DE456434C - Vorderzange fuer Holzhobelbaenke mit Parallelfuehrung - Google Patents

Vorderzange fuer Holzhobelbaenke mit Parallelfuehrung

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DE456434C
DE456434C DEG66978D DEG0066978D DE456434C DE 456434 C DE456434 C DE 456434C DE G66978 D DEG66978 D DE G66978D DE G0066978 D DEG0066978 D DE G0066978D DE 456434 C DE456434 C DE 456434C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/10Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby with provision for adjusting holders for tool or work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

  • Vorderzange für Holzhobelbänke mit Parallelführung. Die Erfindung bezieht sich auf eine für die Vorderzange von Holzhobelbänken bestimmte Parallelführung, bei der ein durch das Einspannen eines Werkstückes betätigter Druckbolzen eine Sperrklinke bewegt, die dann in eine an der einen Zangenführungsleiste b°-festigte Zahnstange eingreift, um hierdurch die Vorderzange in paralleler Lage festzuhalten.
  • Diese an sich bekannte. Mittel sind nun zwar zur Erreichung des gleichen Zweckes schon in Anwendung gebracht worden, doch zeigen diese bekannten -Parallelführungen insofern noch große Unvollkommenheiten, als bei ihnen ein Druckbolzen nebst mehr oder weniger kompliziertem Übertragungsgestänge in die Vorderzange selbst eingelassen ist, wodurch dieselbe sehr geschwächt wird und die Bewegung des Druckbolzens erst verschiedene Male in eine andere Bewegungsrichtung umgesetzt werden muß.- Weiterhin bedingt diese Anordnung, daß der Druckbolzen wegen seiner ungünstigen Anbringungsmöglicbkeit nur aus einem metallischen Material hergestellt werden kann, das dann beim Einspannen empfindlicher Gegenstände stets schädliche Spuren an diesen zurückläßt.
  • Alle diese Unvollkommenheiten werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß ein Druckbolzen längsverschiebbar an ° der Vorderseite der -Hobelbank eingelassen wird, der seine Bewegung über einen einzigen Winkelhebel direkt auf die unter dem Einfluß einer Feder stehende, mit einem Sperrhebel verbundene Gelenkstange überträgt. Hierdurch wird jegliche .Änderung oder Schwächung der Vorderzange vermieden, wohingegen die Parallelführung jederzeit nachträglich und leicht an vorhandenen Hobelbänken angebracht werden kann und der Druckbolzen wegen des größeren Anbringungsplatzes aus Holz oder einem anderen weichen, jedoch stärkere Abmessungen erfordernden Material her stellbar ist.
  • In der Zeichnung ist eine der Erfindung gemäß ausgebildete und angeordnete Parallelführung als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die schaubildliche Darstellung einer mit der Parallelführung ausgerüsteten Hobelbank, Abb. a einen Vertikalschnitt durch die linke Hobelbankseite, von vorn gesehen, und Abb.3 eine Draufsicht der linken Hobelbankseite, wobei die obere Hobelbankplatte zwecks besserer Darstellungsmöglichkeit zum Teil herausgeschnitten ist.
  • Die als bekannt vorausgesetzte Vorderzangea besitzt in üblicher Weise zwei Führungsleisten b, welche unterhalb der Hobelbankplatte c im Hobelbankrahmen gleiten, wobei sich die Vorderzange mittels der Schraubenspindel cl bewegen läßt. Der Sperrmechanismus bzw. die Parallelführung ist unter der Hobelbankplatte angeordnet und besteht im wesentlichen aus dem an der Hobelbankvorderseite vorstehenden Druckbolzen e, welcher dem einen Ende der Vorderzange gegenüberliegt und bei der Anspannbewegung der Vorderzange zurückgedrückt werden kann. Der Druckbolzen e ist im Punkt f an einen Winkelhebel g angelenkt, der um den Zapfen h schwenkbar