DE3923980C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterlasers
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere befaßt sich die Erfindung
mit der Herstellung eines Halbleiterlasers, der zuverlässig im selbsterregten
pulsierenden Modus mit geringer optischer Rückopplung betreibbar
ist.
Aus der DE-OS 37 36 497 ist ein die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs
1 aufweisendes Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterlasers mit
Doppelheterostruktur bekannt, bei dem die obere Hüllschicht so angeätzt
wird, daß sie einen streifenförmigen Mesabereich bildet, und bei dem anschließend
der Mesabereich in eine Stromsperrschicht eingebettet wird. Die
Dicke der oberen Hüllschicht außerhalb des Mesabereiches wird beim Ätzen
auf Werte in der Größenordnung von 0,2 µ reduziert. Der genaue Wert dieser
Schichtdicke ist zusammen mit der Breite des Mesabereiches für die beim
Betrieb des Lasers auftretenden Schwingungsmoden verantwortlich.
Wenn ein Halbleiterlaser in der Kompaktdisk-Lasertechnologie beispielsweise
als Laser-Lichtquelle im Lesekopf eingesetzt wird, so ist es wichtig, den Ein
fluß der optischen Rückopplung durch von außen in den Resonator des La
sers eintretendes Licht zu minimieren.
Das Signal/Rausch-Verhältnis (S/N) ist abhängig von der Kohärenzlänge des
Laserstrahls und von der Licht-Rückopplung des Linsensystems in den Re
sonator des Lasers, d.h. von der optischen Rückopplung. Die Laser-Aktivität
erfolgt im inneren Resonatormodus und im äußeren Resonatormodus. Die Ak
tivität im inneren Resonatormodus wird hervorgerufen durch innerhalb des
Resonators stattfindende Rekombinationen aufgrund der injizierten Ladungs
träger. Der äußere Resonatormodus wird hervorgerufen durch Photonen. die
von außen wieder in den Resonator eintreten und dort Stöße erfahren, so daß
das Lasersignal in einer von der Phase und der Frequenz des Rauschens ab
hängigen Weise verändert wird. Um ein gutes Signal/Rausch-Verhältnis zu
erhalten, ist es üblich, die Reflektivität der Frontfacette der Laser-Lichtquelle
zu steuern. Bei niedriger Reflektivität der Frontfacette (beispielsweise klei
ner als etwa 10%) arbeitet der Laser im sogenannten Mehrmodenbetrieb,
Bei geringer optischer Rückopplung ist das Signal/Rausch-Verhältnis relativ
hoch. Bei einem hohen optischen Rückopplungsverhältnis (beispielsweise
größer als 0,1%) nimmt das Signal/Rausch-Verhältnis jedoch aufgrund des
Einflusses der von außen einwirkenden optischen Rückopplung ab.
Wenn andererseits die Frontfacette eine hohe Reflektivität aufweist (bei
spielsweise mehr als etwa 10%), arbeitet der Laser im Einmodenbetrieb,
und bei einem optischen Rückopplungsverhältnis im Bereich von 0,11 bis
0,1% nimmt das mit der Mode konkurrierende Rauschen stark zu und das
Signal/Rausch-Verhältnis ist im Vergleich zu der Situation ohne optische
Rückopplung stark verringert. Bei hoher optischer Rückopplung arbeitet
der Laser im Mehrmoden-Betrieb und das Signal/Rausch-Verhältnis nimmt
auf einen nahe bei dem Wert bei verschwindender optischer Rückkopplung
liegenden Wert zu. Aus diesem Grund bestehen einige Beschränkungen, wenn
das durch externe optische Rückkopplung verursachte Laser-Rauschen ledig
lich mit Hilfe der Reflektivität der Frontfacette kontrolliert wird. Es hat sich
gezeigt, daß die Kohärenzlänge kleiner ist, wenn der Laser im selbstpulsie
renden Modus arbeitet. Außerdem hat dieser selbsterregte pulsierende Mo
dus den Vorteil, daß ein hohes und (in bezug auf die Reflektivität der
Frontfacette) flaches Signal/Rausch-Verhältnis erreicht wird, so daß ein in
diesem Modus arbeitender Laser als Lese-Laserquelle in einem CD-System be
sondert geeignet ist.
Es ist jedoch schwierig, solche selbsterregten pulsierenden Laserdioden mit
relativ hoher Produktausbeute und somit zu vertretbaren Kosten herzustellen.
