DE37825C - Kuppelungsapparat für Förderwagen - Google Patents

Kuppelungsapparat für Förderwagen

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DE37825C
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Germany
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coulisse
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DENDAT37825D
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F. lanz in Frankfurt a. M
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
FRANZ LANZ in FRANKFURT a. M. Kupplungsapparat für Förderwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1886 ab.
Der Apparat dient zu dem Zwecke, einen Förderwagen bei Seilbahnen an das Zugseil derart zu kuppeln, dafs die Pressung zweier wellenförmigen oder auch glatten Backen α und ax immer unter einem den jeweiligen Verhältnissen angepafsten, durch Gewichte b (oder entsprechend verstellbar angebrachte Federn), regulirbaren Drucke, beim Passiren des Kuppelapparathebels c unter der Rolle d selbstthätig und gleichmäfsig erfolgt.
Der Stofs des niedergehenden Belastungsgewichtes wird durch elastische Unterlagen und mittelst Luftbuffer aufgehoben. Die Selbstjustirung des Apparates bei einer Abnutzung geschieht durch die an der Curvencoulisse e angebrachte Verzahnung und den doppeltwirkenden Sperrkegel f, welch letzterer entweder durch Feder in Fig. 1 oder durch Feder Fig. 3 angeprefst wird; es ist bei Fig. 3 die Verzahnung entsprechend wechselseitig gewählt.
Die Curvencoulisse e ist so angeordnet, dafs in der pressenden Stellung Fig. 1 die Steigung der Curve sehr gering und demnach ein verhältnifsmäfsig grofser Druck auf die Prefsbacken bei einer geringen Belastung des Hebels c durch die Gewichte b erzeugt wird, während bei der gelösten Stellung der Backen, Fig. 4, die Curve die gröfste Steigung hat und demnach bei geringer Drehung ein im Verhältnifs grofser Hub erreicht wird, um das Seil durch die Oeffnung bequem einlegen zu können. Durch wellenförmige Gestalt der Prefsbacken wird eine vermehrte Frictionswirkung bei einem etwaigen Rutschen des Seiles erzielt; aufserdem kann nach längerem Gebrauch durch Unterlagen unter Backe Ox der Abnutzung Rechnung getragen werden, wenn dieselbe so weit vorgeschritten ist, dafs der Sperrkegel gegen Ende der Verzahnung eingreift.
Der Apparat functionirt in folgender Weise:
Nachdem der Wagen zur Kupplungsstelle gebracht, wird das Zugseil eingelegt und läuft dasselbe auf der Rolle g durch einen kleinen Stofs des Arbeiters an den Hebel h. Nachdem Sperrkegel f ausgelöst, fällt Hebel c nieder, wobei das Zugseil leicht durch Coulisse e und Backen ax geprefst wird. Dies genügt bei leeren Wagen, um dieselben bis zur Druckrolle d mitzunehmen, woselbst dann noch eine kleine Nachhülfe des Arbeiters bei schweren, vollen Wagen nothwendig -sein wird, um ein Passiren unter der Druckrolle zu ermöglichen. Da nun das nach den jeweiligen Verhältnissen normirte Gewicht b immer gleichmäfsig wirkt, so wird eine vollständig gleichmäfsige Prefswirkung, ohne von der Zuverlässigkeit der Arbeiter beim Kuppeln abzuhängen, erzielt. Die selbstthätige Justirung des Apparates erfolgt mittelst einer federnden, doppeltwirkenden Sperrklinke f, Fig. ι und 4, oder durch die doppelte Sperrklinke i, Fig. 3, welche in die entsprechend einfache, Fig. 1 und 4, oder doppelt verzahnte, Fig. 3, Scheibe der Curvencoulisse e eingreift und durch Arretirung des (der jeweilig erfolgten Abnutzung entsprechenden) Zahnes ein Zurückgehen der Coulisse e verhindert. Bei Ankunft des Wagens an der Station wird Hebel h
durch Anschlag k ausgelöst und durch die Gleitschiene k so lange zurückgehalten, bis Doppelhebel c durch Anschlag I und durch die in dem Wagen aufgespeicherte lebendige Kraft so weit umgelegt ist, wie in Fig. 4 ersichtlich. Es ist dann durch die eigenthümiiche Form der Curvencoulisse e der bewegliche Prefsbacken O1 (bei kurzer Umdrehung) so weit gesenkt, dafs durch geeignete Vorkehrung das Seil aus dem Apparat springen kann.
Bei den bisher angewendeten Kupplungsapparaten wurde beim Klemmen des Seiles durch eine mitunter ungleich ausgeübte Kraftanstrengung des Arbeiters ein mit Schraubengewinde oder Excenter versehener Hebel gedreht; ferner ist bei denselben nach einer Abnutzung ein Nachstellen durch Schrauben oder Unterlagen erforderlich, welches öfters in mangelhafter Weise geschieht oder vergessen wird, wodurch man auch wieder von der Zuverlässigkeit des Arbeiters abhängt.
Beide zuletzt angeführten Uebelstände sollen durch die beiliegende Construction vermieden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Kupplungs-Apparat für Förderwagen :
    ι. Die selbstthätige Einklemmung des Förderseiles zwischen den Prefsbacken mittelst der excentrischen Curvencoulisse e, welche durch den langen Arm des Hebels C nach unten gedrückt wird und so die gröfstmögliche Einklemmung hervorruft, die durch Sperrklinke/ fixirt wird, wobei dieser Druck durch die Rolle d, welche mit Gewichten b b b belastet ist oder mit hydraulischem Druck hervorgerufen wird, und die Curvencoulisse der Abnutzung der. Prefsbacken folgt, während die Stellung des Hebels C den Grad dieser Abnutzung anzeigt.
    2. Die Auslösevorrichtung, bestehend aus Hebel h, welcher infolge Berührung mit dem Anschlag k die Sperrklinke/ auslöst, worauf der kurze Arm des Hebels C7 dem Anschlage / begegnend, die· Curvencoulisse e nach oben dreht, wodurch die1 Klemmbacken aus einander gebracht werden und das Zugseil frei wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT37825D Kuppelungsapparat für Förderwagen Expired - Lifetime DE37825C (de)

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