DE258014C - - Google Patents

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DE258014C
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control lever
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 258014 KLASSE Ug. GRUPPE
GALLOWAYS LIMITED und HENRY PILLING in MANCHESTER, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerung für Walzwerkmaschinen und andere umkehrbare, unterbrochen arbeitende Dampfmaschinen, bei welcher der Steuerhebel, wenn die Steuerung auf größte oder nahezu auf größte Füllung eingestellt ist, das Absperrventil nur etwas öffnet und eine besondere Vorrichtung das Absperrventil unabhängig von dem Steuerhebel vollständig öffnet. Die bisher bekannt
ίο gewordenen Steuerungen dieser Art wirkten in der Weise, daß ein Geschwindigkeitsregler, der das vollständige öffnen des Absperrventils bewirkte, bei Stellung der Steuerung auf Nullstellung auch den Abschluß des Absperrventils bewirkte. Der Abschluß erfolgte somit nicht gleichzeitig mit der Einstellung, da naturgemäß erst eine geraume Zeit vergeht, bis die Geschwindigkeit des Reglers aufgezehrt ist und seine Kugeln sich vollständig gesenkt und damit das Absperrventil geschlossen haben. Als wesentlicher Nachteil ergab sich hieraus, daß es nur bei Anwendung von besonderen komplizierten Steuerungen und unter Dampfverlust, oder meistens überhaupt nicht möglieh war, die Maschine plötzlich zu stoppen. Geschilderte Mängel Werden gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß das Absperrventil plötzlich und zwangläufig geschlossen wird, wenn der Steuerhebel auf »Mitte« gestellt wird. Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes sind weiter unten in der Beschreibung aufgeführt.
In den Zeichnungen sind in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Der Gang der Maschine wird im Anfang von dem Steuerhebel gesteuert. Wenn dieser, wie dargestellt, auf Mitte (3) steht, so ist das Absperrventil geschlossen, die Steuerung steht auf Mitte, die zum Absperrventil 16 führenden Gelenke 7 und 8, mittels deren das Absperrventil bewegt wird, stehen in Schlußstellung.
Um die Maschine langsam anlaufen zu lassen, bringt man den Steuerhebel je nach der gewünschten Drehrichtung in die Stellung »2« oder »4«. Es soll angenommen werden, daß der Hebel nach vorwärts, d. h. in Stellung »2« eingestellt worden sei. Bei dieser Stellung des Hebels erhält man den größten Füllungsgrad mit der Steuerung nach Fig. 1 und einen etwas kleineren Füllungsgrad mit der nach Fig. 2. Das Absperrventil 16 wird bei der Steuerung nach Fig. 1 mittels der Stangen 9 und 10 und des Winkelhebels 13 etwas geöffnet, wenn der Steuerhebel in Stellung »2« oder »4« steht. Wenn Hebel 3, wie angenommen, nach Stellung »2« verlegt wird, so
fj ,
hebt Anschlag 12 den rechten Schenkel des Winkelhebels 13, das Kniegelenk 8 wird nach rechts durchgebogen, und das Ventil 16 wird etwas angehoben. Steht Hebel 3 in Stellung »4«, so drückt Anschlag 11 den linken Schenkel des Winkelhebels 13 nieder und öffnet dadurch ebenfalls das Ventil 16. Gleichzeitig mit der Verstellung des Steuerhebels nach Stellung »2« wird durch Zugstange 24 und Anschlag 28 ein Winkelhebel gedreht und der Schieber des Motorzylinders 23 so eingestellt, daß sich der Kolben dieses Zylinders bis zum Hubende nach links bewegt und mittels der Steuerwelle 30 die Steuerung 19 voll auslegt. Wird der Steuerhebel in Stellung »4« gebracht, so wirkt Anschlag 26 auf die Steuerung des Zylinders 23 ein und legt die Steuerung für die entgegengesetzte Drehrichtung aus. Der Winkelhebel, mittels dessen Zylinder 23 gesteuert wird, hat Anschläge 25 und 27 für seine beiden Endstellungen. Anschläge 26 und 28 sind federnd ausgebildet, damit man Stange 24 noch weiterbewegen kann, wenn der Winkelhebel an einem der Anschläge 25 und 27 anliegt.
Hierdurch wird es ermöglicht, den Steuerhebel in die Stellungen »1« und »5« zu bringen und dadurch das Ventil 16 noch weiter anzuheben, ohne daß dadurch der vom Zylinder 23 eingestellte größte Füllungsgrad beeinflußt wird.