Dies ist zumindest zum Teil auf die Tatsache zurückzuführen, daß bei den
meisten in der Praxis verwendeten Materialien die Abstände zwischen den
Schichten des Halbleiterlasers, insbesondere der Abstand zwischen der akti
ven Schicht und der Stromsperrschicht, größer sein muß als bei Einmoden-
Lasern und daß dieser Abstand sehr genau kontrolliert werden muß. Wie
nachfolgend im einzelnen gezeigt wird, arbeitet der Laser zuverlässig im
selbstpulsierenden Modus, wenn die erforderliche Schichtdicke eingehalten
wird. Wenn dagegen diese Schichtdicke nicht genau genug eingehalten wird,
ist das Produkt unbrauchbar. Herkömmliche Verfahren zur Herstellung von
Halbleiterlasern sind wenig geeignet, eine ausreichende Dicke der zwischen
der aktiven Schicht und der Stromsperrschicht der Laserdiode liegenden
Schicht zu erreichen und diese Schichtdicke bei der Herstellung so genau zu
kontrollieren, daß eine wirtschaftliche Herstellung der Laserdioden mit ho
her Produktausbeute möglich ist.
Zur näheren Erläuterung des Standes der Technik soll bereits hier auf Fig.
2 der Zeichnung Bezug genommen werden.
Fig. 2 zeigt eine herkömmliche Laserdiode mit versenktem Heteroübergang.
Diese Laserdiode weist eine Mesastruktur auf, und der erhabene Mesabereich
ist durch zwei Stromsperrschichten begrenzt, die das stromdurchflossene
Gebiet begrenzen und so die Laseraktivität auf den Mittelstreifen unter dem
Mesabereich beschränken. Gemäß Fig. 2 ist als Basis des Halbleiterlasers
ein halbleitendes Substrat 1 aus n-GaAs vorgesehen. Eine untere Hüllschicht
2, vorzugsweise aus n-Al0,5Ga0,5As ist auf das Substrat aufgewachsen. Dieser
Schicht folgt eine aktive Schicht 3, vorzugsweise aus p-Al0,15Ga0,85As. Eine
zweite Hüllschicht aus p-Al0,5Ga0,5As ist auf die aktive Schicht aufgewach
sen. Nach dem Herstellen der oberen Hüllschicht 4 wird das Halbleiterele
ment maskiert und geätzt, um die Mesastruktur mit dem erhabenen
Mesabereich 10 zu erzeugen, indem in den seitlichen Bereichen ein
Teil des p-leitenden AlGaAs entfernt wird. Gemäß Fig. 2 hat der erhabene
Bereich der Mesastruktur die Breite W, und in den angrenzenden seitlichen
Bereichen ist die Dicke der oberen Hüllschicht auf einen relativ kleinen
Wert a verringert. Diese Parameter legen beim Betrieb des fertigen Produkts
das Gebiet A fest, in dem die Laseraktivität stattfindet.
Bei der Herstellung wird nach dem Ätzen der Mesastruktur 10 das Halbleite
relement erneut in die Apparatur für das epitaktische Kristallwachstum ein
gebracht, und in den seitlichen Bereichen 11, 12, in denen das Material der
oberen Hüllschicht zuvor entfernt wurde, läßt man eine Stromsperrschicht 5
aus n-GaAs aufwachsen. Anschließend läßt man eine p-GaAs-Kontaktschicht 6
aufwachsen, womit der epitaktische Wachstumsprozeß abgeschlossen ist.
Schließlich werden in üblicher Weise Elektroden 7, 8 an dem Substrat 1 und
der Kontaktschicht 6 angebracht, so daß man die fertige Laserdiode erhält.
Wenn eine Gleichspannung so an die Elektroden angelegt wird, daß die Elek
trode 8 gegenüber der Elektrode 7 positiv ist, werden in dem Gebiet A La
dungsträger in die aktive Schicht 3 injiziert, so daß dort Laser-Aktivität her
vorgerufen und kohärentes Licht erzeugt wird, das über die Frontfacette des
Lasers abgestrahlt wird. Die Stromsperrschicht 5 bildet einen in Sperrich
tung vorgespannten p-n-Übergang, durch den ein Stromfluß in die aktive
Schicht in den durch die Stromsperrschicht bedeckten Gebieten verhindert
und somit die Laser-Aktivität auf das Gebiet A beschränkt wird. Da die Hüll
schichten einen größeren Aluminiumgehalt als die aktive Schicht aufweisen,
wird außerdem eine Diskontinuität in der Bandlücke hervorgerufen, so daß
die Bandlücke in dem Material außerhalb der aktiven Schicht größer ist und
die Elektronen und Löcher tendentiell in dem aktiven Gebiet eingeschlossen
werden. Der Übergang zwischen den Hüllschichten mit dem höheren Alumi
niumgehalt und der aktiven Schicht mit dem geringeren Aluminiumgehalt er
zeugt außerdem eine Diskontinuität im Brechungsindex (mit dem kleineren
Brechungsindex in den Hüllschichten), durch die in der Tendenz ein Ein
schluß der Strahlung (der Photonen) in dem aktiven Gebiet bewirkt wird. Auf
diese Weise wird ein Lichtleiter gebildet, der sicherstellt, daß der größte An
teil der in dem aktiven Gebiet erzeugten Photonen über die Frontfacette des
Lasers emittiert wird. Im Zusammenhang mit dem Photoneneinschluß wird
im einzelnen ein Anteil des in dem Gebiet A erzeugten Lichtes in der n-lei
tenden Stromsperrschicht 5 absorbiert, so daß sich eine Diskontinuität des
effektiven Brechungsindex in Querrichtung zwischen dem doppelten Hetero
übergang ergibt, der durch die untere Hüllschicht 2, die aktive Schicht 3
und die obere Hüllschicht 4 gebildet wird. Auf diese Weise wird eine Stabili
sierung der Transversalmode erreicht.
