DE38860C - Typenschreibmaschine - Google Patents

Typenschreibmaschine

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DE38860C
DE38860C DENDAT38860D DE38860DA DE38860C DE 38860 C DE38860 C DE 38860C DE NDAT38860 D DENDAT38860 D DE NDAT38860D DE 38860D A DE38860D A DE 38860DA DE 38860 C DE38860 C DE 38860C
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DENDAT38860D
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English (en)
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G. W. BALDRIGE in St. Louis, Staat Missouri, V. St. A
Publication of DE38860C publication Critical patent/DE38860C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/44Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

KAISERLICHES
KLASSE IS: Druckerei.
(Staat Missouri, V. S. A.).
Typenschreibmaschine.
Bei der gegenwärtigen Maschine sind die Tasten der Klaviatur mit den sogen. Typenstangen verbunden, an welchen die Typen befestigt sind; wenn die Tasten sich in Ruhe befinden, so liegen die Typen auf einer Farbfläche auf, und wenn die Tasten bewegt werden, so versetzen sie auch die Typenstangen in Bewegung und heben hierdurch die Typen, welche dadurch gefärbt wurden, dafs sie mit dem Farbkissen in Berührung standen, und .bringen sie in eine solche Stellung, dafs sie auf das zu beschreibende Papier aufgedrückt werden können. Die Tasten werden nach einander bethätigt und die Typen gelangen nach einander in dieselbe Stellung, werden sodann am Papier abgedruckt und gehen hierauf in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Die Kraft, die zum Abdruck der Typen . erforderlich ist, nachdem sie schon in die zum Druck geeignete Stellung gebracht worden sind, wird am besten von einem elektrischen Strom geliefert, zu welchem Zweck ein Elektromagnet in der Nähe desjenigen Punktes angebracht ist, wo das Drucken stattfindet, und der Anker des Magneten ist mit einem Arm versehen, welcher, sobald der Strom geschlossen ist, sich gegen die Typenstange bewegt und veranlafst, dafs der Buchstabe auf der Stange sich gegen das Papier abdruckt. .
• Der elektrische Strom wird durch die Taste geöffnet und geschlossen. Die Taste schiebt bei ihrer Bewegung die Type zuerst vom Farbkissen in die Druckstellung, schliefst dann den Strom und bewirkt den Abdruck; hierauf wird, nachdem die Taste losgelassen worden ist, der Strom unterbrochen, die Type gehoben und auf ihren Platz auf dem Farbkissen zurückbewegt. Mittlerweile wird die Papierklemmvorrichtung entsprechend bethätigt, um das zu bedruckende Papier zu verschieben, um die Zwischenräume zwischen den einzelnen Buchstaben hervorzubringen.
Die charakteristische Eigenthümlichkeit der Typenstangen ist deren Elasticität, vermöge welcher das die Type tragende Ende derselben so vorgeschnellt wird, dafs die Type mit dem zu bedruckenden Papier in Berührung kommt, und wenn man sie losläfst, zurückschnellt, so dafs die Type von der zu bedruckenden Oberfläche entfernt wird. Eine derartige Type braucht nicht durch Elektricität bethätigt zu werden. Man kann verschiedene, nachstehend beschriebene Vorrichtungen anwenden, um die Typenstange zu biegen und sie gegen die zu bedruckende Fläche zu drücken. Die Neuerung bezieht sich auch auf andere Theile der Construction, die nachfolgend beschrieben werden sollen, und zwar auf die Construction der Klaviatur, die Mittel zur Verbindung der Tasten mit den Typenstangen, die Mittel zur Verschiebung des Papierschlittens, sowie auf einige Eigentümlichkeiten der Construction derselben und weitere Details.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Draufsicht der Maschine;
Fig. 2, 3 und 4 sind Details der Klaviatur, und zwar sind Fig. 2 und 3 Vorderansichten verschiedener Stellungen der Tasten und der
damit unmittelbar verbundenen Theile. Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach einer Geraden, die oberhalb der Tastenhebel liegt;
Fig. 5 ist eine Draufsicht der rechten Seite des Papierschlittens;
Fig. 6 ein Detail, und zwar theils Seitenansicht und theils Schnitt des Papierschlittens nach der Linie 6-6, Fig. 5;
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie j-j, Fig. 5;
Fig. 8 eine perspectivische Ansicht des rechten Endes des Papierschlittens;
Fig. 9 eine perspectivische Ansicht des anderen Endes des Papierschlittens;
Fig. 10 eine Seitenansicht der Maschine;
Fig. 11 ein verticaler Längsschnitt nach der Linie 11-11, Fig. 20;
Fig. 12 eine perspectivische Ansicht eines Theiles des Mechanismus zur Einrückung der grofsen Buchstaben;
Fig. 13 eine Seitenansicht der in Fig. 12 dargestellten Theile bei niedergedrücktem Tastenhebel;
