DE379339C - Selbsttaetige Glasblasemaschine - Google Patents
Selbsttaetige GlasblasemaschineInfo
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Description
- Selbsttätige Glasblaseinaschine.
arbeitenden Vorrichtungen ortsfest längs der Pfeifenkreisbahn angeordnet sind. Im übrigen bezieht sich die Erfindung auf die Eigenart der kinematischen 'Mittel der Maschine. Während an den bisher bekannten 'Maschinen ähnlichen Zweckes für jeden umlaufenden Arm eine Form und eine Marbelvorrichtung vorgesehen war, so daß ebenso viele Formen wie unilaufende Arme vorhanden waren, ist hei der neuen 'Maschine nur eine ortsfeste Form und eine Marbelvorrichtung vorhanden, mit welcher die Pfeifen nacheinander zusammenarbeiten. Dein entspricht die verschiedenartige Fortbewegung der Arme während ihres Umlaufs.Die l--rfitidun«T betritt eine selbsttätige Glasblasetnaschine derjenigen Art, bei wel- cher eine Anzahl von Glasblasepfeifen an in einer wagerechten Ebene um eine gemein- same Mittelachse sich drehenden Armen so beweglich angebracht sind, daß sie während der Drehung der Arme unter Drehung uni die eigene Längsachse in einen Gla.,hafen ein- geführt, finit Glas beschickt und darauf zwn Zusammenarbeiten mit der I--@iriii find mit einer Einrichtung; zum lteiiii"eti der Pfeifen- nasen gebracht werden kölwen. An einer solchen Maschine besteht die neue Irrfindung im wesentlichen darin, daß die Pfeifen, eine jede an dein in senkrechter Ebene schwingenden Vorderenflc eines ab- -et-r_end wid unabhiingi- von den zivileren in i\ a-erechtc:r Ebene sich ürchendeii =\rines, . tilitl zivai- ungefähr reclitivinlclig zur Arm- l;inge tuigcordtiet sind, während die l,orin und die anderen mit der Pfeife zusammen- - Die der 1#:rfindung eigentümlichen Vorteile sind folgende: r. leichte, selbsttätige Regelung; der Eintauchtiefe des Blasrohres in den Hafen. je nachdem die Glasoberfläche sich senkt.
- 2. Vereinfachung; in der Konstruktion der
Maschine, weil inan nur eilte einzige l#',eilie von 1#ormungscnrrichtun-en für die cer- schie(lenen Operationen bei ller:,telliiilr (los Glasgegenstandes braucht. 3. Vereinfachung dieser Mechanismen und ihrer :lntricl)5weise selbst, weil sie fest an- geordnet sin(1 und nicht in )t den :1rIIle11 u111- laufen. Aus demselben Grunde kann die Bauart fest und (lauerhaft ausgeführt wer- den. 4. Verminderung des Gewichts des umlau- fenden Teils der Maschine. da nur die Blas- rohre allein sich bewegen. . Vereinfachung der Regelung, weil man nur eine Art von Mechanismen hat. 6. Leichtigkeit der Regelung der genannten 'Mechanismen während des Ganges der Ma- schine. (la fliese 'Mechanismen fest angeord- net sind. Auf den Zeichnungen ist ein Ausfiihrungs- beispiel einer derartigen neuen Glasblase- niaschine dargestellt. und zwar zeigt _1b11. i die Glasblaseinaschine und einen Teil (los Glasofen: in senkrechten) Schnitt nach Linie a-a, der _1b1). 2. Abb. a zeigt die Maschine in Draufsicht. wobei der obere Tisch de; 'Maschinenrahmen. entfernt gedacht ist. Abb.3 ist ein teilweiser senkrechter Schnitt nach Litlie f-f der Abb. 2. Abb. q. ist ein wagerechter Schnitt nach Linie c-c der Abb. i. Abb. ; ist ein senkrechter Schnitt durch den -Maschinenoberteil nach Linie d-d der Abb. ()-, in der Pfeilrichtung e gesehen. Abb.6 ist ein Horizontalschnitt durch die 'Maschine nach Linie i-i der Ab'. r. Abb. ; zeigt die I:inrichtuth zum 'Nässen der Form in Ansicht @einiili Linie 1-1 der Abb. 3. Abb.8 zeigt einen drehbaren Arm mini Tragen eines Blaserohres (Pfeife) in Ansicht und den oberen Teil der Maschine und des Luftverteilers iin Schnitt. Abb.9 zeigt diesen Tragarm und den Luftverteiler in Draufsicht gemä1.i Linie r11-))1 der Abb. B. Abb. io ist ein (-)uerschnitt durch einen Tragarm gemäll Linie n-n (ler Abb. B. :1b11. i i ist ein selikrecliter Schnitt durch den Aushubregler genlütt Linie o-o der Abb. 1 @. Abb. 12 ist eine Ansicht des Aushubregle r, in Richtung der Pfeile p-p der Abb.1d. gesehen. Abb. 1; ist ein senkrechter Schnitt durch (las Ende des I-lebeis (tos Aushubreglers nach Linie r-r der abb. 14. Abb. 14 zeigt (ien Aushubregler in I)r;Ili=- sicht. Abb. i #5 ist eitle schematische Ansicht t111 1 veranschaulicht die Lage, welche das B1a-t- sind, kann auf irgendeine Weise durch den Motor 22 angetrieben werden. Auf das obere 1?nde dieser Welle i i ist eine Kurbel 23 atifgekeilt, welche unter Vermittlung einer Stange 26 (Abb. 6) und des Hebels 2o durcb Schaltung das Rad 13 antreibt. Letzteies Rad, «-elches, wie erwähnt, sich frei uni die zentrale Welle ro dreht, wird durch einen Halsen 27, der das Schaltwerk vervollständigt, in seinen Ruhelagen festgestellt. Das Rad 13 erhält also eine absatzweise Drehbewegung, und seine Winkelgeschwindigkeit wird von der Anzahl der Zähne, welche es besitzt, abhängen. Bei jeder Umdrehung der Daumenweile wird das Rad 