Wenn man die üblichen molaren Anteile von Al und Ga in dem AlGaAs und
weiterhin die üblichen Ladungsträgerkonzentrationen zugrundelegt, so müß
te bei der herkömmlichen Anordnung gemäß Fig. 2 für den Einmodenbe
trieb die aktive Schicht 3 eine Dicke im Bereich von etwa 0,05 bis 0,14 µm auf
weisen, die Dicke a der verdünnten Bereiche der oberen Hüllschicht müßte
etwa 0,2 µm betragen, und die Breite W des erhabenen Bereichs der Mesast
ruktur müßte etwa 3,5 µm betragen. Bei diesen Abmessungen zeigt der Halblei
terlaser typischerweise eine Schwingung in einer einzigen Vertikalmode, wie
in Fig. 4 gezeigt ist. Der Laser oszilliert bei einer bestimmten Wellenlänge
und erzeugt bei dieser Wellenlänge eine hohe Intensität, kann jedoch nicht
zu Oszillationen bei anderen Wellenlängen angeregt werden.
Wenn ein Mehrmoden-Betrieb erwünscht wäre, müßte man die obengenann
ten Abmessungen in der Weise abändern, daß die Dicke a der verdünnten Be
reiche der oberen Hüllschicht etwa 0,4 µm betrügen, und die Breite W des er
habenen Bereichs müßte etwa 4,5 µm betragen. Bei einer solchen Struktur
würde die vertikale Schwingungsmode ein selbsterregtes pulsierendes Ver
halten zeigen, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist. Der Laser könnte in diesem
Fall bei verschiedenen Wellenlängen arbeiten, wobei zwischen den Intensitä
ten in den verschiedenen Wellenlängen das aus Fig. 5 ersichtliche Verhält
nis bestünde. In Zwischenbereichen der Abmessungen a und W, beispielswei
se bei einer Dicke a von 0,3 µm und einer Breite W von etwa 3,5 µm, zeigt der
Laser ein Mehrfach-Vertikalmodenverhalten, bei dem Laserschwingungen bei
bestimmten Wellenlängen, nicht jedoch bei anderen Wellenlängen möglich
sind. In der Praxis soll der Laser unter industriellen Produktionsbedingungen
mit hoher Zuverlässigkeit und Produktausbeute so hergestellt werden, daß er
ausschließlich das selbsterregte pulsierende Verhalten aufweist.
Bei der herkömmlichen Anordnung kann zwar die Dicke a der verdünnten
Bereiche der oberen Hüllschicht gesteuert werden, indem man den Ätzpro
zeß bei der Herstellung der Mesastruktur kontrolliert, doch ist es schwierig,
bei dieser Dickensteuerung die erforderliche Genauigkeit zu erreichen. Typi
scherweise beträgt die Dickengenauigkeit bei dem Ätzprozeß nur etwa ±10%.
Wenn die Dicke a bei dem Ätzvorgang weit unter 0,2 µm verringert werden
soll, besteht die Gefahr, daß die obere Hüllschicht in den betreffenden Berei
chen vollständig abgeätzt wird und die Ätzlösung die aktive Schicht angreift,
so daß das Produkt unbrauchbar wird. Wenn dagegen bei dem Ätzvorgang die
Solldicke zu groß ist, so ist die Dickenabweichung von ±10% vielfach nicht
mehr akzeptabel. Wenn dagegen das Halbleiterelement so ausgelegt ist, daß
für die Dicke a ein Wert von etwa 0,2 µm zulässig ist, so ist es möglich, diese
Dicke in bekannter Weise mit Hilfe optisch-interferometrischer Verfahren zu
kontrollieren. Bei einem solchen Meßverfahren wird das Halbleiterelement
mit Infrarotstrahlung beleuchtet, und durch eine optische Einrichtung wird
die Farbe des erzeugten Interferenzmusters erfaßt, die zu der Dicke a des
verbliebenen Teils der oberen Hüllschicht in Beziehung steht. Es ist relativ
einfach, die geeignete Farbe oder Farbänderung festzustellen, wenn die Dicke
a in der Nähe von 0,2 oder 0,3 µm liegt. Wenn jedoch die Dicke weit über 3 µm
hinausgeht, ist die Überprüfung der Dicke durch optische Interferenzmes
sung schwieriger durchzuführen und nicht mehr so genau. Unter Bedingun
gen, bei denen die Schichtdicke a etwa 0,4 µm betragen soll, um einen Betrieb
des Lasers im selbstpulsierenden Modus zu gewährleisten, ist deshalb das op
tische lnterferenzmeßverfahren zur Überprüfung der Dicke der abgeätzten
Schicht nicht geeignet, und der Ätzprozeß läßt sich nicht so genau steuern,
daß Halbleiterdioden mit den gewünschten Eigenschaften mit wirtschaftli
cher Produktausbeute hergestellt werden können.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Herstellung eines zu
verlässig im selbsterregten pulsierenden Modus arbeitenden Halbleiterlasers
mit hoher Produktausbeute zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das in Anspruch 1 angegebene
Verfahren gelöst.
