DE3876151T2 - Verfahren zur homogenen einfuehrung von wasser in schokolade oder schokoladenersatz. - Google Patents

Verfahren zur homogenen einfuehrung von wasser in schokolade oder schokoladenersatz.

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DE3876151T2 DE8888810433T DE3876151T DE3876151T2 DE 3876151 T2 DE3876151 T2 DE 3876151T2 DE 8888810433 T DE8888810433 T DE 8888810433T DE 3876151 T DE3876151 T DE 3876151T DE 3876151 T2 DE3876151 T2 DE 3876151T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum innigen und gleichmäßigen Einverleiben von Wasser in Schokolade oder ein Schokoladeersatzprodukt, d.h., eine feste Phase mit hydrophobem und lipophobem Charakter. Ein Beispiel eines Materials mit derartigen Eigenschaften ist Schokolade, die hydratisierbare Zucker enthält, z.B. in Form einer Masse oder eines Körpers aus Schokolade. Das Einverleiben von Wasser in Schokolade kann einige ihrer physikalischen Eigenschaften, z.B. das Verhalten unter Wärmebedingungen, ändern.
  • Es ist gut bekannt, daß wenn eine kleine Menge Wasser gleichmäßig in einen Schokoladekörper einverleibt wird, der Widerstand dieser gegen Wärme verbessert wird und die Schokolade geringere Neigung hat zu erweichen und zu kleben, wenn die Temperatur 25 bis 30ºC überschreitet.
  • Schokolade besteht überlicherweise aus Fettsubstanzen (Kakaobutter), in denen Nicht-Fettsubstanzen, wie z.B. Kakaosubstanzen (Zellulosefasern, Geschmacksstofe, Theobromin usw.) Zucker, Protein (z.B. Milchproteine) dispergiert sind. Zustätzlich können auch andere Bestandteile in der Schokolade vorhanden sein, z.B. Früchte, Mandeln, Nusse, besonders Geschmacksstoffe, Liköre usw. Die Hauptschokoladephase (eine kontinuierliche Phase mit lipophilem Charakter) enthält daher Fettkörper und ihre Schmelztemperatur ist im allgemeinen zeimligh gering. Wenn daher diese Phase im wesentlichen aus Kakobutter besteht (einer Mischung von Stearyl, Oleyl, Palmityl und Linoleylglyzeriden), so beginnt sie bereits bei 28ºC zu erweichen und die Schokolademasse verliert ihrer Festigkeit und ihren Körper. Diese Masse "bricht" nicht mehr rein, sie fällt zusammen und klebt unangenehm an der Hülle. Weiters kann bei Kakaobutter gegebenenfalls ein Blühen an der Oberfläche der Schokolade beim Kühlen auftreten, wobei diese Blühungen unschön, wie Schimmelpilz, aussehen.
  • Man hat auf verschiedene Arten daran gedacht, diese Nachteile zu beheben, z.B. durch Auswählen höher schmelzender Fette oder besser durch Versuch, die Kontinuität der Fettphase in der Schokolade örtlich zu unterbrechen, um so die dem Schmelzen folgenden Effekte auf die Gesamteigenschaftsverluste der Schokolademasse zu minimieren. Eine derartige Unterbrechung kann durch Erhöhen des Anteils der hochschmelzenden hydrophilien Bestandteile erreicht werden, d.h., entweder durch vollständiges Einbetten der Fetteilchen in den hochschmelzenden Bestandteilen (Phaseninversion), was bedeutet, daß die Fettphase vollständig diskontinuierlich wird, oder durch Ausbilden einer hochschmelzenden Netzwerkstruktur innerhalb der Masse, die das Fett darin einschließt; ähnlich wie ein durchtränkter Schwamm die Flüssigkeit in der Poren hält.
  • Eine Netzwerk dieser Art kann sich aus der Gegenwart von zugesetztem Wasser in der Schokolade und seiner Dispersion darin ergeben.