13 um einen Zahn vorrücken, und demgemäß wird, wenn die Anzahl der Zähne gleich der Anzahl der radialen Arme der lfaschine ist, das Rad absatzweise dieselbe Anzahl von vollen Umdrehungen machen wie (las Rad 14, welches auf die zentrale Welle aufgekeilt ist.r(ihr (Pfeife) während des MarbeIns des Glasflusses mit Bezug auf den Dreharm ein- nimmt. Abb. r(@ 1(1s 18 veranschaulichen auch e=ne hesondere Ausführungsform vier Dreharn,- bci welcher die f`bertragung der Drelibewe- L111g (los Blaserohres (:Pfeife) durch Zahn- getriebe erfolgt. :1l)b. 11. zeigt (las Schema gemäß Abb. i in Draufsicht. Abb. 1; veranschaulicht schematisch (iie Stellungen, welche das Blaserohr (Pfeife) während des Verteilens des ausgehobenen Glases einnimmt. Abb. 18 zeigt die Einrichtung gemäß Abb. 1; in Draufsicht. Die gesamte Glasblasemaschine ist auf einem Rahmen i aus Profileisen montiert (Abb. r und :2), der mit Rädern 2 versehen ist, so daß er auf Schienen um einen Glas- ofen herum verschoben und vor den einen (,fier anderen Glashafen gebracht werden kann. Dieser Rahmen trägt zwei seitliche Säulen ,3, auf welchen ein horizontaler "fisch 4 ruht. fier sich quer oberhalb der 1Ia- schine erstreckt (Abb. 2 und 3). Der HauptkFrper der Maschine besteht aus (:ul3eisen und umfallt zwei zdindrische Teile,; und 9, die aufeinander passen. Der obere Teil 9 erweitert sich nach oben zu einer breiten, kreisförmigen Platte, welche mit zwei konzentrischen Rippen versehen ist, die ,len radialen. um die Hauptachse schwingen- ,len Armen als Führung dienen. Die beiden Hauptwellen io und i i sind durch ein Zahngetriebe 12 fest miteinander c(#rt)unden. dessen übersetzungscerhältnis der Anzahl Arme entspricht, die sich auf fier Maschine befinden, d. h. bei einer 1 -indrehung (ler zentralen Welle wird die Daumenwelle eine Anzahl Umdrehungen machen, die gleich ist der Anzahl der Arme. Außer deal auf die zentrale Welle aufge- keilten Zahnrad des genannten Zahngetriebes trägt die zentrale Welle noch zwei andere Räder 13 und 1.4 von besonderer Gestaltung (Abb. i und 8), von welchen das erste sich frei auf der Welle (Ireht und auf seiner un- teren Fläche einen Kranz 15 mit Zähnen oder =lussparung-en zur Weiterschaltung trägt. Da-, z\%-eite Rad 14. ist auf die zentrale Welle Z;Ilfrelceilt. Unmittelbar oberhalb dieser bei- ii !@:i@lel- 13 und 14 drehen sich um die iVc#lle frei eine Anzahl radialer Arme 16, uni f)Lerhalb dieser Arme ist auf die Welle die I_tiftcurteilungsscheibe 1; aufgekeilt. -in flas Lager 18 der Welle ro dreht sich eiii I-Iehel a() (Abb. ; und 6), der einen Teil Airs Schaltwerks bildet, welches das Rad 1,3 :nitreil@t. Die Daumenwelle 1i, von welcher alle Bewe-un-en der -Maschine abhängt- - lIacht man die Länge der Kurbel 25 gerade hinreichend groß, damit der Hebel 20 aus einer Rast des Rades 13 in die andere eingreift. so wird die Dauer des Anhaltens (leg Rades 13 fast gleich der Hälfte der Dauer der I.Tmdrehunr der Datimemvelle sein. Tatsächlich wird eine Teildrehung des Rades r 3 während der halben Minidrehung des Handhebels von a bis t (Abb. 6) stattfinden und ein Anhalten während der anderen Hälfte der Umdrehung äIso von t bi; a. Erhöht man die Länge des Hebels -2;. so wird der Schalthebel 2o die Rast passieren, ohne in dieselbe einzugreifen, und erst bei seiner Rückkehr wird er das Rad 13 mit sich nehmen. Die Dauer des Anhaltens kann also größer gewählt werden als die Hälfte der Dauer der Umdrehungsbewegung, was in gewissen Fällen nützlich sein kann.
- Zur Herstellung geblasener Glasgegenstände finit der Maschine ist es erforderlich, die Träger der Blaserohre hallt fortzubewegen, bald anzuhalten. Dies erzielt man durch die Verwendung der radialen Arme, weIcbe lose. also unabhängig voneinander um die \Texlängerung der Achse lo schwingen und abwechselnd mit einem der beiden Räder 13 und 14. gekuppelt werden können, von welchen das erste eine absetzende, (las zweite eine gleichmäßige und ununterbr.)chene Unidrehungsbewegung ausführt.
- I?iii fast gleiches Resultat könnte mittels anderer Vorkehrungen, beispielsweise durch die zeitweise Kupplung der -\riiie mit einem einzigen sich gleichmäßig drehenden !tafle erzielt werden.
- Diese Kupplungen können entwetlcr mechanisch oder elektrisch oder durch die Kninbination dieser beiden \littel liei-liei"eriilirt werden. 1)1e verschiedenen Bewegungsarten cler Arme kennen auch dadurch erzielt wer (1e11. tlaß inan für dieselben kleine Motorei verwundet, welche, wenn es sich beispiels wcis(# tnn Elektromotoren handelt, Stron durch Bürsten und Kontaktringe erhalten die in geeigneter Weise auf dem Umfang< der Arme angebracht sind.
- Nachstehend soll die Anwendung einet mechanischen Kupplung bei der den Gegen staun der I?rfindun- bildenden Glasblase nlaschine finit Bezug auf Abb. 1, 2, 8, 9 unc i o der Zeichnungen beschrieben werden.