Nach dem Vorschlag der Erfindung wird das eingangs erörterte Herstellungs
verfahren derart modifiziert, daß sich der Abstand zwischen der ak
tiven Schicht und der Stromsperrschicht genauer und zuverlässiger steuern
läßt, so daß die Wellenleitungseigenschaften des Halbleiters reproduzierbar
so eingestellt werden können, daß ein Betrieb des Lasers im selbstpulsieren
den Modus sichergestellt ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Halbleiterlaser mit einem
Substrat hergestellt, daß erste und zweite, durch eine aktive Schicht ge
trennte Hüllschichten von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp aufweist. Bei
de Hüllschichten bestehen aus AlGaAs, bei dem der molare Anteil an Alumini
um größer ist als in der aktiven Schicht. In die obere Hüllschicht wird eine
Mesastruktur eingeätzt, so daß ein streifenförmiger erhabener Mesabereich
gebildet wird, der durch zwei abgeätzte Bereiche begrenzt wird. Die Dicke in
den abgeätzten Bereichen wird dabei soweit reduziert, daß sie durch opti
sche Interferenzmessung genau überprüft werden kann. In einem weiteren
epitaktischen Wachstumsprozeß wird dann eine Pufferschicht auf die ver
dünnten Bereiche der oberen Hüllschicht aufgebracht, so daß eine Verbund
schicht entsteht. Die Pufferschicht besteht aus AlGaAs, und ihr molarer Ge
halt an Aluminium ist dem der oberen Hüllschicht vergleichbar, so daß die
Verbundschicht in bezug auf die aktive Schicht einen Wellenleiter bildet, des
sen Dicke hinreichend groß ist, einen Betrieb des Lasers im selbstpulsieren
den Modus zu gewährleisten. Zum Aufbringen der Pufferschicht wird vorzugs
weise das metallorganische chemische Dampfniederschlagsverfahren (MO-
CVD) verwendet, so daß die Steuerbarkeit und Reproduzierbarkeit der Ge
samtdicke der Verbundschicht gesteigert wird.
Spezielle Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnungen, die auch eine Darstellung zum Stand der Technik enthal
ten, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Halbleiterlaser;
Fig. 2 einen Schnitt durch einen herkömmlichen Halblei
terlaser;
Fig. 3(a)-3(f) Diagramme zur Veranschaulichung des Verfahrens zur
Herstellung des Lasers gem. Fig. 1;
Fig. 4 eine Grafik zur Illustration des Laser-Betriebs in einer
einzigen Vertikalmode, wie er mit dem herkömmli
chen Laser gem. Fig. 2 erreicht wird; und
Fig. 5 eine Grafik zur Illustration des Laser-Betriebs im
selbstpulsierenden Modus, wie er sich durch die er
findungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen zuver
lässig und reproduzierbar verwirklichen läßt.
Bevor das Verfahren zur Herstellung des Lasers beschrieben wird, sollen an
hand von Fig. 1 der Aufbau des erfindungsgemäßen Laserbausteins sowie
dessen chemische Zusammensetzung und Ladungsträgerkonzentrationen er
läutert werden.
Ebenso wie der Laser nach dem Stand der Technik ist der Laser gemäß Fig.