Fig. 14 ein Verticalschnitt der Barre zur Einrückung der grofsen Buchstaben;
Fig. ι 5 ist ein Detail, und zwar eine Draufsicht des oscillirenden Armes, der beim .Ein- und Ausrücken der grofsen Buchstaben in Thätigkeit kommt;
Fig. 16 eine Ansicht der in Fig. 15 dargestellten Theile in veränderter Stellung;
Fig. 17 eine perspectivische Ansicht, einen Theil der Querstange zeigend, die bei Bethätigung der Schaltvorrichtung in Anwendung kommt;
Fig. 18 eine perspectivische Ansicht, die Art der Aufhängung der Tastenhebel darstellend;
Fig. 19 eine perspectivische Ansicht, die Vorrichtung zur Unterbrechung des elektrischen Stromes mittelst der Spatientaste darstellend;
Fig. 20 ein verticaler Querschnitt nach der Linie 20-20, Fig. 10;
Fig. 21 eine Rückenansicht der Schaltvorrichtung;
Fig. 22 eine Rückenansicht der Schaltvorrichtung in veränderter Stellung;
Fig. 23 eine perspectivische Ansicht der Schaltvorrichtung und der Theile derselben; einige derselben sind von einander getrennt;
Fig. 24 ein Schnitt nach der Linie 24-24, Fig. 26;
Fig. 25 ein Horizontalschnitt nach der Linie 26-26, Fig. 24, der Sperrklinkenplatte der Schaltvorrichtung;
Fig. 26 derselbe Schnitt nach der Linie 26-26, Fig. 24, mit ausgerückter Sperrklinke;
Fig. 27 ein Aufrifs der Schaltvorrichtung zur Bethätigung des Hammers, in derselben Richtung, gesehen wie Fig. 21 und 22;
Fig. 28 eine Ansicht desselben, von der entgegengesetzten Seite gesehen;
Fig. 29 eine Draufsicht der in Fig. 28 dargestellten Theile;
Fig. 30 ein Horizontalschnitt nach der Linie 30-30, Fig. 28;
Fig. 31 eine perspectivische Ansicht der Sperrklinke;
Fig. 32 ein Detail in der Seitenansicht, eine Modification der Klaviatur darstellend;
Fig. 33 ein Detail, eine Vorderansicht der in Fig. 32 dargestellten Theile darstellend;
Fig. 34 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 33, nur ist die Klaviatur verschoben.
In allen Figuren bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Theile.
Das Gestell der Maschine.
Die wesentlichen Theile des Gestelles sind: die Bodenplatte A, Fig. 1, 19, 11 und 20; die halbkreisförmige Schiene A\ welche die Hebel unterstützt, die die Bewegungen der Tastenhebel auf die Typenstangen übertragen; das halbkreisförmige Gestell A'2, auf welchem die Typenstangen ruhen und bewegt werden; der Theil A3, welcher die Magnete emporhält, und der Theil A1, welcher den Papierschlitten und den damit verbundenen Mechanismus hält. Die Schiene A1 reicht über die ganze Maschine oberhalb der Tastenhebel und wird von den Ständern α al getragen, die ihrerseits wieder an der Plattet, befestigt sind. An der Schiene.4' sind Stücke A5 angebracht, deren Zahl gleich ist der Anzahl der Typenstangenhebel.
Das Gestell A2, wird von den Säulen A6 getragen, die ihrerseits wieder auf der Schienet1 ruhen. Das Gestell Ä1 besteht im wesentlichen aus zwei halbkreisförmigen Bögen a? a3.
Der Theil As wird vom Bogen α,3, auf der rechten Seite der Maschine passend unterstützt. Der Theil A* ist ein an einer Querplatte A^ befestigter Ständer; die Platte λ4 ist ihrerseits an den Ständern-λ α1 befestigt. Die geringfügigeren Details der Klaviatur werden bei der Beschreibung der bewegten Theile der Maschine näher angegeben.
Die Klaviatur· besteht aus den Tasten B B, die sowohl für die grofsen als auch für die kleinen Buchstaben benutzt werden', aus der Taste C zum Einrücken der grofsen Buchstaben und aus der Taste D für die Spatien. Die Hebel b, mit welchen die Tasten B verbunden sind, sind am hinteren Ende an der Stange b1, Fig. 1, 10 und 11, eingelenkt, so dafs sie im wesentlichen in der gewöhnlichen Weise auf- und abbewegt ■ werden können.
Vor der Stange δ1 befindet sich eine Schiene E, Fig. 10, 11, 17 und 20, auf welcher die Hebel b aufliegen. Die Taste C zur Einrückung der grofsen Buchstaben ist an den beiden Hebeln c c befestigt, welche zu beiden Seiten der Tasten B B nach rückwärts reichen und hinten um die Stange b\ drehbar sind; sie ruhen
gleichfalls auf der Schiene E auf. Die Spatientaste D reicht gleichfalls über die Klaviatur am hinteren Ende derselben und ist nach hinten und aufwärts geneigt, wie in Fig. i, io und 11 gezeichnet. Dieselbe ist an den Armen d d befestigt, welche zu den Hebeln d1 dx herabführen und an ihnen befestigt sind. Diese letztgenannten Hebel reichen zu beiden Seiten der Maschine nach hinten, und zwar an der Aufsenseite der Hebel c, welche die grofsen Buchstaben einrücken, und sind um die Stange b1 drehbar und ruhen auf der Querschiene E.
Der Typenstangenmechanismus.