  • Z.B. offenbart die CH-A 410 607 (Mars) eine Schokoladezusammensetzung mit hydrophilen Substanzen, die Dextrose, Maltose, Invertzukker, Fruktose, Xylose, Mannitol, Sorbitol usw. Die Schokoladegegenstände, die mit dieser Zusammensetzung geformt sind, werden einer feuchten Atmosphäre ausgesetzt, wodruch sie eine Wassermenge absorbieren. Diese Wasserabsorption vergrößert das Volumen der hydrophilen Bestandtile relativ zu jenen der Fettbestandteile und vergrößert den Wärmewiderstand der Schokolade.
  • In den Patenten CH-A 399 891 und 489 211 ist ein Verfahren zum Einverleiben während der Herstellung von amorphen Zuckern in eine Schokoladezusammensetzung veröffentlicht. Diese Zucker tragen zur Konstruktion nach Wasserabsorption einer vernetzten Struktur bei, was das Zusammenbrechen der Masse verhindert, wenn die Temperatur die Schmelztemperatur der für die Herstellung der Schokolade verwendeten Fette überschreitet.
  • Im Patent CH-A 409 603 ist die direkte Einverleibung von Wasser in Schokolade während der Herstellungsstufe beschrieben. Die Menge an Wasser beträgt etwa 5 Gew.% der Zusammensetzung und ihr Zusetzen führt zu einer raschen Verdickung der geschmolzenen Masse (um 30ºC), wodurch es nicht mehr möglich ist, die Schokoladegegenstände direkt durch Gießen der Flüssigkeit in Formen zu bringen. Die hydratisierte Zusammensetzung muß daher zu einem Pulver vermahlen werden und das Pulver wird unter Druck zu Formen gesintert. Die Zusammensetzungen gemäß dieses Verfahrens sind typische invertierte Phasenstrukturen, d.h. Strukturen, in denen das Schokoladefett im wesentlichen vollständig in eine Matrix von hochschmelzenden oder nichtschmelzenden hydrophilen Materialien eingebettet ist. Ähnliche Verfahren sind in der CH-A 405 908 und DE 389 117 geoffenbart. In der US-A 2 760 867 wird Wasser während der Herstellung in die Schokolade einverleibt, indem zusätzlich ein bekannter Emulgator, z.B. Lecithin, verwendet wird. Gemäß der US-A 4 081 559 wird der Schokolade eine Zuckermenge zugesetzt, derart daß, wenn Wasser schließlich hinzugefügt wird, um eine wärmebeständige Schokolade zu erhalten, eine wäßrige Lösung von Zucker hergestellt wird, die eßbare Fette in Emulsionsform enthält.
  • Gemäß einem anderen Verfahren, geoffenbart in der CH-A 519 858, werden die Fette in gekapselter Form in die Schokoladezusammensetzung eingebracht, wobei diese Verkapselung mit Hilfe von Mikrokapseln oder Teilchen von weniger als 2 mm aus einer eßbaren nicht-lipolöslichen Membran bestehen. Die sich ergebende Zusammensetzung ist eine wärmebeständige Schokolade.
  • Das Dokument FR-A 2 318 589 beschreibt eine Technik zum innigen Einverleiben von Wasser in die Fettphase einer Nahrungsmittelzusammensetzung, z.B. einer Schokoladezusammensetzung, in der die folgenden Vorgänge durchgeführt werden: Bei einer Zusammensetzung mit 15 bis 35% eines eßbaren Fettes und wenigstens 40% Zucker, bezogen auf das Gewicht, wird eine Wassermenge emulgiert, die ausreicht, 100% zu ergeben. Dann wird das Wasser verdampft, bis eine Trennung der fettartigen und wäßrigen Phase auftritt, um so eine eßbare Zusammensetzung zu erreichen, wo der Feuchtegehalt 5 Gew.% nicht überschreitet und bei der jedes einzelne Fettkügelchen in amorphem Zucker (Zuckerglas) eingebettet ist. Eine Zusammensetzung dieser Art widersteht einer Temperatur bis zu 65ºC.
  • Das JP-Dokument Nr. J 60 027 339 offenbart die Zubereitung einer Schokolade mit hohem Wassergehalt; diese wird durch Zusatz von Wasser zur Schokolade erreicht, die auf einer Temperatur unter 60ºC gehalten wird.
