DE466908C - Addiervorrichtung an Stempeldruckwerken - Google Patents

Addiervorrichtung an Stempeldruckwerken

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DE466908C
DE466908C DEH109458D DEH0109458D DE466908C DE 466908 C DE466908 C DE 466908C DE H109458 D DEH109458 D DE H109458D DE H0109458 D DEH0109458 D DE H0109458D DE 466908 C DE466908 C DE 466908C
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Germany
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wheels
adder
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DEH109458D
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WILLY STUMPF
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WILLY STUMPF
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Addiervorrichtung an Sternpeldruckwerken Vorliegende Erfindung betrifft eine Addiervorrichtung in Stempelform, bei der in bekannter Weise die Einstellung des Rechnungsbetrages durch Zahnsegmente, die in mit den Addierscheiben verbundene Zahnräder eingreifen, bewirkt wird und bei welcher eine axiale Verschiebung der Addierrollen zur Aufhebung des Eingriffes ihrer Zahnräder in die Einstellsegmente erfolgt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die axiale Verschiebung der Addierräder durch einen über die Schrägfläche einer am Stempelgehäuse angeordneten Führungsleiste gleitenden Stift bewirkt wird, der auf den unter Einwirkung einer Feder stehenden Addierrollenblock beim -Niedergang des Rahinens zum Drucken axial' einzuwirken vermag, und zwar wahlweise, indem di(-- Führungsleiste derart einstellbar am Gehätise angeordnet ist, daß ihre Schrägfläche außer Bereich des niedergehenden Stiftes gebracht und der Eingriff der Zahnräder der Addierrollen mit den Zahnsegmenten beim Niedergang des Stempelrahmens aufrechterhalten werden kann.
  • Dadurch wird in einfachster Weise ermöglicht, daß auch Zahlen zusammengestellt und ;(l -.,esteinpelt werden können, ohne zu rechnen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. i im senkrechten Längsschnitt, in Abb.:2 im senkrechten Ouersebnitt veranschaulicht.
  • Der das Addierwerk aufnehmende Rahinen a trägt einen mit Handknopf b versehenen Bolzen c, mit dem er in dem Rohransatz (1 des Gehäuses e geführt ist. In dem Rohransatz d ist eine gegen den Handknopf b wirkende Druckfeder f angeordnet, welche bestrebt ist, den Rahmen a stets in seine Höchstlage zurückzuführen. Das Gehäuse e weist zwei Führungsleisten g auf, in denen der Rahmen a gefÜhrt ist, und zwar, wie in Abb. i beispielsweise -ge - zeigt, mit den hervorstehenden Enden der in ihm gelagerten Achsbolzen h und i. Das Addierwerk besteht in bekannter Weise aus den Zahlenrollen k mit den Ziffern o bis 9, den zugehörigen, mit den Zahlenrollen k fest verbundenen Zahnrädern 1 und Sperrädern n sowie den Sperrklinken o und auf letztere einwirkenden Federn p. Das Addierwerk wird zusammengehalten durch die miteinander verbundenen Seitenplatten tj, in denen auch der Achsbolzen r gelagert ist, auf dem die Zahlenrollen k nebst Zubehör in beliebiger Anzahl aufgereiht sein können. jede Zahlenrolle k besitzt einen seitlichen Stift s, der die Zehnerübertragung in bekannter Weise vermittelt, indem er bei Vollendung einer Zahlenrollenumdrehung in die Zähne eines auf einer besonderen, parallel hinter dem Achsholzen -i- gelagerten Stange t sitzenden Zahnrades ;ji eingreift und dieses, das wieder mit dem Zahnrad 1 der benachbarten höheren Zahlenrolle k in Eingriff steht, um einen Zahn vorschaltet. Das gesamte Addierwerk ist auf dem Achsbolzen r lose axial verschiebbar und steht unter Einwirkung einer auf diesem Bolzen angeordneten Feder v. In der rechten Seitenplatte q ist ein Stift z befestigt, der durch den Rahmen a hindurchgeführt ist und mit seinem Kopfende an der mit einer Schrägfläche i versehenen Seite des amGestell e schwenkbar befestigten Hebels 2 anliegt. Der Hebel 2 besitzt einen Stift 3, der durch einen Schlitz im Gehäuse c hindurchgeführt, also von außen zugängig ist.
  • Auf dem Achsbolzen lt sind die Einstellräder 4 lose drehbar aufgereiht, an denen die mit Handhebeln 5 versehenen Sperrse,-mente 6 befestigt sind, die unter Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder stehen. In diese Sperrsegmente 6 greifen die unter Einwirkung der Federn 7 stehenden Sperrklinken 8 ein. Im Bewegungsbereiche dieser Sperrklinken 8 ist am Gehäuse e um Stift 9 schwingbar die Winkelleiste io angeordnet, die beim Abwärtsgang des Rahmens a den Klinken 8 ausweicht, beim Zurückgehen des Rahmens a dagegen die Auslösung der Klinken 8 bewirkt. In den unteren Teil der Einstellräder 4 greifen die mit den Stempelrollen 12 verbundenen Räder i i ein, die auf dem Bolzen i lose drehbar angeordnet sind.