/,/, Fig. i, io und ii, stellen die Hebel dar, an welchen die Tastenhebel b einzeln eingelenkt sind und mittelst welcher die Bewegungen der Tastenhebel auf die Typenstangen JJ übertragen werden. Der Hebel / ist eine elastische Stange, die an ihrem unteren Ende mit einem Klotz versehen ist. der jedoch nicht gezeichnet wurde, oder mit einem gleichwerthigen Theil, der bei i in dem Stück A 5 eingelenkt ist und den Haken z'1, Fig. ii und 18, trägt. Der Tastenhebel b wird mittelst der Stange i'2, die, wie in Fig. 18 dargestellt ist, mittelst des mit Gewinde versehenen Theiles i3 verlängert oder verkürzt werden kann, in den Haken il eingehängt. Wenn der Tastenhebel b mittelst seiner Taste B niedergedrückt wird, so dreht sich der Hebel / an dem Verbindungspunkt mit dem Hebel b in dem Stück A5 und begiebt sich aus der in Fig. 11 in vollgezogenen Linien gezeichneten Stellung in die in gestrichelten Linien dargestellte..
Wird die Taste losgelassen, so geht ihr Hebel wieder in die Höhe, wozu er in der gewöhnlichen Weise veranlafst wird, und führt den Hebel /" in die ursprüngliche Stellung zurück. Die Hebel I sind mit den Typenstangen J verbunden, indem das obere Ende des Hebels nach aufwärts gerichtet ist und sich in einer (nicht gekennzeichneten) Durchbohrung in der Typenstange bewegt. Die Bögen a2 a3 sind' horizontal durchbohrt, um die Typenstangen aufzunehmen und die Verschiebung derselben der Länge nach in die in Fig. ι und 11 in vollgezogenen Linien bezw. in die in Fig. ii in gestrichelten Linien angedeutete Stellung zu ermöglichen. Das obere Ende des Hebels I bewegt sich zwischen den Bögen a? a3. Wie sich der Hebel I nach rückwärts dreht, hebt er die Typenstange und bewegt sie in die in Fig. 11 durch gestrichelte Linien angedeutete Lage, und sobald er vorwärts bewegt wird, zieht er die Typenstange in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Es ist wünschenswerth, die Typenstange wie bei j gezeichnet zu biegen, und zwar an jener Stelle, welche auf dem Bogen α3 ruht, wenn die Typenstange zurückgezogen ist; und ferner den Bogen a3 abzufasen, wie in Fig. 11 bei α30 gezeichnet. Das die Type tragende Ende der Typenstange wird daher gehoben, wenn es nach rückwärts bewegt wird; es ist dies wünschenswerth, da hierdurch die Type leichter und vortheilhafter aufser Berührung mit dem Farbkissen Z gebracht wird, das in der Aussparung ai0 im Bogen α3 befestigt ist. Wenn die Typenstange nach vorn zurückgezogen wird, fällt die Type in das Farbkissen. Die Biegung j dient auch dazu, die Typenstange an einer zufälligen Verschiebung aus ihrer Arbeitsstellung zu verhindern. Die Löcher in den Segmenten α2 a3 sind hinreichend hoch, um die beschriebene Bewegung der Typenstange zu ermöglichen.
Der Druckmechanismus.
Die Tastenhebel gehen über die QuerschieneE, Fig. io, ii, 17 und 20, weg und ruhen auf derselben auf. Diese Querschiene ist vertical beweglich und wird mit dem Tastenhebel herabgedrückt; der Elektromagnet K, der in die Schliefsung einer nicht gezeichneten Batterie eingeschaltet ist, ist mit den gewöhnlichen Zu- und Ableitungsdrähten k kl verbunden. Die Schliefsung wird durch die Abwärtsbewegung der Querschiene E bewerkstelligt. Der Draht k führt vom Magneten K zur Querschiene E, und zwar am besten zu der auf derselben angebrachten Klemme e, Fig. 11 und 17. Mit der Klemme ist ein Contactstift e1 verbunden, welcher, wenn die Querschiene sich in ihrer tiefsten Stellung befindet, mit dem Contactstift I in Berührung tritt. Der Strom ist dann geschlossen und läuft vom Draht k durch e und el und den Contactstift I in den Draht /c2, der zur Batterie führt. Wird der Strom geschlossen, so wird der Anker k3 von den Magnetpolen A:4 angezogen. Der Anker ist mit dem Ankerhebel kr° verbunden , der bei ke eingelenkt ist und in einer verticalen Ebene schwingt und sich vom Drehungspunkt einerseits bis k1 und dann nach aufwärts bis A:8 erstreckt, Fig. 10 und 20, während er am inneren Ende mit dem Hammer k9 versehen ist, der sich oberhalb des Punktes befindet, an welchem das Drucken stattfindet; die Feder Ar10 kommt zur Wirkung, wenn der Strom unterbrochen oder das innere Ende des Armaturhebels ausgelöst ist, und hebt das innere Ende des Armaturhebels. Der Anker wird, wie in Fig. 20 dargestellt, schief gehalten. Die Pole des Magneten sind entsprechend schief abgeschnitten, und wenn das innere Ende des Armaturhebels emporgeht, sowohl quer über die Magnetpole als auch von denselben wegbewegt. Infolge dessen kann der Hammer k9 hinreichend hochgehoben werden, während sich der Anker nur um ein verhä'ltnifsmä'fsig kleines Stück von den Magnetpolen entfernt. Weil der Hammer vom Drehungspunkt viel
weiter entfernt ist als der Anker, so beschreibt der letztere einen kürzeren Bogen, und weil die Bewegung in der beschriebenen Richtung stattfindet, so wird der Anker nicht so weit von den Magnetpolen abgezogen, als dies der Fall wäre, wenn die Bewegung direct von den Magnetpolen weg stattfände. Wie nun die Tastenhebel nach einander bethätigt werden, gelangen die denselben entsprechenden Typenstangen nach einander in dieselbe Stellung, d. h. unter den Hammer k'J und über jenen Theil des Papiers, der zu bedrucken ist. Beim Herabgehen des Hammers wird die Type auf dem Papier abgedruckt, und hierauf wird der Hammer durch die Feder k10 emporgehoben und die Typenstange geht zurück, wie schon vorstehend beschrieben wurde.