- Auf jedem Arme 16, welcher sich um die Welle ro annähernd in der Mitte ihrer Länge dreht, befindet sich eine kleine horizontale Welle 28, tun «-elche zwei Hebel 29 und 3c frei schwingen. Der erste Hebel 29, der vom Arm nach unten hängt, ist in seiner Bewegung derart begrenzt, daß er mit Einschnitten ain Umfange des einen oder anderen Rades 13 oder r4. in Eingriff treten kann. Der zweite Hebel 30 schwingt oberhalb des Arnies in einem Kreisbogen, der größer ist als der des anderen Hebels und nimmt durch seinen Zapfen 31, der gegen Vorsprünge 32 des Hebels 29 anschlägt, letzteren mit. Der Hebel 30 trägt ein exzentrisches Gegengewicht 33, welches lose um ihn schwingen kann. Das Gegengewicht 33 könnte durch eine Feder ersetzt werden. An dem Hebel 30 ist mittels eines Zapfens eine Stange 3:4 befestigt, die in einem Haken endigt. In diesen Haken greift die Nase 35 ein, welche sich auf der Oberseite des Vorderarmes 36 befindet, wenn der Arm in noch zu beschreibender Weise in den Glastiegel hineingesenkt wird, um Glasfluß auszuheben.
- Der Hebel 30 wird hierbei durch die Stange 3.4 aus der Stellung I in die- Stellung Il mitgenommen (Abb. 8). Danach gleitet die Nase 35 von dem Haken der Stange 34 ab, während die Stange 34. auf der Führung 37 liegenbleibt. Der Vorderarm 36 kann also allein seine weiter abwärts gehende Bewegung ausführen.
- In der Stellung II drückt der Hebel 30, belastet durch (las in der gestrichelt gezeichneten Stellung befindliche 33, finit seinem "Zapfen 31 gegen den Vorsprung 32 (leg Hebels 29. Dieser wird also die Stellung 11 in Abb. 8 annehmen, d. h. sich gegen den Rand des Rades r4. anlegen. Die Hebel 3o und 2g gehen aus der Stellung 1I in die Stellung III in (lern Augenblick Tiber, wo eine 1?inkerbung des Rades 14 vor der Einkerbung lies Rades i ß vorheireht, in welcher sich der Hebel 2o befindet. Dies geschieht in dem Augenblick, in welchem genügend Glas <in tler Pfeife aufgenommen unitl tler Arin 3t1 wieder emporgeschwungen ist. Der radiale Arin r11 wird auf diese Weise hei gleich-
mäßiger Bewegung reit denn P%ade r.1 gekup- pelt und bleibt gekuppelt bikurz : or der Stellung III (Abb. a ttti(1 .1), wo die 1'ill- kehrun;; der Kupplung und ein neuer Still- stand des Armes stattfiti(let. L'in diese t'in- kehrung der Kupplung in der Stellun', 111 herbeizuführen. wird das ('Irrwerfen de, Hebels 30 voll außen nach innen durch einen Daumen 38 bewirkt, der an dein Tisch 4. des Maschinenrahmens befestigt ist, und gegen den die Rolle 39 anläuft, finit welcher (las Ende des Hebels 3o versehen ist. Der Kupp- lungshebel 2o befindet sich dann von neuere in derselben Einkerbung des Rades 13, die er in der Stellung i verlassen hatte, nachdem die Pfeife finit dem Glasposten aus dein Hafen herausL-eschwunmen war. Die -orderarme 3!@ sind ani ende (fier radialen Arnie r0 all (lie ',horizontale Achse 4.o (Abb. i ) in einer Vertikalebene an-gelenkt. die (furch @-lie \laschinenacli:e hindurchzeht. Bei ungefähr ein Drittei ihrer I_ün@c, von der Drehacli:e "tc@ all Zerechilet, riehen si(# auf (lein Kreisdaumen 4 r . I-u(ie des Vorderarmes ist rechtwink- lig dazu .las (ila.1)laser,)hr oder die Pfeife 1z (Abb. r) befestigt. welche sich ani Arm 36 in Kug=ellagern ()der sonst-,vie dreht. Infolge der Wirkung des Daumens .Ir ge- gen die Arine 3(1 während ihres -Umlauf.,; kann die Pfeife .4-= aus einer senkrechten Lage in eine horizontale oder geneigte Lage (Abb. r j überl-ehen. inf(-,l`=e(leseii (las Aus- lieben der flüssigen ( t@a@Illa@e allz (:1I1('111 be- liebigen Hafen , bewirkt wer(len kante. 1)1e Pfeife 4.2 kann auch eitle I@r':hbe\re@''t:Il;r er- halten. und zwar entweder unter @:rinittltln,- eines Schnurantrieb: (.1l)1). 1. 2 mid X) oder vermittels eitles J.alnl;etriel,es ) A1)1). u, fit). 1; u1'(1 t 8 ). Da. erste Glied - les Antriel),#, (las .ich ttni die feste t@"elle .L- dreht. erhält eilte L-m(irehtln@@a)e@reg::ng. deren Schlielli- keif je nach den Stellen. wo (ler Arni bei seiner Umdrehung uni die ze:itrale Welle zwecks Ausführung der einen (-(<12r anderen Operation der Reihe nach anhält ()der vor- beigelit, wechselt. Zu (fiesem Zwecke sind all den betreffenden Stellen Antri-,:bs(,rgane i; vorgesehen. welche :ich finit (ler gewünschten Schnelligkeit drehen und .