  • Gemäß dem JP-Dokument J 59 156 246 wird eine Schokolade, die eine kleine Wassermenge enthält, um die Struktur zu verbessern, hergestellt, indem hydratisierte Bestandteile, wie Glykose, Syrup, Sucrose, Invertzucker, Stärke, Honig, Sorbitol usw., einverleibt werden. Diese Technik gestattet es, etwa 1,5 bis 5% Wasser der Schokolade einzuverleiben, ohne daß es notwendig ist, eine Emulsion herzustellen.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung des Standes der Technik ist es selbstverständlich, daß viele Techniken bereits vorgeschlagen worden sind, um Wasser in Schokolade einzubringen, um deren Verhalten im warmen Klima zu verbessern, jedoch, da der Zusatz von Wasser zu einer extrem raschen Verdickung der lipophilen Masse führt, ist es praktisch unmöglich, dises Wasser in der Schokolade fein und homogen zu verteilen, und darin liegt der Grund, daß hydratisierte Schokolade bis jetzt eine ziemlich körnige Textur hat, die unerwünscht ist. Der jetzige Erfinder hat bereits vorgeschlagen, diese Schwierigkeit zu beseitigen (siehe US-A 4 446 166), indem man zuerst das Wasser in einer festen Fettphase emulgiert, kann diese Emulsion zu einem Pulver mit sehr kleinen Teilchen mahlt und schließlich diese Teilchen in einer Masse von geschmolzener Schokolade dispergiert. Da die feste Fettphase, die das Wasser einbettet, ausreichende thermische Trägheit besitzt, ist es möglich, das in Fett gekaspelte Wasser in der flüssigen Schokolademasse zu verteilen, vebor das eingekapselte Fett schmilzt und bevor das eingeschlossene Wasser aus den Teilchen abgegeben wird.
  • Obwohl dieses Verfahren ziemlich ausreichend ist, hat es den Nachteil, daß di zu behandelnde Schokolademasse mit weniger Fett hergestellt werden muß als üblich (da die verbleibende Fettmenge als pulverisierte, feste Wasseremulsion eingebracht wird); dies kann unerwünschte Anfangsherstellungsprobleme hervorrufen (neue Formeln, Änderung der Viskosität der erstarrenden Schokolade usw.). Daher suchte der gegenwärtige Erfinder nach einer besseren Ausführung und der zusätzlichen Möglichkeit, den abschließenden Zusatz von Fett, wie bei der vorerwähnten Technik, zu vermeiden. Der vorliegende Erfinder bezweifelte das Prinzip, daß, um eine kleine oder sehr kleine Wasserkonzentration homogen in eine nichtwassermischbare Phase, d.h. eine Materialmasse mit lipophilem Charakter, einzubringen, man zuerst dieses Wasser in einem relativ großen Volumen eines Mediums "verdünnen" muß, das mit dieser lipophilen Phase verträglich ist (d.h. z.B. das feste, in der Technik er US- 4 446 166 vervendete Fett); jedoch sollte dieses Medium nicht ein Fett sein, und zwar aus Gründen, die vorher erklärt worden sind, und da der Zusatz von fremdem Material soweit wie möglich gering gehalten werden soll. Es war daher verlockend, in Gas als "Verdünnungsmedium" zu verwenden. In der Tat, wenn eine lipophile Phase innig mit einem Gas vermischt wird, das mit Wasser beladen ist, so kann das Gas dann leicht eliminiert werden und nur das Wasser verbleibt verteilt in der lipophilen Phase.