Der Mechanismus zur Verschiebung des Papierschlittens und zur Drehung der
Papierwalze.
Der Papierschlitten M, Fig. i, 5, 6, 7, 8 und g, besteht hauptsächlich aus der Schiene m, der Walze m\ der Zahnstange m~, der Führung wz3 und den Endstücken m* m5, die dazu dienen, die Schiene, die Walze, die Zahnstange und Führung, sowie andere sogleich zu beschreibende Theile zu führen. Das Papier wird von rückwärts auf die Führung m3 gebracht, geht unter und vor der Walze nach aufwärts und von da aus zwischen der Führung und Walze über die letztere und die Leiste und in der Richtung gegen das hintere Ende der Maschine von derselben weg.
Die Führung ruht auf der Stange m° und der Zahnstange wz2 und geht vor derselben hinauf, die Walze zum Theil umfassend; am oberen Ende m1 kommt sie der Walze hinreichend nahe, um das Papier in einer solchen Stellung festzuhalten, dafs es den Druck aufnimmt.
Die Führung ist mit einem Stift to8, Fig. 7, versehen, und mittelst des Hebels jh9, der sich bei Ot10 dreht und mit dem geschlitzten Lappen m11 versehen ist, in welchen der Stift m8 eingreift, kann die Führung gegen die Walze eingestellt werden, so dafs ein, zwei oder mehr Bogen Papier zwischen die Walze und die Kante m7 der Führung eingelegt werden können, je nachdem man ein einzelnes oder mehrere Exemplare drucken will. Der Hebel ist ■mit einem Sperrzahn to12 versehen, welcher in die Sperrzähne des Bogens 77713 eingreift und dazu dient, die Führung in irgend einer beliebigen Stellung zu halten. Die Endstücke Ot4W5 sind an den Querstangen W0Mi35 befestigt, und diese wieder ruhen und sind der Länge nach verschiebbar in Scheiben wz14to15, die auf Zapfen laufen, die an dem Theil to36, Fig. 20, befestigt sind. Der Schlitten wird der Quere nach in der Maschine verschoben und die Papierwalze wird gedreht; dies geschieht in der folgenden Weise: mia ist ein Hebel, der bei m17, Fig. .1 und 10, eingelenkt und am hinteren Ende mit einer Stange m18 verbunden ist, die ihrerseits wieder mit einem Winkelhebel m19 verbunden ist. Dieser Winkelhebel hat bei to20 am Papierschlitten seinen Drehpunkt, und der innere Arm m21 desselben ist mit einer federnden Sperrklinke m22, Fig. 6, verbunden, die in die Sperrzähne des Sperrrades m23 auf der Welle der Papierwalze wz24 eingreift. Durch Drehung des Hebels m10 um dessen Drehpunkt m17 in der Weise, dafs der Griff wz25 desselben gegen die Klaviatur gedrückt wird, wird der Winkelhebel to19 gedreht und die Sperrklinke to22 dreht die Papierwalze, indem sie in die Sperrzähne des Sperrrades m23 eingreift; dreht man den Hebel in derselben Richtung weiter, so wird der Schlitten nach rechts über die Maschine hinbewegt. Der Arm m des Winkelhebels nämlich wird durch die beschriebene Bewegung des Hebels mw gegen den Anschlag wi27 auf dem Fortsatz »z28 des Endstückes wz5 gedreht; die Drehung der Papierwalze hört nunmehr auf und die fortgesetzte Bewegung des Hebels m16 bewirkt die Bewegung des Schlittens nach rechts quer über die Maschine. Nachdem der Schlitten verschoben und der Hebel mw losgelassen worden ist, zieht die Feder m29 den Winkelhebel gegen den Anschlag mso zurück, der Schlitten bewegt bei seinen darauf folgenden Bewegungen nach links den Hebel mie in der entgegengesetzten Richtung. Nach der Gröfse des Bogens, den der Winkelhebel beschreibt, richtet sich auch der Winkel, um welchen sich die Papierwalze dreht. Um die Walze um zwei Zeilen weiter zu drehen, benutzt man den Anschlag »ζ30, Fig. 5 und 8. Dieser Anschlag ist bei to31 drehbar, und wenn man die Walze um zwei Zeilen weiter drehen will, wird der Anschlag aus der Bahn des Winkelhebels herausgedreht, welcher letztere sich dann bis zum Anschlag to32 drehen kann. W7ird dann der Hebel m10 zurückbewegt , so wird die Papierwalze entsprechend gedreht. Aber wenn der Anschlag niedergedreht wird, wie in vollgezogenen Linien dargestellt, so wird die Papierwalze um blos eine Zeile gedreht. Mittelst des Stiftes wz33 kann die Sperrklinke aufser Eingriff mit dem Rade »z23 gestofsen werden, worauf die Papierwalze in jeder Richtung frei gedreht werden kann.