() angv-bracht find. (laß ihre Beweg=ungen #iurch 1\'ei1(tui- ()der durch Zahngetriebe auf die Schnur sclieil)cn .irt o. dgl. übertragen werden. l)a @icli w;i11r(-ii(1 der \-erscliiel)ulh de> :@rillc: die 1';@#ife auch drehen illur. so ist aiu fe@tstel)rn(iell Ma- schinengestell eile Riemen .l(; (.11)I). e., vor- gesehen. gegen tc(-Ichen di(' Scillitir#Cl)(#iir- -11 des Arnes` reibt. ;@`ir#1 die Sc()c'il@(# .1111-c11 ein "Zahngetriebe er,etzi, s(@ 1((initzt 111:1n statt eilte. R iciiic'n, eitle die parallel zur Balin de: l; linra(l. _;_: ün ches durch ein Schaltgetriebe angetrieben wird. Die Klinke @; zum Vorwärtsbewegen des Schaltgetriebes ist auf dein senkrechten Arm 5-I. befestigt. der frei auf der nicht finit Gewinde versehenen Verlängerung der Schraube 52 sitzt. Der Arm 54 wird zwei verschiedenen Schwingungen unterworfen, von denen die eine in einer durch die Achse der Schraube 52 gehenden senkrechten Ebene und gemeinschaftlich mit dem Hebel .48 erfolgt, wenn der Hebel 48 zum Zwecke des Glasausgehens schwingt, während die zweite Schwingneu,- in einer Ebene senkrecht zur ersteren erfolgt. Infolge dieser zweiten Schwingung nimmt (leg Arm 54 unter @-erinittlung der Klinke 5das Rad 53 und somit die Schraube 52 mit. Das mit einer Rolle versehene 1?udc de: Armes 54 ist in einer Gleitschiene ;6 geführt, @lie beliebig schräg mit Bezug auf die senkrechte Ebene, in welcher der Hebel 48 schwingt, eingestellt werden kann. Sie ist zu dieseln Zwecke schwingbar um einen am Maschinengestell festen Zapfen 57, während ihr anderes l:ude verstellbar an einem Kreisbogen befestigt ist, dessen 'Mittelpunkt der Schwingungsachse des Hebels .18 ungefähr entspricht. Je größer die Schräge der Schiene 56 ist, um so größer wird die Schwingungsweite des Armes und demgemäß die Drehung der Schraube und die Verlängerung des Hebelarmes 48 sein.Kr(#i,e geführt ist. Die Antriebsorgane 4.;, -Ii(# auf (lein llascliirieiir:iliinen befestigt sind, r:c#r(tcn auf irgendeine 1%"eise #turch die I-idliptwelle ()der #lurch leii Motor bewegt. 1,'(-i der vorlic_gendrn Ausführunrisforin der i:la@l)la:eIIla.ChtIIP ist @@:Ilc'. -eInisehte Über- tragung von ZahnriMern und Schnüren in :illwen(luri- #-ebracllt. fit @lie ei-entlichen L`l)ertragurige,l können konische Scheiben o. (:g1. Ur- ne eingeschaltet werden, mittels deren nian die Geschwindig- keit verändern kann, oder Organe, mittels deren Uran die Betregung unterbrechen und in get%'iiuschteil Augenblicken wieder in Gang setzen kann (beispielsweise eine inecha- nische oder elektromagnetische Kupplung, eine Reibungskupplung oder eine Kupplung finit festen und losen Scheiben usw.'@. Die Kupplungen können von der Daumen- welle i r aus gesteuert werden. Mit einem solchen Ktlpplunrs- und Entkupplungsmecha- nisnius kann beispielsweise das Organ .ic; in der 1#'"rnitelltin- versehen werden, damit i:Nlrl slic Pfeife allein drehen kann. nachdem .icli der (7lasfluß hinreichend verlängert hat und sich ge-ilat' in der Achse der Form be- lindet. 1:S ist bereit. oben erwähnt worden. daß die Lage der Pfeife durch den Daumen .fit bestimmt wird. Gegenüber (lein Ofen besitzt dieser Daumen eine tiefe Aussparung. In- initten dieser Aussparung ist ain Gestell g ein Hebel _;ti allgelenkt. dessen äußeres Ende den Z-orderarin 3 ' stützt sowie er, ain Daumen .fit entlan@riritend, aus der irr Abb. r gestrichelt gezeichneten Stellung in die voll ausgezeich- nete gelangt ist. Dieser Hebel ersetzt also für einen Augenblick den Daumen 41. d. h. er unterstützt den Vorderirin und beg_ reizt seilte Stellung. Der Hebel 16 wird unt,--r t-ermittlun c(:n @tan@#en ;.,- und ;o ( _i1)1). r ) und eitles anderen @°cl<rciptteil Hebeln .i8 (furch einen Daumen -t() der Daumenwelle i r :Lt'getrieben. Das Senken der Pfeife in Elen Tiegel hinab wird also von der Foren dieses Daulliells -v) abhangen. Uni eilte liIllIler rleiclie Menge des Glasflusses all der Pfeife aufzuncIinien, inuß (las Einführen der Pfeife in (1e11 Raten tun ." tiefer erfolgen. als sich (larin der zhie"el Bier flüssigen GlaslIlasse selll;t. Zu dieseln 7wecice er1'@@l't ciiier (fier Aren(- #les `el-;r@il,fterl 1-Ieh@l@@ nach iedein AIlsht11) null GlasfilII; :eilte ;.:üigc. Die. wird agil faweI1dC- `@ i . `r !1('1t (A1)1). I t . 12. 13. 1_t): f)i(- `:@lenki@re @'eri)iliciung 1er Mange d; iilii ieiii linriz()Iltalen Arin des f;ekröpfceil 11(-1((-1 @@ wird durch eine Mutter ; r 1.e- t. deren @"(-rscllieliung dein Ilebcl .IB eat- laii;,r durch die Schraube :;2 rtr:tlllaßt wird. I )ic#s(- Srlir:itil)e tränt ein Schaltrad c3, 1e1- - Nlan kann also durch die Neigung der Gleitschiene (lie allmähliche \'erlängerun @g des Hehelarines 4.8 erzielen. die dein Sinken des Niveaus des Glases im Tiegel entspricht und den .\ushuh von Glastluß auf einem konstanten \\,ert erhalten. und man kann das Maß der \-erlän,reriing (furch Verstellung der Schiene ;b einstellen.
