DE379339C - Selbsttaetige Glasblasemaschine - Google Patents

Selbsttaetige Glasblasemaschine

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DE379339C
DE379339C DEC28569D DEC0028569D DE379339C DE 379339 C DE379339 C DE 379339C DE C28569 D DEC28569 D DE C28569D DE C0028569 D DEC0028569 D DE C0028569D DE 379339 C DE379339 C DE 379339C
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DE
Germany
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pipe
glass
finite
lever
machine
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DEC28569D
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Alcatel Lucent SAS
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Compagnie Generale dElectricite SA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/02Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Selbsttätige Glasblaseinaschine.
    Die l--rfitidun«T betritt eine selbsttätige
    Glasblasetnaschine derjenigen Art, bei wel-
    cher eine Anzahl von Glasblasepfeifen an in
    einer wagerechten Ebene um eine gemein-
    same Mittelachse sich drehenden Armen so
    beweglich angebracht sind, daß sie während
    der Drehung der Arme unter Drehung uni
    die eigene Längsachse in einen Gla.,hafen ein-
    geführt, finit Glas beschickt und darauf zwn
    Zusammenarbeiten mit der I--@iriii find mit
    einer Einrichtung; zum lteiiii"eti der Pfeifen-
    nasen gebracht werden kölwen.
    An einer solchen Maschine besteht die
    neue Irrfindung im wesentlichen darin, daß
    die Pfeifen, eine jede an dein in senkrechter
    Ebene schwingenden Vorderenflc eines ab-
    -et-r_end wid unabhiingi- von den zivileren in
    i\ a-erechtc:r Ebene sich ürchendeii =\rines, .
    tilitl zivai- ungefähr reclitivinlclig zur Arm-
    l;inge tuigcordtiet sind, während die l,orin
    und die anderen mit der Pfeife zusammen-
    arbeitenden Vorrichtungen ortsfest längs der Pfeifenkreisbahn angeordnet sind. Im übrigen bezieht sich die Erfindung auf die Eigenart der kinematischen 'Mittel der Maschine. Während an den bisher bekannten 'Maschinen ähnlichen Zweckes für jeden umlaufenden Arm eine Form und eine Marbelvorrichtung vorgesehen war, so daß ebenso viele Formen wie unilaufende Arme vorhanden waren, ist hei der neuen 'Maschine nur eine ortsfeste Form und eine Marbelvorrichtung vorhanden, mit welcher die Pfeifen nacheinander zusammenarbeiten. Dein entspricht die verschiedenartige Fortbewegung der Arme während ihres Umlaufs.
  • Die der 1#:rfindung eigentümlichen Vorteile sind folgende: r. leichte, selbsttätige Regelung; der Eintauchtiefe des Blasrohres in den Hafen. je nachdem die Glasoberfläche sich senkt.
  • 2. Vereinfachung; in der Konstruktion der
    Maschine, weil inan nur eilte einzige l#',eilie
    von 1#ormungscnrrichtun-en für die cer-
    schie(lenen Operationen bei ller:,telliiilr (los
    Glasgegenstandes braucht.
    3. Vereinfachung dieser Mechanismen und
    ihrer :lntricl)5weise selbst, weil sie fest an-
    geordnet sin(1 und nicht in )t den :1rIIle11 u111-
    laufen. Aus demselben Grunde kann die
    Bauart fest und (lauerhaft ausgeführt wer-
    den.
    4. Verminderung des Gewichts des umlau-
    fenden Teils der Maschine. da nur die Blas-
    rohre allein sich bewegen.
    . Vereinfachung der Regelung, weil man
    nur eine Art von Mechanismen hat.
    6. Leichtigkeit der Regelung der genannten
    'Mechanismen während des Ganges der Ma-
    schine. (la fliese 'Mechanismen fest angeord-
    net sind.
    Auf den Zeichnungen ist ein Ausfiihrungs-
    beispiel einer derartigen neuen Glasblase-
    niaschine dargestellt. und zwar zeigt
    _1b11. i die Glasblaseinaschine und einen
    Teil (los Glasofen: in senkrechten) Schnitt
    nach Linie a-a, der _1b1). 2.
    Abb. a zeigt die Maschine in Draufsicht.
    wobei der obere Tisch de; 'Maschinenrahmen.
    entfernt gedacht ist.
    Abb.3 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt
    nach Litlie f-f der Abb. 2.
    Abb. q. ist ein wagerechter Schnitt nach
    Linie c-c der Abb. i.
    Abb. ; ist ein senkrechter Schnitt durch
    den -Maschinenoberteil nach Linie d-d der
    Abb. ()-, in der Pfeilrichtung e gesehen.
    Abb.6 ist ein Horizontalschnitt durch die
    'Maschine nach Linie i-i der Ab'. r.
    Abb. ; zeigt die I:inrichtuth zum 'Nässen
    der Form in Ansicht @einiili Linie 1-1 der
    Abb. 3.
    Abb.8 zeigt einen drehbaren Arm mini
    Tragen eines Blaserohres (Pfeife) in Ansicht
    und den oberen Teil der Maschine und des
    Luftverteilers iin Schnitt.
    Abb.9 zeigt diesen Tragarm und den
    Luftverteiler in Draufsicht gemä1.i Linie r11-))1
    der Abb. B.
    Abb. io ist ein (-)uerschnitt durch einen
    Tragarm gemäll Linie n-n (ler Abb. B.
    :1b11. i i ist ein selikrecliter Schnitt durch
    den Aushubregler genlütt Linie o-o der
    Abb. 1 @.
    Abb. 12 ist eine Ansicht des Aushubregle r,
    in Richtung der Pfeile p-p der Abb.1d. gesehen.
    Abb. 1; ist ein senkrechter Schnitt durch
    (las Ende des I-lebeis (tos Aushubreglers nach
    Linie r-r der abb. 14.
    Abb. 14 zeigt (ien Aushubregler in I)r;Ili=-
    sicht.
    Abb. i #5 ist eitle schematische Ansicht t111 1
    veranschaulicht die Lage, welche das B1a-t-
    r(ihr (Pfeife) während des MarbeIns des
    Glasflusses mit Bezug auf den Dreharm ein-
    nimmt.
    Abb. r(@ 1(1s 18 veranschaulichen auch e=ne
    hesondere Ausführungsform vier Dreharn,-
    bci welcher die f`bertragung der Drelibewe-
    L111g (los Blaserohres (:Pfeife) durch Zahn-
    getriebe erfolgt.
