DE384538C - Transponiervorrichtung fuer Tasteninstrumente - Google Patents

Transponiervorrichtung fuer Tasteninstrumente

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DE384538C
DE384538C DED42557D DED0042557D DE384538C DE 384538 C DE384538 C DE 384538C DE D42557 D DED42557 D DE D42557D DE D0042557 D DED0042557 D DE D0042557D DE 384538 C DE384538 C DE 384538C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/28Transposing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Transponiervorrichtung für Tasteninstrumente. Die Erfindung betrifft eine Transponiervorrichtung für Tasteninstrumente mit verEchiebbarer Klaviatur. Derartige Transponiervorrichtungen sind bereits in vielfachen Ausbildungen bekannt. Bei einigen der bekannten Vorrichtungen sind keine Mittel vorgesehen, um die Tasten vor dem Verschieben der Klaviatur von der Mechanik zu lösen, bei anderen kann die Klaviatur nach dem Lösen der#Tasten nicht mit Leichtigkeit verschoben werden.
  • Gemäß der Erfindung wird eine leicht 'zu handhabende Transponiervorrichtung dadurch erhalten, daß der Tastenrahmen auf einer besonderen Platte angeordnet ist, die durch Verschieben eines Riegels mit dem Tastenrahmen abwärts bewegt wird, um die Tasten von der Mechanik zu lösen. Andererseits ist gemäß der Erfindung der Tastenrahmen auf in der genannten Tragplatte gelagerten Rollen zum Transponieren in bekannter Weise verschiebbar und dann durch bekannte Mittel feststellbar.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Transponiermrrichtung, Abb. 2 und 3 Einzelheiten, Abb. 4 die Vorderansicht der Transponiervorrichtung.
  • A bezeichnet die Vorderwand des Klaviergehäuses unterhalb der Klaviatur. B ist der über den Tasten angeordnete Sockel, der mit seinen Enden in Führungen, Nuteil o. dgl. nach der Höhe versclüebbar ist, um mit den Tasten gehoben und gesenkt werden zu können. Hierbei wird der Sockel B oberhalb der Klaviatur an der Vorderwand C geführt. D bezeichnet den Stößer der üblichen Klaviermechanik. Er steht lose mit dem mit Filz versehenen Tastenende T in Verbindung. E ist der Tastenrahmen, der gemäß der Erfindung auf einer besonderen Platte, dem Tastenbrett F, angeordnet ist. Der Rahmen E kann nach Abwärtsbewegen des Tastenrahmens F mittels des Hebels L in Führungsnuten oder auf Schienen verschoben werden. Hierzu ist das Tastenbrett F oder der Rahmen E mit geeigneten Vorrichtungen, Rollen G o. dgl. versehen.
  • Das Tastenbrett F kann auf einer Seite um ein Gelenk H schwingen und liegt in der Gebrauchslage mit einem verschiebbaren Sockel S auf der Vorderwand A oder den Seitenwänden des Klaviergehäuses auf. Der Sockel S ist an einem auf der Unterseite des Tastenbretts F nach vorn und hinten verschiebbaren Riegel 1-(Abb. i und 2) befestigt. 1 (Abb. 4) ist eine an sich bekannte zahnstangenähnliche Vorrichtung, die an der Vorderleiste R angebracht ist. Die Hebel L des Rahmens E gehen durch die Zahnstange J hindurch und ragen aus ihr nach vorn heraus. Die Zahnstange J dient in bekannter M'eise zum Feststellen der Hebel in der gewünschten Stellung. Es könnte auch umgekehrt die Zahnstange J an den verschiebbaren Rahmen E und die Hebel L an der Vorderleiste R angeordnet werden.
  • Wenn die Riegel V nach innen verschoben werden, verlassen die kleinen Stützblöcke S die Vorderwand A (vgl. Abb. 2), und das Tastenbrett F schwingt um das Gelenk H entsprechend der Dicke der Blöcke S nach unten (s. punktierte Linie in Abb. i). Hierdurch wird das Ende j eder Taste T von dem entsprechenden Stößer D frei ge -macht. Dies erfolgt vor dem Verschieben der Klaviatur, um ein Reiben der Stößer D züi vermeiden.
  • Nachdem das Tastenbrett F in diese geneigte Stellung gebracht worden ist, werden die mit geeigneten Griffen versehenen Hebel L (vorzugsweise zwei) erfaßt und aus den sie feststellenden Zahnlücken der Stange J gehobun und hierauf zusammen mit dem auf den Rollen G geführten Tastenrahmen F nach Belieben verschoben, um dann wieder in die entsprechenden Zahnlücken einzufallen.
  • Auf der Vorderseite des Klaviers ist jede Zahnlücke der Stange J wie üblich mit einer zweckmäßigen Angabe, z. B. einer Nummer und der entsprechenden Bezeichnung der Note der Tonleiter versehen.
  • Bei Instrumenten mit mehreren Klaviaturen (Treppenklaviaturen) kann auch jede Klaviatur an den beiden Seiten mit an dem entsprechenden Tastenrahmen befestigten Griffen versehen werden, welche an Stelle der Hebel L zum Verschieben der Klaviatur dienen und ähnlich wie die Hebel L eingestellt werden können.
  • Die zum Freimachen der Hammerhebel und züm Verschieben der Klaviatur dienende Vorrichtung kann bekanntlich auch durch Pedale betätigt werden.
  • Auf jeder Seite der Klaviatur können die nach ihrem Verschieben entstehenden freien Räume wie üblich durch abnehmbare Tasten oder durch in den Seitenwänden des Klaviergehäuses geführte Blöcke ausgefüllt werden.
  • Der an dem Riegel l' angebrachte Stützblock S kann, wie bei anderen Transponiervorrichtungen bekannt, durch eine drehbar gelagerte Exzenterscheibe (vgl. Abb. 3) ersetzt werden, die durch irgendeine geeignete Vorrichtung ein- und festgestellt wird. Die Hebel I können auch an dem Tastenbrett F angebracht sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Transponiervorrichtung für Tasteninstrumente mit verschiebbarer Klaviatur, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenrahmen (E) an einer Platte (F) angebracht ist, die durch Verschieben eines Riegels (S) derart zusammen mit dem Tastenrahmen (E) abwärts bewegbar ist, daß die Tasten (T) von der Mechanik (D) gelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenrahmen (E) auf in dieser Platte (F) gelagerter Rollen (G) zum Transponieren in bekannter Weise verschiebbar und durch bekannte Mittel feststellbar ist.
DED42557D 1922-10-18 1922-10-18 Transponiervorrichtung fuer Tasteninstrumente Expired DE384538C (de)

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