DE857409C - Waehl- und Steuerorgan fuer bewegliche Teile - Google Patents
Waehl- und Steuerorgan fuer bewegliche TeileInfo
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Description
l. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 27. NOVEMBER 1952
J 3712 Villa/31 o3
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für den Wahl- und Steuervorgang für bewegliche Teile, die
besonders für die Verwendung zur Steuerung von Kreuzschienengeräten geeignet ist. Hierbei werden
neue Mittel für den Wahlvorgang und die Wirkungsweise der sogenannten Vertikalschienen vorgesehen,
die in Wählern des Kreuzschienentyps verwendet werden.
Erfindungsgemäß steht dieses bewegte Teil oder jedes dieser Teile unter der Steuereinwirkung von
Kupplungsmitteln, die ihrerseits durch Wählmittel gesteuert werden, deren Betätigung eine Verschiebung
der zugeordneten Kupplungsmittel bewirkt und diese unter die Steuereinwirkung von gemeinsamen
Steuermitteln bringt, die bei Betätigung mittels dieser Kupplungsmittel das einzelne bewegliche
Teil oder einzelne zugeordnete bewegliche Teile antreibt.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung weisen die Wählmittel eine Mehrzahl von Codeschienen
auf, die in einer Mehrzahl von unterschiedlichen Kombinationen betätigt werden können, von denen
jede einzelne die Betätigung eines bestimmten dieser Kombination entsprechenden Wählhebels zur
Folge hat, wodurch der Reihe nach die Kupplungsmittel betätigt werden.
Die Kupplungsmittel werden von kleinen unabhängigen Teilen betätigt, die in festen Teilen geführt
sind und normalerweise unter der Steuereinwirkung eines Wählhebels stehen, bei Betätigung
jedoch unter die Steuereinwirkung gemeinsamer Steuermittel gebracht werden.
Mittels dieses unabhängigen Kupplungsteiles wird von den gemeinsamen Steuermitteln ein mittlerer
Hebel betätigt, der mechanisch einem bewegliehen Teil zugeordnet ist.
Die gemeinsamen Steuermittel werden gebildet von einer gemeinsamen Steuerschiene, die entlang
einer ihrer Längskanten mit einer Reihe von Zähnen ausgestattet ist, von denen jeder das entsprechende
unabhängige Kupplungsteil bei Betätigung der gemeinsamen Steuerschiene besetzen kann und
damit den entsprechenden Wählhebel betätigt.
Diese Zähne sind mit gerillten Enden versehen. Das unabhängige Kupplungsteil wird, sobald es
»ο von einem der Zähne besetzt wird, zwischen diesem
und dem genannten Mittelhebel gehalten. Hierbei ist es nicht notwendig, daß der Wählhebel das unabhängige
Kupplungsteil weiterhin unter der Steuerwirkung der gemeinsamen Kupplungsschiene
hält. Er kann deswegen ausgelöst werden.
Die unabhängigen Kupplungsteile können vorteilhaft kugelförmig sein.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird ein erster Kanal vorgesehen, in welchem diese
Kugel geführt wird, sofern sie unter der Steuereinwirkung des Wählhebels steht. In einem zweiten,
senkrecht zu dem ersten stehenden Kanal wird die Kugel geführt, sobald sie unter die Steuereinwirkung
der gemeinsamen Steuerschiene gebracht ist.
Weiterhin ist ein festes Teil vorgesehen, das eine mittlere Platte aufweist, die senkrecht zur Hauptgrundplatte
befestigt ist, sowie zwei Profilteile mit U-förmigem Querschnitt, die mit einer ihrer Flächen
an beiden Seiten dieser mittleren Platte befestigt sind. Die drei benachbarten mittleren Seiten
der mittleren Platte und der beiden Profilteile sind mit einem Schlitz versehen, in welchem die Kugel
bei Verschiebung des Wählhebels geführt werden kann. Die äußeren Flächen der Profilteile weisen
weitere Schlitze auf, die einerseits die Einführung eines Zahnes der gemeinsamen Steuerschiene erlauben
und andererseits die eines Endes des mittleren Hebels. Dadurch wird eine weitere geführte
Verschiebung der Kugel unter der Steuereinwirkung der gemeinsamen Steuerschiene derart ermöglicht,
daß diese den mittleren Hebel betätigt.