    :1l)b. 11. zeigt (las Schema gemäß Abb. i
    in Draufsicht.
    Abb. 1; veranschaulicht schematisch (iie
    Stellungen, welche das Blaserohr (Pfeife)
    während des Verteilens des ausgehobenen
    Glases einnimmt.
    Abb. 18 zeigt die Einrichtung gemäß
    Abb. 1; in Draufsicht.
    Die gesamte Glasblasemaschine ist auf
    einem Rahmen i aus Profileisen montiert
    (Abb. r und :2), der mit Rädern 2 versehen
    ist, so daß er auf Schienen um einen Glas-
    ofen herum verschoben und vor den einen
    (,fier anderen Glashafen gebracht werden
    kann. Dieser Rahmen trägt zwei seitliche
    Säulen ,3, auf welchen ein horizontaler
    "fisch 4 ruht. fier sich quer oberhalb der 1Ia-
    schine erstreckt (Abb. 2 und 3).
    Der HauptkFrper der Maschine besteht aus
    (:ul3eisen und umfallt zwei zdindrische
    Teile,; und 9, die aufeinander passen. Der
    obere Teil 9 erweitert sich nach oben zu einer
    breiten, kreisförmigen Platte, welche mit
    zwei konzentrischen Rippen versehen ist, die
    ,len radialen. um die Hauptachse schwingen-
    ,len Armen als Führung dienen.
    Die beiden Hauptwellen io und i i sind
    durch ein Zahngetriebe 12 fest miteinander
    c(#rt)unden. dessen übersetzungscerhältnis
    der Anzahl Arme entspricht, die sich
    auf fier Maschine befinden, d. h. bei einer
    1 -indrehung (ler zentralen Welle wird die
    Daumenwelle eine Anzahl Umdrehungen
    machen, die gleich ist der Anzahl der Arme.
    Außer deal auf die zentrale Welle aufge-
    keilten Zahnrad des genannten Zahngetriebes
    trägt die zentrale Welle noch zwei andere
    Räder 13 und 1.4 von besonderer Gestaltung
    (Abb. i und 8), von welchen das erste sich
    frei auf der Welle (Ireht und auf seiner un-
    teren Fläche einen Kranz 15 mit Zähnen oder
    =lussparung-en zur Weiterschaltung trägt.
    Da-, z\%-eite Rad 14. ist auf die zentrale Welle
    Z;Ilfrelceilt. Unmittelbar oberhalb dieser bei-
    ii !@:i@lel- 13 und 14 drehen sich um die
    iVc#lle frei eine Anzahl radialer Arme 16, uni
    f)Lerhalb dieser Arme ist auf die Welle die
    I_tiftcurteilungsscheibe 1; aufgekeilt.
    -in flas Lager 18 der Welle ro dreht sich
    eiii I-Iehel a() (Abb. ; und 6), der einen Teil
    Airs Schaltwerks bildet, welches das Rad 1,3
    :nitreil@t. Die Daumenwelle 1i, von welcher
    alle Bewe-un-en der -Maschine abhängt-
    sind, kann auf irgendeine Weise durch den Motor 22 angetrieben werden. Auf das obere 1?nde dieser Welle i i ist eine Kurbel 23 atifgekeilt, welche unter Vermittlung einer Stange 26 (Abb. 6) und des Hebels 2o durcb Schaltung das Rad 13 antreibt. Letzteies Rad, «-elches, wie erwähnt, sich frei uni die zentrale Welle ro dreht, wird durch einen Halsen 27, der das Schaltwerk vervollständigt, in seinen Ruhelagen festgestellt. Das Rad 13 erhält also eine absatzweise Drehbewegung, und seine Winkelgeschwindigkeit wird von der Anzahl der Zähne, welche es besitzt, abhängen. Bei jeder Umdrehung der Daumenweile wird das Rad 13 um einen Zahn vorrücken, und demgemäß wird, wenn die Anzahl der Zähne gleich der Anzahl der radialen Arme der lfaschine ist, das Rad absatzweise dieselbe Anzahl von vollen Umdrehungen machen wie (las Rad 14, welches auf die zentrale Welle aufgekeilt ist.
  • lIacht man die Länge der Kurbel 25 gerade hinreichend groß, damit der Hebel 20 aus einer Rast des Rades 13 in die andere eingreift. so wird die Dauer des Anhaltens (leg Rades 13 fast gleich der Hälfte der Dauer der I.Tmdrehunr der Datimemvelle sein. Tatsächlich wird eine Teildrehung des Rades r 3 während der halben Minidrehung des Handhebels von a bis t (Abb. 6) stattfinden und ein Anhalten während der anderen Hälfte der Umdrehung äIso von t bi; a. Erhöht man die Länge des Hebels -2;. so wird der Schalthebel 2o die Rast passieren, ohne in dieselbe einzugreifen, und erst bei seiner Rückkehr wird er das Rad 13 mit sich nehmen. Die Dauer des Anhaltens kann also größer gewählt werden als die Hälfte der Dauer der Umdrehungsbewegung, was in gewissen Fällen nützlich sein kann.
  • Zur Herstellung geblasener Glasgegenstände finit der Maschine ist es erforderlich, die Träger der Blaserohre hallt fortzubewegen, bald anzuhalten. Dies erzielt man durch die Verwendung der radialen Arme, weIcbe lose. also unabhängig voneinander um die \Texlängerung der Achse lo schwingen und abwechselnd mit einem der beiden Räder 13 und 14. gekuppelt werden können, von welchen das erste eine absetzende, (las zweite eine gleichmäßige und ununterbr.)chene Unidrehungsbewegung ausführt.
  • I?iii fast gleiches Resultat könnte mittels anderer Vorkehrungen, beispielsweise durch die zeitweise Kupplung der -\riiie mit einem einzigen sich gleichmäßig drehenden !tafle erzielt werden.
  • Diese Kupplungen können entwetlcr mechanisch oder elektrisch oder durch die Kninbination dieser beiden \littel liei-liei"eriilirt werden. 1)1e verschiedenen Bewegungsarten cler Arme kennen auch dadurch erzielt wer (1e11. tlaß inan für dieselben kleine Motorei verwundet, welche, wenn es sich beispiels wcis(# tnn Elektromotoren handelt, Stron durch Bürsten und Kontaktringe erhalten die in geeigneter Weise auf dem Umfang< der Arme angebracht sind.
