DE337283C - Vorrichtung zum Einfuehren von Arbeitsstuecken zwischen die Walzen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von Arbeitsstuecken zwischen die Walzen

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DE337283C
DE337283C DE1920337283D DE337283DD DE337283C DE 337283 C DE337283 C DE 337283C DE 1920337283 D DE1920337283 D DE 1920337283D DE 337283D D DE337283D D DE 337283DD DE 337283 C DE337283 C DE 337283C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H9/00Feeding arrangements for rolling machines or apparatus manufacturing articles dealt with in this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Workpieces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einführen von Arbeitsstücken zwischen die Walzen. Der Gegenstand- der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einführen von Arbeitsstücken zwischen die Walzen und besteht im -wesentlichen darin, daß ein die Arbeitsstücke zwischen die Walzen vorschiebender Zubringer in Abhängigkeit von den Walzen derart bewegt werden kann, daß das Arbeitsstück an bestimmten Teilen des Walzenumfanges zwischen die Walzen gelangt. Dadurch wird es möglich, die Arbeitsstücke ohne. Gefahr irgendwelcher Ausschußbildung zu walzen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um einen kontinuierlichen Walzvorgang bei der Bearbeitung beträchtlicher Längen des Walzgutes handelt, sondern darum, Einzelarbeitsstücke nur von bestimmten Teilen des Walzenumfanges bearbeiten zu lassen.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung schematisch dargestellt.
  • Auf dem im Rahmen a angeordneten Walzentisch bist ein Schieber c verschiebbar gelagert, welcher durch Federn d gegen die Einschuböffnung der Walzen vorgeschnellt werden kann. Der Schieber c drückt dagegen bei seiner Bewegung in entgegengesetzter Richtung die Federn d zusammen und spannt sie. In diesem Zustande ist der Schieber c fixiert.
  • Das Freigeben des Schiebers c und dessen Zurückführen in seine Ausgangslage erfolgt selbsttätig und in Abhängigkeit von der Walzendrehung, beispielsweise durch nachstehend beschriebenen Mechanismus.
  • In einem Walzeneinschnitt sind Anschläge i, it angeordnet, die als Rollen ausgebildet sein können. Das Walzengestell trägt zwei Zapfen e, f, welche parallel zur Walzenachse verschoben -werden können. Hierzu dient eine mit Handgriff zc versehene Stange p, deren Mitnehmer q, r in Bunde eingreift, die auf den Zapfen e, f befestigt sind.
  • Der Schieber c -wird in seiner Ruhelage durch einen Haken k festgehalten, auf welchen ein Gewicht l einwirkt. An dem Haken ist mittels einer Verbindungsstange der eine Arm eines Doppelhebels m angelenkt, dessen zweiter Arm in den Walzenausschnitt reicht und in die Bahn des Anschlages rt eingestellt werden kann. Dieser Mechanismus dient, wie später im Zusammenhang mit der Wirkungsweise der @ ganz'en Vorrichtung erörtert werden soll, zum Auslösen des Schiebers c.
  • Auf demselben Zapfen e sitzt lose ein zweiter Doppelhebel lt, dessen einer Arm an dem am Ende seines Vorschubes angelangten Schieber c anliegt, während dessen zweiter Arm durch eine Verbindungsstange mit dem einen Arm eines Doppelhebels g gelenkig verbunden ist, der fest auf dem Zapfen f sitzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Man legt das zu walzende Arbeitsstück auf den Walzentisch vor dem Schieber c. Hierbei bedient man sich zwecks richtiger Lage des Arbeitsstückes der Anschlagplatte o. Hierauf verschiebt man durch Drehen an der Handhabe u die Zapfen e, f und rückt dadurch die Doppelhebel g und m in die Bahn der Anschläge i und n ein. Der Anschlag zt dreht den Doppelhebel in, der den Haken k von dem Schieber c wegzieht; dieser schnellt durch die Wirkung der Federn d nach vorn und es -wird dadurch das Arbeitsstück an die gewünschte Stelle zwischen die Walzen geschoben. Gleich darauf drückt der Anschlag i an den Doppelhebel g, welcher mittels des Doppelhebels h den Schieber c in seine Ausgangslage zurückführt.
  • Der Schieber c wird von dem unter der Wirkung des Gewichtes l stehenden Haken h fixiert und die Vorrichtung ist für den Vorschub eines neuen Walzstückes eingestellt, d. h. die Federnd sind gespannt. Man verschiebt nun auch die Zapfen e, f in ihre Ausgangslage, was nach Freigabe der Handhabe u evtl. selbsttätig durch geeignete Federkraft erfolgen kann. Dadurch sind die Doppelhebel g, nt außerhalb der Bahn der Anschläge i., n gebracht.

Claims (1)

  1. PATGNT-ANsPRUcH: Vorrichtung zum Einführen von Arbeitsstücken zwischen die Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß von Anschlägen (i, t1) einer Walze becinflußte -ein- und ausrückbar e Gestänge einen unter Federwirkung stehenden Schieber (c) freigeben bzw. in seine Ausgangslage zurüclcfüliren, um ein vor dein Schieber liegendes Arbeitsstück an den gewünschten Umfangsteil zwischen die Walzen vorzuschnellen bzw. durch Zurückführen des Schiebers in seine Ausgangslage und Festhalten desselben die Vorrichtung für den Vorschub eines neuen Arbeitsstückes einzustellen.
DE1920337283D 1920-06-30 1920-06-30 Vorrichtung zum Einfuehren von Arbeitsstuecken zwischen die Walzen Expired DE337283C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902966C (de) * 1943-05-04 1954-02-01 Schloemann Ag Zufuehrungsvorrichtung fuer die Arbeitsstuecke bei einem Walzwerk zur Herstellung von Formstuecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902966C (de) * 1943-05-04 1954-02-01 Schloemann Ag Zufuehrungsvorrichtung fuer die Arbeitsstuecke bei einem Walzwerk zur Herstellung von Formstuecken

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