- Das Marbeln des an der Pfeife ausgehobenen Glasflusses auf einer geeigneten Ebene, zum Zwecke, ihn in geeigneter Weise um die Pfeife herum zu verteilen, wird auf folgende Weise bewirkt: In dem Augenblicke, wo die Pfeife beine '`erlassen des Hafens die horizontale Lage eingenommen hat (Abb. 1, gestrichelte Zeichnung), wird der radiale Arm 16, welcher die Pfeife trägt, finit dem Rade 1:I, welches sich gleichmäßig dreht, gekuppelt. Der Vorderarm 36 bewegt sich also. von der Außenschiene 4r geführt, aufwärts, und die Pfeife kommt in die Stellung eines Radius mit Bezug auf die Drehachse der Maschine. F_rteilt man unter diesen Bedingungen der Pfeife eine Drehbewegung, so wälzt sich die Glasmasse auf der zur Nfaschinenhauptachse konzentrischen bogenförmigen und ebenen Schiene 59. So erzielt man (las Marbeln und die gewünschte Verteilung des (Aasflusses.
- Die Drehbewegung der Pfeife hierbei wirr' durch (las Reiben des Organs 44 gegen de ltienieii 46' hervorgerufen, welch letzter scll)st im unigekehrten Sinne zur Fortbew@ gun- des Organs .44. und des radialen A ine'; 16 umlauft.
- Parallel zur Marbelfläche und an d( Innenseite ihrer Krümmung und in senl rechter Riclittin#,1, uni so viel über di Marbelfläche emporragend, als die Gla; Schicht uni die Pfeife herum (tick sein sol befindet sich eine Gleitschiene 6o, auf welch sich die Pfeife stützt. Dieser Überstand ve ringert sich in dein Maße, als die Pfeife voi i-iiclct, (l. h. in dem 'Maße, als die ausgehoben Glasmasse sich gleichmäßig um die Pfeif herum verteilt. und in dein ihre Dicke sie dabei verringert. Die Marbelfläche bilde i-iiit Bezug auf die Hauptachse der Masrhin im Anfang einen stark abgeflachten Konu: dessen Neigung sich aber zutn Ende hin ver stärkt. Hieraus ergibt sich eine @Terdrän gung des Glasflusses gegen das Pfeifenend hin. während gleichzeitig eine gleichmäßig N'erteiluiig rings um die Pfeife erfolgt.
- Das Schwingen der Pfeife zum Zwecke eine Verlängerung des Glaspostens oder Kül bell herbeizuführen, wird auf folgende Weis, erzielt: Ist (las Marbeln beendet, so geht die Pfeife während der Fortbewegung des Ar m es ih, der ininier noch mit denn gleichmäßi= be-,vegten Ralle 14 gekuppelt ist, sehr schnel aus der horizontalen Lage in die vertikal( Lage über, und zwar infolge der Gestalt de: Daumens 41. Bei seiner «'eiterbewegung gelangt der Vorderarm 36 auf einen wellenförinigen Teil der Schiene, so daß der Arm ein( vertikale Schtvingbeivegung um seine Achs( .4o ausführt. Die Pfeife mit dem daranhängenden Külbel macht somit während der seitlichen I# ortbewegung noch eine Schwingung in einer senkrechten Rbene, wodurch da; Külbel verlängert wird.
- Für (las Formen ist folgender Mechanisnius vorgesehen: Während die radialen Arme in gleichmäßiger Bewegung aus der Stellung II in die Stelhing 111 (Abb. 2 und 6) übergehen, z. B. während der Periode, in welcher die Schwingbewegung ausgeführt wird, schlägt die Rolle 39 des Hebels 30 der Kupplung gegen ein Blech 38, welches so gekrümmt ist. (laß der Hebel zum Mittelpunkt der 'Maschine zurückgestoßen wird, wobei er in derselben Richtung (las Gegengewicht 33 mitnimmt. Die Klinke 2c) lie"t nun zwar an dem Rade 13 an, kann sich aber weiter erst dann verschieben und in einen Ausschnitt des Rades 13 unter der Belastung durch das (3eg#-ngewicht 33 eingreifen, wenn ein Einschnitt des fades r3 v( )r den (les ha(les 14 tritt. I)er hiernach von lein Rade mit gleichmäßiger Bewegung 14
befreite radiale Arin ist tltittittehr finit dein I2ade 13 finit absatzweiser I'#eivegnng gekup- pelt und verbleibt (Ienigeni;tI.i in (1;#g- Stel- lung 111 wälireti(1 der ganzen "Zeit (ges Sti11- standes des Rades 13. tt'ülircn(I Flieder Zeit findet (las Blasen Matt. Die I#orm 04 selbst kann annähernd in der- selben Weise ausgeführt sein wie die ge- wöhnlich(ii Formen finit Tretwerk. Zur Zeit der Ruhe befindet sich die F,)rin unigestürzt in eineng Wasserbehälter. Iin gel;ehene@i :ltigenhlick, (l. h. sobald ein radialer Arin (die Stellung III erreicht hat. liebt eile Dau- men cif (Abh. 3) unter Vermittlung (1-ss f-le- bels V2 und Stangen 63 (Abb..t) die Form, welche ;ich alsdann geöffnet in die Achse der Pfeife, als,) senkrecht einstellt. d?in anderer Daumen (i; veranlaßt unter Vermittlung des Hebels 00 und Stangen 67 (las Schließen der heilen f lälften der Form. In dieseln Augen- blick fiti,let aufler(lein der Zulaß von Luft zu dein zu formenden Gegenstande statt, und zwar wällr11(f (leg- erf@(r(lerlichen Zeit und unter <dem erf()r(lerliclien I)rticl;. Ein dritter Daumen (*,ffti-t unter `,er- mitt111,11' (leg f lel@els g-,() tItiII ei"er @tatle ; -J einen 1fabn -i, der einen I.ttftstr(in frei`ibt. welcher Alen >ich aul.icrhalll @i:r i(@rm befind- lichen "feil °les (,-ilaäICülI)el, abkühlt, -fort, w(( es an der Pfeife haftet. Nach der erforderlichen Geit bewirken (die verschiedenen Daumen der (teilie nach (lag Wiederöffnen der Form und ein Wieder- untertauchen in den Wasserhehälter und :#chlietilich in) letzten Moment, nachdem (die Pfeife die Stellung lII verläsen