  • Die Arbeitsweise ist folgende. Die Ad- dition wird durchgeführt, indem in bekannter Weise die Hebel 5 nach der auf der Vorderseite des Gehäuses e neben jedem Hebelschlitz des letzteren angebrachten Skala eingestellt werden. Die Hebel 5 wirken unter Vermittlung der Einstellräder 4 auf die Zahnräder 1 der Zahlenrollen k. Ist die Einstellung der Zahlenräder k CrfGIgt, so wird durch Herabdrücken des Knopfes b der gesamte Rahmen a abwärts bewegt und der eingestellte Betrag durch die gleichzeitig mit den Addierrollen k eingestellten Stenipelrollen 12 abgedruckt. Der Rahmen a führt sich dabei mit den vorstehenden Enden der Achsbolzen h und i in den Leisten g des Gehäuses e. Beim Niedergang des Rahmens a gleitet gleichzeitig auch der Stift -- des einen Rahmensteges q an dem Hebel 2 abwärts und wird dabei von dessen Schrägfläche i axial verschoben. An dieser Bewegung nimmt der gesamte Zahlenrollenrahmen q teil, so daß die Zahnräder 1 desselben außer Eingriff mit den Einstellrädern 4 gelangen. Ist die eingestellte Zahl aufgedruckt, so läßt man den Knopf b und damit den gesamten Rahmen a unter der Einwirkung der Feder c wieder in seine Anfangsstellung zurückgehen. Während des Zurückgehens des Rahmens a werden nun die Sperrklinken 8 durch Anschlag an die Winkelleiste io, die sich mit ihrem senkrechten Schenkel dabei gegen das Gehäuse e stützt, ausgelöst und die Sperrseginente 6 freigeg ,eben, so daß die Einstellräder 4 mit ihren Einstellhebeln 5 und dadurch auch die mit den Einstellrädern 4 in Verbindung stehenden Stempelräder i 1, 1:2 unter Einwirkung nicht gezeichneter Federn in ihre Nullstellung zurückbewegt werden. Kurz nachdem die Einstellräder 4 in die Anfangsstellung gelangt sind, gelangt auch der Stift - wieder auf die Schrägfläche i des Hebels :2, an der er sich wieder axial zurückverschiebt, so daß auch- der Zahlenrollenrahrnen q in seine Anfangsstellung und damit die Zahnräder 1 der Addierräder k wieder in Eina -en. "riff mit den Einstellrädern 4 gelan..
  • Sollen nun beim Drucken eines Endergebnisses gleichzeitig alle Teile der Addiervorrichtung, also auch die Addierräder k, auf die Null- oder Leerstellung gebracht werden, so wird der Hebel :2 an seinem durch einen Schlitz des Gehäuses e ragenden Stift 3 nach hinten geschwenkt, so daß beim Niedergehen des Rahmens a zum Drucken der Stift z nicht mehr von der Schrägfläche i des Hebels 2 beeinflußt werden kann und demzufolge die Zahnräder 1 des Addierwerkes mit den Einstellrädern 4 in Eingriff bleiben. Während des Zurückgehens des Rahmens a in die Ausgangsstellung werden dann nach Auslösung der Sperrklinken 8 unter Einwirkung der nicht gezeichneten Federn sowohl die Druckals auch die Zählrollen 1 bzw. 12 und die Einstellteile 4, 5 auf Null- bzw, Leerstellung gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Addiervorrichtung an Stempeldruckwerken, bei denen die Einstellung der Addier- und Druckrollen durch Zahnsegmente erfolgt, die in mit den Zahlenrollen verbundene Zahnräder eingreifen und durch an Skalen der Gebäusewand einstellbare Hebel verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der Addierräder (k) zur Auf- hebung des Eingriffes ihrer Zahnräder (1) in die Einstellsegmente (4) nach erfolgter Einstellung durch einen über die Schrägfläche (i) einer am Stempelgebäuse (e) angeordneten Führungsleiste (2) gleitenden Stift (z) bewirkt wird, der beim Niedergang des Stempelrahmens (a) in die DrucksteUung auf den -unter Einwirkung einer Feder (v) stehenden Addierwerksrahm-en a-mial einwirkt. 2,. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - die Führungsleiste (2) derart einstellbar am Stempelgehäuse (e) angeordnet ist, daß ihre Schräg gfläche (i) außer Bereich des niedergehenden Stiftes (z) gebracht und dadurch der Eingriff der Zahnräder (1) und Zahnsegmente (4) beim Niedergang des Stempelrahmens (a) aufrechterhalten werden kann.
DEH109458D 1926-12-31 1926-12-31 Addiervorrichtung an Stempeldruckwerken Expired DE466908C (de)

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