DE378167C - Rechenmaschine - Google Patents

Rechenmaschine

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DE378167C
DE378167C DED42018D DED0042018D DE378167C DE 378167 C DE378167 C DE 378167C DE D42018 D DED42018 D DE D42018D DE D0042018 D DED0042018 D DE D0042018D DE 378167 C DE378167 C DE 378167C
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DE
Germany
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rest
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setting
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Expired
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DED42018D
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HANS DALICHAU
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HANS DALICHAU
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rechenmaschine, deren besonderes Merkmal es ist, daß die Tasten des Tastenfeldes, auch wenn sie niedergedrückt sind, die Organe des Ein-Stellwerkes noch nicht direkt treffen, sondern daß die Übertragung der in das Tastenfeld eingestellten Zahl auf das übrige Einstellwerk erst durch besondere Bewegung geeigneter Mittel, wie Keile, Exzenter, gebogene
ίο Stangen, Schlitze o. dgl., erfolgt. Dadurch wird ein außergewöhnlich leichter und gleichmäßiger Tastenanschlag erreicht, weil die ganze sonstige Betätigung des Einstellwerkes in die erste Phase der Antriebsbewegung ("die evtl. elektrisch sein kann) zu verlegen ist. Ferner kann das Tastenfeld, da es auch, wenn einzelne Tasten niedergedrückt sind, noch nicht in das Einstellwerk eingreift, zum Zweck der Multiplikation nach dem Prinzip der fortgesetzten Addition seitlich verschoben werden.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Neuerung dar.
Abb. ι ist ein Horizontalschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. r. Die
Abb. 3, 4, 5 und 6 stellen die Tasten des Tastenfeldes in verschiedenen Stellungen dar.
Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 7 in Ansicht,
Abb. 8 in Draufsicht bzw. Schnitt.
Die im Tastenfeld befindlichen Tasten α erhalten an dem nach unten stehenden Ende eine verschiebbare Verlängerung b, die sich in dem zentrisch ausgebohrten Schaft der Taste führt. Diese unter Federwirkung stehende Verlängerung ist für gewöhnlich zurückgezogen und erhält seitlich einen vorstehenden Stift c.
Zwischen Tastenfeld und Einstellwerk ist in ersteres der die Zwischenschaltung bewirkende Antriebsmechanismus eingebaut. Dieser kann in der Anordnung aus mehreren schrägen Flächen, die keilartig wirken, Exzentern, gebogenen Stangen usw., bestehen.
In dem Ausführungsbeispiel sind Schienen d mit keilartig wirkenden schrägen Schlitzen e gewählt, die in einer den senkrechten Tastenreihen entsprechenden Anzahl
zu einem rechenartigen Rahmen vereinigt sind, der im Tastenfeldgehäuse entsprechende Befestigung mit Verschiebungsmöglichkeit in der Längsrichtung erhält. Der Rahmen bzw. die diesen bildenden Schienen d werden mittels Hand oder durch die Antriebsvorrichtung der Rechenmaschine zu Beginn der Bewegung nach oben gedrückt (Pfeilrichtung). Die Abb. 3 und 4 zeigen eine Taste in ίο Ruhestellung in Vorder- und Seitenansicht. Wird nun eine Taste nach dem betreffenden Zahlenwert eingestellt, dann wird sie durch eine Feststellvorrichtung bekannter Ausführung festgehalten. Dabei ist auch der Stift c ' tiefer in den bis hierher senkrecht verlaufenden Teil des Schlitzes e eingedrungen (Abb. 5).
Bei Vorwärtsbewegung des die Schienen d bildenden .Rahmens in der Pfeilrichtung treffen die schrägen Flächen der Schlitze e gegen die Stifte c und drücken diese und somit die Verlängerungen der betreffenden Tasten nach unten, was zur Folge hat, daß die Tasten auf das darunter befindliche Organ des Einstellwerkes treffen und auch dieses niedergedrückt wird. Dadurch, daß sämtliche Schienen d durch die Umrahmung miteinander in Verbindung stehen und sämtliche Schienen zu gleicher Zeit die gleiche Bewegung ausführen, werden auch sämtliche niedergedrückten Tasten gleichzeitig in der beschriebenen Weise beeinflußt. Werden die Schienen d wieder zurückgezogen, dann kehren die wieder frei gewordenen Verlängerungen infolge der auf sie einwirkenden Federkraft in ihre vorhergehende Stellung zurück, d. h. die Tasten bleiben niedergedrückt und das Tastenfeld kann behufs Vornahme fler Multiplikation seitlich weitergeschoben werden, ohne daß das Einstellwerk berührt wird.
Behufs leichten Ganges der Vorrichtung läuft das bewegliche Tastenfeld auf Schienen oder Rollen /'. Der die Schienen d vereinigende Rahmen wird durch Federn g ständig zurück-, <1. h. von den Tasten abgedrückt. Durch von der Antriebsvorrichtung mittels Stange // betätigte Exzenter )', Keil o. dgl., können die Schienen verschoben werden. Die Exzenter führen sich zu diesem Zweck auf der in Vierkantquerschnitt ausgeführten Stange //, so daß sie von dem beweglichen Tastenfeld mitgenommen werden, während die Stange stillsteht bzw. nur eine Drehbewegung erfährt. Damit die schrägen Schlitze c in den Schienen nicht zu steil geführt werden müssen, was mit einem erheblichen Reibungswiderstand verbunden ist.
kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die Schlitze e abwechselnd auf zwei zu beiden Seiten der Tasten liegende Schienen verteilt werden (Abb. 8). Die Schlitze können durch eine solche Anordnung bedeutend flacher gehalten werden.