  • Eine "Verdünnung" von Wasser in einem Gas kann mit Hilfe eines Schaumes erreicht werden, der sich z.B. durch Schlagen der wäßrigen Lösung eines Schäumittels in Gegenwart von Luft oder eines Gases, with N&sub2;O, CO&sub2;, N&sub2; und Mischungen davon, ergeben kann; nach einer Abänderung kann das Gas in einer Lösung unter Druck gelöst werden und durch plötzliches Entfernen des Druckes wird ein Schaum des Gases in der Lösung erzeugt. Andererseits der Lösungsfilm, der die Wände der Schaumbläschen bildet, sollte mit dem Material der lipophilen Phase, die homogen hydratisiert werden soll, verträglich sein. Daher sollte das Schäummitel zusätzlich zu den normalen hydrophilen Gruppen, die die Oberflächenspannung des Wassers verringern, Funktionen haben, die sich in der lipophilen Phase lösen oder die wenigstens definierte Kompatibilität mit der lipophilen Phase haben. Ein Schäumittel dieser Art mit gleichzeitigen hydrophilen und lipophilen Funktionsgruppen wird manchmal ein amphipatisches Mittel genannt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung, das sich aus den obigen Überlegungen ergibt, ist in Anspruch 1 zusammengefßt. Es ist möglich, daß die Wirksamkeit des vorliegenden Verfahrens und der höhere Grad der Homogenisierung des Wassers in der lipophilen Phase mit den Eigenschaften des Schäumittels zusammenhängt, vorzugsweise einem amphipatischen Mittel, das in Lösungsfilm gelöst ist, der die Wände der Schaumbläschen bildet. Obwohl der genaue Mechanismus noch nicht festgestellt worden ist, ist es wahrscheinlich, daß die meisten Moleküle des Schäumittels in einer Richtung senkrecht zu dieser Wand angeordnet sind, wobei die hydrophilen Funktionen darin gelöst sind, und die lipophilen Gruppen vom Film weg Zentrum der Bläschen gerichtet sind. Wenn der Schaum mit der lipophilen Masse gemischt ist, so stehen die lipophilen Funktionsgruppen des Schäumers in Kontakt mit der lipophilen Phase und wenn die Bläschen aufbrechen, bleibt das Wasser des Filmes innig aufgrund der Gegenwart der lipoverträglichen Funktionsgruppen dispergiert, die in der lipophilen Phase gelöst bleiben können. Wenn das lipophile Phasermaterial normalerweise bei Umgebungstemperatur fest ist, wird es zuerst durch Erwärmen geschmolzen, dann wird der Schaum einverleibt, vorzugsweise von etwa 25 bis 50ºC, und die Mischung wird Kühlen gelassen, wodurch sie verfestigt und das Gas entweicht.
  • Die folgenden Dokumente (D) sind als Stand der Technik im Erteilungsverfahren genannt worden:
  • D1 = US-A 3 556 812 (The Quakers Oats)
  • D2 = US-A 4 446 166 (Battelle)
  • D3 = US-A 1 859 240 (Ross and Rowe)
  • D4 = FR-A 2 318 589 (Cadbury)
  • D5 = Chemical Abstracts, Band 103, Nr.7, Abstract Nr. 52698 m D6 = FR-A 1 511 030 (Perrin)
  • D7 = FR-A 1 501 537 (Nestlé)
  • D1 offenbart die Herstellung von Marshmallow mit Schokoladegeschmack. Marshmallowsirup wird geschlagen und unter Druck mit einem inerten, eßbaren Gas vermischt, bis die Dichte der Mischung ungefähr 44 Unzen pro Gallone (=2,75 Pfund/US-Gallone = 0,33 g/cm³) ist, Schokolade wird dann gleichmäßig in die Mischung injiziert und vermischt. Beim vorliegenden Verfahren unterscheidet die Dichte des Schaumes (0,05 - 0,2) den Anspruch gegenüber D1.
  • Der Gegenstand von D3 ist die Herstellung von Zubereitungen, die beträchtliche Wassermengen in ihrer endgültigen Zusammensetzung haben (Seite 1, Zeilen 1 bis 3), so daß das Produkt eine vergrößerte Lagerfähigkeit und höhere Eßqualitäten hat. Auf Seite 2, 1.131, bis Seite 3, Zeilen 1 bis 28, ist dargelegt, daß bei der Herstellung von Nugat Albumin in Wasser gelöst wird und dann geschlagen wird (=Schaum). Diese Mischung wird dann langsam in einen Sirup eingebracht, wobei weitergeschlagen wird, bis das maximale Volumen erreicht wird. Schleißlich wird vorgeschmolzenes Fett in flüssiger Form zugesetzt.
  • Das Verfahren nach D3 lehrt, wie Zubereitungen mit beträchtlichen Wassermengen unter Verwendung einer Emulsion von Lecithin und Wasser und geschlagenem Albumin in der Herstellung von Nugat hergestellt werden.
