DE159367C - - Google Patents
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- DE159367C DE159367C DENDAT159367D DE159367DA DE159367C DE 159367 C DE159367 C DE 159367C DE NDAT159367 D DENDAT159367 D DE NDAT159367D DE 159367D A DE159367D A DE 159367DA DE 159367 C DE159367 C DE 159367C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C7/00—Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
- B62C7/04—Automatic brake control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/04—Braking mechanisms; Locking devices against movement
- B62B5/0404—Braking mechanisms; Locking devices against movement automatic
-
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/04—Braking mechanisms; Locking devices against movement
- B62B5/0485—Braking mechanisms; Locking devices against movement by braking on the running surface, e.g. the tyre
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Description
&iviaeniat bet. ocvuvhihukj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf jene Art von selbsttätigen Wagenbremsen, bei
welchen das Anpressen der Bremsklötze gegen die Radfelgen durch ein Gewicht bewirkt
wird, so lange, bis die zur Bewegung des Wagens dienende Zugkraft auf letzteren zu
wirken beginnt, in welchem Augenblicke die Wirkung des Gewichtes und damit der ganzen
Bremse aufgehoben wird.
to Diese Art von Bremsen ist in mehrerlei Konstruktionen bereits bekannt.
Alle diese bekannten Bremsen weisen aber den Nachteil auf, daß sie von dem Wagenführer
nach Belieben ganz ausgeschaltet werden können und daher im Falle einer plötzlich
eintretenden Gefahr nicht selbsttätig in Wirkung zu treten vermögen, falls nämlich
der Wagenführer aus Unachtsamkeit vergaß, die vorher ausgeschaltete Bremseinrichtung
auch (bei Beginn einer Fahrt) wieder einzuschalten.
Aber noch weiter:
Soll ein Wagen bergab gebremst werden, so ist hierzu eine der jeweiligen Last und
der Steigung bezw. dem Gefalle entsprechende (d. h. also stetig wechselnde) Bremskraft erforderlich.
Hierzu kommt noch, daß die erzielte Bremswirkung niemals eine gleich große, allein von der Größe des gewählten Bremsgewichtes
abhängige ist; vielmehr wird die Größe der Bremswirkung noch beeinflußt
durch die Größe der jeweiligen Reibungskoeffizienten zwischen Bremsklotz und Radreifen.
■ Bei trockener Witterung und staubiger Bahn z. B. ist dieser Reibungskoeffizient
größer als bei nasser Witterung und schlüpfrigen Wegen. Noch anders liegen die Verhältnisse,
wenn der Wagen auf wagerechter Ebene gebremst werden soll. Es erhellt hieraus, daß es nicht angängig, sondern falsch
ist, die Bremsbacken bei selbsttätigem Bremsen mit einem stets gleichbleibenden Druck gegen
die Räder wirken zu lassen, und aus diesem Grunde entsprechen die bisher bekannten
selbsttätigen Bremsen den praktischen Anforderungen nicht im vollen Umfange, denn
es muß bei ihnen entweder ein zu großes Bremsgewicht oder eine zu starke Feder durch die Zugkraft ausgeschaltet werden, die
hierdurch unnötig groß sein muß, viel größer, als es zur einfachen Fortbewegung des Wagens nötig wäre, so daß die Zugtiere
unnötig angestrengt werden. Ist hingegen, um diesen Übelstand zu vermeiden, bei den
bisher bekannten selbsttätigen Bremsen das Gewicht leichter oder die Feder zum Andrücken
der Bremsklötze schwächer gewählt, so daß die Bremse z. B. zum Bremsen des
Wagens bei wagerechter Fahrbahn wohl ausreicht, so entsteht der andere Nachteil, daß
eine solche Bremse versagt, sobald der Wagen auf geneigter Fahrbahn, besonders wenn
letztere schlüpfrig und das Fuhrwerk schwer beladen ist, gebremst werden soll.
