DE110692C - - Google Patents

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DE110692C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Supports For Plants (AREA)

Description

if
IHVW j|
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den bisherigen mit Fadenklemme ausgestatteten Klöppeln inufste die Fadenklemme durch ein Spanngewicht gelöst werden (vergl. Patentschriften 26264 unc' 732'8) und demgemä'fs mufste das Spanngewicht eine erhebliche Kraft ausüben, um den Klemmhebel durch directen Anstofs zu lösen, also sehr schwer sein.
Ein schweres Gewicht ist aber für die übrige Arbeitsweise hinderlich, denn der Zug auf den Flechtfaden nach der Lösung der Klemme wird ein zu starker, so dafs ein unregelmäfsiger Ablauf und unregelmäfsige Spannungen eintreten. Alles dieses wird bei einem kleinen Spanngewicht vermieden.
Um aber mit einem kleinen Spanngewicht dennoch den zum Festklemmen des Fadens notwendigen Druck aufheben bezw. den zum Festklemmen nothwendigen Druck der Klemme überwinden zu können, darf die Klemmung keine directe sein.
Nach der vorliegenden Erfindung ist hierzu eine Keilwirkung in eigenthümlicher Weise benutzt. Der Faden wird nicht durch das Gewicht eines auf ihm lastenden Klemmhebels oder eines Schiebers durch senkrechten Druck direct festgehalten, sondern er wird durch Druck von der Seite zwischen zwei Backen, welche an einem besonderen, als Bremsgewicht dienenden, über dem bekannten Fadenspanngewicht auf der Führungsstange gleitenden Schieber angeordnet sind, eingeklemmt, und zwar dadurch, dafs die eine bewegliche Backe beim Sinken des Schiebers durch eine feste Keilfläche gegen die zweite auf dem Schieber feste Backe geprefst wird.
■ Ein wesentlicher Unterschied gegenüber den bekannten Klemmvorrichtungen besteht hier mithin darin, dafs die beiden Klemmstücke an einem senkrecht geführten Schieber befestigt sind, während früher eines immer unbeweglich war und nur das andere auf- und abging, und dafs das Gewicht dieses die beiden Klemmstücke tragenden Schiebers deren Aneinanderpressung bewirkt. .
In den Fig. 1, 2 und 3 ist der neue Klöppel in zwei Ansichten und die Klemmvorrichtung für sich in geöffnetem Zustande dargestellt.
Der auf der Fadenführerstange oberhalb des bekannten Spanngewichts gleitende Schieber ist oben mit einem zangenartigen Ansatz versehen, der aus einem mit dem Schieber starr verbundenen Klemmstück χ und einem an dem Schieber um den Punkt s drehbaren Klemmstück y besteht.
An der Fadenführerstange befindet sich ein fester Anschlag \ mit einer schrägen Anschlagfläche, entsprechend der schrägen Aufsenseite des Theiles y, welcher bei dem Sinken des Schiebers an ihm entlang gleitet und dadurch den Faden zwischen sich und Theil y einprefst.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist Klemmstück y hinsichtlich seines Schwerpunktes so aufgehängt, dafs es durch sein eigenes Gewicht sich von dem Klemmstück χ entfernt, sobald es von dem Anschlag \ frei kommt.
Diese Wirkung kann natürlich auch durch eine Feder bewirkt oder begünstigt werden.
Die Wirkungsweise der Klemmvorrichtung mit Rücksicht auf die Gangbahn des Klöppels ist hiernach folgende.
Während der Klöppel nach aufsen. geht, hebt er das Spanngewicht und dieses stöfst gegen Ende der Auswärtsbewegung an den Schieber an, so dafs dieser sich öffnet und eine neue Fadenlänge von der Spule abgezogen wird. Bei der darauf folgenden Bewegung des Klöppels auf den einwärtsgehenden Theil der Gangbahn wird eine entsprechende Fadenlänge frei, und diese wird durch Sinken des Spanngewichtes aufgenommen.,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Klöppel für Flechtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bremsung des Fadens zwischen einem festen und einem beweglichen Backen eines über dem bekannten Fadenspanngewicht auf der Fadenführerstange angeordneten Schiebers dadurch stattfindet, dafs der bewegliche Backen (y) beim Sinken des Spanngewichtes, also auch des Schiebers, durch die schräge Anschlagfläche eines an der Fadenführerstange befestigten Anschlages fa) gegen die feste Backe (x) bewegt wird, von der er beim Aufsteigen des Spanngewichtes sich wieder entfernt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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