  • Der Zweck von D1 ist die Herstellung eines Marshmallowproduktes mit Schokoladegeschmack, das eine beträchtliche Menge Schokolade enthält (Spalte 3, 1. 8-18). Das mit einem derartigen Vorgang verbundene Problem lag darin, daß der Zusatz eines derartig hohen Fettgehaltmaterials zu Marshmallow betrachtet wurde, daß die Schlageigenschaften der Mischung zerstört werden (Spalte 2, 1. 18-24), was dann zu einem Produkt ohne schwammige Textureigenschaften, bei dei Marshmallows üblich sind, führt. Das in D1 beschriebene Verfahren beseitigt dieses Vorurteil. D1 gibt keinen Hinweis, wie man wärmefeste Schokolade herstellt.
  • D2 hat das Einfügen von Wasser in Schokolade zum Gegenstand, um deren Wärmebeständigkeit zu verbessern (gleich Aufgabe wie bei der vorliegenden Anmeldung). Jedoch wird das Problem auf verschiedenem Weg gelöst; eine Emulsion von Wasser wird in Kakaobutter eingebracht, verfestigt, zu einem Pulver gemahlen und in geschmolzener Schokolade dispergiert.
  • Gegenstand von D4 ist es, ein wärmewiderstandsfähiges Schokoladeprodukt mit verbesserter Form zu schaffen (Seite 2, 1. 7-11). Die in Anspruch 1 in Kombination mit den Ansprüchen 6 und 7 vorgeschlagene Lösung schlägt die Bildung einer belüfteten Emulsion (=Schaum), nur nachdem die lipophile Substanz in das Wasser einverleibt worden (siehe Beispiel 1 auf Seite 5), vor.
  • D5 erwähnt die Verwendung einer Wasser-in-Öl-Emulsion, um eine feste Schokolade mit hohem Wassergehalt zu erzeugen.
  • Das Ziel von D6 ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Schokoladeschaum in kontinuierlichem und nicht diskontinuierlichem Weg zu finden (Seite 1, Spalte 1).
  • Der Gegenstand von D7 ist es, ein neues Nahrungsmittelprodukt (Schokolade) zu erzeugen, das leichter ist als übliche Produkte und das nicht im Mund klebt (Seite 1, Spalte 1, erster Absatz). Der Vorteil dieses Produktes liegt darin, daß es eine leichtere Dichte als übliche Produkte hat, ohne daß dies visuell feststellbar ist (Seite 1, Spalte 1, 1. 12-23). Das problem wird durch Verringerung der Dichte des Produktes gelöst: Luft wird in die lipophile Mischung eingebracht.
  • Die amphipatischen Schaummitel, bei beim Verfahren der vorliegenden Erfindung zweckmäßig sind, umfassen alle schäumenden Tenside, die einerseits ein hydrophiles, funktionelles Ende (kationisch, anionisch oder nichtionisch) und andererseits eine hydrophobe und lipophile Gruppe haben. Diese Verbindungen gibt es viele im Stand der Technik bei Detergenzien, Tensiden und Liposomen, einschließlich Fettsäurederivate, Sulfonate, Phosphonate, quaternäre Ammoniumverbindungen, Lipide, Phospholipide, Sterole, veresterte Kohlenhydrate, Polypeptide, pflanzliche oder tierische Proteine mit Schaumeigenschaften, Saponine, Seifen usw..
  • Wenn die zu verdickende Phase eine Fettphase der Schokolade ist, werden natürliche, eßbare Tenside, wie Sojaprotein, Schaummittel, Lecithin, Albumin, Milchproteine, Stearyltartrat, Kohlenhydrat (z.B. Sucrose, Lactose, Glukose, Fruktose), Ester, Monoglyceride und andere verwendet. Die Bedingungen für ein derartiges Tensid sind, das es einen homogenen Schaum der Dichte von 0,05 bis 0,2 mit Bläschen von Größe von etwa 0,1 bis 100 um Durchmesser aus einer Wasserlösung der Konzentration von etwa 0,1 bis 30 Gew.% besitzt. Vorzugsweise sollte der Schaum einen Feuchtegehalt von etwa 1 bis 20 Vol.% haben.