1 auf einem n-GaAs-Substrat 21 aufgebaut, auf dem eine untere Hüllschicht 22
aus n-AlGaAs aufgewachsen ist. Diese Hüllschicht weist vorzugsweise eine mo
lare Aluminiumkonzentration von etwa 50% und eine Ladungsträgerkonzen
tration von 1×1018cm-3 auf. Auf die untere Hüllschicht 22 ist vorzugsweise
eine p-leitende aktive Schicht 23 aufgewachsen. (In der Praxis kann die akti
ve Schicht wahlweise p-leitend, n-leitend oder undotiert sein.) Bevorzugt be
trägt die molare Aluminiumkonzentration in der p-AlGaAs-Schicht 23 etwa
15%, und die Ladungsträgerkonzentration beträgt etwa 1×1018 cm-3. Auf
der aktiven Schicht 23 ist eine obere Hüllschicht 24 aus AlGaAs vorgesehen,
die vorzugsweise eine molare Aluminiumkonzentration von etwa 50% und
eine Ladungsträgerkonzentration von etwa 1×1017 cm-3 aufweist. Die obere
Hüllschicht 24 weist eine Mesastruktur auf und bildet einen Mesabereich 30,
auf dem eine Kontaktschicht 26a aus p-GaAs ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 1 wird die Mesastruktur der oberen Hüllschicht dadurch gebil
det, daß Randbereiche 31a, 31b beiderseits des Mesabereiches 30 entfernt
werden, so daß zwei Gebiete gebildet werden, in denen eine Stromsperr
schicht aufgebracht werden kann. Wie in der Zeichnung erkennbar ist, blei
ben beim Ätzen der Mesastruktur beiderseits des Mesabereiches 30 zwei ver
dünnte Randschichten 24a, 24b zurück, deren Dicke mit a bezeichnet ist.
Auf der oberen Hüllschicht 24 ist eine AlGaAs-Pufferschicht 32 aufgebracht.
deren molarer Aluminiumanteil dem der oberen Hüllschicht 24 ähnlich ist
und im beschriebenen Ausführungsbeispiel etwa 50% beträgt. Die Puffer
schicht 32 kann entweder n-dotiert, p-dotiert oder undotiert sein, weist je
doch vorzugsweise den gleichen Leitfähigkeitstyp wie die obere Hüllschicht
24 auf und besteht somit im beschriebenen Ausführungsbeispiel aus p-leiten
dem Material. Die Ladungsträgerkonzentration der Pufferschicht 32 liegt vor
zugsweise im Bereich von etwa 5×1016 bis etwa 1×1018cm-3. In Fig. 1
ist die Dicke der Pufferschicht über den verdünnten Randbereichen 24a,24b
der oberen Hüllschicht mit b bezeichnet, und die Gesamtdicke der durch die
Randbereiche 24a, 24b der oberen Hüllschicht und die diese überlagernden
Bereiche der Pufferschicht gebildeten Verbundschicht ist mit a bezeichnet.
Zur Begrenzung des Stromflusses auf das aktive Gebiet unterhalb des Mesabe
reichs ist in den seitlichen Bereichen 31a, 31b eine Stromsperrschicht 25
vorgesehen, die durch Aufwachsen von n-leitendem Material, vorzugsweise
GaAs hergestellt ist und vorzugsweise eine Ladungsträgerkonzentration von
etwa 5×1018 cm-3 aufweist. Sowohl der Mesabereich als auch die Strom
sperrschicht sind von einer Kontaktschicht 26 aus p-GaAs überlagert. An dem
Substrat 21 und der Kontaktschicht 26 ist je eine metallische Elektrode 27
bzw. 28 angebracht. Die Elektroden bilden Anschlußklemmen zum Anlegen
einer elektrischen Spannung an den Laserbaustein. Wenn eine solche Span
nung angelegt wird, so werden in dem Bereich unterhalb des Mesabereichs
30 Ladungsträger in die aktive Schicht 23 injiziert, so daß eine Laserschwin
gung in dem mit A bezeichneten Gebiet erzeugt wird.
Die Verfahrensschritte zur Herstellung des in Fig. 1 gezeigten Halbleiter
bausteins sind in Fig. 3(a) bis 3(f) veranschaulicht. In einer ersten epi
taktischen Wachstumsphase wird das Element gemäß Fig. 3a hergestellt,
indem man auf das n-GaAs-Substrat 21 eine Folge von Schichten aufwachsen
läßt, die die n-leitende untere Hüllschicht 22, die p-leitende aktive Schicht
23, die p-leitende obere Hüllschicht 24 und die p-leitende GaAs-Kontakt
schicht 26a bilden. Im Anschluß an diese erste Wachstumsphase wird das
Element mit einem Film 40 aus SiN maskiert, das das in Fig. 3(b) gezeigte
Muster aufweist und einen streifenförmigen Mittelbereich schützt, während
die den Mittelbereich begrenzenden Randbereiche ungeschützt bleiben. Das
Element wird dann im Naßverfahren geätzt, so daß die obere Hüllschicht in
den Randbereichen 31a, 31b teilweise entfernt wird und der ungeätzte zen
trale Mesabereich 30 sowie die verdünnten Randbereiche 24a, 24b der obe
ren Hüllschicht beiderseits des Mesabereichs 30 zurückbleiben. Wie bereits
im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnt wurde, haben die verdünnten Berei
che 24a, 24b die Dicke a. Es ist in diesem Zusammenhang besonders darauf
hinzuweisen, daß bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine positive Me
sastruktur oder Vorwärts-Mesastruktur (forward mesa) mit einem erhabenen
Mesabereich 30 erzeugt wird. Es hat sich gezeigt, daß durch die Verwendung
einer solchen Vorwärts-Mesastruktur die Produktausbeute wesentlich gestei
gert werden kann, wenn gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren eine ver
hältnismäßig dicke Verbundschicht zur Trennung der aktiven Schicht von
der Stromsperrschicht vorgesehen wird.
