DE375130C - Stuetzvorrichtung fuer auf Drehbaenken zu bearbeitende lange Stangen - Google Patents

Stuetzvorrichtung fuer auf Drehbaenken zu bearbeitende lange Stangen

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DE375130C
DE375130C DESCH64199D DESC064199D DE375130C DE 375130 C DE375130 C DE 375130C DE SCH64199 D DESCH64199 D DE SCH64199D DE SC064199 D DESC064199 D DE SC064199D DE 375130 C DE375130 C DE 375130C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/72—Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
    • B23Q1/76—Steadies; Rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 8. ΜΑΠ923
(Sch 64igg l\4gax)
Franz Schwerdtfeger in Köln.
Stützvorrichtungen für lange Stangen und Spindeln, die auf Drehbänken bearbeitet werden sollen, sind bereits bekannt. Es ist auch 1 ekannt, solche Stützvorrichtungen, um ein selbsttätiges Arbeiten zu ermöglichen, derart vom Werkzeugschlitten beeinflussen ziu lassen, daß sie während des Vor'beiganges der Werkzeuge das Werkstück selbsttätig freigeben. Die letztere Aufgabe wurde bisher in der
ίο Weise gelöst, daß die ganze Stützvorrichtung unter dem Einfluß eines Kurvenschuibes o. dgl. von dem Werkstück weggeschwenkt oder weggezogen wurde. Diese Lösung hat jedoch Nachteile, die sie für viele Zwecke, insbesondere für automatische Gewindedrehbänke, ungeeignet macht. Als solche Nachteile sind vor allem zu nennen, daß durch jene Stützvorrichtungen der nötige Platz für die Werkzeuge unterhalb und zu beiden Seiten des Werkstückes versperrt wird, und daß jene Stützvorrichtungen das Werkstück nur stützen, aber nicht allseitig umfassen und infolgedessen auch nicht nach allen Richtungen hin in imbedingt genauer Lage halten.
Durch vonliegende Erfindung wird eine Stützvorrichtung für auf Drehbänken zu bearbeitende lange Stangen ader Spindeln geschaffen, die insbesondere auch für automatische 'Gewindedrehbänke verwendbar ist. Die Erfindung besteht 'darin, daß ein an der Bettwand starr befestigter Arm weitausholend über das Bett greift und an seinem über dem Werkstück liegenden Ende ein als Stützlager dienendes und das Bearbeitungs-
stück allseitig umschließendes Backenpaar trägt, welches unter der Einwirkung eines durch die Bewegung des Werkzeugschlittens gesteuerten Kurvenschubes und einer an dem starren Arm gelagerten Übertragungsvorric-hr tung (Zahngetriebe) sich zu den bestimmten Zeitpunkten selbsttätig aus seiner durch einen Stift festgestellten Lage öffnet und, nachdem es die Werkzeuge und etwa mitlaufende ίο Lünetten hindurchgelassen hat, sich hinter diesen wieder selbsttätig schließt. Durch Verwendung mehrerer solcher Stützvorrichtungen wird eine völlig gleichmäßige Unterstützung des Werkstückes und seine unbedingt genaue Lagerung nach allen Richtungen hin erreicht, so daß die Stange oder Spindel aufs genaueste bearbeitet werden kann, wobei gleichzeitig ι der Platz unterhalb und zu beiden Seiten des Werkstückes für die Bewegung der Werkzeuge freil.ileibt.
■Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsforim dargestellt. Abb. ι zeigt eine solche selbsttätige Stützvorrichtung von der Seite, Abb. 2 von oben gesehen.
Die Stützvorrichtung besteht aus einem bügeiförmigen Gußkörper a, tier etwa an der hinteren Bettwand des Maschinengestelles h ■ befestigt ist und die Maschine derart von oben umgreift, daß die beiden Backen c, c der Stützvorrichtung die zu bearbeitende Stange oder Spindel festhalten. Mehrere derartige , Stützvorrichtungen werden in gewissen Ab- 1 ständen voneinander an bearbeiteten, mit ■■■ T-Schlitz d versehenen Leisten der hinteren ; Bettwand durch Schrattben befestigt.