  • Verwendung des Verfahrens der Erfindung kann, wie folgt, sein:
  • Eine Schokoladenzusammensetzung mit lipophilem Charakter wird zuerst zubereitet und durch übliche Mittel und Verwendung üblicher Bestandteile in flüssigem Zustand gebracht. Die Masse kann gegebenenfalls gehärt werden, jedoch ist dies kein Muß. Härtung bedeutet, daß Kakaobutterkristallisationskerne (Kristallite) in der flüssigen Schokolademasse, die geschmolzene Kakaobutter enthält, gebildet werden, was man durch zeitweiliges Abkühlen der geschmolzenen Masse erreicht, während sie einer Knetung unterworfen wird, und zwar von etwa 30ºC, wo sie flüssig ist, auf 25-27ºC; dann wird sie auf 29 bis 31ºC zurückgebracht. Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die Masse gehärtet und dann wiederum bei 29 bis 31ºC werden ihr 0,2 bis 1 Volumsteile des vorhergehenden Losungsschaumes zugesetzt; die Mischung wird gerührt und einige Minuten geknetet, um eine homogene Dispersions zu gewährleisten, wodurch sie vollkommen flüssig für einige Zeit bleibt, dann wird sie weiterbehandelt, während sie noch flüssig ist, z.B. wird sie in Formen gegossen. Die zugesetzte Schaummenge wird so berechnet, daß sie je nach der Konzentration der Einverleibung von etwa 0,5 bis 2 Gew.% Wasser zur Schokolade entspricht. Im allgemeinen verflüchtigt sich das Gas oder die Luft des Schaumes sofort nachher aus der flüssigen lipophilen Masse. Jedoch kann die eingeschlossene Luft oder das Gas rascher von der Gußmischung entfernt werden, indem man sie einem verringerten Druck aussetzt oder durch mechanisches Pressen, um einen Packeffekt zu erzeugen. Vorzugsweise wird der Entgasungsvorgang ausgeführt, wenn die Masse noch flüssig oder fließend ist, um so die Gasentwicklung zu beschleunigen. Dann läßt man die Masse üblicherweise abkühlen, z.B. zwischen 10 oder 20%, wodurch sie sich absetzt und verfestigt. Bei einer Ausführungsform kann die Masse jedoch in einen hochviskosen oder thermisch plastischen Zustand vor dem Entgasen abkühlen und wird dann einem plötzlich verringerten Druck unterworfen, der zu einer Expansion führt. Diese expandierte Struktur wird nach der vollständigen Verfestigung beibehalten und die Gegenwart von Restluft oder -gas darin verhindert nicht die homogene Verteilung des Wassers in der Masse und die unüblichen Wärmebeständigkeitseigenschaften. Das Maß der homogenen Verteilung des Wassers in der Schokolade kann noch weiter verbessert werden durch Lagerung nach der Verfestigung durch Kühlen von z.B. 12 bis 24 Stunden bei 27ºC.
  • Zusätzlich zu der Wärmebeständigkeit der Schokolade verringert das erfindungsgemäße Verfahren auch merklich die Tendenz des "Fettblühens" bei Aussetzen an Wärme während der Lagerung nach dem Abkühlen. Normalerweise erscheint dieses Phänomen als ein unschöner weißer Belag auf der Oberfläche der Schokolade aufgrund des Ausfällens von Kakaobutter und gegebenenfalls Rekristallisation.
  • Der bei der vorliegenden Erfindung verwendete Schaum kann innerhalb der erwähnten Eigenschaftsgrenzen jeglicher Art sein. Er wird mit üblichen Mitteln hergestellt, z.B. mit einem industriellen Hochgeschwindigkeitsmischer oder Schlagen mit einer Rute in einem industriellen Schagapparat.
  • Andere Bestandteile als das benötigte Schaummitel können in die Lösung zur Herstellung des Schaumes eingebracht werden. Unter den zweckmäßigen zusätzlichen Bestandteilen (gelöst oder als Suspensionen verwendet) können die folgenden genannt werden: Gummi und Kohlenhydrate, die (aufgrund ihrer hydrophilen Eigenschaften) die Diffusion des Wassers des Schaumes in die lipophile Masse verzögern, Süssungsmittel, Geschmacksstoffe, hydrophile Verbindungen (Glycerol, Propylenglykol, Sorbitol usw.) Glukonsäure, Liköre usw.