Während des Herstellungsverfahrens wird die Dicke der Randbereiche
24a, 24b während des Naß-Ätzens mit Hilfe von optischen Infrarot-Interfe
renzverfahren überwacht, um eine kontrollierte und reproduzierbare
Schichtdicke zu erhalten, die etwa 0,2 µm und jedenfalls weniger als 0,3 µm be
trägt. Wie bereits oben erwähnt wurde, nimmt bei einer Schichtdicke von
mehr als etwa 0,3 µm die Genauigkeit, mit der die Dicke der Bereiche 24a, 24b
überprüft werden kann, wesentlich ab.
Nachdem die Mesastruktur geätzt ist und die verdünnten Bereiche 24a, 24b
auf eine Dicke abgeätzt sind, die so klein ist, daß eine exakte und reprodu
zierbare Dickeneinstellung möglich ist, werden Maßnahmen getroffen, die
Dicke der Bereiche 24a, 24b durch eine Pufferschicht zu erhöhen, die zusam
men mit den verdünnten Bereichen der oberen Sperrschicht eine Verbund
schicht ausreichender Dicke bildet, um einen zuverlässigen Betrieb des so
entstehenden Laserbausteins im selbstpulsierenden Modus sicherzustellen.
Zu diesem Zweck wird ein zweiter epitaktischer Wachstumsschritt ausge
führt, bei dem eine weitere AlGaAs-Schicht 32 unter Aussparung der noch
durch die SiN-Maske 40 geschützten Bereiche auf die obere Hüllschicht 24
aufzubringen. Die Aufbringung dieser Schicht ist in Fig. 3(d) veranschau
licht. Zur Erzeugung der Schicht 32 wird im Rahmen der Erfindung ein Ver
fahren benutzt, das eine genaue Dickensteuerung gestattet, vorzugsweise ein
metallorganisches chemisches Dampfniederschlagsverfahren (MO-CVD). Be
kanntlich ist bei einem solchen Verfahren die Dicke der aufgewachsenen
Schichten sehr genau kontrollierbar, und somit kann die etwa 0,2 µm betra
gende Dicke der Bereiche 24a, 24b in definierter Weise um den gewünschten
Betrag erhöht werden, so daß man schließlich die gewünschte Gesamt-
Schichtdicke von etwa 0,4 µm erhält, wobei die Genauigkeit wesentlich größer
ist als sie mit einem einstufigen Wachstumsprozeß und anschließenden her
kömmlichen Ätzverfahren erreichbar wäre. Es ist wichtig, daß der Alumini
umgehalt der Pufferschicht 32 etwa der gleiche ist wie der der oberen Hüll
schicht 24, im beschriebenen Ausführungsbeispiel also etwa 50%, so daß die
überlagerten Schichten wie eine einzige Schicht wirken und sowohl einen
Bandlücken-Sprung von etwa dem gleichen Betrag gegenüber der aktiven
Schicht als auch einen Brechungsindex-Sprung von etwa dem gleichen Betrag
gegenüber der aktiven Schicht hervorrufen, wobei in beiden Fällen die aktive
Schicht einen wesentlich kleineren molaren Aluminiumanteil aufweist.
Gemäß Fig. 3(d) wird nach der Herstellung der AlGaAs-Pufferschicht 32 das
MO-CVD-Vefahren fortgesetzt, um die Stromsperrschicht 25 in den abgeätz
ten Bereichen 31a, 31b der oberen Hüllschicht aufzubringen. Die Stromsperr
schicht 25 ist eine n-GaAs-Schicht, die einen in Sperrichtung vorgespannten
p-n-Übergang zwischen der Stromsperrschicht und der Verbundschicht
32, 24 erzeugt, so daß ein Stromfluß in die aktive Schicht 23 außerhalb des
unter dem Mesabereich 30 liegenden Bereichs unterbunden und die Rekom
binationen räumlich auf das Gebiet A (Fig. 1) unter dem Mesabereich be
grenzt werden. Nach der Ablagerung der Stromsperrschicht 25 wird die
SiN-Maske 40 entfernt, wie in Fig. 3(e) gezeigt ist, und das MO-VCD-Ver
fahren wird fortgesetzt, um die p-leitende Kontaktschicht 26b aufzubringen.
Nach dem Abschluß dieses letzten epitaktischen Wachstumsschrittes wird
das Elektrodenmuster erzeugt, und die Elektroden werden in einem Sput
ter-Verfahren aufgebracht, so daß man schließlich das in Fig. 1 gezeigte
Endprodukt erhält.