  • Nachstehend soll die Anwendung einet mechanischen Kupplung bei der den Gegen staun der I?rfindun- bildenden Glasblase nlaschine finit Bezug auf Abb. 1, 2, 8, 9 unc i o der Zeichnungen beschrieben werden.
  • Auf jedem Arme 16, welcher sich um die Welle ro annähernd in der Mitte ihrer Länge dreht, befindet sich eine kleine horizontale Welle 28, tun «-elche zwei Hebel 29 und 3c frei schwingen. Der erste Hebel 29, der vom Arm nach unten hängt, ist in seiner Bewegung derart begrenzt, daß er mit Einschnitten ain Umfange des einen oder anderen Rades 13 oder r4. in Eingriff treten kann. Der zweite Hebel 30 schwingt oberhalb des Arnies in einem Kreisbogen, der größer ist als der des anderen Hebels und nimmt durch seinen Zapfen 31, der gegen Vorsprünge 32 des Hebels 29 anschlägt, letzteren mit. Der Hebel 30 trägt ein exzentrisches Gegengewicht 33, welches lose um ihn schwingen kann. Das Gegengewicht 33 könnte durch eine Feder ersetzt werden. An dem Hebel 30 ist mittels eines Zapfens eine Stange 3:4 befestigt, die in einem Haken endigt. In diesen Haken greift die Nase 35 ein, welche sich auf der Oberseite des Vorderarmes 36 befindet, wenn der Arm in noch zu beschreibender Weise in den Glastiegel hineingesenkt wird, um Glasfluß auszuheben.
  • Der Hebel 30 wird hierbei durch die Stange 3.4 aus der Stellung I in die- Stellung Il mitgenommen (Abb. 8). Danach gleitet die Nase 35 von dem Haken der Stange 34 ab, während die Stange 34. auf der Führung 37 liegenbleibt. Der Vorderarm 36 kann also allein seine weiter abwärts gehende Bewegung ausführen.
  • In der Stellung II drückt der Hebel 30, belastet durch (las in der gestrichelt gezeichneten Stellung befindliche 33, finit seinem "Zapfen 31 gegen den Vorsprung 32 (leg Hebels 29. Dieser wird also die Stellung 11 in Abb. 8 annehmen, d. h. sich gegen den Rand des Rades r4. anlegen. Die Hebel 3o und 2g gehen aus der Stellung 1I in die Stellung III in (lern Augenblick Tiber, wo eine 1?inkerbung des Rades 14 vor der Einkerbung lies Rades i ß vorheireht, in welcher sich der Hebel 2o befindet. Dies geschieht in dem Augenblick, in welchem genügend Glas <in tler Pfeife aufgenommen unitl tler Arin 3t1 wieder emporgeschwungen ist. Der radiale Arin r11 wird auf diese Weise hei gleich-
    mäßiger Bewegung reit denn P%ade r.1 gekup-
    pelt und bleibt gekuppelt bikurz : or der
    Stellung III (Abb. a ttti(1 .1), wo die 1'ill-
    kehrun;; der Kupplung und ein neuer Still-
    stand des Armes stattfiti(let. L'in diese t'in-
    kehrung der Kupplung in der Stellun', 111
    herbeizuführen. wird das ('Irrwerfen de,
    Hebels 30 voll außen nach innen durch einen
    Daumen 38 bewirkt, der an dein Tisch 4. des
    Maschinenrahmens befestigt ist, und gegen
    den die Rolle 39 anläuft, finit welcher (las
    Ende des Hebels 3o versehen ist. Der Kupp-
    lungshebel 2o befindet sich dann von neuere
    in derselben Einkerbung des Rades 13, die er
    in der Stellung i verlassen hatte, nachdem
    die Pfeife finit dem Glasposten aus dein
    Hafen herausL-eschwunmen war.
    Die -orderarme 3!@ sind ani ende (fier
    radialen Arnie r0 all (lie ',horizontale Achse 4.o
    (Abb. i ) in einer Vertikalebene an-gelenkt.
    die (furch @-lie \laschinenacli:e hindurchzeht.
    Bei ungefähr ein Drittei ihrer I_ün@c, von der
    Drehacli:e "tc@ all Zerechilet, riehen si(# auf (lein
    Kreisdaumen 4 r .
    I-u(ie des Vorderarmes ist rechtwink-
    lig dazu .las (ila.1)laser,)hr oder die Pfeife 1z
    (Abb. r) befestigt. welche sich ani Arm 36
    in Kug=ellagern ()der sonst-,vie dreht.
    Infolge der Wirkung des Daumens .Ir ge-
    gen die Arine 3(1 während ihres -Umlauf.,;
    kann die Pfeife .4-= aus einer senkrechten
    Lage in eine horizontale oder geneigte Lage
    (Abb. r j überl-ehen. inf(-,l`=e(leseii (las Aus-
    lieben der flüssigen ( t@a@Illa@e allz (:1I1('111 be-
    liebigen Hafen , bewirkt wer(len kante. 1)1e
    Pfeife 4.2 kann auch eitle I@r':hbe\re@''t:Il;r er-
    halten. und zwar entweder unter @:rinittltln,-
    eines Schnurantrieb: (.1l)1). 1. 2 mid X) oder
    vermittels eitles J.alnl;etriel,es ) A1)1). u, fit).
    1; u1'(1 t 8 ). Da. erste Glied - les Antriel),#,
    (las .ich ttni die feste t@"elle .L- dreht. erhält
    eilte L-m(irehtln@@a)e@reg::ng. deren Schlielli-
    keif je nach den Stellen. wo (ler Arni bei
    seiner Umdrehung uni die ze:itrale Welle
    zwecks Ausführung der einen (-(<12r anderen
    Operation der Reihe nach anhält ()der vor-
    beigelit, wechselt. Zu (fiesem Zwecke sind all
    den betreffenden Stellen Antri-,:bs(,rgane i;
    vorgesehen. welche :ich finit (ler gewünschten
    Schnelligkeit drehen und .() angv-bracht find.