Die gemeinsame Steuerschiene kann entlang ihrer Hauptebene und senkrecht zu ihren Längskanten
verschoben werden.
Der Wählhebel wird durch die Codeschienen direkt betätigt.
Jeder der Wählhebel ist mit zwei wirksamen Armen ausgestattet, die an beiden Seiten der Codeschienen
liegen. Ferner sind ebenfalls an beiden Seiten der Codeschienen zwei gemeinsame Steuerschienen
vorgesehen, wobei bei Betätigung zwei mittlere, symmetrisch an beiden Seiten der Codeschienen
gelegene Hebel für jeden der Wählhebel eine Anordnung zur Betätigung von zwei beweglichen
Teilen bilden, die ein Minimum an Raumbedarf fordern.
Weitere Eigenarten und Merkmale der Erfindung sind aus den Zeichnungen zu ersehen, die beispielsweise
eine Ausführung der Erfindung darstellen. Im einzelnen zeigt
Fig. ι eine perspektivische Ansicht der Anordnung,
in welcher einige Teile im Schnitt dargestellt sind, um mechanische Einzelheiten erkennen zu
lassen,
Fig. 2 eine Seitenansicht im Querschnitt der Anordnung in Normalstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Querschnitt der Anordnung in Kupplungsstellung,
Fig. 4 eine Seitenansicht im Querschnitt der An-Ordnung bei Betätigung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Codeschienenanordnung einschließlich eines
Wählhebels.
Zum Zwecke der Erhöhung der Übersichtlichkeit ist in Fig. 1 nur ein Wähl- und Steuermechanismus
dargestellt.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, weist die Anordnung einen Satz von zwei vertikalen Schienen 1,1'
auf, die durch ihre zugehörigen mittleren Hebel 2,2' betätigt werden können. Von diesen ist nur der
eine vollständig dargestellt. Ein Satz von fünf Codeschienen 3, 4, 5, 6 und 7 ist teilweise zusammen
mit einem Wählhebel 8 gezeigt, der den beiden mittleren Hebeln 2 und 2' zugeordnet ist. Ebenfalls
eine gemeinsame Steuerschiene 9 ist mit zweien ihrer Zähne 10 und 10', die entlang einer ihrer
Längskanten angeordnet sind, teilweise dargestellt. Diese Zähne dienen der Verschiebung des unabhängigen
Kupplungsteiles, das durch die Kugel 11 gebildet wird, sobald diese unter die Steuereinwirkung
des Armes 12 des Hebels 8 gebracht wurde. Dieser Arm ist dem mittleren Hebel 2 zugeordnet,
der von der gemeinsamen Steuerschiene 9 mittels der Kugel 11 verschoben wird.
An Hand der Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 ist im folgenden die Wirkungsweise der Anordnung beschrieben.
Die Fig. 1, 2 und 5 stellen die Anordnung in' Ruhestellung dar. Besonders in Fig. 5 ist ein Teil
eines Satzes der fünf Codeschienen 3, 4, 5, 6 und 7 dargestellt, die in einer Vielzahl von unterschiedlichen
Kombinationen in Richtung des Pfeiles Z1 betätigt werden können.
Bei Bewegung beispielsweise der Codeschiene 4 in Richtung des Pfeiles fx kommt der Einschnitt 48
dieser Codeschiene 4 in die gleiche Linie wie die Einschnitte 13, 14, 15 und 16 der Codeschiene 3, 5,
6 bzw. 7, vorausgesetzt natürlich, daß die letztgenannten Codeschienen in ihrer Normalstellung verbleiben.
Der Wählhebel 8 ist in zwei feste Teile 17 und
17' eingehängt, von denen nur der erste (17 in Fig. 1) dargestellt ist. Diese festen Teile 17 und 17'
sind mit einer kleinen rechtwinkligen öffnung 18 versehen, in welche die an beiden Enden des Armes
20 des Wählhebels 8 angeordneten Stifte 19 und 19' eingreifen. Die öffnungen 18 bilden gleichzeitig die
Drehpunkte für den Wählhebel 8.