hat. @la,# Schließen (fies Hahnes 71. Der ganze Mechanislnti; zur l:et.iti@nni#@ (der Forni kann mittel, Schrauben ;-- und einer Handkurbel ;,; (Abh.7r '@@_'ü@(I@Cn ((=feg gesenkt werden, damit lie l--nriii niit lezu- auf die Pfeife auf die entsprechende flöhe gebracht werden kann. Das Durchbohren der hirtien für elek- trische Lampen. zum Zwecke, (dieselben mit einem Rohr zur Erzeugung des Vakuums zu versehen, wird auf folgende Weise bewirkt: In der Stellung- IV, und zwar genau in der Achse der Pfeife, befindet sich ein Lötrohr 74 (Abh. 1 und d.). welche, nach((ben gerichtet ist und so eiii.gestellt ist, (laf e> (die Spitze der Birne erhitzen kann. Andererseits be- findet sich in dieser Stellung IV die Pfeife in Verbindung mit einer beliebigen Luftquelle, die unter einem gewissen I )ruck steht. Das Innere der Birne wir(I also lie-;eiii Druck unterworfen, und wenn (die Spitze hin- reiclicn(l durch (die 1.(->tr(@lirtd;tiinne erwericht worden ist, erfolgt (1:1s Purchblasen (dieser Stelle der Birne. Die I."troliril;minie erlischt gewöhnlich unter der 1?inwirkung (ges Luft- der aus der durchbohrten Birne aus- tritt. Sie wird selbsttätig durch einen Ziin- (icr ; ; wie(icr angezündet, den die Pfeife im Augenblick. wo sie (fie Stellung IV verläßt. in (die Ach;e (ges I.('itrohres führt. Dies fin- det. Matt infolge der Anordnung des ge- kröpften Arines ;(1, der ebenso wie der Zün- der ; ,# auf der 1'l'elle 77 befestigt ist. Die Pfeife schwin,-t bt.ini Passieren das Ganze um ilie Achse 77, und nachdem sie den ge- kri')pften drin 76 verlassen hat, wird letz- terer durch eine Feder in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht. hie Operation des Abschneidens des fer- tiggestellten Gegenstandes von der Pfeife findet in der Stellung V statt. Erleichtert wird sie durch die Tatsache, daß der fertige Gegenstand mit der Pfeife gedreht werden kann. Es wird sich also darum handeln, (dem Külbellials ein <geeignetes Organ zu nähern, mittels dessen die Abtrennung ringsum er- folgen kann. f Herzu kann man einen Dia- nianten. Stahl nrler ein kaltes oder feuchtes Werkzeu` verwenden, welches bewirkt, daß bei einer il>erüliruii,- finit (lern heißen Glas- letzterer abspringt. Kitt Daumen kann auch einen Hebel frei- geilen. welcher, nachdem ein Sprung oder Schnitt erzielt ist. gegen den Glasgegenstand s ii I s chlagt. uni das o lösen des Gegenstandes von der Pfeife zti bewirken. Der Glasgegenstand fällt nunmehr in irgendeinen Behälter (vier auf irgendein Laufllan(I 83. welches die Glasgegenstände Sammelt und sie in eileer gewissen Entfer- nung v@ m der Glasblaseniaschine ihliefert _111h. 1 tilld ,;). In der Stellung X-1 findet dieOperation des Reinil;ens des lindes der Pfeife statt, wobei letztere sich zwischen zwei Backen84 fAbb. 3 und 4) legt. Diese Backen werden unter Vermittlung von Stangen 85 und Hebeln 86 durch (die Daumen 87 und eine Feder 88 an- getrieben. Die Backen Öffnen und schließen sich plötzlich über dem Ende der Pfeife finit einer Häufigkeit, die von (lern Profil der Daumen 8; abhängt. Die Backen können auch (durch ein Getriebe angetrieben werden, welches finit einer Kupplungs- und 1?ntkupp- lungsinuffe versehen ist und im geeigneten Augenblick (durch einen Daumen in Bewe- gung oder Stillstand versetzt wird. Wäh- rend dieser Operation und während der -an- zen Zeit, in welcher (die Pfeife sich in der Stellung 1'I befindet, kann gegen letztere ein frischer Luft- oder Wasserstrahl gerichtet werden, uni das I.osli@sen des Glases zu er- leichtern und (die Pfeife abzukühlen, soweit (lies erforderlich ist. Der Mechanismus für hie 1,uft,;erteiiun- (Ahh. 8 und g) ist wie folgt eingerichtet: Auf flie Welle los welche eine gleichmäßige Dreb- beWegtlitg atisfiihrt, ist eitle Scheibe 1; rlilf- 1<T('l;cilt, die auf ihrer Oberiläche in 1`berein- stiiilllltlllg lint eillcin jcdcn der radialen .\rrlle Aussparungen c)1 Ilcsitzt. :\11c# (liege Aussparungen stehen durch Liicher mit ebenso viclcn Knierohren (t2 in Verbindung, die auf der I'erililirrie der Scheitle 1; aii- geordnet sind. Jedes dieser Knierohre steht finit der ztigehörigcn Pfeife durch ein bie- sanies Rohr 93, (lag Gelenkrohr 9.4 (Abb. (11, den hohlen Vorderarill 3t) t"1(1 ;cllließlich durch Üffnungen iin f,agei- fler Pfeife in Ver- bindung. auf die Scheibe t; ist ein Ding 93 aufge- schraubt, und gegen diesen lZing reibt ein zweiter Ring c)0. (ler den- lZinge c)@ gleich ist lind auf eine Scheibe 9, aufgeschraubt ist. Diese letztere Scheibe ist attf (lein ()bereit I-,',tlniien der Maschine befestigt. Auf (ler Unterfiläche der zweiten festen Scheibe 9; finden sich ebenfalls Aussparun- gen 98, die reit Rohrstücken 99 in Verbin- dung stehen, welche auf der Peripherie der Scheibe vorgesehen sind. Die Aussparungen der festen Scheibe 9; befinden sich in genau den Stellungen, in wel- chen die sich um die Achse drehenden radia- len Arme und dankt die Pfeifen Luft zuge- führt erhalten müssen. Diese Aussparungen haben voneinander unabhängige Luftzufüh- rung, und detlhenlaß kann le,le -"()lt ihnen, Je nachdem es