DE385669C - Windwerk fuer Selbstgreifer u. dgl. - Google Patents
Windwerk fuer Selbstgreifer u. dgl.Info
- Publication number
- DE385669C DE385669C DED41094D DED0041094D DE385669C DE 385669 C DE385669 C DE 385669C DE D41094 D DED41094 D DE D41094D DE D0041094 D DED0041094 D DE D0041094D DE 385669 C DE385669 C DE 385669C
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- Germany
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- gripper
- emptying
- motor
- drum
- rope
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- Expired
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/12—Grabs actuated by two or more ropes
- B66C3/125—Devices for control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 2G. NOVEHCER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35b GRUPPE 7
(D4IO94Xl]35V)
Deutsche Maschinenfabrik A. G. in Duisburg.
Windwerk für Selbstgreifer u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Windwerk für Selbstgreifer u. dgl. mit zwei durch
ein Planetengetriebe miteinander verbundenen Trommeln und Motoren, von denen der eine
beide Trommeln antreibt, während der andere auf nur eine Trommel zur Einwirkung gebracht werden kann. Bisher diente bei der
artigen Windwerken das auf die für sich allein anzutreibende Trommel aufgewickelte
Seil als Schließseil und wurde über die an der Greifertraverse vorgesehene lose Rolle geführt,
während das auf die zweite Trommel -aufgewickelte Seil unmittelbar zum Greiferkopf
geführt wurde. Das Schließen des Grei-
385660
fers mußte hiernach mit dem auf nur eine Trommel einwirkenden Motor vorgenommen
werden, wobei das Anheben des Greifers durch Anlassen des zweiten Motors erfolgte,
nachdem der erstgenannte Motor wieder abgestellt worden war.
Diese umständlichen und zeitraubenden Bedienungshandlungen für das Wind werk beim
Greiferbetrieb werden durch den Erfindungsgegenstand unnötig. Erreicht wird dies durch
eine solche Anordnung der Greiferseile, daß der auf Hub- und Entleertrommel einwirkende
Motor sowohl während des Schließens als auch während des Hebens ununterbrochen im gleichen Drehsinne weiterläuft, während
dabei der zweite Motor, der nur auf die Entleertrommel einwirken kann, dazu dient, das
Entleerseil nach Bedarf zu regeln. Letzteres wird vorteilhaft beim Aufsetzen des Greifers
auf das ζλ hebende Material mit Hilfe des zugehörigen Motors so weit nachgelassen, daß
beim Anlassen beider Trommeln im Hubsinne sich das Entleerseil erst mit der vollendeten
Schließbewegung der Greiferschaufeln strafft, so daß die Schließbewegung in die Hubbewegung
übergeführt werden kann, ohne daß es eines besonderen Regeins des Entleerseils bedarf.
Andererseits kann aber auch das Entleerseil mit Hilfe des zugehörigen Motors
während der Schließperiode in dem Maße nachgelassen werden, daß der Greifer nicht
mit dem Entleerseil aus dem zu greifenden Material gehoben wird; weiter kann auch
während des Entleerens das Entleerseil entsprechend der gewünschten Entleerung gehoben
oder auch gesenkt werden. Schließlich ist es möglich, während des Hebens des Greifers
mit dem auf die eine Trommel einwirkenden Motor Schlappseil im Entleerungsseil auszugleichen, wobei dieser Ausgleich in der
Weise vorgenommen werden kann, daß das Entleerseil mit zum Heben des Greifers herangezogen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt,' und
zwar zeigt
Abb. ι die Gesamtanordnung in der Seitenansicht,
während
Abb. 2 zu Abb. 1 eine teilweise Draufsicht erkennen läßt.
Mit α und b sind die beiden Motoren bezeichnet,
während die Trommeln mit c und d angedeutet sind. Letztere sind durch ein Planetengetriebe
e miteinander verbunden, und zwar, wie aus der Darstellung ohne weiteres ersichtlich, derart, daß der Motor σ mit der
Trommel c unter Vermittlung des Planetengetriebes e auch die Trommel d antreibt, währen
der Motor b, gleichgültig, ob der Motor a sich in Bewegung befindet oder nicht, unter
Vermittlung der Räder des Planetengetriebes e auf die Trommel d einwirkt. An den mit /
undg bezeichneten, von den Trommeln c und d
ausgehenden Seilen hängt der Greifer h, und zwar ist das Ende des Zugorganes g unmittelbar
an dem Greiferkopf befestigt, während das Zugorgan / über die mit den Greiferschaufeln
verbundene lose Rolle i zum Greiferkopf geführt ist.
Die Wirkungsweise gestaltet sich kurz wie folgt:
Nachdem der Greifer geöffnet und auf das zu hebende Material aufgesetzt ist, wird das
Entleerseil g mit Hilfe des Motors b so weit
nachgelassen, daß beim nachfolgenden Anlassen des Motors α die Trommeln d und c beide
Seile / und g aufwickeln, wobei sich das Entleerseil §■ strafft, sobald sich die Greiferschaufeln
geschlossen haben. Hiernach erfolgt das Anheben des Greifers, wobei dann die Trommel
d in ihrer Drehbewegung vermittels des Motors b so reguliert wird, daß Schlappseil
im Entleerseil g vermieden wird. Selbstverständlich kann das Windwerk auch so in
Benutzung genommen werden, daß das er forderliche Nachlassen des Entleerseils während
der Schließperiode vorgenommen wird.
Für die Erfindung ist selbstverständlich die Anordnung und Ausbildung des die beiden
Trommeln c und d verbindenden Planetengetriebes belanglos, es kommt lediglich darauf
an, daß die Verbindung durch das Planetengetriebe so gebildet ist, daß der Motor α beide
Trommeln antreibt, während der Motor b nur auf die Trommel d einwirken kann, gleichgültig,
ob der Motor α stillsteht oder angetrieben ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Windwerk für Selbstgreifer u.dgl. mit zwei durch Planetengetriebe miteinander verbundenen Trommeln und zwei Motorin, von denen der eine beide Trommeln antreibt, während der andere auf nur eine Trommel einwirken kann, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Greiferseile (/, g), daß der auf Hub- und Entleertrommel einwirkende Motor (a) sowohl während des Schließens als auch während des Hebens ununterbrochen im gleichen Sinne weiterläuft, während dabei der zweite Motor (b), der nur auf die Entleertrommel (d) einwirken kann, dazu dient, das Entleerseil (g) nach Bedarf zu regeln.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41094D DE385669C (de) | 1922-01-20 | 1922-01-20 | Windwerk fuer Selbstgreifer u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41094D DE385669C (de) | 1922-01-20 | 1922-01-20 | Windwerk fuer Selbstgreifer u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE385669C true DE385669C (de) | 1923-11-26 |
Family
ID=7045873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED41094D Expired DE385669C (de) | 1922-01-20 | 1922-01-20 | Windwerk fuer Selbstgreifer u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE385669C (de) |
-
1922
- 1922-01-20 DE DED41094D patent/DE385669C/de not_active Expired
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