gelagert ist und mit seinem anderen Arm im Punkt l an eine längsverschiebbare Stange L greift, die den eigentlichen Sperrhebel k betätigt. Der Sperrhebel k ist unterhalb der Hobelbankplatte um seinen Befestigungsbolzens schwenkbar und so angeordnet, daß sein sperrklinkenartiges Ende im Bereich einer Zahnstange m liegt und in diese eingreifen kann. Die Zahnstange m ist sodann in die eine Führungsleiste b der Vorderzange eingelassen und mit dieser fest verbunden, wobei sich die Zahnstange ungehindert mit durch die für die Führungsleiste vorgesehenen Gleitschlitze bzw. Gleitnuten bewegen kann. An die im Punkt n an den Sperrhebel angelenkte Verbindungsstange i greift am anderen Ende eine Zugfeder o an, welche mittels eines Bolzens p an der Hobelbank befestigt ist und durch die der Sperrhebel k in Ruhelage, d. h. außer Eingriff der Zahnstange m, gehalten wird. Als Begrenzung für diese Ruhelage ist an einer geeigneten beliebigen Stelle eine Gegenlage g vorgesehen. Die Verbindungsstangei kann sodann noch von übergreifbügelnr bzw. Lagern gehalten und geführt werden, welche Maßnahme aber nicht unbedingt nötig ist.
  • Die Wirkungsweise der Parallelführung ist dann in bekannter Weise folgende: Solange sich kein Arbeitsstück zwischen der Vorderzange befindet, kann dieselbe nach Belieben auf- und zugeschraubt werden, ohne daß die Parallelführung in Tätigkeit tritt. Sobald aber ein Arbeitsstück, z. B. ein Brett, einseitig eingespannt wird, so. drückt die Vorderzanged das Axbetsstück gegen den Druckbolzen e, wodurch sich dieser nach innen bewegt und mittels der Hebel- und Gestänge-; übertragung den Sperrhebel k in eine Zahnlücke der Zahnstange m drückt. Da die Zahnstange m mit der einen Führungsleiste b fest verbunden ist, so wird auch dieses Ende der Vorderzange in demselben Abstand von der Hobelbankkante festgehalten wie das andere Ende, wo das Arbeitsstück einseitig eingespannt ist. Die parallele Lage der Vorderzange wird somit in jeder Stellung gewährleistet. Beim Entspannen der Vorderzange zieht die Feder o den Sperrhebel h selbsttätig wieder zurück, worauf die Vorderzange wieder beliebig weit auf- und zugeschraubt werden kann.
  • Die Form der Einzelteile für die Parallelführung richtet sich nach der Art und Anordnung der Vorderzange. Es muß deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß sich die Form der Einzelteile den jeweiligen Erfordernissen anpassen läßt, ohne dadurch den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorderzange für Holzhobelbänke mit Parallelführung, wobei beim Einspannen eines Werkstückes m eine an der einen Zangenführungsleiste befesttigte Zahnstange eine durch einen Druckbolzen be. tätigte Sperrklinke eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbolzen (e) längsverschiebbar an der Vorderseite der Hobelbank eingelassen ist und seine Bewegung über einen einzigen Winkelhebel (g) direkt auf die federbeeinflußte, mit dem Sperrhebel (h) in Verbindung stehende Gelenkstange (z) überträgt.
DEG66978D 1926-04-11 1926-04-11 Vorderzange fuer Holzhobelbaenke mit Parallelfuehrung Expired DE456434C (de)

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DE (1) DE456434C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912147C (de) * 1949-09-24 1954-05-24 Georg Ott Fa Vorderzangenfuehrung an Hobelbaenken
WO1993004820A1 (en) * 1991-09-10 1993-03-18 Loxalla Pty. Ltd. Clamping devices

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912147C (de) * 1949-09-24 1954-05-24 Georg Ott Fa Vorderzangenfuehrung an Hobelbaenken
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