DE384663C - Waehler fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Waehler fuer Fernsprechanlagen

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Publication number
DE384663C
DE384663C DES55877D DES0055877D DE384663C DE 384663 C DE384663 C DE 384663C DE S55877 D DES55877 D DE S55877D DE S0055877 D DES0055877 D DE S0055877D DE 384663 C DE384663 C DE 384663C
Authority
DE
Germany
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contacts
row
test
selector
another
Prior art date
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Expired
Application number
DES55877D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kaminski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE384663C publication Critical patent/DE384663C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/02Contacts; Wipers; Connections thereto

Landscapes

  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 4. DEZEMBER
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 384663 KLASSE 21 a GRUPPE
(S55$77
Siemens & Halske Akt-Ges. in Siemensstadt b. Berlin*).
Wähler für Fernsprechanlage!!. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1921 ab.
Bei Wählern zur Herstellung von Fernsprechverbindungen ist die Anzahl der an einen Wähler anschließbaren Leitungen beschränkt, da die Breite des Kontaktfeldes eines Wählers ein bestimmtes Maß nicht überschreiten darf, andererseits aber aus Gründen der Betriebssicherheit die einzelnen Kontakte nicht zu schmal gewählt werden dürfen. Durch die Erfindung ist bezweckt, die Anzahl
ίο der Anschlußleitungen der Wähler oder bei gleichbleibender Anzahl der Anschlußleitungen die Betriebssicherheit zu erhöhen. Zu diesem Zweck sind nach der Erfindung die Kontakte schaltungstechnisch gleichartiger Leitungen,
z. B. die Kontakte der Sprechadern oder Prüfadern, in zwei oder mehr Reihen gegeneinander versetzt angeordnet. Hierdurch wird bei Wählern mit in einer ebenen Fläche liegendem - Kontaktfeld die Breite des Kontaktfeldes bei gleichbleibender Anzahl der Anschlußleitungen verringert, wodurch die Möglichkeit erreicht ist, die Wählergestelle in verhältnismäßig kleinen Räumen unterzubringen. Ebenso wird bei Wählern mit Drehbewegung die Breite des zylinderförmigen Kontaktfeldes verringert.
Der .Halbmesser des Kontaktzylinders kann in diesem Falle kleiner gewählt werden, so
! daß infolge Verkürzung der beweglichen Kon-
taktarme eine Erhöhung der Betriebssicherheit -erzielt ist.
, Ein weiterer Vorteil ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß bei gleichbleibender Anzahl der Anschlußleitungen die Breite der Kontakte vergrößert werden kann, wodurch die Sicherheit bezüglich der Einstellung auf einq bestimmte Leitung, z. B. auf eine freie Leitung bei" selbsttätiger Bewegung des Wählers erhöht ist. - Bei Wählern, bei denen die Einstellgeschwindigkeit und diejBetriebssicherheit genügend groß sind, kann die Anzahl der Anschlußleitungen vergrößert und hierdurch die Wirtschaftlichkeit der Fernsprechanlage verbessert werden.
Es ist nicht erforderlich, die Kontakte aller Leitungen gegeneinander versetzt anzuordnen, vielmehr genügt oft die. Versetzung der Prüfköntakte. Nach der Erfindung können sich die' Prüf kontakte der verschiedenen Reihen überlappen, wodurch die Prüf zeit verlängert werden kann.
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
Paul Kaminski in Berlin-Pankow.
Für jede Reihe der Prüfkontakte kann ein besonderer Prüf magnet vorgesehen sein. Jn diesem Falle wird zweckmäßig nur der bewegliche Kontaktarm bzw. der Prüfmagnet eingeschaltet gehalten, welcher derjenigen Kontaktreihe zugeordnet ist, über welche eine Verbindung hergestellt wird.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus- , führungsbeispiele des neuen Wählers veranschaulicht.
Bei der in Abb. ι und 2 dargestellten Einrichtung sind die Kontakte sämtlicher schaltungstechnisch gleichartiger Leitungen eines Wählers gegeneinander versetzt angeordnet. In den Kontaktreihen I, III, V liegen die Kontakte a, b, c der Leitungen 1, 3, 5 usw., wäh- : rend in den Reihen II, IY und VI sich die ' Kontakte a, b, c der Leitungen 2, 4, 6 usw. befinden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind nur die Prüfkontakte c versetzt angeordnet, während die Kontakte der Sprechadern α und b in je einer Reihe nebeneinanderliegen. Die Prüfkontakte c sind in diesem Falle breiter als die Sprechkontakte a, b ausgebildet.
In Abb. 4a und 4b ist eine Einrichtung veranschaulicht, bei · welcher die Prüfkontakte c der beiden Kontaktreihen sich gegenseitig überlappen.
In Abb. 5 ist ein Wähler dargestellt, bei dem in bekannter Weise die die Wählerwelle τυ mittels eines Schneckengetriebes s antreibende Welle IV1 eine schräge, mit einem Sperrglied r zusammenwirkende Steuerscheibe e trägt. Das Sperrglied r wird bei jedem Kontaktschritt des Wählers durch die Steuerscheibe e in die eine oder andere Endlage bewegt, in der es durch den einen oder anderen von zwei Prüfniagneten P1, P2 festgehalten werden kann. Nach der Erfindung öffnet das Sperrglied r in jeder Endlage abwechselnd den einen oder anderen von zwei Kontakten kt, k.,. Wire] das Sperrglied r z. B. in die rechte Endlage gebracht, so schließt sich der Kontakt k2, wäh- ; rend der Kontakt kt geöffnet wird. Der Prüf- . magnet P1 kann jetzt über -j-, P1, k2, Prüfarm C1, Kontakt c, — erregt werden, während der Prüfmagnet P2 und der Arm C2 durch Öffnen des Kontaktes H1 abgeschaltet sind. Auf diese · Weise werden sowohl der für die Herstellung der jeweiligen Verbindung nicht benötigte [ Prüfmagnet, z. B. P.,, als auch der nichtbenötigte Prüfarm, z. B C2, abgeschaltet, während ' nur der Prüfmagnet P3 bzw. Prüf arm-C1 ein- i geschaltet ist, welcher derjenigen Kontakt- ■ reihe zugeordnet ist, über die die Verbin- j dung hergestellt werden soll. Falls nicht nur die Prüfkontakte, sondern auch die Sprechkontakte des Wählers versetzt angeordnet sind, können durch weitere, vom Sperrglied zu beeinflussende Kontakte auch die nichtbcnötigten, mit den Sprechkontakten zusammenwirkenden Kontaktarme des Wählers ausgeschaltet werden.