    (laß ihre Beweg=ungen #iurch 1\'ei1(tui- ()der
    durch Zahngetriebe auf die Schnur sclieil)cn .irt
    o. dgl. übertragen werden. l)a @icli w;i11r(-ii(1
    der \-erscliiel)ulh de> :@rillc: die 1';@#ife auch
    drehen illur. so ist aiu fe@tstel)rn(iell Ma-
    schinengestell eile Riemen .l(; (.11)I). e., vor-
    gesehen. gegen tc(-Ichen di(' Scillitir#Cl)(#iir- -11
    des Arnes` reibt. ;@`ir#1 die Sc()c'il@(# .1111-c11
    ein "Zahngetriebe er,etzi, s(@ 1((initzt 111:1n
    statt eilte. R iciiic'n, eitle
    die parallel zur Balin de: l; linra(l. _;_: ün
    Kr(#i,e geführt ist. Die Antriebsorgane 4.;,
    -Ii(# auf (lein llascliirieiir:iliinen befestigt sind,
    r:c#r(tcn auf irgendeine 1%"eise #turch die
    I-idliptwelle ()der #lurch leii Motor bewegt.
    1,'(-i der vorlic_gendrn Ausführunrisforin der
    i:la@l)la:eIIla.ChtIIP ist @@:Ilc'. -eInisehte Über-
    tragung von ZahnriMern und Schnüren in
    :illwen(luri- #-ebracllt.
    fit @lie ei-entlichen L`l)ertragurige,l können
    konische Scheiben o. (:g1. Ur- ne eingeschaltet
    werden, mittels deren nian die Geschwindig-
    keit verändern kann, oder Organe, mittels
    deren Uran die Betregung unterbrechen und in
    get%'iiuschteil Augenblicken wieder in Gang
    setzen kann (beispielsweise eine inecha-
    nische oder elektromagnetische Kupplung,
    eine Reibungskupplung oder eine Kupplung
    finit festen und losen Scheiben usw.'@.
    Die Kupplungen können von der Daumen-
    welle i r aus gesteuert werden. Mit einem
    solchen Ktlpplunrs- und Entkupplungsmecha-
    nisnius kann beispielsweise das Organ .ic; in
    der 1#'"rnitelltin- versehen werden, damit
    i:Nlrl slic Pfeife allein drehen kann. nachdem
    .icli der (7lasfluß hinreichend verlängert hat
    und sich ge-ilat' in der Achse der Form be-
    lindet.
    1:S ist bereit. oben erwähnt worden. daß
    die Lage der Pfeife durch den Daumen .fit
    bestimmt wird. Gegenüber (lein Ofen besitzt
    dieser Daumen eine tiefe Aussparung. In-
    initten dieser Aussparung ist ain Gestell g ein
    Hebel _;ti allgelenkt. dessen äußeres Ende den
    Z-orderarin 3 ' stützt sowie er, ain Daumen .fit
    entlan@riritend, aus der irr Abb. r gestrichelt
    gezeichneten Stellung in die voll ausgezeich-
    nete gelangt ist. Dieser Hebel ersetzt also
    für einen Augenblick den Daumen 41. d. h.
    er unterstützt den Vorderirin und beg_ reizt
    seilte Stellung. Der Hebel 16 wird unt,--r
    t-ermittlun c(:n @tan@#en ;.,- und ;o ( _i1)1). r )
    und eitles anderen @°cl<rciptteil Hebeln .i8
    (furch einen Daumen -t() der Daumenwelle i r
    :Lt'getrieben. Das Senken der Pfeife in Elen
    Tiegel hinab wird also von der Foren dieses
    Daulliells -v) abhangen. Uni eilte liIllIler
    rleiclie Menge des Glasflusses all der Pfeife
    aufzuncIinien, inuß (las Einführen der Pfeife
    in (1e11 Raten tun ." tiefer erfolgen. als sich
    (larin der zhie"el Bier flüssigen GlaslIlasse
    selll;t. Zu dieseln 7wecice er1'@@l't ciiier (fier
    Aren(- #les `el-;r@il,fterl 1-Ieh@l@@ nach iedein
    AIlsht11) null GlasfilII; :eilte ;.:üigc. Die. wird
    agil faweI1dC- `@ i . `r !1('1t (A1)1). I t . 12.
    13. 1_t):
    f)i(- `:@lenki@re @'eri)iliciung 1er Mange d;
    iilii ieiii linriz()Iltalen Arin des f;ekröpfceil
    11(-1((-1 @@ wird durch eine Mutter ; r 1.e-
    t. deren @"(-rscllieliung dein Ilebcl .IB eat-
    laii;,r durch die Schraube :;2 rtr:tlllaßt wird.
    I )ic#s(- Srlir:itil)e tränt ein Schaltrad c3, 1e1-
    ches durch ein Schaltgetriebe angetrieben wird. Die Klinke @; zum Vorwärtsbewegen des Schaltgetriebes ist auf dein senkrechten Arm 5-I. befestigt. der frei auf der nicht finit Gewinde versehenen Verlängerung der Schraube 52 sitzt. Der Arm 54 wird zwei verschiedenen Schwingungen unterworfen, von denen die eine in einer durch die Achse der Schraube 52 gehenden senkrechten Ebene und gemeinschaftlich mit dem Hebel .48 erfolgt, wenn der Hebel 48 zum Zwecke des Glasausgehens schwingt, während die zweite Schwingneu,- in einer Ebene senkrecht zur ersteren erfolgt. Infolge dieser zweiten Schwingung nimmt (leg Arm 54 unter @-erinittlung der Klinke 5das Rad 53 und somit die Schraube 52 mit. Das mit einer Rolle versehene 1?udc de: Armes 54 ist in einer Gleitschiene ;6 geführt, @lie beliebig schräg mit Bezug auf die senkrechte Ebene, in welcher der Hebel 48 schwingt, eingestellt werden kann. Sie ist zu dieseln Zwecke schwingbar um einen am Maschinengestell festen Zapfen 57, während ihr anderes l:ude verstellbar an einem Kreisbogen befestigt ist, dessen 'Mittelpunkt der Schwingungsachse des Hebels .18 ungefähr entspricht. Je größer die Schräge der Schiene 56 ist, um so größer wird die Schwingungsweite des Armes und demgemäß die Drehung der Schraube und die Verlängerung des Hebelarmes 48 sein.
  • Nlan kann also durch die Neigung der Gleitschiene (lie allmähliche \'erlängerun @g des Hehelarines 4.8 erzielen. die dein Sinken des Niveaus des Glases im Tiegel entspricht und den .\ushuh von Glastluß auf einem konstanten \\,ert erhalten. und man kann das Maß der \-erlän,reriing (furch Verstellung der Schiene ;b einstellen.
