DE379301C - Verfahren zum direkten Kopieren von Schriftstuecken aller Art auf eine Gummichromatschicht tragenden Metallplatten - Google Patents
Verfahren zum direkten Kopieren von Schriftstuecken aller Art auf eine Gummichromatschicht tragenden MetallplattenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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- G03F7/004—Photosensitive materials
- G03F7/04—Chromates
Landscapes
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Description
- Verfahren zum direkten Kopieren von Schriftstücken aller Art auf eine Gummichromatschicht tragenden lwietallplatten. Zur Herstellung von graphischen Druckplatten, welche auf dem üblichen Wege der Vervielfältigung mit der Hand- bzw. Steindruckpresse vervielfältigbar sind, wird häufig der Weg der Durchlichtung gewählt.
- Den bestehenden Verfahren haften an sich aber Mängel an, welche durch die Erfindung behoben werden.
- Bei dem Chrom-Eiweiß-Verfahren ist die hohe Empfindlichkeit der Schicht und der Umstand, daß man nur von einem Negativ kopieren kann, ein empfindlicher Nachteil, da das Verfahren durch die doppelte Papierkopie an sich verteuert wird und außerdem in der Zeichnung- verzerrt werden kann; bei dem Klimsch-Tellkamp-Verfahren wiederum, bei dem schon direkt kopiert wird, entsteht durch .das Ausreiben der kopierten Schriftzeichen oder Linien mit Bimsmehl o. ä. ein wesentlicher Gefahrpunkt für die Klarheit der Zeichnung, da immer wieder die Ränder der Zeichnung angegriffen und die Drucke dadurch unscharf werden.
- Bei der Erfindung ging man davon aus, nach der Belichtung die lichtempfindliche Schicht zu härten und die Entwicklung ohne Verwendung harter reibender Körper und ohne Wasserbad zu ermöglichen.
- Wenn man die lichtempfindliche Schicht durch eine Gummichromatlösung herstellt, der man zweckmäßig etwas Agar-Agar zusetzt, und nach der Belichtung durch Glyzerin entwickelt, so erreicht man an sich bereits, daß die Entwicklung ohne Wasserbad und Bimsmehl möglich ist, immer aber besteht noch die Gefahr, daß :durch das Überreiben des Glyzerins eine Beschädigung der Linien eintreten kann.
- Durch Zusatz von gerbenden Chemikalien zu dem Glyzerin kann man aber eine gleichzeitige Härtung der Schicht erreichen.
- Es hat sich gezeigt, daß z. B. eine Mischung von Glvzerin mit Zitronen-, Essig- oder einer anderen organischen Säure unter Zusatz von Ouebrachoextrakt oder Tannin .das angestrebte Resultat in vorteilhaftem Umfange sichert. Nach dem Entwickeln muß sodann eine »Entsäuerung« der kopierten Platte erfolgen, um die freigelegten Linien für die Fettfarbe hochempfindlich und haftend zu machen. Zu diesem Zwecke wird die entwickelte Platte mit einer Lösung von Zitronen-; Essig- oder einer anderen organischen Säure in Alkohol oder mit Trioxybenzylalkohol mit obigem Säurezusatz behandelt.
- Um das Einbrennen des Asphalttrockenpulvers zu sparen, schafft man vorteilhaft einen Untergrund eines harzigen Körpers, welcher das angeschmolzene Asphalt-, also auch Harzpulver, ersetzen soll. Die Schaffung dieses Harzuntergrundes bedingt bekanntlich die Möglichkeit, mit viel Wasser das überschüssige aufgeriebene Harz an denjenigen Stellen zu entfernen, an welchen keine Schriftzeichen stehen. Diese Entfernung kann praktisch nur durch Wasser geschehen und bedingt eine harte Chromatschicht. Diese harte Chromatschicht kann nur geschaffen werden durch die Verwendung von Gerbsubstanzen in der Entwicklung und Entsäuerung und durch den Zusatz von Agar Agar im Chromat. Wenn man also nach dem neuen Verfahren die Platte behandelt, ist man in der Lage, durch einen Harzüberzug das Einbrennen des Asphalts zu ersparen, ohne daß man Gefahr läuft, daB durch das energische Abwaschen des überschüssigen Harzes die Schicht zerstört wird und die Platte Schmutz annimmt.
- Das neue Verfahren ist besonders für Druckplatt2n aus Aluminiumlegierungen, wie z. B. aus Duraluminium, mit Vorteil verwendbar, da das Aluminium mit dem Tannin oder dem sonst verwendeten Gerbmittel eine chemische -Verbinclung eingeht, die die freigelegten Linien überzieht, und auf der die Farbe bzw. das Fett der Druckerschwärze besser haftet als auf dem rohen Metall.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum direkten Kopieren von Schriftstücken aller Art auf eine Gummichromatschicht tragenden Metallplatten, insbesondere solcher aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, dadurch gekennzeichnet, da13 die Chromatkopie mit einer filtrierten Abkochung von Glyzerin und O_uebrachorinde oder Tannin unter Zusatz von Essig-, Zitronen- oder einer anderen organischen Säure entwickelt und nachher mit einer Lösung von Essig-, Zitronen-oder einer anderen organischen Säure in Spiritus oder mit Trioxybenzylalkohol unter Zusatz von Essig-, Zitronen- oder einer anderen organischen Säure überrieben wird. a. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwen-<lung eines an sich bekannten Harzuntergrundes in Verbindung mit der gegerbten Chromatschicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH62285D DE379301C (de) | 1921-07-09 | 1921-07-10 | Verfahren zum direkten Kopieren von Schriftstuecken aller Art auf eine Gummichromatschicht tragenden Metallplatten |
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| DE379301C true DE379301C (de) | 1923-08-21 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955927C (de) * | 1952-05-03 | 1957-01-10 | Bekk & Kaulen Chem Fab G M B H | Photomechanisches Verfahren zur Herstellung geaetzter Metalldruckformen mit Hilfe eines Zweischichtverfahrens |
-
1921
- 1921-07-10 DE DESCH62285D patent/DE379301C/de not_active Expired
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| DE955927C (de) * | 1952-05-03 | 1957-01-10 | Bekk & Kaulen Chem Fab G M B H | Photomechanisches Verfahren zur Herstellung geaetzter Metalldruckformen mit Hilfe eines Zweischichtverfahrens |
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