Soll somit eine selbsttätige Bremse für jeden praktisch vorkommenden Fall sicher
wirkend und zuverlässig sein, so muß sie so beschaffen sein, daß;
Claims (3)
- t. sie niemals von dem Führer des Wagensausgeschaltet werden kann, das Eintreten ihrer Wirkung im kritischen Augenblicke somit von der Zuverlässigkeit einer Person ganz unabhängig ist;
- 2. die Stärke ihrer Wirkung zwar niemalsvermindert oder gar aufgehoben, wohl aber, wenn nötig, und zwar auf bequeme und schnelle Weise nach Belieben vergrößert werden kann.Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Gewichtsbremse zeichnet sich nun dadurch aus, daß bei ihr folgende Eigenschaften gleichzeitig vorhanden sind:
I. Bremsen des Fuhrwerkes unter allen Umständen, solange auf letzteres keine Zugkraft wirkt;2. diese Bremswirkung kann willkürlich von Hand durch den Kutscher nicht unterbrochen werden, und - 3. die selbsttätige Bremswirkung kann bei der neuen Bremse zwar nicht von Hand vermindert oder gar aufgehoben, wohl aber in jedem Augenblicke verstärkt werden.Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Bremse in Fig. 1 und 2 in zwei Ausführungsformen in Seitenansicht schematisch ,dargestellt.Mit der in Lagern drehbaren Achse α fest verbunden sind die Hebel b, c und d. Die Zugkraft Z greift mittels einer Kette ο oder dergl. an dem Hebel d an.Das Gewicht i ist dauernd bestrebt, die Hebel b, c, d so zu drehen, daß die Bremsklotze g unter Vermittlung der starren Stange e und des Bremsbalkens f gegen die Radreifen /; gepreßt werden.Um eine möglichst kräftige Bremswirkung zu erzielen, wird als Länge des Gewichtshebeis b vorteilhaft ein Vielfaches des Hebels c gewählt.Beim Angriff der Zugkraft Z wirkt die starre Stange e als Druckstange und hebt die Bremsklötze von den Rädern ab.Diese eben beschriebene, höchst einfache Einrichtung steht nun mit der von dem Wagenführer vom Bock aus erreichbaren Kurbel k lediglich durch das biegsame Glied η (Seil, Kette, Draht oder dergl.) und das Hebelwerk m, I in Verbindung.Demgemäß kann der Wagenführer die Bremsvorrichtung nur in der mit keinerlei Gefahr verbundenen Weise beeinflussen, daß er durch entsprechende Drehung der Kurbel k das Glied η spannt, also die bremsende Wirkung des Gewichtes i unterstützt. Niemals aber kann der Wagenführer, etwa durch entgegengesetzte Drehung der Kurbel k, die Bremseinrichtung völlig ausschalten, so daß sie im Augenblicke einer unerwartet und plötzlich eintretenden Gefahr nicht in Wirkung treten könnte. Die Einrichtung ist also so getroffen, daß das Gewicht i die Stange e nach den Bremsklötzen g dauernd gespannt erhält und hierin niemals durch das nach dem Kutscherbock führende biegsame Glied n, sondern einzig und allein durch das nach der Zugkraft Z führende Glied 0 unterbrochen werden kann.Die vorliegende selbsttätige Gewichtsbremse bewirkt, daß der Wagen stets und unter allen Umständen beim Nachlassen der Zugkraft Z gebremst wird, sowohl im Ruhezustande des Wagens wie auch beim Fahren auf ebener, an- und absteigender Bahn. "75 Hauptsächlich für letztere beiden Fälle soll diese Bremse dienen, da es häufig vorkommt, daß die Kutscher, besonders bei Nachtfahrten, schlafen und das Bremsen unterlassen, so daß das Fuhrwerk bei absteigender Bahn den Tieren fortwährend in die Beine fährt und sie den Wagen nicht mehr halten können; oder es kommt bei Fahrten bergauf vor, daß die Zugstränge reißen und der ungebremste Wagen in die Tiefe rollt; alles dies ist bei der vorliegenden Bremse ausgeschlossen.Die Lösung" der Bremse beim Anziehen des Wagens kann auch derart bewirkt werden, daß die Zugkraft Z durch unmittelbares Angreifen der Kette 0 an dem Gewichtshebel b (vergl. Fig. 2) auf diesen übertragen wird.Pate nt-A ν Sprüche:1. Durch das Anziehen der Zugtiere selbsttätig gelöste Gewichtsbremse, dadurch gekennzeichnet, daß in senkrechter Ebene ein Winkelhebel (b, c) frei schwingbar ist, dessen einer Arm (b) das Gewicht (i) trägt und dessen anderer Arm (c) durch ein starres Glied (e) mit den Bremsklötzen (g) einerseits und durch ein zweites, jedoch biegsames Glied (n) mit einer durch den Wagenführer zu bedienenden Bremskurbel (k) andererseits verbunden ist, in der Weise, daß das Gewicht (i) das Glied(e) dauernd zu spannen, das andere Glied (n) dagegen dauernd zu entspannen (schlaff zu halten) und daher die Bremsklötze ständig an die Räder zu pressen und den Wagen zu bremsen sucht, während der Wagenführer diese Wirkung des Gewichtes (i) niemals unterbrechen, sondern durch Spannen auch des zweiten Gliedes (n) mittels Drehens der Kurbel (k) nur verstärken kann.2. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (b, c) durch ■> einen dritten Arm (d) und ein Zugglied (0) mit der den Wagen bewegenden Zugkraft (Zugtier) verbunden ist, so daß beim Spannen des Gliedes (0) durch die denWagen bewegende Zugkraft ein Heben des Hebels (b) entgegen der Wirkung des Gewichtes (i) und damit ein Lösen der Bremsklötze (g) stattfindet, und umgekehrt, so daß selbsttätig ohne Zutun des Wagenführers eine Bremsung des Wagens eintritt, wenn aus irgend einem Grunde die Zugkraft auf das Zugorgan (o) zu" wirken aufhört oder auch nur nachläßt.3. Ausführungsform der Bremsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (0) unmittelbar an dem Gewichtshebel (b) angreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159367C true DE159367C (de) |
Family
ID=425456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159367D Active DE159367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159367C (de) |
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0
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