DE3916C - Neuerungen an der E. SCHULTZ'schen Ventilsteuerung für Expansionsmaschinen. (Zusatz zu P. R. Nr. 1092.) - Google Patents

Neuerungen an der E. SCHULTZ'schen Ventilsteuerung für Expansionsmaschinen. (Zusatz zu P. R. Nr. 1092.)

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DE3916C
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E. SCHULTZ in Berlin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

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Description

1878.
Klasse 14.
E. SCHULTZ in BERLIN. Neuerungen an der E. Schultz'schen Ventilsteuerung für Expansionsmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 1092 vom 18. September 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1878 ab. Längste Dauer: 17. September 1892.
Die in der Patentschrift No. 1092 beschriebene Ventilsteuerung ist, wie aus der Zeichnung in Fig. ι ersichtlich, dahin geändert, dafs die Ventilaxen senkrecht zur Mittelaxe der Maschine, die elliptischen Dampfeinströmungskanäle e dagegen zu dieser Axe geneigt sind.
Dieses Arrangement ist gewählt worden, um ein besseres Aussehen der Maschine zu erzielen.
Das Ventil ist in Fig. 1 im Schnitt und in der Ansicht gezeichnet; Fig. 3 ist der Grundrifs desselben; der Dampf füllt den kleinen Ventilraum aus lind drückt das Ventil an mit der Differenz des Druckes auf die oberen und unteren Flächen. Die oberhalb angebrachte Feder i dient dazu, den Fall des Ventils zu beschleunigen, ebenso die Gewichtscheibe c, welche zugleich durch den Widerstand der Luft den Stofs des Excenters α auffängt. Die Excenter α und b, welche auf der Regulatorwelle sitzen, bewegen die Rähmchen K, Fig. 5, und /, Fig. 8, ruckweise hin und her; diese Rähmchen werden gerade geführt im Steuerbock m, Fig. ι und 2. Fig. 5 ist der' Grundrifs des Zuggestänges η zwischen dem Rähmchen K und dem Ventilwinkelhebel / (bei Fig. 1 im Aufrifs gegeben). Das Zuggestänge « besteht aus zwei Theilen, welche sich in einander verschieben. Fig. 6 ist ein Schnitt nach a11 in Fig. 5. Der untere Theil des Zuggestänges « ist durch den Bolzen q mit dem Rähmchen K verbunden. An beiden Seiten befinden sich rechteckige Lineale, mit Führungsansätzen r und rx versehen, in welchen^ sich die Lineale des oberen. Theils des Zuggestartg.es führen, so dafs, wenn der Haken 0, Fig. 1, ^durch den Ausrücker f in Verbindung mit dem Excenter b ausgehoben ist, der obere Theil infolge der Wirkung der Feder i und der Gewichtscheibe c vorschnellt, somit das Ventil sofort schliefst. Bei der nächsten Hälfte der Umdrehung der Regulatorwelle wird der Haken 0 wieder eingehakt und angedrückt durch das über demselben rollende Röllchen vermittelst der oberhalb angebrachten Spiralfeder. Fig. 8 ist der Grundrifs der unterhalb des Zuggestänges 11 sitzenden Ausrückvorrichtung des Hakens 0. Der Hebel t sitzt lose auf dem Bolzen s und steht durch eine Zugstange in Verbindung mit dem Rähmchen /; der Hebel t trägt einen Stift u, welcher den Ausrückhebel / unten erfafst. Dieser ist fest verbunden mit dem Bolzen s, ebenso der Hebel w, welcher auf beiden Seiten mit der runden Scheibe x, Fig. 7, durch Stängelchen in Verbindung steht. Diese Stängelchen haben Schlitze, so dafs sich die Hebel w während des Ganges der Maschine in den Schlitzen frei hin- und herbewegen können, und man die Maschine durch Drehen der Scheibe χ sofort zum Stillstehen bringen kann, indem man den Haken y aus dem Einschnitt I der Scheibe χ hebt, auf den Handgriff ζ drückt und den mit einer Feder versehenen Haken y in den Einschnitt II fallen läfst. Dadurch werden die beiden Ausrückhebel/, und durch diese die Haken ο gehoben, infolge dessen die Einlafsventile geschlossen bleiben, selbst wenn die Maschine noch einige Touren machen sollte. Die Auslafsventile bleiben immer in Function. Fig. 4 ist die Vorderansicht des Hebels p.
Der Regulator wirkt auf die Steuerung derart, dafs beim Steigen desselben die an der Hülse schief aufgesetzten Keile das Excenter vorwärts schieben, somit der Ausrückhebel f den Haken 0 früher aushebt und das Ventil früher schliefst, und umgekehrt. Es lassen sich beliebig viele Keile auf der Hülse anbringen, und durch relatives Umsetzen der Hülse im Exce'nter b gröfsere oder geringere Füllungsgrade erzielen. Das Excenter b wird in seiner Lage gehalten durch einen Ring (3, welcher an den Steuerbock m angeschraubt ist. Ein Gegengewicht, bestehend aus dünnen, in ein-

Claims (1)

  1. ander passenden Scheiben, ermöglicht, s den Regulator genau zu adjustiren.
    Die Auslafsventile werden am Anfang und Ende des Hubes durch das Excenter geöffnet und geschlossen.
    Fig. 9 ist das Absperrventil am Kessel; wenn dasselbe geöffnet ist, communicirt der Dampf ganz frei mit dem Cylinder und findet auf seinem Wege keinen Widerstand.
    P ATENT-Ans ρ küche:
    Anbringung des Ventils an dem Deckel der Maschine, wodurch eine vollkommene Ausnutzung des Dampfes ermöglicht wird. Der Steuerungsmechanismus.
    Die Vorrichtung, die Maschine sofort zum Stillstand bringen zu können, so dafs an der Maschine kein besonderes Absperrventil nothwendig ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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