Die Einrichtung zur Hervorbringung der Spatien zwischen den einzelnen
Buchstaben.
Der Papierschlitten bewegt sich von rechts nach links und wird hierzu durch den Mechanismus N, Fig. 20, 21 und 22, und die Spiralfeder «, Fig. 11, veranlafst. Der Mechanis-
mus N sitzt auf dem Bolzen nl, der durch die Nabe n2 des Zahnrades hindurchgeht und in den Theil Y eingeschraubt ist. Die Feder η steckt auf dem Bolzen zwischen) dem Zahnrade und dem Theil Y, das innere Ende der Feder ist am Bolzen befestigt und das äufsere Ende am Zahnrade. Das Zahnrad N steht in Eingriff mit der Zahnstange m2. Die Verschiebung des Schlittens nach rechts windet die Feder auf, und wenn das Zahnrad ausgelöst wird, verschiebt die Feder den Schlitten nach links. Die Nabe n2 ist verlängert und bildet die Welle des Sperrrades η3. H ist eine Platte, auf welcher die Sperrklinken befestigt sind; sie hat bei h einen verticalen Schlitz und befindet sich zwischen dem Zahnrade N und dem Sperrrade. Der Schlitz H ist breit genug, um die Platte H auf die Nabe w2 aufschieben zu können, und ist in verticaler Richtung hinreichend lang, um die Platte in der nachfolgend beschriebenen Weise und zu dem nachfolgend beschriebenen Zwecke heben und senken zu können. Der Bolzen nl wird, sobald er sich einmal an seiner Stelle befindet, durch die Muttern w* ns festgehalten, verhindert aber nicht die Bewegung des Zahnrades N, des Sperrrades und der Sperrklinkenplatte, d. h. die beiden Räder können sich zusammen hin- und herdrehen, und die Sperrklinkenplatte kann sich in verticaler Richtung hin- und herbewegen; die Sperrklinkenplatte ist mit den beiden Sperrklinken h1 h2 versehen, welche den Zweck haben, das Sperrrad zu bewegen, und zwar befindet sich die eine Sperrklinke h1 oben, die andere h 2 unten. Die Sperrklinken sind einander entgegengesetzt gerichtet; das Sperrrad befindet sich in Ruhe, wenn die Sperrklinkenplatte sich in ihrer normalen Stellung befindet, wo nämlich die Sperrklinke h1 mit dem Sperrrade in Eingriff steht. Wenn die Sperrklinkenplatte gehoben wird, so wird die obere Sperrklinke ausgelöst und die untere Sperrklinke tritt in die Zähne des Sperrrades ein. Die Feder η dreht das Zahnrad N und das Sperrrad um ein bestimmtes Stück, und zwar um ebenso viel, wie die Spitze der unteren Sperrklinke. Während die obere Sperrklinke fest ist, ist die untere drehbar und wird hin- und hergedreht, wie dies durch die beiden in Fig. 2i und 22 dargestellten Stellungen angegeben wird. Wenn der Sperrzahn fc2 in die Zähne des Sperrrades eintritt, so bewegt sich dessen Spitze mit dem Sperrrade, bis die Spitze der Sperrklinke auf den Anschlag /j3 stöfst, worauf die weitere Bewegung des Sperrzahnes und des Sperrrades unmöglich ist. Wenn die Sperrhakenplatte gehoben und der Sperrhaken /?2 aus dem Sperrrade ausgelöst wird, so dreht die Feder ft* die Sperrklinke, wie in Fig. 22 gezeichnet. Die Sperrklinkenplatte wird in der folgenden Weise nach auf- und abwärts bewegt. O ist eine an der Sperrklinkenplatte befestigte Stange, welche nach abwärts reicht und mit der Schiene E verbunden ist, Fig. 20; wird eine Taste niedergedrückt, so geht die Querschiene und Sperrklinkenplatte herab, und die Verbindung des Hakens mit der Sperrklinkenplatte ist vertical stellbar, wie in Fig. 20 angedeutet. Wenn der Tastenhebel ausgelassen wird, so wird die Querschiene E und die Sperrklinkenplatte durch den Doppelarm O^ ol gehoben, da die Feder o2 des Doppelarmes auf der Stange bl eingelenkt ist und sich hinter der Stange fortsetzt, und in der in Fig. 10 angedeuteten Weise wirkt. So oft deshalb ein Buchstabe gedruckt wird, wirkt die Sperrklinkenplatte dahin, den Papierschlitten auszulösen und ihn nach links zu bewegen. Wenn man den Papierschlitten rasch verschieben will, so kann man den unteren Sperrzahn aus der Ebene des Sperrrades mittelst der Stange o3 hinausschieben, Fig. 21, 22, 23, 24, 25 und 26; diese ist ihrer Länge nach beweglich und ist bei o* abgeschrägt. Der Sperrzahn h'1 ist entsprechend abgeschrägt. Indem man die Stange aus ihrer in Fig. 25 angedeuteten Stellung in die in Fig. 24 und 26 angedeutete Stellung schiebt, wird die Sperrklinke aus der Ebene des Sperrrades hinausgedrängt. Der Zapfen o5 ist hinreichend weit nach aufsen verlängert, um den Sperrzahn auch dann noch zu halten, wenn derselbe nach aufsen gedrückt ist; die Feder fc4 kann, weil sie wie gezeichnet constrain ist, den Sperrzahn in die Ebene des Sperrrades zurückdrücken, wenn die Schubstange o3 zurückgezogen wird.
