DE46837C - Kraftsammelnde Bremse für Pferdebahnwagen - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse für Pferdebahnwagen

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Publication number
DE46837C
DE46837C DENDAT46837D DE46837DA DE46837C DE 46837 C DE46837 C DE 46837C DE NDAT46837 D DENDAT46837 D DE NDAT46837D DE 46837D A DE46837D A DE 46837DA DE 46837 C DE46837 C DE 46837C
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DE
Germany
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chain pulley
axis
chain
wagon
hand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46837D
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English (en)
Original Assignee
A. THEYSKENS in Brüssel
Publication of DE46837C publication Critical patent/DE46837C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Unter dem Wagen sind Röhren AA1, Fig. 2, befestigt, welche Schraubenfedern BB' enthalten, die sich gegen die Kolben C C stützen, mit denen die Seile D D' verbunden sind.
Diese Seile sind um die Leitrollen E E' bezw. E" E"' und F bezw. F' gelegt und an den Trommeln G G' befestigt.
Die Trommeln G G' sind mit der Kettenscheibe M verbolzt, Fig. 4, welche lose auf der Laufachse H sitzt und vermittelst der gekreuzten Kette P mit der auf der zweiten Laufachse H' lose sitzenden Kettenscheibe N in zwanglä'ufiger Verbindung steht.
Die letztere Kettenscheibe wird beim Ermäfsigen der Fahrgeschwindigkeit durch eine Frictionskupplung Q0 mit der Laufachse H' verkuppelt und bewirkt dann ein Drehen der Kettenscheibe M (und damit auch der Seiltrommeln GG') in entgegengesetztem Sinne, wobei die letzteren die Seile DD' um sich herumwickeln und dadurch die Schraubenfedern BB' zusammendrücken und spannen.
Zu beiden Seiten der Kettenscheibe M sind Kraftkupplungen L k und L' k', Fig. 3 und 4, angeordnet, von denen die eine bei Rechts-,drehung und die andere bei Linksdrehung der Kettenscheibe M mit derselben in zwanglä'ufige Frictionsverbindung tritt und diese'Kettenscheibe dann auch mit der Laufachse H zwangläufig verbindet, sobald die bezügliche Kraftkupplung selbst mit dieser Laufachse verkuppelt ist.
Zum Zwecke dieser Verkupplung sind die auf der Achse H lose sitzenden Naben der Kraftkupplungsscheiben L L' mit Klauen / bezw. /' versehen, in welche die in Feder- und ♦ Nuthverbindung auf der Achse H verschiebbaren Klauenmuffen JJ' bei entsprechender Einrückung eingreifen.
Die Kraftkupplungen L k und L' k' bestehen aus den Scheiben L und L', in deren Rand Flügel k bezw. k' eingepafst sind, welche bei m eine excentrische Form haben und unter dem Drucke der Federn η auf die cylindrische Innenwand der Kettensclieibe M klemmend wirken, wenn dieselbe sich relativ zu den Scheiben in dem Sinne, zu drehen sucht, bei welchem sich die Flügel radial zu. richten streben; die Flügel der nicht wirkenden Kraftkupplung gleiten ohne namhaften Reibungswiderstand an der Innenwand der Scheibe M.
Fährt der Wagen nach rechts, so ist die Klauenkupplung JI eingerückt, welche zur Kraftkupplung L k gehört; diese gestattet der Kettenscheibe M, sich links herum frei zu drehen, während die Laufachse sich nach rechts dreht,
Beim allmäligen Bremsen wird die Frictions-. kupplung Q0 eingerückt und dadurch die Kettenscheibe N mit der Laufachse H' verkuppelt. Die Kette P überträgt die Drehung der Kettenscheibe N in entgegengesetztem Sinne auf die Kettenscheibe M, und die Seile D D' werden links herum auf die Trommeln G G' aufgewickelt , während die Schraubenfedern BB' zusammengedrückt werden.
Soll der Wagen wieder weiter fahren oder, ohne ganz zum Stillstand gekommen zu sein, wieder schneller fahren, so wird die Kupplung Q0 wieder ausgerückt, so dafs die Kettenscheibe N auf der Achse H' lose links herum rotirt, während die Federn BB', welche die
Seile von den Trommeln G G' wieder abziehen, die Seilscheibe M rechts drehen und dieselbe dabei durch Vermittelung der Kräftkupplung L k auf die Achse H rechtsdrehend einzuwirken zwingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei kraftsammelnden Bremsen für Pferdebahnwagen, bei welchen lange Schraubenfedern B B' während eines gewissen vom Wagen zurückgelegten Weges eine Bremsung auf eine der Wagenachsen ausüben und dadurch gespannt werden und die so gespannten Federn nachher während einer kürzeren Zeit auf die ändere Wagenachse zur Wirkung gelangen, um die angesammelte Arbeit wieder nutzbar zu machen, die Verbindung folgender Einrichtungen :
    a) die mit zwei Trommeln G G' versehene Kettenscheibe M, auf welche Trommeln sich Seile, welche andererseits mit den langen Schraubenfedern B B' verbunden sind, aufwinden;
    b) die mit Klauen k versehene Reibungskupplung L, welche der Kettenscheibe M gestattet, sich frei auf der Achse H in einer Richtung zu drehen, während bei der Drehung der Kettenscheibe in der entgegengesetzten Richtung das Einrücken der Kupplung erfolgt;
    c) die kleinere Kettenscheibe N, welche mit der Kettenscheibe M durch eine gekreuzte Kette P verbunden ist, zu dem doppelten Zwecke, einerseits eine Umkehrbewegung- und andererseits eine Differentialbewegung zu erzielen, und endlich
    d) die mit ebenen Angriffsflächen versehene Reibungskupplung Q X, welche mit der Kettenscheibe N verbunden und auf der zweiten Achse H' des Wagens befestigt ist.
    Hierzu ' Blatt Zeichnungen.
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