Bei Verschiebung der Codeschiene 4 in Richtung des Pfeiles fx werden die in der in Fig. 5 gezeigten
Stellung verbleibenden Codeschienen 3, 4, 5 und 7, der Wählhebel 8 und besonders das umgebogene
Teil 21 des Armes 22 unter die Einwirkung der beiden Federn 23 und 23' in die Einschnitte 48, 13,
14, 15 und 16 der Codeschienen 4, 3, 5, 6 und 7
hineinbewegt. Jede der Federn 23 wird an einem
Ende 24 von dem entsprechenden Ende des Armes 22 des Wählhel>els 8 in einer kleinen öffnung 24 gehalten
und am anderen Ende 26 in einer kleinen j öffnung in der Hauptplatte, auf welchem die Code- j
■5 Schienenanordnung aufgebaut ist (Fig. 2).
Auf diese Weise wird sich der Wählhebel 8 um seine Drehpunkte 18 drehen und so die Kugel 11,
die normalerweise an dem umgebogenen Ende 27 i des Armes 12 des Wählhebels 8 liegt, anheben. j
Insbesondere aus der Fig. 2 ist zu ersehen, daß der gesamte Mechanismus an einer Hauptplatte 28
mittels eines U-iörmigen Teiles 29 befestigt ist. Die beiden vertikalen Brückenteile 30, 30' desselben
weisen einen hinreichenden Abstand auf, um Platz zu bieten für die Codeschienenanordnung, die
Wählhebel 8 und die mittleren Hebel 2. An jeder Fläche der vertikalen Brückenteile 30 sind zwei
Profilteile3i und 32 befestigt. Diese Profilteile 31,
31' und 32, 32' weisen ebenfalls einen U-förmigen Querschnitt auf, jedoch ist hier der Abstand der
Brückenteile viel kleiner, und zwar gerade so breit, wie es für die Führung der Kugel 11 notwendig ist.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, weist
das äußere Brückenteil des Profilteiles 31 eine kleine
öffnung 33 auf, in welche das mit einer Rille versehene Ende 34 der Zähne 10 eingeführt werden
kann. Das äußere Brückenteil des Profilteiles 32 ist, wie ebenfalls Fig. 2 erkennen läßt, mit einem langen
Einschnitt 35 versehen, in welchen der Arm 36 des mittleren Hebels 2 eingeführt werden kann. Auch |
das innere Brückenteil des Profilteiles 35 ist mit einem langen Schlitz 37 versehen, in welchem das
umgebogene Ende 38 des Armes 36 des mittleren Hebels 2 eingreifen kann. Die Schlitze 35 und 37
lassen ferner zu, daß das umgebogene Ende 27 des Armes 12 des Wählhebels 8 durch beide Profilteile
31 und 32 und das vertikale Teil 30 zum Zwecke der Steuerung der Kugel 11 hindurchgeführt werden
können. Andererseits ist das untere Ende des Einschnittes 37 so geformt, daß die Kugel 11 nach
rechts (Fig. 2) herausziehbar ist. Die Kugeln weist in horizontaler Richtung einen gewissen
Spielbetrag auf. Stets wird sie jedoch in der Aussparung 39 geführt, die in der inneren Fläche des
Profilteiles 31 und in der vertikalen Platte 30 vorgesehen ist. In der Normalstellung des Wählhebels
8 steht sie immer unter der Steuereinwirkung des umgebogenen Endes 27 von dessen Arm 12.
Bei Betätigung des Wählhebels 8 wird die Kugel 11 in Richtung der Pfeile/., angehoben und kommt
nun in die Ebene des der gemeinsamen Steuerschiene 9 zugehörigen Zahnes 10 und des umgebogenen
Endes 38 des Armes 36 des mittleren Hebels 2. Diese Stellung ist in Fig. 3 dargestellt.
Die beiden Arme 12 und 12' des Wählhebels 8
werden bei dessen Betätigung unter Einwirkung der Federn 23 und 23' angehoben. Durch die umgebogenen
Enden 27 und 27' werden dann ebenfalls die beiden Kugeln 11 und 11' angehoben.