Claims (5)

65 Patent-Ansprüche:
1. Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (d) des Tastenfeldes, auch wenn sie niedergedrückt sind, die Organe des übrigen Einstellwerkes noch nicht direkt treffen, sondern daß die Übertragung der in das Tastenfeld eingestellten Zahl auf das übrige Einstellwerk erst durch Verschiebung eines zwischen Tastenfeld und übrigem Einstellwerk gelagerten Organs (d) infolge Wirkung von Keilen,. Exzentern, gebogenen Stangen, Federn, Schlitzen (e) oder sonstigen geeigneten Mitteln auf das Einstellwerk erfolgt.
2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorstoßende Bewegung des zwischen Tastenfeld und Einstelhverk gelagerten Organs (d) von der Antriebsvorrichtung aus betätigt wird.
3. Rechenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastenfeld nicht fest mit dem übrigen Einstelhverk verbunden, sondern seitlich verschiebbar angeordnet ist.
4. Eine Ausführungsform nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (er) des Tastenfeldes eine unter Federwirkung stehende, herausziehbare \*erlängerung (b) tragen, die vermittels eines Stiftansatzes ic) nach unten herausgezogen werden kann.
5. Eine Ausführungsform nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, • laß mit schlitzartigen Ausschnitten (V) versehene Schienen (d), die durch Querleisten zu einem Rahmen verbunden sind, derart zwischen Tastenfeld und Einstellwerk gelagert sind, daß sie, wenn sie vorwärts bewegt werden und keine Tasten gedrückt sind, sich frei bewegen, wenn aber Tasten des Tastenfeldes niedergedrückt sind, die Stifte (c) der heruntergedrückten Tasten (a) erfassen und durch Keilwirkung von schrägen Schlitzen (ei die Verlängerungsstücke (b) der Tasten (a) herausziehen und gegen die gegenüberstehenden Organe des übrigen Ein-Stellwerkes drücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED42018D 1922-07-02 1922-07-02 Rechenmaschine Expired DE378167C (de)

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DED42018D DE378167C (de) 1922-07-02 1922-07-02 Rechenmaschine

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DED42018D DE378167C (de) 1922-07-02 1922-07-02 Rechenmaschine

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DE378167C true DE378167C (de) 1923-07-07

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ID=7046510

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DE (1) DE378167C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2430574A (en) * 1947-11-11 Calculating machine
DE1165912B (de) * 1956-05-15 1964-03-19 Onno Fimmen Dipl Ing Einstellwerk fuer Vierspeziesrechenmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2430574A (en) * 1947-11-11 Calculating machine
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