  • Es sollte bemerkt werden, daß, obwohl diese Erfindung zuerst unter Verwendung von Schokolade durchgeführt worden ist, sie als Masse mit lipophilem Charakter eine Vielzahl von anderen Nahrungsprodukten betrifft, z.B. Fette oder Nahrungsmittel, die derartige Fette enthalten, in die man wäßrige Lösungen von hydrophilen Substanzen einbringen möchte. Derartige hydrophile Substanzen umfassen Farbstoff (Cochenilla Carmin), eßbare Säuren (Zitronensäure, Milchsäure, Apfelsäure, Weinsäure usw.), Vitamine (Vitamin C, Vitamin B&sub1; usw.), Antioxidanzien (Benzoesäure), Stabilisatoren, Geschmacksstoffe und andere eßbare, ähnlich Produkte. Gemäß des erfindungsgemäßen Verfahrens kann man somit in Fette wasserlösliche Substanzen einverleiben, die normalerweise mit den Fetten nicht verträglich sind. Um dies durchzuführen, weden die hydrophilen Substanzen in der zu verschäumenden lösung gelöst. Dann wird die Lösung zu Schaum geschlagen und letztere innig in das Fett (inflüssigem Zustand) eingebracht, wie dies vorher im Falle der Schokolade erwähnt worden ist. Dann nach dem Abkühlen setzt sich die lipophile Phase (das Fett z.B.) in einen Feststoff um. Die Fettsubstanzen, die so durch das erfindungsgemäße Verfahren geändert werden können, umfassen z.B. eßbare Fette, Erdnußbutter, Kuhbutter, Schmalz usw.
  • Das folgende praktische Beispiel illustriert die Erfindung.
  • Ein Eialbuminschaum wurde durch Schlagen an Luft bei Raumtemperatur mit 20 Gew.% wäßriger Eiweißlösung hergestellt. Das Eiweiß war getrocknetes, pulverisiertes Eiweiß. Unter Verwendung von 18 g einer derartigen Lösung ergaben sich 400 ml Scaum, Dichte = 0,05; 3,5% (v/v) wasser.
  • In einem anderen Behälter mit einem Rührkneter wurde 1 kg üblicher Milchschokolade aus dem Handel eingebracht, und zwar in flüssiger Form von einem Erstarrungsgerät. Beim vorliegenden Beispiel enthielt die Milchschokolade im wesentlichen folgende Bestandteile anch Gewicht: Fette 32% (Kakaobutter 26%, Milchfette 6%), nichtfette Milchfeststoffe 11%, Nichfettfestoffe und andere Bestandteile von Kakao 29%, Zucker 27%, Restfeuchte 0,4 bis 0,6%. Die Schokolade wurde bei einer Temperatur von 55ºC geschmolzen und ist bei dieser Temperatur freifließend. Die Probe von 1 kg Schokolade wurde zuerste gehärtet, d.h., sie wurde eine Zeit auf 26ºC abgekühlt, was die Ausbildung von Kakaobutterkristalliten einleitete, dann wieder auf 29,5ºC erwärmt. Unter diesen Bedingungen ist die Masse noch immer freifließend und unter Rühren wurde der vorher erwähnte Albuminschaum innerhalb von 15 bis 30 Sekunden zugesetzt. Darauf wurde das Rühren einige Minuten lang fortgesetzt
  • Dann, ohne länger zu warten, wurde die Masse in Formen gegossen und die Formen konnten langsam nach der üblichen Technik abkühlen. Nach einer Nachtruhe wurde die Schokolade aus den Formen entfernt. Ihr Aussehen war von der Vergleichsschokolade aus der gleichen Masse, jedoch ohne vorhergehdende Hinzufügung von Wasser, nicht zu unterscheiden.
  • Die hydratisierte Testschokolade und die Vergleichsschokolade wurden einer Gruppe von erfahren Testpersonen übergeben, denen es unmöglich war, wesentliche organoleptische Unterschiede zwischen diesen beiden Schokoladearten festzustellen.