In Fig. 3 befindet sich die Anordnung in Kupplungsstellung. Demzufolge wird der der gemeinsamen
Steuerschiene 9 zugehörige Zahn 10 bei dessen Bewegung in Richtung des Pfeiles /3 mit
seinem gerillten Ende 34 die Kugeln berühren und mittels dieser einen Stoß auf das umgebogene
Ende 38 des Hebels 2 ausüben. Dieser Hebel, der mit seinem in die öffnung 41 des vertikalen Teiles
30 eingeführten Stift 40 in diesen eingehakt ist, dreht sich sodann in Richtung des Pfeiles /4 und
hebt mittels eines an seinem Arm 43 vorgesehenen umgebogenen Stiftes 42 die Vertikalschiene 1 (in
Richtung des Pfeiles/5), deren abgerundetes Bodenende
44 normalerweise durch Einwirkung des Eisengewichtes oder einer sonstigen geeigneten
(nicht dargestellten) Rückzugsvorrichtung auf diesen umgebogenen Stift 42 aufliegt. Eine Rückzugsfeder 45 ist in einen am Ende des Armes 43 des
mittleren Hebels 2 vorgesehenen Einschnitt eingehakt. Dieser Arm 43 ist in einen in dem vertikalen
Teil 30' vorgesehenen Einschnitt 47' eingeführt und wird in der Normal- wie in der Kupplungsstellung
an dem Boden dieses Einschnittes gehalten. Das andere Ende der Feder 45 ist in das Profilteil 31'
eingehakt.
Bei Beendigung der Einwirkung der Kraft, die die Betätigung der gemeinsamen Kupplungsschiene
bewirkt, dreht sich der mittlere Hebel 2 unter der gemeinsamen Einwirkung der Vertikalschiene 1
und der Rückzugsfeder 45 wieder in seine in den Fig. 2 und 3 dargestellte Ausgangsstellung zurück.
Dabei bewegt sich die Kugeln in die in Fig. 3 dargestellte Stellung und wird wieder in die in
Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung gebracht, sobald auch der Wählhebel 8 wieder eine Ausgangsstellung
eingenommen hat.
Von besonderem Vorteil ist die Verwendung eines gerillten Endes 34 für den Zahn 10. Die Kugel
π wird nämlich, sobald sie von der gemeinsamen Steuerschiene 9 besetzt ist, zwischen diesem gerillten
Ende 34 des Zahnes 10 und dem umgebogenen Ende 38 des mittleren Hebels 2 gehalten. Dadurch
wird erreicht, daß der Wählhebel 8 bei der Steuerung der Kugel 11 keine Rolle mehr spielt und deswegen
unmittelbar nach Betätigung der gemeinsamen Steuerschiene 9 freigelassen werden kann.
Er wird also sofort wieder für weitere Auswahlen frei. Beispielsweise kann ein anderer Wählhebel
(entsprechend 8) sofort betätigt werden und die Tätigkeit einer anderen Vertikalschiene (entsprechend
1) einleiten. no
Bisher wurde nur die Wirkungsweise der Vertikalschiene ι beschrieben. Natürlich geht aber die
Betätigung der Vertikalschiene i' in. völlig gleicher
Weise vor sich. Hierfür wird die nicht dargestellte gemeinsame Steuerschiene 9', die der Schiene 9 entspricht,
verwendet, wie auch der mittlere Hebel 2', der teilweise dargestellt ist.
Die mittleren Hebel 2 und 2' sind, wie gezeigt, derart eingeführt, daß die gesamte Anordnung einen
minimalen Raumbedarf fordert, die für dessen einwandfreie Arbeitsweise notwendig ist.
Die gezeigte Anordnung weist Mittel auf für die gleichzeitige Tätigkeit der vertikalen Schienen 1
und 1'. Es ist nur ein Satz von Vertikalschienen 1
und 1' dargestellt. Natürlich können die verschiedenen Sätze von Vertikalschienen gleichzeitig oder
857 4ÖÖ
in irgendeiner Reihenfolge ausgewählt werden, wobei eine der beiden Steuerschienen oder beide gleichzeitig
eine oder die andere der beiden Vertikalschienen in Tätigkeit versetzen.
An den Wählhebeln 8 können weiterhin zusätzliche Arme 12 vorgesehen sein, die bewirken, daß
bei Betätigung eines einzigen Wählhebels mehr als zwei Vertikalschienen in Kupplungsstellung gebracht
werden. Ebenso ist die Anbringung zusätzlicher mittlerer Hebel 2 möglich.
Claims (11)
- Patentansprüche:i. Wähl- und Steuerorgan für bewegliche Teile, das Wähl- und Kupplungsmittel enthält, von denen die Wählmittel bei Betätigung die Verschiebung der zugeordneten Kupplungsmittel derart bewirken, daß diese unter die Steuereinwirkung gemeinsamer Steuermittel gebrachtao werden, die bei Betätigung mittels dieser Kupplungsmittel das ausgewählte zugehörige bewegliche Teil (oder Teile) antreiben, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kupplungsmittel kleine, in festen Teilen geführte unabhängige Teilea5 (11,11') darstellen, die normalerweise unter derSteuereinwirkung eines den Wählmitteln zugeordneten Wählhebels (8) stehen und bei Betätigung unter die Steuereinwirkung der genannten gemeinsamen Steuermittel (9) gebracht werden.