Man könnte die Anschläge 26 und 28 auch fest ausbilden, müßte dann aber eine leichte Beeinflussung des Füllungsgrades bei Verstellung des Hebels von Stellung »2« nach »1« oder von »4« nach »5« in den Kauf nehmen.
Nachdem die Maschine angelaufen ist, wird Ventil 16 unabhängig von dem Steuerhebel weiter geöffnet. Hierzu dient die von Welle 18 aus angetriebene Pumpe 35, welche Flüssigkeit in eine Kammer 40 drückt. Die Kammer 40 hat ein Einlaßventil 34, ein Auslaßventil 38 und einen Taucherkolben 36, in dessen Stiefel ein Auslaß 37 vorgesehen ist. Das Auslaßventil 38 wird durch den Flüssigkeitsdruck in Kammer 40 auf seinem Sitz gehalten.
Es steht auch unter der Einwirkung von Federn 32 und 33, die an einem Winkelhebel angreifen. Das Ende 29 dieses Winkelhebels wird, wenn die Steuerung auf Mitte steht, durch eine auf Welle 30 befestigte Daumenscheibe so eingestellt, daß sich Ventil 38 zwangläufig öffnet. Kolben 36 hebt sich und öffnet durch Gewichtshebel 6 und Gelenke 7 das Ventil 16 schnell. Wenn der Kolben 36 den Auslaß 37 freigibt; hört seine Aufwärtsbewegung auf, der Druck in Kammer 40 sinkt, und der Kolben 36 fällt unter Einwirkung des Gewichtshebels 6, bis er den Auslaß 37 wieder bedeckt. Die Einstellung des Ventils 38 kann durch ein Umlaufventil 39 (Fig. 1 links unten) geregelt werden, so daß man den Abschluß des Ventils 38 für jede gewünschte Umlaufgeschwindigkeit der Maschine erreichen kann. Solange also die Maschine mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit läuft, bleibt Ventil 16 in der Stellung, die ihm durch Kolben 36 gegeben wurde. Dies gilt auch, wenn geringere Füllungsgrade eingestellt werden, und zwar so lange, wie die Geschwindigkeit der Maschine ausreicht, um Kolben 36 gehoben zu halten.
Um die Maschine anzuhalten, stellt man den Steuerhebel auf »Mitte«. Damit stellt Motor 23 die Steuerwelle 30 ebenfalls auf »Mitte«, und der auf ihr befestigte Daumen öffnet einerseits Ventil 38 und schließt andererseits durch eine federnde Stange 15s mit Rolle 31 und den Winkelhebel 14 das Ventil 16. Eine Feder 15 verhindert, daß Ventil 16 einen zu starken Druck erfährt. Da Ventil 38 offen ist, fällt der Kolben 36 in seine tiefste Lage.
Man kann die Spindel des Ventils 16 durch einen Winkelhebel und eine Stange 17 mit den Absperrventilen für die anderen Zylinder der Maschine verbinden t
Wenn das Absperrventil nicht selbsttätig, sondern durch Einstellung seitens des Maschinenführers verstellt werden soll,' so wird die Pumpe 35 fortgelassen und statt ihrer ein Flüssigkeitssteuerzylinder 41 (punktiert) mit der mit Gewichtshebel 6 gekuppelten Stange verbunden. Der Kolben dieses Zylinders wird durch ein Ventil 44 mit Hebel 45 gesteuert, welches durch Stange 42 und Anschläge 42", 42* von einem Fußhebel oder Handgriff 43 aus gesteuert wird. Die Steuerung ist derart ausgebildet, daß der Kolben nur an den Huberiden zur Ruhe kommen kann, also stets einen ganzen Hub durchlaufen muß. Wenn also Hebel 43 niedergedrückt wird, wird Ventil 16 ganz geöffnet und bleibt in dieser Stellung, bis der Hebel 43 wieder freigelassen wird und unter dem Einfluß seines Gewichts zurückfällt. Hierbei verstellt einer der Anschläge 42**, 42* das Ventil 44 derart, daß der Kolben nach unten geht und das Ventil 16 schließt.
Für den Fall, daß der Maschinenführer den Hebel 43 nicht freigeben sollte, wenn er den Steuerhebel auf »Mitte« stellt, ist ein mit Ventil 44 gekuppelter Hebel 29' vorgesehen, welcher von der auf der Steuerwelle befestigten Daumenscheibe, wenn die Steuerung auf »Mitte« steht, derart eingestellt wird, daß Ventil 16 doch geschlossen wird. Die Kraft, die der Führer mittels des Steuerhebels ausübt, ist nämlich stets größer als die auf Hebel 43 ausgeübte. Das geschlossene Ventil 16 wird durch Hebel 14 und das gestreckte Kniegelenk 7 auf seinem Sitz gehalten.