erforderlich ist. finit (lern 1)rttck (ulcr der I.tiftdtielie in \-crl>in(lttn@T -C-setzt werden, die für (teil eiligen Arbeits- vorgang. tini welchen es ,ich handelt. günstig ist oder auch sogar mit einem Vakuum, um eile Ansaugen zum Zwecke des Aushebens des Glasflusses oder für irgendeine andere Ar- beit herbeizuführen. Der Verteilungsring 95, der eine gleich- mäßige Drehbewegung erhält, besitzt radiale Schlitze, -welche die Öffnungen 99' des oberen festen Ringes, -welche die Luft von einer Scheibe zur anderen durchtreten lassen. ab- wechselnd bedecken oder freigeben und da- durch die zuzulassende Luftmenge und die Dauer des Luftzulasses bestimmen. Der verschiedene Druck der durch die Aus- sparunnen 98 der oberen festen Scheibe 9; zugeführten Luft kann elitiveder durch unab- hängige Luftquellen entsprechend verschie- denen Drucke, erzielt werden ((der dadurch, claß inan die Öffnung je eines Ventils re- guliert, welches in der Zulaßleitung angeord- net ist, wobei das Regulieren fles Ventils selbsttätig durch einen Daumen bewirkt wer- den kann. Die Luftquellen l:iiiineii je nach der Operation, uni welche es sich Bandelt, entweder in Kompressoren r o i (_111b. d ) u(ler Ventilatoren, welche auf der Maschine sell)@t angeln-acht silid, bestehen, oder K(llllcnzwtin(Icrn oder Gebläsen, die dur cilleil oder mehrere Datinien betätigt wc f1(,11, welch letztere auf der Daunicnwelle a gebracht sind oder schließlich von irgen welchen I.ttftlcitiiiigeii. Die .\rbeit;weise der neuen Glasblas ltl-z:#.cliiiic ist folgeilde: Die 'Maschine wird gccigneter Weise nahe der Üffnung fies lila Ofens vor diesem aufgestellt. Da alle radi len arme, die eine Pfeife tragen, detiselb( liewegtiilt;eil in derselben lZeilienfolge unte worfen sind. so sollen nachstehend nur c1 1.cisitiilgcil eine., einzigen dieser Arme Il >chrieben werden. hs ili<ige voll der Stellung VI (Abb. 1111(I 4.), in welcher der Kreis der Arbeit vorsänge sein @at(Ie erreicht hat, ausge-ailg( werden. her Motor ist in Betrieb. Der Arr der beim Verlassen der Stellung VI betracl tet «-erden soll, ist mit (lern sich absatzwei: drehenden Rade gekuppelt. Er wird z1 Stellung I hingebracht, und während d( I'assierens des Raumes von Stellung \' I zt Stellung l geht die Pfeife infolge des besoff deren t'rotils der kreisförmigen Gleitschier .Il aus rler vertikalen Lage in (lie horizonta; Lage über. In der Stellung I verläßt der Vorderarm 3 die kreisförmige Gleitschiene .Il und legt sie gegeit (len Hebel .46. Der letztere senkt sie unter (1e( I@inivirkun@T des Daumens :.t lAbb. t t und ninmit den \-orcierariil und di Pfeife niit sich, -welch letztere sich hierb( in (las Innere des Glashafens hinuntersenk- Wie früher erwähnt, erhält die Pfeife i vier Stellung-1 eine Drehbewegung, die vo (lern Organ +j herrührt. hie Pfeife tauch leicht in das flüssige Glas ein und liebt ein gewisse Meilge desselben heraus. Der Dau tuen .t9 hebt bei ,einer weiteren I-inwirkun; clen Vorderarm 36, und in dellt Augeliblich wo dieser Arm die vertikale `tcllung erreich hat, ist der Arm 16 finit (:lein fade i4., wel ches eine gleichmäßige Drehbewegung aus führt, gekuppelt und wird von (leinselbe mitgenommen. Das Ende der Pfeife, -welche den ausge hobenen Glasfluß trägt, gelangt nunineh über die Fläche 59, auf welcher das Marbeh stattfindet. Heini Verlassen der -#tclitiiig 11 bewirk die Gleitschiene 41 ein :clnielles den ken des Vorderarmes, und -während seiner ungeheininten \\'eiterbeiverinh passiert de arm den Abschnitt zwischen fleh Stellun geil 11 tin(1 111, wo (las Auf- lind Abschwingei stattfindet. Kurz bevor der Arm die Stellung III er- reicht, kehrt (las Blech 38, ;`(,gen welches di( I',olle des Hebels 30 stößt, den letzteren um wie schon erl:iut.;rt. was c iiietl :`<'e; il@el i11 der Kupplung h@#rl)eiflihri. #ullie:e#)i :\u#"eiil)licl; an ist der drebirtre Arm mit dem halle I,;, u-e';11#.w eine al).atiw-ei-c' I >rchttlt misführt. gcl;tilil)eit. @\:Illi-e#il@l (leer er#,t:it Anhallel7. 111 #ler Stel- lttii:,r I l I erfolgt las Fornieii mitei- !Wehen der Pfeife und bei Hinfiihrtim; "-n Luft in den vit forinenflen Gegenstand. Die (#orin selbst. welche -ich in norn:alellt Zustande 11711- gekehrt in einem 1\'a.scrl)eil:ütcr bethidet, ist im gegebenen Augenblick unter '%'erinittlung Vmi Daumen der Welle I t und fleheln -c- hohen SSf)rdcl:, 11n1 ihre :\rüeitslac Uinzli- itehinen. [st Blas F=ormen beendet. .t) gelangt !lie Pfeife in die Stellung [V, «-@) da: Durch- linliren der t@laslürne auf die -gen t)e#:chrie- bene# \vClse W>igT. In der @telllitl@ \' wird )fier fertiei)lasetle Gegenstand \f)11 @]er Pfeiiee#l@ia IM fällt auf Chr I_altilMMI \1 Welllle: 1h11 11t eitlen hasten bef-inlert. SchlicOlich @vir#I ,he Mifc in .i!#i- Stel- lting V l. in u-cicher :::- liltr .\1111:!1t# .. ":tit - findet. von -!en aasre##clt befreit, oi#- ihr 11f-Ich anhaften. S(311 ie crf#)r.lerli;lienfall@ ;ei kühlt. Der Arbe@a<kreiaauf ist nunmehr ge- schlosse#n und )Ine Unterbrechung beginnt er 1a11 netlein. und zwar für alle #ech: 11111- laufenden Arine.