  • Das Marbeln des an der Pfeife ausgehobenen Glasflusses auf einer geeigneten Ebene, zum Zwecke, ihn in geeigneter Weise um die Pfeife herum zu verteilen, wird auf folgende Weise bewirkt: In dem Augenblicke, wo die Pfeife beine '`erlassen des Hafens die horizontale Lage eingenommen hat (Abb. 1, gestrichelte Zeichnung), wird der radiale Arm 16, welcher die Pfeife trägt, finit dem Rade 1:I, welches sich gleichmäßig dreht, gekuppelt. Der Vorderarm 36 bewegt sich also. von der Außenschiene 4r geführt, aufwärts, und die Pfeife kommt in die Stellung eines Radius mit Bezug auf die Drehachse der Maschine. F_rteilt man unter diesen Bedingungen der Pfeife eine Drehbewegung, so wälzt sich die Glasmasse auf der zur Nfaschinenhauptachse konzentrischen bogenförmigen und ebenen Schiene 59. So erzielt man (las Marbeln und die gewünschte Verteilung des (Aasflusses.
  • Die Drehbewegung der Pfeife hierbei wirr' durch (las Reiben des Organs 44 gegen de ltienieii 46' hervorgerufen, welch letzter scll)st im unigekehrten Sinne zur Fortbew@ gun- des Organs .44. und des radialen A ine'; 16 umlauft.
  • Parallel zur Marbelfläche und an d( Innenseite ihrer Krümmung und in senl rechter Riclittin#,1, uni so viel über di Marbelfläche emporragend, als die Gla; Schicht uni die Pfeife herum (tick sein sol befindet sich eine Gleitschiene 6o, auf welch sich die Pfeife stützt. Dieser Überstand ve ringert sich in dein Maße, als die Pfeife voi i-iiclct, (l. h. in dem 'Maße, als die ausgehoben Glasmasse sich gleichmäßig um die Pfeif herum verteilt. und in dein ihre Dicke sie dabei verringert. Die Marbelfläche bilde i-iiit Bezug auf die Hauptachse der Masrhin im Anfang einen stark abgeflachten Konu: dessen Neigung sich aber zutn Ende hin ver stärkt. Hieraus ergibt sich eine @Terdrän gung des Glasflusses gegen das Pfeifenend hin. während gleichzeitig eine gleichmäßig N'erteiluiig rings um die Pfeife erfolgt.
  • Das Schwingen der Pfeife zum Zwecke eine Verlängerung des Glaspostens oder Kül bell herbeizuführen, wird auf folgende Weis, erzielt: Ist (las Marbeln beendet, so geht die Pfeife während der Fortbewegung des Ar m es ih, der ininier noch mit denn gleichmäßi= be-,vegten Ralle 14 gekuppelt ist, sehr schnel aus der horizontalen Lage in die vertikal( Lage über, und zwar infolge der Gestalt de: Daumens 41. Bei seiner «'eiterbewegung gelangt der Vorderarm 36 auf einen wellenförinigen Teil der Schiene, so daß der Arm ein( vertikale Schtvingbeivegung um seine Achs( .4o ausführt. Die Pfeife mit dem daranhängenden Külbel macht somit während der seitlichen I# ortbewegung noch eine Schwingung in einer senkrechten Rbene, wodurch da; Külbel verlängert wird.
  • Für (las Formen ist folgender Mechanisnius vorgesehen: Während die radialen Arme in gleichmäßiger Bewegung aus der Stellung II in die Stelhing 111 (Abb. 2 und 6) übergehen, z. B. während der Periode, in welcher die Schwingbewegung ausgeführt wird, schlägt die Rolle 39 des Hebels 30 der Kupplung gegen ein Blech 38, welches so gekrümmt ist. (laß der Hebel zum Mittelpunkt der 'Maschine zurückgestoßen wird, wobei er in derselben Richtung (las Gegengewicht 33 mitnimmt. Die Klinke 2c) lie"t nun zwar an dem Rade 13 an, kann sich aber weiter erst dann verschieben und in einen Ausschnitt des Rades 13 unter der Belastung durch das (3eg#-ngewicht 33 eingreifen, wenn ein Einschnitt des fades r3 v( )r den (les ha(les 14 tritt. I)er hiernach von lein Rade mit gleichmäßiger Bewegung 14
    befreite radiale Arin ist tltittittehr finit dein
    I2ade 13 finit absatzweiser I'#eivegnng gekup-
    pelt und verbleibt (Ienigeni;tI.i in (1;#g- Stel-
    lung 111 wälireti(1 der ganzen "Zeit (ges Sti11-
    standes des Rades 13. tt'ülircn(I Flieder Zeit
    findet (las Blasen Matt.
    Die I#orm 04 selbst kann annähernd in der-
    selben Weise ausgeführt sein wie die ge-
    wöhnlich(ii Formen finit Tretwerk. Zur Zeit
    der Ruhe befindet sich die F,)rin unigestürzt
    in eineng Wasserbehälter. Iin gel;ehene@i
    :ltigenhlick, (l. h. sobald ein radialer Arin
    (die Stellung III erreicht hat. liebt eile Dau-
    men cif (Abh. 3) unter Vermittlung (1-ss f-le-
    bels V2 und Stangen 63 (Abb..t) die Form,
    welche ;ich alsdann geöffnet in die Achse der
    Pfeife, als,) senkrecht einstellt. d?in anderer
    Daumen (i; veranlaßt unter Vermittlung des
    Hebels 00 und Stangen 67 (las Schließen der
    heilen f lälften der Form. In dieseln Augen-
    blick fiti,let aufler(lein der Zulaß von Luft zu
    dein zu formenden Gegenstande statt, und
    zwar wällr11(f (leg- erf@(r(lerlichen Zeit und
    unter <dem erf()r(lerliclien I)rticl;.
    Ein dritter Daumen (*,ffti-t unter `,er-
    mitt111,11' (leg f lel@els g-,() tItiII ei"er @tatle ; -J
    einen 1fabn -i, der einen I.ttftstr(in frei`ibt.
    welcher Alen >ich aul.icrhalll @i:r i(@rm befind-
    lichen "feil °les (,-ilaäICülI)el, abkühlt, -fort, w((
    es an der Pfeife haftet.