Für das selbsttätige Öffnen und Schließen der Backen ist an dem die Werkzeuge tragenden Schlitten e ein Kurvenschub angebracht, dessen Kurvenibahn f ungefähr die Länge des Schlittens besitzt. Die Kurvenbahn wirkt auf eine Rolle g ein, die mittels des Bolzens h an einer am Körper α der Stützvorrichtung verschiebbaren, senkrecht aufwärts reichenden Zahnstange i gelagert ist. Die durch die Kurvenbahn veranlaßte Verschiebung der Zahnstange / wird durch Zahnräder k auf die am oberen wagerechten Arm gelagerte Zahnstange I übertragen, die hierdurch eine Dre- j hung der beiden ineinandergreifenden Zahn- ' räder tu und η veranlaßt. Die letzteren sitzen fest auf den Drehachsen 0 der beiden Backen c, so daß diese sich selbsttätig so weit öffnen, daß sie die Werkzeuge und mitlaufenden Lünetten hindurchlassen und hinter ihnen sich wieder schließen. Die Kurvenbahn / ist derart eingerichtet, daß die Backenpaare sämtlicher Stützvorriohtungen sich beim Vorbeigehen der Werkzeuge usw. stets nacheinander öffnen und sich hinter ihnen wieder sofort schließen. Das Zahnstangen- und Zahnradgetriebe, an dessen Stelle gegebenenfalls auch eine andere Übertragungsvorrichtung treten könnte, anbeitet vollständig zwangläufig: jede Federspannung o. dgl. ist absichtlich vermieden, damit das selbsttätige öffnen und Schließen der Backen möglichst ohne nennenswerten Kraftaufwand erfolgen kann und infolgedessen die Genauigkeit des Schlittenvorschubes und der Werkstückbearbeitung keine Beeinträchtigung erleidet. Je nach dem Durchmesser des Werkstückes können in die Backen c entsprechende Lagerschalen/» eingelegt werden.
Im geschlossenen Zustande werden die Backen dadurch festgehalten, daß in die senkrecht geführte Zahnstange i ein unter Federdruck stehender Feststellstift q eingreift. Dieser wird jedesmal, bevor der Kurvenschub in Tätigkeit tritt, durch an der Kurvenbahn entsprechend angebrachte Anschläger zurüokgedrückt und hierdurch die Verriegelung gelöst, so daß nunmehr die Backen sich selbsttätig öffnen und wieder schließen können, worauf der Feststellstift wieder einspringt und die Stützvorrichtung verriegelt.
Die neue selbsttätig arbeitende Stützvorrichtung kann, wie erwähnt, zur Bearbeitung langer Stangen und Spindeln auf Drehbänken aller Art Anwendung finden, ist aber ganz besonders für selbsttätig arbeitende Gewindedrehbänke geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stützvorrichtung für auf Drehbänken, insbesondere auf automatischen Gewindedrehbänken, zu bearbeitende lange Stangen oder Spindeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Bettwand starr befestigter Arm (α) weit ausholend über das Bett greift und an seinem über 'dem Werkstück liegenden Ende ein als Stützlager dienendes und das Bearbeitungsstück allseitig umschließendes Backenpaar (c) trägt, welches unter der Einwirkung eines durch die Bewegung des Werkzeugschlittens (e) gesteuerten Kurvenschubes (/, g) und einer an dem starren Arm (α; gelagerten übertragungsvorrichtung (Zahngetriebe i, k, I, in, ri) sich zu den bestimm- no ten Zeitpunkten selbsttätig aus seiner dtirch einen Stift (q) festgestellten Lage öffnet und, nachdem es die Werkzeuge und etwa mitlaufende Lünetten hindurchgelassen hat, sich hinter diesen wieder selbsttätig schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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