Herstellung der Spatien zwischen den einzelnen Worten.
Die vorstehend beschriebene Schaltvorrichtung wird auch zur Herstellung der Spatien zwischen den einzelnen Worten benutzt. Die Sperrklinkenplatte für diese Spatien wird jedoch von der Spatientaste D bethätigt, in Verbindung mit den Hebeln d' dl und der Querschiene E, unabhängig von den Tasten B und dem Druckmechanismus.
Die Hebel dl d1 drücken bei der Abwärtsbewegung die Querschiene und die Sperrklinkenplatte nieder. Diese wirken, wie vorstehend beschrieben, in Verbindung mit den anderen Theilen des Schaltwerkes dahin, den Schlitten zu verschieben. Der Druckmechanismus wird mittlerweile nicht bethätigt, weil der Draht k1 nicht direct zu dem Magneten führt, sondern, wie in Fig. 19 dargestellt, zu einem leitenden Streifen A11, der am Hebel d2 befestigt ist. Geht nun der Hebel d2 in die Höhe, so kommt dieser Streifen mit einer Schleife A:12 in Contact, die gleichfalls leitend ist und die an einer Schraube k13 befestigt ist, welche wieder von der Platte A getragen
wird. Die Schleife ist derart hergestellt und angebracht, dafs, wenn die Spatientaste niedergedrückt wird, der Streifen A:11 herabgezogen wird, so dafs er aufser Berührung mit der Schleife kommt. Der Draht k1 führt von der Schleife zum Magneten, und daher wird die Verbindung unterbrochen und der Magnet arbeitet bei Benutzung der Spatientaste nicht.
Einrückvorrichtung für die grofsen Buchstaben.
Die grofsen Buchstaben jl sind an der Typenstange etwas vor den Typen j- für die kleinen Buchstaben angeordnet. Die Typenstangen müssen deshalb weiter nach rückwärts geschnellt werden, als dies beim Drucken der kleinen Buchstaben nothwendig ist. Dies bedingt wieder ein stärkeres Herabdrücken der Tastenhebel b, damit die Hebel / weiter zurückbewegt werden. Dieses stärkere Niederdrücken der Tastenhebel mufs dem Functioniren des Druckmechanismus vorangehen, und dies erzielt man in folgender Weise: c1 ist eine quer über die Maschine gelegte Stange unter der Taste C zum Einrücken der grofsen Buchstaben. Diese Stange c1 ist bei c'2 in den Stützen c3 eingelenkt, so dafs sie auf- und abwärtsgedreht werden kann, wie in den Fig. 12 und ι 3 dargestellt, welche die beiden Stellungen dieser Stange zeigen. Die Hebel c c sind durch Arme c4 und den Stift c5. der an demselben befestigt ist und in einen Schlitz c6 in der Stange c1 eingreift, mit der letzteren derart verbunden, dafs, wenn die Hebel cc nieder-, gedrückt werden, die Stange c1 in die in Fig. 13 dargestellte Lage herabgedrückt wird. Durch diese Drehung und vermittelst einer Verbindungsstange c7, die von der Stange c1 ausgeht und bei c8, Fig. 11,15 und 16, mit dem Arm L verbunden ist, wird der letztgenannte Theil, der die Spitze / trägt und bei Z1 eingelenkt ist, aus der in Fig. 15 dargestellten Stellung in die in Fig. 16 dargestellte gedreht. Hierdurch wird die Spitze I unter der Spitze Z1 weggezogen und eine andere kürzere Spitze/2 an deren Stelle gebracht.
Wird sonach die Taste zur Einrückung der grofsen Buchstaben eingerückt, so kommt die Spitze ll in Berührung mit der Spitze P. Der Strom wird ebenso wie früher geschlossen, der Hammer drückt die Typenstange nieder und der grofse Buchstabe wird hierdurch abgedrückt; da aber die Spitze /2 kürzer ist als die Spitze /, so gelangt der Hammer erst dann zur Wirkung, wenn die Typenstange um das erforderliche Stück weiter bewegt. worden ist.