Wenn das Absperrventil nicht von Hand geöffnet werden kann, so findet die Ausbildung nach Fig. 2 Anwendung. Dort steuert der
Kreuzkopf 22 des Motorzylinders 23 das Ventil j 16 mittels zweier Winkelhebel 20 und 21 und einstellbarer Anschläge 22", 22*, welche auf einer die Winkelhebel beeinflussenden Stange sitzen. Die Stange 24 ist hier mit dem den Motor 23 bedienenden Winkelhebel fest gekuppelt, und die Einstellung des Motors 23 ist so geregelt, daß sein Kolben nicht ganz am Hubende steht, wenn der Steuerhebel in der Stellung »2« oder »4« ist und seinen Hub vollendet, während der Steuerhebel von Stellung »2« nach »1« oder von »4« nach »5« geht. Hierbei wird das Ventil 16 zunächst etwas und dann weiter geöffnet, wie bei Fig. 1 beschrieben.
Der zwangläufige Schluß des Absperrorgans 16 wird wieder durch Einstellen des Steuerhebels auf »Mitte« bewirkt. Der Kolben 23' des Servomotors stellt sich auf »Mitte« ein, gibt dabei den Hebel 20 oder 21 frei, die Füllung wird vermittels des Hebels 19' auf Null eingestellt, und die Stange 15s und die von dem Pumpenregler ausgehenden Gestänge können zwangläufig schließend auf das Absperrventil einwirken.
Die den Abschluß des Absperrventils 16 bewirkenden Glieder greifen sämtlich in der Achse des Ventils an; auf die Achse ist eine Druckfeder 7' gesetzt, derart, daß auch, falls einer der Schließhebel sich klemmen sollte, ein sicherer Schnellschluß des Absperrventils erreicht wird.

Claims (6)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Steuerung für Walzwerkmaschinen und andere umkehrbare, unterbrochen arbeitende Dampfmaschinen, bei welcher der Steuerhebel, wenn die Steuerung auf größte oder nahezu auf größte Füllung eingestellt ist, das Absperrventil nur etwas öffnet und eine besondere Vorrichtung das Absperrventil unabhängig von dem Steuerhebel vollständig öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil (16) plötzlich und zwangläufig geschlossen wird, wenn der Steuerhebel auf »Mitte« (3) gestellt wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssigkeitsregler (40) derart von der Steuerwelle (30) beeinflußt wird, daß er bei Rückführung des Steuerhebels auf »Mitte« durch öffnen eines Austrittsventüs (38) im Pumpenkörper und rasches Sinken des Reglerkolbens (36) das Absperrventil plötzlich schließt und bei ausgelegtem Steuerhebel und normaler Geschwindigkeit der Maschine das Absperrventil (16) zwangläufig öffnet.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch eine λ'οη dem Steuerhebel unabhängige Steuerung (42, 44, 41, 29') vom Maschinenführer durch einen Hand- oder Fußhebel (43) geöffnete Absperrventil (16) auch dann zwangläufig geschlossen wird, wenn der Steuerhebel in die Mittellage (3) gestellt wird.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einstellung der Füllung und die Eröffnung des Drosselorgans veranlassende Servomotor (23) bei Einstellung des Steuerhebels auf »Mitte« die Füllung auf Null einstellt und den zwangläufigen Schnellschluß des Absperrorgans veranlaßt.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nocken auf der Steuerwelle (30) in Mittelstellung
    (3) des Steuerhebels mit einem das Pumpenventil (38) öffnenden Hebel (29) und mit einem das Absperrventil schließenden Gestänge (29', 15°) in Eingriff gelangt.
  6. 6. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (7, 8 und 14) zum Öffnen und Schließen des Absperrventils (16) unter Einschaltung eines nachgiebigen Mittels (7') sämtlich an die Ventilachse angreifen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT258014D Active DE258014C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7645881B2 (en) * 2004-07-22 2010-01-12 Ptc Therapeutics, Inc. Methods for treating hepatitis C
US7772271B2 (en) 2004-07-14 2010-08-10 Ptc Therapeutics, Inc. Methods for treating hepatitis C
US7781478B2 (en) 2004-07-14 2010-08-24 Ptc Therapeutics, Inc. Methods for treating hepatitis C
US7868037B2 (en) 2004-07-14 2011-01-11 Ptc Therapeutics, Inc. Methods for treating hepatitis C

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