Claims (8)

Patent-Ansprüche:
1. Wähler für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte schaltungstechnisch gleichartiger Leitungen (z. B. die Kontakte der a- bzw. der /'-Sprechadern oder der Prüfadern) in mehreren Reihen gegeneinander versetzt angeordnet sind.
2. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der Kontakte (z. B. nur die Prüf kontakte c) in mehreren Reihen gegeneinander versetzt, dagegen die übrigen Kontakte (z. B. die Kontakte a, b der Sprechleitungen) in an sich bekannter Weise in je einer Reihe nebeneinander angeordnet sind.
3. Wähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ,in mehreren Reihen gegeneinander versetzt angeordneten Kontakte (c) breiter als die übrigen in je einer Reihe liegenden Kontakte (a, b) ausgebildet sind.
4. Wähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den gegeneinander versetzt angeordneten Kontakten (c) die Kontakte jeder Reihe die Kontakte der anderen Reihe überlappen.
5. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reihe der gegeneinander versetzt angeordneten Kontakte (c) ein besonderer Prüfmagnet (P1 bzw. P2) zugeordnet ist.
6. Wähler nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Erregung jedes Prüf magneten (z. B. P1) der andere Prüfmagnet (z. B. P2) abgeschaltet wird.
7. Wähler nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bewegung jedes Kontaktarmes (z. B. C1) auf den zur Herstellung der Verbindung· erforderlichen Kontakt einer Reihe der gegeneinander versetzten Kontakte U) der der anderen Kontaktreihe zugeordnete Kontaktarm (z. B. C2) abgeschaltet wird.
8. Wähler nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltung jedes einem Prüf magneten (z. B. P2) zugeordneten Kontaktarmes (z. B. C2) durch Erregung des anderen Prüf magneten (z. B. P1) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES55877D 1921-03-18 1921-03-18 Waehler fuer Fernsprechanlagen Expired DE384663C (de)

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DES55877D DE384663C (de) 1921-03-18 1921-03-18 Waehler fuer Fernsprechanlagen

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DES55877D DE384663C (de) 1921-03-18 1921-03-18 Waehler fuer Fernsprechanlagen

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DE384663C true DE384663C (de) 1923-12-04

Family

ID=7490729

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DES55877D Expired DE384663C (de) 1921-03-18 1921-03-18 Waehler fuer Fernsprechanlagen

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DE (1) DE384663C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864567C (de) * 1949-11-20 1953-01-26 Mix & Genest Ag Motorischer Antrieb fuer Schrittschaltwaehler, insbesondere fuer Waehler in Fernsprechanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE864567C (de) * 1949-11-20 1953-01-26 Mix & Genest Ag Motorischer Antrieb fuer Schrittschaltwaehler, insbesondere fuer Waehler in Fernsprechanlagen

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