Wenn die Taste zur Einrückung der grofsen Buchstaben wieder in die Höhe geht, wird die Bewegung der Stange c1 umgekehrt und der . Arm L in die ursprüngliche Stellung zurückgedreht. Damit die Typenstangen, wie beschrieben, weiter nach rückwärts zurückbewegt werden können, wird die Anschlagschiene P, Fig. i, 10 und 11, benutzt. Die Anschlagschiene ist halbkreisförmig und ist vor der Schiene a'2 angeordnet; die Breite derselben ist gleich dem Abstande zwischen den Typen/ und/2. Sie ist mit den Hebelnc c durch die Stangen ρ ρ verbunden. Werden die Hebel c c niedergedrückt, so ziehen die Stangen ρρ die Schiene P hinreichend weit herab, damit die Typenstangen so weit nach rückwärts gezogen werden, dafs der. Anschlag js gegen die Schiene a- stöfst. Läfst man jedoch die Hebel cc los, so heben die Federn plp\ . die einerseits gegen das Gestell A1 und andererseits gegen Ansätze p'2 auf den Stangen ρ ρ drücken, die Schiene P in die ursprüngliche Stellung, Fig. 11, empor. Da nun bei dieser Stellung der Anschlag j3 gegen die Schiene P stöfst, kann die Typenstange nicht weiter nach rückwärts geschoben werden, als zum Drucken der kleinen Buchstaben nothwendig ist. Wenn die Stange c' hinaufgedreht ist, treffen die Tastenhebel b1 auf die Fläche c9 derselben und können demnach nicht weiter herabbewegt werden; wenn aber die Stange cl herabgedreht wird, so können die Tastenhebel b1 weiter herabbewegt werden, wie es zum Drucken der grofsen Buchstaben nothwendig ist. Damit man die Klaviatur aus weniger Tasten zusammensetzen könne, ohne die Zahl der Tastenhebel und Typen zu verringern, kann man die in Fig. 2, 3, 4 und 10 dargestellte Einrichtung benutzen. Statt die Tasten direct an den Tastenhebeln zu befestigen, kann man sie an besonderen Stiften b2 befestigen. Diese sind bei b2 zweimal rechtwinklig umgebogen und gehen durch eine Führungsplatte bi und durch eine Verstellplatte bs hindurch,, welche letztere, wie in Fig. 10 dargestellt, von den Armen ba getragen, wird, die bei &7 und bB eingelenkt sind, so dafs die Platte bs quer in der Maschine verschoben werden kann und die unteren Enden der Stifte b2 so gedreht werden, dafs sie entweder über den einen oder den anderen Tastenhebel gelangen. Die Tastenhebel sind nämlich, wie in Fig. 4 angedeutet, in Paare b9 getheilt; jedem Paare gehört ein Stift &2 zu. Wird die Platte b5 nach rechts geschoben, so befinden sich die Stifte über den rechten Tastenhebeln der einzelnen Paare, und wenn die Platte b6 in der entgegengesetzten Richtung verschoben wird, so befinden sich die Stifte oberhalb der linken Tastenhebel der einzelnen Paare.
Man kann, demnach durch Verschiebung der Stifte b2 die Tastenhebel mit der halben Anzahl Tasten bethätigen. :
Die Federn έ10 dienen dazu, die Tasten, zu heben. In Fig. 32,. 33. und 34 ist eine Modification dargestellt. Die.Stifte b2 sind gerade
und starr mit den Tasten verbunden und die Tastenhebel werden zusammen verschoben, ; so dafs der Stift einmal über dem rechten und dann über dem linken Tastenhebel seines Paares zu stehen kommt. Die Platte b& wird bequem durch einen Griff b10, Fig. i, be-
,thätigt. ; . .
Der Papierschlitten und die unmittelbar damit verbundenen Theile können durch die Schraube F2 in verticaler Richtung verstellt . werden,. Fig. 20,; Diese Schraube befindet sich unterhalb eines Ansatzes α44 des Theiles A*, .; und ihr unteres Ende befindet sich in einem Ansatz Y1 der Platte Y. ■.".:.
Wenn man den Typenhammer mechanisch bethätigen will, so kann man die in Fig. 10, 20, 27, 28, 29, 30 und 31 dargestellte Einrichtung benutzen. T. stellt eine Stange dar, die am oberen Ende hakenförmig gestaltet ist, um den Hammerhebel k5 zu erfassen, Fig. 20, und am unteren Ende seitlich umgebogen ist, Fig. 10 und 31.
Ein Block t mit einer Abschrägung t[ befindet sich am unteren, gebogenen Ende dieser Stange in der Ebene eines Sperrrades ί2, das eine Trommel umschliefst, welche auf dem Bolzen f4 steckt, der durch die Trommel hindurchgeht und in die untere Verlängerung m31 der Querstange m36 eingeschraubt ist. Die Unterlagscheibe i5 dient dazu, die Trommel in ihrer Lage auf dem Bolzen festzuhalten. Eine Spiralfeder £6 verbindet den Bolzen mit der Trommel. Wird der Papierschlitten nach rechts verschoben, so wird die Zahnstange desselben, die mit dem Zahnrade t1 in Eingriff steht, die Feder i6 spannen, indem das Zahnrad t1 auf der Trommel sitzt und während dieser Bewegung des Papierschlittens durch Excenter ί8 mit derselben fest verbunden ist und somit die Trommel sich mit dem Zahnrade drehen mufs. i9 ist eine Sperrklinkenplatte mit einem Schlitz i10, um dieselbe auf die Trommel stecken und sie auf derselben vertical hin- und herbewegen zu können. Die Sperrklinkenplatte trägt unten einen festen Sperrzahn f20 und oben einen Sperrzahn i11, der.bei i12 drehbar ist und zwischen den Anschlägen if13 iu schwingen kann.
