D DE NDAT39576D DE 39576D A DE39576D A DE 39576DA DE 39576 C DE39576 C DE 39576C
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DE
Germany
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brake
carriage
power
axis
springs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39576D
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English (en)
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F. JORDAN in Altona
Publication of DE39576C publication Critical patent/DE39576C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
FRIEDRICH JORDAN in ALTONA. Kraftsammelnde Bremse.
Patentirt im Öeutschen Reiche vom 22. August 1886 ab.
Diese1 Erfindung bezweckt, auf eine eigenthümliche Weise während des Fährens des Wagens eine Feder oder eine Reihe von Federn zu spannen, um- die" auf diese Weise in den Federn angesammelte Kraft beim Anziehen der Pferde oder in Steigungen zum Ingangsetzen oder zum Fortbewegen verwenden zu können.
Die Einrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längendurchschnitt, Fig. 2 Grundrifs der Bremse; Fig. 3, 4 und 5 sind Detaildarstellungen und Fig. 6 ist der Grundrifs einer Gesammtanordnung der Bremse an einem Strafsenbahnwagen. Die Fig. 6 ist in kleinerem Mafsstabe gezeichnet als die Fig. 1 bis 5 incl.
Auf einer am Wagengestell in Lagerböcken RR1 getragenen drehbaren Welle A sitzt ein Kettenrad a, welches durch Kettenantrieb von einem auf einer der Wagenachsen L angebrachten Kettenrad«1 in Drehung gesetzt wird, sobald der Wagen in Bewegung ist.
Auf der Welle A sitzt lose die Nabe oder Hülse h, die nach der einen Seite mit der Bremsscheibe C verbunden ist, welche einen inneren, zweckmäfsig konisch gestalteten Bremsrand hat. Auf der Hülse h befindet sich das Federhaus C1 mit den Spiralfedern s s1 s2 . . . von geeigneter Stärke und Zahl. Diese Spiralfedern sind mit dem äufseren Ende an dem Gehäuse C1 befestigt, mit dem inneren Ende an einer auf h durch Keile oder sonst geeignet fest angebrachten Hülse Λ2.
Der Bremsscheibe C gegenüber sitzt auf der anderen Seite von C1 und mit C1" fest verbunden eine gleiche, symmetrisch angeordnete Bremsscheibe C2. Die Theile C C1 und C2, welche in der vorbeschriebenen Weise unter einander verbunden sind, lassen sich auf der Achse A leicht verschieben, werden aber in ihrer jeweilig erforderlichen Stellung gehalten, sowie durch die mit Bremsbacken versehenen Arme d und dl in dieselbe gebracht, welche um die Zapfen t schwingen und an den Lagerböcken R und R1 oder auch von am Wagengestell angebrachten Lagerarmen y gehalten werden. Die Bremsbacken η ηΛ der beiden Hebel d und dl legen sich beim Stillstand des Wagens sowie auch während der Fahrt des Wagens, so lange nicht gebremst oder die Feder gespannt bezw. so lange die letztere nicht zum Antrieb des Wagens benutzt werden soll, von aufsen fest gegen die Bremsscheiben C und C2 an.
Die Pressung wird erzeugt durch eine zwischen den über t hinaus verlängerten Armen d und dx angebrachte regulirbare Spiralfeder x.
Die Stellung der Arme d und dl kann vom Führer des Wagens durch Zugstangen ο o1, welche zu Handhebeln oder zu Fufstrittenjpp1 führen, regulirt werden. Sind die Fufstritte ρ und ρ1 frei, so prefst die Feder χ beide Arme d und d1 gleichmäfsig stark gegen C und C2 und die Achse rollt dann frei in dem Apparat herum, ohne denselben irgendwie zu beeinflussen. Wird aber z. B. o1 durch Niederpressen des Trittes p1 angezogen, so dreht der um einen festen Zapfen ql schwingende doppelarmige Hebel e1 das freie Ende des Hebels dl und schiebt die Bremsbacken nl nach auswärts. Da aber der Druck der Feder χ auf Hebel d bestehen bleibt, so folgt die ganze Vorrichtung der Bewegung der Backen nl durch Verschie-
1 i
bung auf der Achse A, bis die Bremsscheibe C2 den Bremsklötzen B1 einer innerhalb C2 auf A angebrachten Bremsvorrichtung in Berührung kommt.
Die Bremsklötze B1 sind durch eine Scheibe oder durch Arme auf der Achse gehalten und stehen durch den Sperrkegel jp1 mit dem auf A festsitzenden Sperrrad νΛ in Verbindung. Sobald demnach C2 die Klötze B1 berührt, nehmen die letzteren, angetrieben durch das mit A fest verbundene Sperrrad, die'Bremsscheibe C2 mit. Die Rotation von C2 wird auf die Federn s übertragen und dieselben hierdurch gespannt, da die Hülse h durch die gegen C pressenden Bremsbacken festgehalten ist.
Sobald die Federn hinreichend oder auch vollständig gespannt sind, läfst der Führer den Fufstritt px los. Es legen sich nun sofort die Backen η wieder fest gegen die Scheibe C und verschieben den Apparat in die normale oder Gleichgewichtslage der Fig. ι. Es trennt sich hierbei die Bremsscheibe C2 von den Klötzen B1 und der Apparat steht still, gehalten zwischen den äufseren Bremsklötzen η und n1.
Soll nun zu irgend welcher Zeit nach erfolgtem Stillstande auf Steigungen etc. die in den gespannten Federn s s .. . angesammelte Kraft zum Antrieb der Wagenachse L wieder nutzbar gemacht werden, so tritt der Führer auf den -Fufstritt j>, wodurch in analoger Weise, wie vordem beschrieben, nun die Bremsbacken η sich auswärts schieben und den Apparat nach entgegengesetzter Richtung, wie vordem, auf A verschieben. Es kommt nun die Bremsscheibe C mit einer Bremsvorrichtung B7 die wieder durch einen Sperrkegel n> mit einem auf A festsitzenden Schaltrad v, dessen Zähne denjenigen von Bx entgegengesetzt gerichtet sind, in Verbindung steht, in Berührung, und sobald die Pressung zwischen C und B hinreichend stark ist, treibt das Federhaus C1 durch C die Bremsklötze B und dadurch das Schaltrad ν und die Achse A vorwärts. Die Kette überträgt die Bewegung auf die Laufachse L und unterstützt so den Antrieb des Wagens.
Statt einer separaten Achse A könnte der ganze Apparat auch gleich auf einer der Laufachsen L angebracht sein; es wird aber im allgemeinen zweckmäfsiger sein, eine getrennte Achse A zu benutzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprdch:
    An einer kraftsammelnden Bremse die Anordnung der Bremsklötze η und κ1, welche gegen die Bremsscheiben C und C2 wirken und im Ruhezustand entweder beide gemeinschaftlich die Bremsscheiben halten und an der Drehung hindern oder durch Verschiebung nach einer oder anderer Seite die eine oder andere der Bremsscheiben C oder C2 freigeben , wobei sofort die Bremsklötze n bezw. 1I1 den Apparat verschieben und die Verbindung zwischen C bezw. C2 und den zugehörigen Bremsklötzen B oder B1 herstellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39576D Kraftsammelnde Bremse Expired - Lifetime DE39576C (de)

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