Der Laser wird ebenso wie der herkömmliche Laser gemäß Fig. 2 betrie
ben, indem eine Gleichspannung zwischen der p-Elektrode und der n-Elek
trode 27 angelegt wird. Durch die Stromsperrschicht 25 auf beiden Seiten
des Mesabereiches wird der Stromfluß auf den Mesabereich 30 konzentriert,
so daß Ladungsträger-Rekombationen in dem Gebiet A verursacht und somit
Laser-Aktivität in diesem Gebiet erzeugt wird. Bei dem erfindungsgemäßen
Laser ist der Abstand a′ zwischen der oberen Oberfläche der aktiven Schicht
23 und der unteren Oberfläche der Stromsperrschicht 25 durch die Dicke
der Verbundschicht gegeben, die durch die verdünnten Bereiche 24a, 24b
der oberen Hüllschicht und die eine ähnliche chemische Zusammensetzung
aufweisende Pufferschicht 32 gebildet wird. Im Ergebnis wird die Schwin
gungsmode des Lasers bestimmt durch die in das aktive Gebiet A injizierte
Ladungsträgerkonzentration, die Strahlungsdichte des in diesem Gebiet er
zeugten Lichtes und durch die Tatsache, daß der Wellenleiteffekt aufgrund
der Lichtabsorption in den Gebieten B, in denen die Verbundschicht den Me
sabereich schneidet, genau abgestimmt ist. Diese Abstimmung wird wesent
lich beeinflußt durch die Dicke der aktiven Schicht 24, die Breite W des Me
sabereichs 30 und den Abstand a′ zwischen der aktiven Schicht und der
Stromsperrschicht. Wie beim Stand der Technik können die Dicke der akti
ven Schicht 23 und die Breite W des Mesabereichs durch den Wachstumspro
zeß bei der Herstellung der aktiven Schicht bzw. durch die Maskierung und
Ätzung bei der Herstellung des Mesabereichs kontrolliert werden. Eine we
sentliche Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik wird jedoch da
durch erreicht, daß die verhältnismäßig große Dicke a′ der Verbundschicht
besser kontrolliert werden kann, indem beim Ätzen die verdünnten Bereiche
24a, 24b zunächst auf die im Hinblick auf die Dickensteuerung optimale Dicke
von etwa 0,2 µm abgeätzt werden und anschließend die Verbundschicht durch
ein sehr präzises steuerbares Verfahren wie beispielsweise MO-CVD vervoll
ständigt wird, bei dem die Wachstumsrate sehr gering ist und deshalb eine
äußerst genaue Steuerung der Dickenzunahme möglich ist.
Wenn bei dem herkömmlichen Verfahren beispielsweise ein Naß-Ätzprozeß
verwendet würde, um eine Schichtdicke der oberen Hüllschicht von 0,4 µm zu
erzielen, so wäre diese Dicke nur mit Fehlertoleranzen von etwa ±10%
steuerbar, so daß die Schichtdicke im Ergebnis in einem Bereich von etwa
0,36 µm bis 0,44 µm streuen würde. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren be
trägt dagegen die Solldicke der Bereiche 24a, 24b nach dem Ätzprozeß 0,2 µm
und bei Verwendung desselben Naß-Ätzprozesses und bei gleicher Steuer
barkeit ergäbe sich eine Streuung der Schichtdicke lediglich im Bereich von
0,18 bis 0,22 µm. Wenn dann die Dicke mit Hilfe des sehr genau steuerbaren
MO-CVD-Verfahrens um 0,2 µm erhöht wird, um die gewünschte Gesamt-
Schichtdicke zu erhalten, so streut die Dicke der Verbundschicht lediglich
zwischen etwa 0,38 und 0,42 µm. Das heißt, das eine wesentliche Verbesse
rung gegenüber dem Stand der Technik erreicht wird.
Da ferner ein optisch-interferometrisches Verfahren benutzt wird, um die
Dicke der Schichten 24a, 24b nach dem Ätzprozeß und vor dem MO-CVD-
Prozeß zur Aufbringung der Pufferschicht zu überprüfen, ist es möglich, ein
Maß für die im Ätzprozeß tatsächlich erreichte Schichtdicke zu erhalten und
die Dauer oder andere Parameter des MO-CVD-Prozesses so zu steuern, daß
die Solldicke der Verbundschicht mit noch größerer Genauigkeit eingehalten
wird.
Bei bestimmten Anwendungsfällen des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
es vorteilhaft sein, darüber hinaus die Ladungsträgerkonzentration oder das
Dotierungsmittel in der Pufferschicht 32 oder den molaren Aluminiumanteil
zu modifizieren, um auf diese Weise die Schwingungsmode des Lasers zusätz
lich zu beeinflussen.