Der Sperrzahn wird in der einen Richtung gedreht, wenn ihn das Sperrrad auslöst, und in der entgegengesetzten Richtung durch die Feder f15. Die Wirkung der -Sperrklinkenplatte ist ähnlich der der Sperrklinkeriplatte H. Wenn die Sperrklinkenplatte i9 durch Stangen i16, die zu der Schiene E führen, auf- und abbewegt und das Sperrrad ί2 durch diese Bewegung in Drehung versetzt wird, so dreht sich die Trommel um einen Zahn weiter, nachdem diese mit dem Sperrrade durch die Excenter ί17 derart verbunden ist, dafs sich beide gleichzeitig drehen müssen. . .
Wie nun die Zähne des Sperrrades auf den Block t drücken, wird die Stange T und der Hammer k5 herabgezogen, und dies geschieht, so 'oft das Sperrrad in der beschriebenen Weise bewegt wird. Die Feder £1S hebt die Stange T1, nachdem der Zahn des Sperrrades ί2 den Block t passirt hat. Wenn die Trommel in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, wie beim Spannen der Feder, so klemmen die Excenter sie nicht fest. Das Sperrrad ί2 dreht sich, wenn der Mechanismus zur Bewegung des Papierschlittens in Ruhe ist, da die Verschiebung des Papierschlittens gerade dann stattfindet, wenn die Excenter losgelassen sind, wogegen das andere Sperrrad zur Wirkung gelängt, bevor die Excenter ausgelöst sind.
Der Hebel / ist elastisch und biegt sich, sobald er gegen die Schiene α3 stöfst, wie in Fig. 11 durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Der Zweck hiervon ist der, die Tastenhebel noch weiter herabdrücken zu können, wenn auch die Hebel / bereits an die Grenze ihrer Bewegung nach rückwärts gelangt sind und der Druckmechanismus ausgelöst ist, um dem Hammer und der Type Zeit zu geben, sich von dem Papier zu entfernen, bevor die Typenstange vorwärts gezogen wird.
Der vorstehend beschriebene Mechanismus kann durch Auslassung des Farbkissens und die Anwendung von Wachstafeln oder anderem geeigneten Material zum Eindrücken vertiefter Buchstaben statt zum Schreiben benutzt werden, indem sich die Typen in dem Wachs abdrücken. Das vordere Ende der Typenstange wird durch das Gestell A2 aufgehalten, wenn die Typenstange durch den Hammer herabgedrückt wird.

Claims (1)

  1. P A T E N T - A-N SPRUCH:
    Eine Typenschreibmaschine, charakterisirt durch die aus der Zeichnung ersichtliche Combination folgender Einrichtungen:
    a) der Einrichtung zum Vorschnellen des die Typen tragenden Endes der Typenstangen beim Niederdrücken der Tasten und zum Zurückwerfen der Typen auf das Farbkissen beim Loslassen der Tasten, durch Einschaltung der federnden Zwischenhebel fj^) zwischen den Typenstangen (J) und Tasten-
    . hebeln (b) (Fig. 10 und 11);
    b) der Einrichtung zur Beschränkung der Tastenzahl auf die Hälfte durch Anbringung der Stifte (b*) auf den Tasten (B), welche Stifte durch Verschiebung einer beweglichen Platte (b5) über je einen der in Paaren (b9) angeordneten Tastenhebel (b) geschoben werden können (Fig. 2, 3, 4 und 10);
    c) der Einrichtung, um den Druckhammer (k9) auf elektrischem Wege in und aufser Wirkung zu setzen, bestehend aus der am
    Druckhammer befestigten Armatur (k5), welche beim Niederdrücken der Tastenhebel und Schliefsung eines Stromkreises von einem Magneten (K) angezogen und emporgehoben wird, während beim Loslassen der Tasten und Unterbrechung des Stromkreises eine Feder (kw) den Hammer auf die Typen herabschnellt (Fig. ι ο, 11 und 20);
    d) der Einrichtung zum seitlichen Verschieben des Papierschlittens (M) durch das in dessen Zahnstange (m2) eingreifende ZahnFad (N), welches einerseits beim Anschlagen der Tasten mittelst in ein Sperrrad (na) abwechselnd ein- und ausgeschalteter Sperrklinken (Ti1 h2) stückweise gedreht und andererseits nach beendigter Verschiebung des Schlittens durch die Feder (n) zurückgedreht wird (Fig. 11, 20 bis 26);
    der Einrichtung zum Drehen der Papierwalze (m1) durch die Schiebklaue (m'2"2), welche bei Drehung des Hebels (m16) durch den Winkelhebel (mM) das auf der Achse der Walze sitzende Sperrrad (mi3) verschiebt und bei der durch Feder (m29) bewirkten Rückführung ihrer Bewegungstheile in deren ursprüngliche Lage frei auf dem Rade gleitet (Fig. 1, 6 bis 8).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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