DE124111C - - Google Patents

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DE124111C
DE124111C DENDAT124111D DE124111DA DE124111C DE 124111 C DE124111 C DE 124111C DE NDAT124111 D DENDAT124111 D DE NDAT124111D DE 124111D A DE124111D A DE 124111DA DE 124111 C DE124111 C DE 124111C
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DE
Germany
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roller
lever
cord
friction
arm
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DENDAT124111D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/04Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting directly on tread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung soll besonders für Wagen von Güterzügen benutzt werden, welche nicht immer die gleiche Belastung besitzen und bei welchen daher die Kraft der Bremsen, damit dieselben gleichmäfsig wirken können, um im Augenblicke der Bremsung Störungen oder Brüche der Stofsbuffer oder Wagenkupplungen zu vermeiden, geregelt werden mufs. Die den Bremshebel mit der Reibungsrolle verbindende Schnur ist zu dem Zwecke über eine Rolle des Bremshebels geführt und unter Einschaltung der durch Luftdruck gesteuerten Anstellvorrichtung mit einem, doppelarmigen Hebel verbunden, der ein das Andrücken der Bremsrolle regelndes Gegengewicht trägt.
■ Das Bremsgestänge α ist durch den Bolzen b mit dem Hebel c verbunden, welcher bei d um eine in dem Wagenlängsträger A gelagerte Achse drehbar ist und eine Rolle e trägt. Ueber letztere läuft eine Schnur/1, welche auf einer Trommel g und in einem Haken h befestigt ist. Die Trommel sitzt mit einer Rolle 2 auf einer gemeinsamen. Achse, auf welcher das eine Ende eines Hebelsj drehbar gelagert ist, während das andere Ende dieses Hebels auf einer in dem Wagenlängsträger A gelagerten Achse k aufgekeilt' ist. Diese Achse k bildet den Drehpunkt für einen doppelarmigen Hebel Z, dessen einer Arm m durch eine in seinem Endzapfen drehbar gelagerte Stange η mit dem das eine Ende der Schnur f tragenden Haken h verbunden ist, während der andere Arm 0 Einschnitte besitzt, in welche ein verschiebbares Gegengewicht ρ der Belastung der Wagen entsprechend eingehängt werden kann.
Auf der Stange η ist eine Biegehaut q befestigt, welche als Deckel für eine Pfanne r dient, die mit der durchgehenden Luftleitung s ins Verbindung steht, in welcher ein Luftsauger einen genügenden Grad von Luftleere erhält. Unter diesen Bedingungen wirkt die Aufsenluft auf die Biegehaut q, welche sie niederdrückt, wodurch der Hebel Z mit dem Gegengewicht ρ und ebenso auch der Hebel j mit Trommel g und Rolle i gehoben wird. Hierbei wird das Bremsgestänge durch Zugfedern in dem Ruhezustand gehalten.
Um die Bremse zur Wirkung zu bringen, wird durch die Luftleitung der Pfanne r. Aufsenluft zugeführt, welche die Biegehaut q hebt. Hierdurch wird der Hebel Z mit dem Gegengewicht ρ und gleichfalls der Hebel j mit Rolle i und Trommel g gesenkt. Die Rolle i tritt dann mit dem Reifen des auf der Radachse B sitzenden Wagenrades in Berührung und wird durch die Drehbewegung des letzteren in der Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt. Die Rolle i nimmt die Trommel g mit; auf dieser rollt sich die ' Schnur f auf, welche einen Zug auf den Hebel c ausübt und denselben in die auf der Zeichnung dargestellte Bremsstellung bringt.
Die Kraft dieser Bremsung hängt nun von der Stellung des Gegengewichtes ρ auf dem Arm ο des Hebels /ab, da von dieser Stellung, welche entsprechend der Belastung der 'Wagen gewählt worden ist, die Spannung der Schnur f. beeinfiufst wird, und zwar durch Vermittlung der Rolle i infolge ihrer Berührung mit dem Radreifen, wobei die Reibung zwischen der Rolle i und dem Radreifen stets derjenigen zwischen der Schiene und dem Radreifen entspricht, wenn Rolle und Schiene aus gleichem Material bestehen, so dafs die Bremswirkung so geregelt wird, wie dies die Witterung erfordert.
Sobald die Spannung der Schnur f dann, beim Weiterdrehen des Rades, eine bestimmte Grenze überschreitet, wird ein Zug auf die Stange η ausgeübt, und dadurch infolge der Drehung der Hebel / und j um die Achse k das Heben des Gegengewichtes ρ und der Rolle i bewirkt; dies zieht eine Lösung der Bremsen nach sich, worauf dann sofort die Thätigkeit der ganzen Vorrichtung von Neuem beginnen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Vorrichtung zum Verändern der Wirkung von Reibungsbremsen mit einer durch Luftdruck gesteuerten Reibungsrolle, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Bremshebel (c) mit der Reibungsrolle (i) verbindende Schnur, Kette oder dergl. ff) über eine Rolle fe) des Bremshebels (c)' geführt ist und unter Einschaltung des zur Anstellung der Reibungsrolle dienenden, durch den Einflufs des Luftdruckes in der Rohrleitung fs) verschiebbaren Organes fq r) mit dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels (I) in Verbindung steht, dessen anderer Arm ein verschiebbares Gewicht (p) trägt, so dafs nach dem Anlegen der Bremsrolle dieselbe der Länge des Hebelarmes entsprechend, an dem das Gewicht fp) wirkt, angedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE124111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161943B (de) * 1958-05-27 1964-01-30 Dunlop Rubber Co Lastabhaengige Bremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1161943B (de) * 1958-05-27 1964-01-30 Dunlop Rubber Co Lastabhaengige Bremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge

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