    Nach der erforderlichen Geit bewirken (die
    verschiedenen Daumen der (teilie nach (lag
    Wiederöffnen der Form und ein Wieder-
    untertauchen in den Wasserhehälter und
    :#chlietilich in) letzten Moment, nachdem (die
    Pfeife die Stellung lII verläsen hat. @la,#
    Schließen (fies Hahnes 71.
    Der ganze Mechanislnti; zur l:et.iti@nni#@
    (der Forni kann mittel, Schrauben ;-- und
    einer Handkurbel ;,; (Abh.7r '@@_'ü@(I@Cn ((=feg
    gesenkt werden, damit lie l--nriii niit lezu-
    auf die Pfeife auf die entsprechende flöhe
    gebracht werden kann.
    Das Durchbohren der hirtien für elek-
    trische Lampen. zum Zwecke, (dieselben mit
    einem Rohr zur Erzeugung des Vakuums zu
    versehen, wird auf folgende Weise bewirkt:
    In der Stellung- IV, und zwar genau in der
    Achse der Pfeife, befindet sich ein Lötrohr 74
    (Abh. 1 und d.). welche, nach((ben gerichtet
    ist und so eiii.gestellt ist, (laf e> (die Spitze
    der Birne erhitzen kann. Andererseits be-
    findet sich in dieser Stellung IV die Pfeife in
    Verbindung mit einer beliebigen Luftquelle,
    die unter einem gewissen I )ruck steht. Das
    Innere der Birne wir(I also lie-;eiii Druck
    unterworfen, und wenn (die Spitze hin-
    reiclicn(l durch (die 1.(->tr(@lirtd;tiinne erwericht
    worden ist, erfolgt (1:1s Purchblasen (dieser
    Stelle der Birne. Die I."troliril;minie erlischt
    gewöhnlich unter der 1?inwirkung (ges Luft-
    der aus der durchbohrten Birne aus-
    tritt. Sie wird selbsttätig durch einen Ziin-
    (icr ; ; wie(icr angezündet, den die Pfeife im
    Augenblick. wo sie (fie Stellung IV verläßt.
    in (die Ach;e (ges I.('itrohres führt. Dies fin-
    det. Matt infolge der Anordnung des ge-
    kröpften Arines ;(1, der ebenso wie der Zün-
    der ; ,# auf der 1'l'elle 77 befestigt ist. Die
    Pfeife schwin,-t bt.ini Passieren das Ganze
    um ilie Achse 77, und nachdem sie den ge-
    kri')pften drin 76 verlassen hat, wird letz-
    terer durch eine Feder in seine ursprüngliche
    Lage zurückgebracht.
    hie Operation des Abschneidens des fer-
    tiggestellten Gegenstandes von der Pfeife
    findet in der Stellung V statt. Erleichtert
    wird sie durch die Tatsache, daß der fertige
    Gegenstand mit der Pfeife gedreht werden
    kann. Es wird sich also darum handeln, (dem
    Külbellials ein <geeignetes Organ zu nähern,
    mittels dessen die Abtrennung ringsum er-
    folgen kann. f Herzu kann man einen Dia-
    nianten. Stahl nrler ein kaltes oder feuchtes
    Werkzeu` verwenden, welches bewirkt, daß
    bei einer il>erüliruii,- finit (lern heißen Glas-
    letzterer abspringt.
    Kitt Daumen kann auch einen Hebel frei-
    geilen. welcher, nachdem ein Sprung oder
    Schnitt erzielt ist. gegen den Glasgegenstand
    s ii I s
    chlagt. uni das o lösen des Gegenstandes
    von der Pfeife zti bewirken.
    Der Glasgegenstand fällt nunmehr in
    irgendeinen Behälter (vier auf irgendein
    Laufllan(I 83. welches die Glasgegenstände
    Sammelt und sie in eileer gewissen Entfer-
    nung v@ m der Glasblaseniaschine ihliefert
    _111h. 1 tilld ,;).
    In der Stellung X-1 findet dieOperation des
    Reinil;ens des lindes der Pfeife statt, wobei
    letztere sich zwischen zwei Backen84 fAbb. 3
    und 4) legt. Diese Backen werden unter
    Vermittlung von Stangen 85 und Hebeln 86
    durch (die Daumen 87 und eine Feder 88 an-
    getrieben. Die Backen Öffnen und schließen
    sich plötzlich über dem Ende der Pfeife finit
    einer Häufigkeit, die von (lern Profil der
    Daumen 8; abhängt. Die Backen können
    auch (durch ein Getriebe angetrieben werden,
    welches finit einer Kupplungs- und 1?ntkupp-
    lungsinuffe versehen ist und im geeigneten
    Augenblick (durch einen Daumen in Bewe-
    gung oder Stillstand versetzt wird. Wäh-
    rend dieser Operation und während der -an-
    zen Zeit, in welcher (die Pfeife sich in der
    Stellung 1'I befindet, kann gegen letztere ein
    frischer Luft- oder Wasserstrahl gerichtet
    werden, uni das I.osli@sen des Glases zu er-
    leichtern und (die Pfeife abzukühlen, soweit
    (lies erforderlich ist.
    Der Mechanismus für hie 1,uft,;erteiiun-
    (Ahh. 8 und g) ist wie folgt eingerichtet: Auf
    flie Welle los welche eine gleichmäßige Dreb-
    beWegtlitg atisfiihrt, ist eitle Scheibe 1; rlilf-
    1<T('l;cilt, die auf ihrer Oberiläche in 1`berein-
    stiiilllltlllg lint eillcin jcdcn der radialen
    .\rrlle Aussparungen c)1 Ilcsitzt. :\11c# (liege
    Aussparungen stehen durch Liicher mit
    ebenso viclcn Knierohren (t2 in Verbindung,
    die auf der I'erililirrie der Scheitle 1; aii-
    geordnet sind. Jedes dieser Knierohre steht
    finit der ztigehörigcn Pfeife durch ein bie-
    sanies Rohr 93, (lag Gelenkrohr 9.4 (Abb. (11,
    den hohlen Vorderarill 3t) t"1(1 ;cllließlich
    durch Üffnungen iin f,agei- fler Pfeife in Ver-
    bindung.
    auf die Scheibe t; ist ein Ding 93 aufge-
    schraubt, und gegen diesen lZing reibt ein
    zweiter Ring c)0. (ler den- lZinge c)@ gleich
    ist lind auf eine Scheibe 9, aufgeschraubt ist.