Darüber hinaus kann es unter bestimmten Bedingungen vorteilhaft sein, die
Pufferschicht so herzustellen, daß der Aluminiumanteil einen Gradienten auf
weist und von einem etwa dem Aluminiumanteil der oberen Hüllschicht ent
sprechenden Wert am Übergang zur oberen Hüllschicht allmählich auf annä
hernd Null oder zumindest einen etwas kleineren Wert am Übergang zur
Stromsperrschicht 25 abnimmt.
Durch die Erfindung wird somit ein Verfahren zur zuverlässigen Herstellung
eines Halbleiterlasers mit einer relativ dicken Verbundschicht zwischen der
aktiven Schicht und der Stromsperrschicht beiderseits des Mesabereiches
vorgeschlagen, bei dem die Verbundschicht mit hoher Produktausbeute in
der gewünschten Dicke hergestellt werden kann. Wie bei dem herkömmli
chen Herstellungsverfahren läßt man zunächst eine obere Hüllschicht auf die
aktive Schicht aufwachsen und ätzt dann Teile der oberen Hüllschicht ab, um
den Mesabereich zu erzeugen. Der Ätzprozeß wird jedoch fortgesetzt, bis die
Randbereiche beiderseits des Mesabereichs auf eine Dicke abgeätzt sind, die
wesentlich kleiner ist als die gewünschte endgültige Dicke. Anschließend
wird auf die obere Hüllschicht mit Hilfe eines metallorganischen chemischen
Dampfniederschlagsverfahrens eine Pufferschicht aufgebracht, deren chemi
sche Zusammensetzung derjenigen der oberen Hüllschicht ähnelt, und die
Dicke der Pufferschicht wird so gesteuert, daß die durch die obere Hüll
schicht und die Pufferschicht gebildete Verbundschicht insgesamt die erfor
derliche Dicke aufweist, bei der ein Betrieb des fertigen Laserbausteins im
selbstpulsierenden Modus gewährleistet ist. Aufgrund der Ähnlichkeit der
chemischen Zusammensetzung der oberen Hüllschicht und der Pufferschicht
ist sichergestellt, daß diese Schichten wie eine einheitliche Schicht wirken.
durch die die Ladungsträger auf das Gebiet der aktiven Schicht unter dem
Mesabereich begrenzt werden und die für den selbstpulsierenden Betrieb er
forderliche Diskontinuität der Bandlücke und des Brechungsindex erzeugt
wird. Aufgrund der bei diesem Verfahren gegebenen Steuerungsmöglichkei
ten kann der Laser mit hoher Produktausbeute und somit zu einem wirt
schaftlichen Preis hergestellt werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterlasers, der im selbstpulsierenden
Modus arbeitet, bei dem
- - man eine untere Hüllschicht (22), eine aktive Schicht (23) und eine obere Hüllschicht (24) auf ein Halbleiter-Substrat (21) aufwachsen läßt, wobei die Hüllschichten (22, 24) und die aktive Schicht (23) als AlGaAs bestehen, der molare Aluminiumanteil der aktiven Schicht (23) kleiner ist als der der Hüllschichten (22, 24) und die Hüllschichten (22, 24) von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp sind, so daß ein p-n-Übergang an der aktiven Schicht (23) gebildet wird,
- - die obere Hüllschicht (24) so angeätzt wird, daß ein durch verdünnte Bereiche (24a, 24b) der oberen Hüllschicht begrenzter Mesabereich (30) gebildet wird,
- - die verdünnten Bereiche (24a, 24b) der oberen Hüllschicht (24) auf eine so geringe Dicke abgeätzt werden, daß die Schichtdicke optisch-interferometrisch gemessen werden kann,
- - eine Stromsperrschicht (25) außerhalb des Mesabereiches (30) vorgesehen wird und
- - der Laser durch Kontaktschichten (26a, 26b) und Elektroden (27, 28) vervollständigt wird,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Dicke der verdünnten Bereiche (24a, 24b) der oberen Hüllschicht (24) während des Ätzens optisch- interferometrisch vermessen wird und
- - daß man im MO-CVD-Verfahren auf die verdünnten Bereiche (24a, 24b) der oberen Hüllschicht (24) eine Pufferschicht (32) in vorgegebener Dicke (b) aufwachsen läßt, die aus AlGaAs mit im wesentlichen dem gleichen Aluminiumgehalt wie die obere Hüllschicht (24) besteht, so daß die Pufferschicht (32) und die obere Hüllschicht (24) eine Verbundschicht bilden, deren Gesamt- Brechungsindex von dem der aktiven Schicht verschieden ist, wobei die Dicke (a′) der Verbundschicht (24a, 24b, 32) in Abhängigkeit von der Breite (W) des Mesabereichs (30) so eingestellt wird, daß der Laser im Betrieb im selbstpulsierenden Modus arbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
der verdünnten Bereiche (24a, 24b) der oberen Hüllschicht (24) nach dem Abätzen
höchstens 0,3 µm beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pufferschicht (32) vom gleichen Leitfähigkeitstyp wie die obere Hüllschicht
(24) ist.
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