- 2. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmittel einen mittleren Hebel (2, 2') einschließen, der in mechanischer Abhängigkeit von einem zugeordneten beweglichen Teil (Teilen) (3 bis 8) steht und der durch die gemeinsamen Steuermittel (9) mittels des unabhängigen Kupplungsteiles (11, 11') betätigt werden kann.
- 3. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese gemeinsamen Kupplungsmittel von einer gemeinsamen Steuerschiene (9) gebildet werden, die entlang einer ihrer Längskanten mit einer Anzahl von Zähnen (10, 10') versehen ist, von denen jeder das ihm zugeordnete unabhängige Kupplungsteil (11, 11') besetzt, sobald die gemeinsame Steuerschiene in Tätigkeit versetzt ist, und bewirkt, daß ebenfalls der entsprechende Wählhebel (8) betätigt wird.
- 4. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (10,10') derart mit gerillten Enden versehen sind, daß das unabhängige Kupplungsteil (11, ii'). sobald es von einem Zahn besetzt ist, zwischen diesem und dem genannten mittleren Hebel (2, 2') derart gehalten wird, daß es nicht notwendig ist, den Wählhebel (8) in der Tätigkeitsstellung zu belassen.
- 5. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Verwendung von Kugeln (11, 11') als unabhängige Kupplungsteile.
- 6. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ersten Kanal (35), in welchem das Kupplungsteil (36) geführt wird, wenn es unter die Steuereinwirkung des Wählhebels (8) gebracht wird, und einen zweiten, senkrecht zu dem ersten stehenden Kanal (37), in welchem das unabhängige Kupplungsteil (11, 11') geführt wird, wenn es unter der Steuereinwirkung der gemeinsamen Steuermittel (9) steht.
- 7. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 3, 5 und 6, gekennzeichnet durch ein aus einer senkrecht zu einer Hauptmontageplatte (28) stehenden mittleren festen Platte (29) bestehendes festes Teil und zwei Profilteile (31, 32) mit U-förmigem Querschnitt, die mit einer ihrer Flächen an beiden Seiten der mittleren Platte befestigt sind.
- 8. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die drei benachbarten Seiten der mittleren Platte und der beiden Profilteile mit Schlitzen (39) versehen sind, in welchen die Kugel (it, ι ι') bei ihrer Verschiebung durch den Wählhebel (8) geführt werden kann, daß ferner in den äußeren Flächen der Profilteile weitere Schlitze (33) vorgesehen sind, die einer derartigen Einführung einerseits jeweils eines Zahnes (10) der gemeinsamen Steuerschiene (9) und andererseits eines Endes des mittleren Hebels (2, 2') dienen, daß unter der Steuereinwirkung der gemeinsamen Steuerschiene eine weitere geführte Verschiebung dieser Kugel ermöglicht wird, die ihrerseits den mittleren Hebel in Tätigkeit versetzt.
- 9. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Steuerschiene (9) entlang ihrer Hauptebene und senkrecht zu ihren Längskanten verschoben wird.
- 10. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 1, in welchem eine Codeschienenanordnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend irgendeiner bestimmten Kombination erfolgende Betätigung einer oder mehrerer dieser Codeschienen (3 bis 7) direkt die Betätigung des dieser Kombination entsprechenden Wählhebels (8) veranlaßt.
- 11. Wähl- und Steuerorgan nach Anspruch 1, 2, 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Wählhebel (8) mit zwei wirksamen Armen (12, 12') versehen ist, die an beiden Seiten der Codeschienen (3 bis 7) liegen, daß ferner zwei ebenfalls an beiden Seiten der Codeschienen angeordnete gemeinsame Steuerschienen (9) vorgesehen sind, bei deren Verwendung zwei mittlere, symmetrisch an beiden Seiten der Codeschienen liegende Hebel (36) eine Anordnung zur Betätigung von zwei der beweglichen Teile (10, 10') bilden, die ein Minimum an Raumbedarf fordert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 5513 11.52
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