    Diese letztere Scheibe ist attf (lein ()bereit
    I-,',tlniien der Maschine befestigt.
    Auf (ler Unterfiläche der zweiten festen
    Scheibe 9; finden sich ebenfalls Aussparun-
    gen 98, die reit Rohrstücken 99 in Verbin-
    dung stehen, welche auf der Peripherie der
    Scheibe vorgesehen sind.
    Die Aussparungen der festen Scheibe 9;
    befinden sich in genau den Stellungen, in wel-
    chen die sich um die Achse drehenden radia-
    len Arme und dankt die Pfeifen Luft zuge-
    führt erhalten müssen. Diese Aussparungen
    haben voneinander unabhängige Luftzufüh-
    rung, und detlhenlaß kann le,le -"()lt ihnen,
    Je nachdem es erforderlich ist. finit (lern
    1)rttck (ulcr der I.tiftdtielie in \-crl>in(lttn@T
    -C-setzt werden, die für (teil eiligen Arbeits-
    vorgang. tini welchen es ,ich handelt. günstig
    ist oder auch sogar mit einem Vakuum, um
    eile Ansaugen zum Zwecke des Aushebens des
    Glasflusses oder für irgendeine andere Ar-
    beit herbeizuführen.
    Der Verteilungsring 95, der eine gleich-
    mäßige Drehbewegung erhält, besitzt radiale
    Schlitze, -welche die Öffnungen 99' des oberen
    festen Ringes, -welche die Luft von einer
    Scheibe zur anderen durchtreten lassen. ab-
    wechselnd bedecken oder freigeben und da-
    durch die zuzulassende Luftmenge und die
    Dauer des Luftzulasses bestimmen.
    Der verschiedene Druck der durch die Aus-
    sparunnen 98 der oberen festen Scheibe 9;
    zugeführten Luft kann elitiveder durch unab-
    hängige Luftquellen entsprechend verschie-
    denen Drucke, erzielt werden ((der dadurch,
    claß inan die Öffnung je eines Ventils re-
    guliert, welches in der Zulaßleitung angeord-
    net ist, wobei das Regulieren fles Ventils
    selbsttätig durch einen Daumen bewirkt wer-
    den kann. Die Luftquellen l:iiiineii je nach
    der Operation, uni welche es sich Bandelt,
    entweder in Kompressoren r o i (_111b. d )
    u(ler Ventilatoren, welche auf der Maschine
    sell)@t angeln-acht silid, bestehen, oder
    K(llllcnzwtin(Icrn oder Gebläsen, die dur
    cilleil oder mehrere Datinien betätigt wc
    f1(,11, welch letztere auf der Daunicnwelle a
    gebracht sind oder schließlich von irgen
    welchen I.ttftlcitiiiigeii.
    Die .\rbeit;weise der neuen Glasblas
    ltl-z:#.cliiiic ist folgeilde: Die 'Maschine wird
    gccigneter Weise nahe der Üffnung fies lila
    Ofens vor diesem aufgestellt. Da alle radi
    len arme, die eine Pfeife tragen, detiselb(
    liewegtiilt;eil in derselben lZeilienfolge unte
    worfen sind. so sollen nachstehend nur c1
    1.cisitiilgcil eine., einzigen dieser Arme Il
    >chrieben werden.
    hs ili<ige voll der Stellung VI (Abb.
    1111(I 4.), in welcher der Kreis der Arbeit
    vorsänge sein @at(Ie erreicht hat, ausge-ailg(
    werden. her Motor ist in Betrieb. Der Arr
    der beim Verlassen der Stellung VI betracl
    tet «-erden soll, ist mit (lern sich absatzwei:
    drehenden Rade gekuppelt. Er wird z1
    Stellung I hingebracht, und während d(
    I'assierens des Raumes von Stellung \' I zt
    Stellung l geht die Pfeife infolge des besoff
    deren t'rotils der kreisförmigen Gleitschier
    .Il aus rler vertikalen Lage in (lie horizonta;
    Lage über.
    In der Stellung I verläßt der Vorderarm 3
    die kreisförmige Gleitschiene .Il und legt sie
    gegeit (len Hebel .46. Der letztere senkt sie
    unter (1e( I@inivirkun@T des Daumens :.t
    lAbb. t t und ninmit den \-orcierariil und di
    Pfeife niit sich, -welch letztere sich hierb(
    in (las Innere des Glashafens hinuntersenk-
    Wie früher erwähnt, erhält die Pfeife i
    vier Stellung-1 eine Drehbewegung, die vo
    (lern Organ +j herrührt. hie Pfeife tauch
    leicht in das flüssige Glas ein und liebt ein
    gewisse Meilge desselben heraus. Der Dau
    tuen .t9 hebt bei ,einer weiteren I-inwirkun;
    clen Vorderarm 36, und in dellt Augeliblich
    wo dieser Arm die vertikale `tcllung erreich
    hat, ist der Arm 16 finit (:lein fade i4., wel
    ches eine gleichmäßige Drehbewegung aus
    führt, gekuppelt und wird von (leinselbe
    mitgenommen.
    Das Ende der Pfeife, -welche den ausge
    hobenen Glasfluß trägt, gelangt nunineh
    über die Fläche 59, auf welcher das Marbeh
    stattfindet.
    Heini Verlassen der -#tclitiiig 11 bewirk
    die Gleitschiene 41 ein :clnielles den
    ken des Vorderarmes, und -während seiner
    ungeheininten \\'eiterbeiverinh passiert de
    arm den Abschnitt zwischen fleh Stellun
    geil 11 tin(1 111, wo (las Auf- lind Abschwingei
    stattfindet.
    Kurz bevor der Arm die Stellung III er-
    reicht, kehrt (las Blech 38, ;`(,gen welches di(
    I',olle des Hebels 30 stößt, den letzteren um
    wie schon erl:iut.;rt. was c iiietl :`<'e; il@el i11
    der Kupplung h@#rl)eiflihri. #ullie:e#)i
    :\u#"eiil)licl; an ist der drebirtre Arm mit dem
    halle I,;, u-e';11#.w eine al).atiw-ei-c' I >rchttlt
    misführt. gcl;tilil)eit.