Claims (1)
-
t. `ell)sttäti@rt- tFla@llla#etn:t:;hüle. i)ei welcher eine Anzahl t;l@tsiila@e-t)f@lfen <i11 in einer wagerechten ldienv nill edle ge- ineinsanie @liltelach:c# :ich drehenden =\r- illen sc) be#11 e@lirh angcbrachl @illri. daß sie währen<" der Drehun, @1cr .-\rine un- ter Iir@ilua@ um die eigene Längsachse in eilfeil ( a::shafen einzeft:üirt, mit Glas beschickt und darauf zum Zusammen- arbeiten finit der I#orin und einer I?in- richtung zum l@eillien fier Pfeifennasen gebracht werden k;inneti. dadurch gekenn- Wclnet. da lt die Pfeifen (4ä) jede an lern in seiiicreclitrr 1''hene <chwingenden Vorderarme t ,;M eines absetzelpl uni unabhängig von den a wleren in wage- rechter- Lbene sieh drehenden Armes, und zwar ungrf;ihr rechtwinklig zur _\rin- länge angeordnet sind, die Forin und die anderen finit der Pfeife zusmninenarhei- tenden \-orrichtungeti dagegen ortsfest Hing, der Pfeifenkrei#1)alni. _. `elbsttärge (Ha#iilaselila#chine flach `.11.I,ru;ll r, Aktihirch gekennzeichnet, daß S@;Im@ingungen der Vor- #iei-:irit:( <furch eine :ings der l#,'reia)allii iie#cr ..rille verlaufende Anlaufschiene f q1 t i e'11 i r kt werden. Glazblasetnaschlne nach \ll@l,rtl;.ll @, dadurche°ken iizeirhnet, @laß die l.:rci@f@@rmi@e -\nlauf>chienc :in einer "der ( @la#cntnahme entsprechenden) Stelle tiiiterl)r,)clicn ist, und daß in der Lücke ein #:f@nl ilaschin enhetriel)e derart in -enkrechte Schwingungen "-ersetzter He- hel (4l)1 angeordnet ist. flali er den in die- l.ll@:;t# tretenden @. @)r@ler"trln miter- stützt und 7weck5 Einführung fier Pfeife in Elen Hafen senkt und hebt. 4. @eil)sttä Tide Glaa)laseinaschine nach =\itsIlrttcli = und -,. da#lurch gekennzeich- net. #l:tt.l die i<reisf@irniige Anlaufschiene eineu wellenfiirinigen "Feil hat. welcher eine Schwin_-ung der Pfeife nach der Be- zum ",ecke )ler Verlängerung .le.s hüll)els veranla(.lt. 1i'll).itatl`e t )i:1.1)la@@llla@chlne flach \ns;)rucil ; und 4, dadurch -ekeiiii7eich- ttei. AS 1:i# fleh Pfeifenstützhebel (46) 1>etve@rcnle Getriebe stetig und ,elhsttätit; in dein Sinne verstellt wird, :laß (lie Pfeifen bei den auteinanderfolgenden Be- schickungen immer tiefer in Elen Glas- hafen eintauchen. entsprechend dein sin- kenden (-jl:i:stalicle darin. Gla@iAaseinaschine nach Ans))ruch t "e'#:ennzeiclinet durch eint-' ''Slai-1)eiflziclie in F"rni eines zur _\M de. I)reh@@estell. konzentrischen Fireia)f@@#oll# (;f11. '-_ G;asi)laseinaschine nach Anspruch 1 "bis (), @ladurch gekennzeichnet, claß Jeder Pfeifentragarln finit eineni @'#tirfheliei(29, 3()) ver.chen ist, der #iurch die Bev-egung ,Fe. \'@@rflerarlns und eine Anlaufschiene allwechselnd in die l:in#cllnitte zweier mit Gien Pfeifentragarmen kon -chsialer Räder, eine. etäudiz aiul eines absatz- weise gedrehten hadt-s (i4 bzw. 13) ein- greift, SS().lurch ([ein Arin für die Dauer des \iarl)elns eine enunterlmichene un.F 11i1 tthrigen eine flach Bedarf absetzende (@rehi@elve@-nn@ erteilt "wird. Se-11»ttiitige Glashla:einaschine nach .\n:I)rttch t bis ; . zur Herstellung von Gliilllarnpenknlhen, zekcniizeiclinet durch die -\n(Anunz eine. liitrohres (;4) nlit Zünder (7,;j zwecks Herstellung einer Bo,leni*,filuuig an dem -geblasenen Kolben.
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1919
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