  • Mahrere Proben der hergestellten Testschokolade und des beschriebenen Gusses und den Vergleichsproben mit der gleichen Zusammensetzung mit Ausnahme der Hydratisierung mit Wasser wurden 2 Stunden lang bei 37ºC in einem beheizten Behälter erwärmt. Dann wurden die Proben und die Vergleichsstücke einem Härte-"Eindringungs"-Versuch unterworfen. Bei diesem Test wird eine Vorrichtung mit einer vertikal verschieblichen Nadel auf die Schokoladeoberfläche aufgebracht und die zum Eintreiben der Nadel in die Schokolade auf eine gegebene Tiefe (nämlich 3 mm beim Versuch) gemessen. Für die Vergleichsproben war die Kraft 6 g, wohingegen bei der Versuchsprobe die Kraft 58 g war.
  • Bei einem anderen Test wurden Proben der Testschokolade und der Vergleichsstücke über Nacht bei 50ºC in einem behezten Behälter gehalten. Die Testproben waren durch die Behandlung nicht verändert, z.B. unter Spannung brachen die Riegel sauber, als ob die Temperatur nicht über 20 bis 25ºC wäre und die Bruchflächen waren sauber und trocken. Im Gegensatz waren die Kontrollstücke viskos geworden und brachen vollständig zusammen.

Claims (13)

1. Verfahren zur Herstellung von Schokolade oder eines Schokoladenersatzes einschließlich Einbringen von Wasser oder wässrigen Lösungen hydrophyler Substanzen in geschmolzenem Zustand gekennzeichnet durch Vermischen dieser geschmolzenen Schokolade oder des Produktes mit einem Schaum einer Dichte von 0,05 bis 0,2 g/ cm3 bestehend aus feinen Luft- oder Gasbläschen , die in diesem Wasser oder dieser Lösung mit Hilfe eines Schäumittels dispergiert sind, und dann Entfernung der Luft oder des Gases aus dieser Mischung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schaum durch Schlagen einer wässrigen Lösung eines Schäummittels in Gegenwart von Luft oder einem Gas oder durch Drucklösung der Luft oder des Gases in der Lösung und plötzliches Entfernen dieses Druckes erhalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Schäumittel eine amphipatische Verbindung ist, die wenigstens eine hydrophile Gruppe und eine hydrophobe lipophile Gruppe aufweist und bei dem die Gegenwart der lipophilen Funktion dieser Gruppe in Film der Lösung, die die Wände der Schaumbläschen in Kontakt mit dem lipophilen Material bildet, es dem Wasser im Film erlaubt, innig mit dem lipophilen Material vermischt zu werden, wenn der Schaum sich darin löst und das Gas progressiv entweicht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Schokolade ein Fett und wenigstens einen Zucker in Form eines hydrierbaren Mono-oder Oligosacharides enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem dieser Zucker Laktose oder Glukose ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schaumfeuchtegehalt von etwa 1 bis 20 Vol.% ist und etwa 0,2 bis 1 Teil dieses Schaumes für einen Teil des lipophilen Materials zugesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Konzentration des Schäummittels in der wässrigen Losung 0,1 bis 30 Gew.% ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das gas aus N&sub2;O, CO&sub2; und N&sub2; und Mischungen davon ausgewählt ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Vermischung bei etwa 25 bis 50 º C durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem Schäummittel aus folgenden Substanzen ausgewählt wird: Lipiden, Sterolen, polypeptiden Schäummitteln, tierischen und pflanzlichen Proteinen mit Schäumeigenschaften, Soja Lecithin, Saponinen, esterifizierten Zuckern, Mono- und Digliceriden, Milchproteinen, Seife, kationischen Tensiden, anionischen und nicht anionischen Tensiden.
11. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, bei dem der Schmelzpunkt der Schokolade erhöht wird und sein Widerstand gegen Fettausblühen vergrößert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Schokolade vor dem Zusetzen des Schaumes einer Wärmebehandlung unterworfen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Mischung von Schokolade und Schaum auskühlen gelassen wird, bie sie sich verfestigt, dann wird die feste Schokolade über einen Zeitraum einiger Stunden bei 27ºC gelagert, wodurch die Wasserverteilung in der Masse verbessert wird.
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