    @\:Illi-e#il@l (leer er#,t:it Anhallel7. 111 #ler Stel-
    lttii:,r I l I erfolgt las Fornieii mitei- !Wehen
    der Pfeife und bei Hinfiihrtim; "-n Luft in
    den vit forinenflen Gegenstand. Die (#orin
    selbst. welche -ich in norn:alellt Zustande 11711-
    gekehrt in einem 1\'a.scrl)eil:ütcr bethidet, ist
    im gegebenen Augenblick unter '%'erinittlung
    Vmi Daumen der Welle I t und fleheln -c-
    hohen SSf)rdcl:, 11n1 ihre :\rüeitslac Uinzli-
    itehinen. [st Blas F=ormen beendet. .t) gelangt
    !lie Pfeife in die Stellung [V, «-@) da: Durch-
    linliren der t@laslürne auf die -gen t)e#:chrie-
    bene# \vClse W>igT.
    In der @telllitl@ \' wird )fier fertiei)lasetle
    Gegenstand \f)11 @]er Pfeiiee#l@ia IM fällt
    auf Chr I_altilMMI \1 Welllle: 1h11 11t eitlen
    hasten bef-inlert.
    SchlicOlich @vir#I ,he Mifc in .i!#i- Stel-
    lting V l. in u-cicher :::- liltr .\1111:!1t# .. ":tit -
    findet. von -!en aasre##clt befreit, oi#- ihr
    11f-Ich anhaften. S(311 ie crf#)r.lerli;lienfall@ ;ei
    kühlt. Der Arbe@a<kreiaauf ist nunmehr ge-
    schlosse#n und )Ine Unterbrechung beginnt
    er 1a11 netlein. und zwar für alle #ech: 11111-
    laufenden Arine.

Claims (1)

  1. t. `ell)sttäti@rt- tFla@llla#etn:t:;hüle. i)ei welcher eine Anzahl t;l@tsiila@e-t)f@lfen <i11 in einer wagerechten ldienv nill edle ge- ineinsanie @liltelach:c# :ich drehenden =\r- illen sc) be#11 e@lirh angcbrachl @illri. daß sie währen<" der Drehun, @1cr .-\rine un- ter Iir@ilua@ um die eigene Längsachse in eilfeil ( a::shafen einzeft:üirt, mit Glas beschickt und darauf zum Zusammen- arbeiten finit der I#orin und einer I?in- richtung zum l@eillien fier Pfeifennasen gebracht werden k;inneti. dadurch gekenn- Wclnet. da lt die Pfeifen (4ä) jede an lern in seiiicreclitrr 1''hene <chwingenden Vorderarme t ,;M eines absetzelpl uni unabhängig von den a wleren in wage- rechter- Lbene sieh drehenden Armes, und zwar ungrf;ihr rechtwinklig zur _\rin- länge angeordnet sind, die Forin und die anderen finit der Pfeife zusmninenarhei- tenden \-orrichtungeti dagegen ortsfest Hing, der Pfeifenkrei#1)alni. _. `elbsttärge (Ha#iilaselila#chine flach
    `.11.I,ru;ll r, Aktihirch gekennzeichnet, daß S@;Im@ingungen der Vor- #iei-:irit:( <furch eine :ings der l#,'reia)allii iie#cr ..rille verlaufende Anlaufschiene f q1 t i e'11 i r kt werden. Glazblasetnaschlne nach \ll@l,rtl;.ll @, dadurche°ken iizeirhnet, @laß die l.:rci@f@@rmi@e -\nlauf>chienc :in einer "der ( @la#cntnahme entsprechenden) Stelle tiiiterl)r,)clicn ist, und daß in der Lücke ein #:f@nl ilaschin enhetriel)e derart in -enkrechte Schwingungen "-ersetzter He- hel (4l)1 angeordnet ist. flali er den in die- l.ll@:;t# tretenden @. @)r@ler"trln miter- stützt und 7weck5 Einführung fier Pfeife in Elen Hafen senkt und hebt. 4. @eil)sttä Tide Glaa)laseinaschine nach =\itsIlrttcli = und -,. da#lurch gekennzeich- net. #l:tt.l die i<reisf@irniige Anlaufschiene eineu wellenfiirinigen "Feil hat. welcher eine Schwin_-ung der Pfeife nach der Be- zum ",ecke )ler Verlängerung .le.s hüll)els veranla(.lt. 1i'll).itatl`e t )i:1.1)la@@llla@chlne flach \ns;)rucil ; und 4, dadurch -ekeiiii7eich- ttei. AS 1:i# fleh Pfeifenstützhebel (46) 1>etve@rcnle Getriebe stetig und ,elhsttätit; in dein Sinne verstellt wird, :laß (lie Pfeifen bei den auteinanderfolgenden Be- schickungen immer tiefer in Elen Glas- hafen eintauchen. entsprechend dein sin- kenden (-jl:i:stalicle darin. Gla@iAaseinaschine nach Ans))ruch t "e'#:ennzeiclinet durch eint-' ''Slai-1)eiflziclie in F"rni eines zur _\M de. I)reh@@estell. konzentrischen Fireia)f@@#oll# (;f11. '-_ G;asi)laseinaschine nach Anspruch 1 "bis (), @ladurch gekennzeichnet, claß Jeder Pfeifentragarln finit eineni @'#tirfheliei(29, 3()) ver.chen ist, der #iurch die Bev-egung ,Fe. \'@@rflerarlns und eine Anlaufschiene allwechselnd in die l:in#cllnitte zweier mit Gien Pfeifentragarmen kon -chsialer Räder, eine. etäudiz aiul eines absatz- weise gedrehten hadt-s (i4 bzw. 13) ein- greift, SS().lurch ([ein Arin für die Dauer des \iarl)elns eine enunterlmichene un.F 11i1 tthrigen eine flach Bedarf absetzende (@rehi@elve@-nn@ erteilt "wird. Se-11»ttiitige Glashla:einaschine nach .\n:I)rttch t bis ; . zur Herstellung von Gliilllarnpenknlhen, zekcniizeiclinet durch die -\n(Anunz eine. liitrohres (;4) nlit Zünder (7,;j zwecks Herstellung einer Bo,leni*,filuuig an dem -geblasenen Kolben.
DEC28569D 1918-11-13 1919-12-12 Selbsttaetige Glasblasemaschine Expired DE379339C (de)

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