DE55935C - Vorrichtung zum Vermerken von Geldbeträgen und dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Vermerken von Geldbeträgen und dgl

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DE55935C
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DENDAT55935D
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TH. PlNK in Bermondsey, Long Lane, County of London
Publication of DE55935C publication Critical patent/DE55935C/de
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentlrt Im Deutschen Reiche vom 5. August 1890 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vermerken der für Stückarbeiten oder dergleichen an die Arbeiter zu entrichtenden Beträge. Dieselbe besteht aus zwei getrennten, je mit einem Zählwerk versehenen Theilen, einem für den Arbeiter und einem für den Aufseher. Auf ersterem werden die dem Arbeiter für geleistete Arbeit zahlbaren Beträge angemerkt und letzterer giebt die Summe der auf den Zählwerken der Arbeiter vermerkten Beträge an. Das Zählwerk des Aufsehers bildet den Schlüssel zu demjenigen des Arbeiters, und umgekehrt, denart, dafs der Aufseher das Bethätigen seiner Vorrichtung und derjenigen des Arbeiters gleichzeitig vornehmen kann.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Arbeiterzählvorrichtung, Fig. 2 eine Endansicht derselben, Fig. 3 einen Schnitt nach x-x (Fig. 2), Fig. 4 einen Schnitt nach y-y (Fig. 3), Fig. 5 eine Vorderansicht der Aufsehcrzählvorrichtung, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch dieselbe.
Beide Vorrichtungen besitzen ein Gehäuse a, dessen eine Seile aus Glas besteht. Hinter diesem Glase liegen Zifferblätter, welche je nach den zu vermerkenden Beträgen (Mark, Pfennig) eingetheilt sind. Uebcr diesen Zifferblättern spielen Zeiger c, deren Bewegung in bekannter Weise durch eine Reihe von Zahnrädern d oder sonstwie in gegenseitiger Abhängigkeit steht. Bei der Zählvorrichtung des Aufsehers sind mehr Zifferblätter vorhanden, damit gröfsere Beträge (die Summe sämmtlicher) angemerkt werden können.,
Auf der Welle des ersten Zahnrades ist ein Schaltrad e befestigt, welches durch eine Schaltklinke / bewegt wird. Letztere ist mittelst eines Armes g an einen Schieber h angelenkt, welcher in einer Führung hin- und hergleiten kann, durch deren Längsschlitz Arm g tritt. Wird Schieber h nach rückwärts gestofsen, so wird dem Schaltrade e und den Zahnrädern d Bewegung ertheilt, wobei der auf den Zifferblättern angezeigte Betrag der Anzahl der dem Schieber h ertheilten . Bewegungen entspricht. Federn k dienen zur Zurückführung des letzteren in die Normalstellung.
Die Führung i der Zählvorrichtung für den Arbeiter setzt sich aufserhalb des Gehäuses in eine Hülse Z fort, welche in die Führung i der Aufsehervorrichtung, Fig. 6, eingesteckt wird, um den Schieber /2 derselben zurückzustofsen. Der in der Führung i der Aufsehervorrichtung sitzende Stift m tritt dann in die Hülse I und die Führung i der Arbeitervorrichtung ein und wirkt auf den Schieber h derselben.
Wenn demnach der Stift m der Aufsetzvorrichtung in die Führung, i der Arbeitervorrichtung eingeführt wird und man beide gegen einander drückt, so werden beide Schieber It gleichzeitig bewegt und veranlassen eine entsprechende Drehung der Zeiger c beider Vorrichtungen, η ist eine Federsperrklinke, welche eine Rückwärtsdrehung des Sperrrades, d. h. überhaupt der Gelriebethcile verhindert. Um auszuschliefsen, dafs die Arbeitervorrichtung mittelst eines in die Führung i passenden Stiftes, oder dafs die Aufsehervorrichtung durch Einführung einer Hülse in Wirkung versetzt wird, sind Zuhaltungen ρ angeordnet, welche die Schieber h sperren. Zu diesem Zwecke ist

Claims (2)

  1. jeder Schieber h oben mit einem Fortsatz ο versehen, an welchen die Zuhaltungen ρ angelenkt sind. Jede derselben trägt nahe ihrem Ende Nasen q, welche sich hinter einen Ansatz r der Führung i legen und die Bewegung des Schiebers h verhindern. Ansatz r hat einen hinlänglichen Ausschnitt, durch welchen die Vorsprünge q treten können, wenn die Zuhaltungen ρ in eine bestimmte Stellung gehoben sind, was geschieht, wenn die besonders gestalteten Enden der Hülse / oder des Stiftes m auf die in die Führungen i eingreifenden Nasen s der Zuhaltungen wirken.
    Hat der Arbeiter eine Arbeit beendigt Und der Aufseher dieselbe geprüft, so registrirt letzterer in der Vorrichtung des Arbeiters den demselben zahlbaren Betrag und erhält dadurch diesen Betrag gleichzeitig in seiner Vorrichtung vermerkt. Indem der Aufseher dies bei jedem Arbeiter wiederholt, erhält er auf seiner Vorrichtung genau die Summe der bewilligten Beträge angegeben.
    In manchen Fallen ist es rathsam, in Verbindung mit jedem Zifferblatt beider Vorrich tungen einen Schlüssel anzuordnen, um z. B. den Betrag einer Mark registriren zu können, ohne dafs man das Addiren jedes einzelnen Pfennigs der Beträge besonders vorzunehmen braucht.
    Pate ν τ-An sp rüche:
    j. Eine Vorrichtung zum Vermerken von Geldbeträgen oder dergleichen und zum Zusammenzählen derselben, bestehend aus zwei je mit einem Zählwerk versehenen Theilen, von welchen der eine den Schlüssel zum Befha'tigen des anderen derart bildet, dafs das Vermerken in beiden Theilen gleichzeitig erfolgt·.
  2. 2. Eine Vorrichtung der unter !.bezeichneten Art, bei welchem der Schlüssel des einen Theiles in oder auf den des anderen derart pafst, dafs nach Auslösung von Zuhaltungen (ρ) ein Schieber (h) in jedem Theile zurUckgestofsen werden kann, welcher die Bewegung auf das Zählwerk und die Zeiger überträgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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