DE573530C - Maschine zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband

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DE573530C
DE573530C DE1930573530D DE573530DD DE573530C DE 573530 C DE573530 C DE 573530C DE 1930573530 D DE1930573530 D DE 1930573530D DE 573530D D DE573530D D DE 573530DD DE 573530 C DE573530 C DE 573530C
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DE1930573530D
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PHILIPP BETZ
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PHILIPP BETZ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/02Making hollow objects characterised by the structure of the objects
    • B21D51/10Making hollow objects characterised by the structure of the objects conically or cylindrically shaped objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. APRIL 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JÄ 573530 KLASSE 7c GRUPPE
7c B 350.30
Philipp ßetz in Bückeburg
Bekannt sind Maschinen zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband, das von einer schwingenden Greifvorrichtung absatzweise vorgeschoben und während des Leergangs der Greifvorrichtung festgehalten wird. Bei diesen bekannten Maschinen wird eine besondere Festhaltevorrichtung benötigt, die> in besonders zu steuernden Haltestiften, Stangen o. dgl. besteht. Nach der Erfindung wird das zum Durchschneiden des Blechbandes dienende Messer mit nur geringem Druck vor dem Durchschneiden auf das Band während des Leerlaufs der Greifvorrichtung aufgesetzt. Hierdurch erspart man eine besondere Festhaltevorriehtung, da das Messer nicht nur zum Durchschneiden, sondern außerdem zum Festhalten des Blechbandes benutzt wird. Das Ergebnis ist eine erhebliche Vereinfachung der Maschine und eine Er-
ao höhung ihrer Betriebssicherheit. Das Messer kann außer zum Festhalten und zum Durchschneiden auch noch in an und für sich bekannter Weise zum Abwinkein des abgeschnittenen Blechstückes benutzt werden.
Auf der Zeichnung 'ist die Erfindung erläutert.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus der Zuführungseinrichtung 1, der Abschneide- *orrichtung,2, ferner der Abkantvorrichtung, die jedoch als nicht zum Erfindungsgegenstand gehörig im einzelnen nicht näher beschrieben ist.
Die Zuführungseinrichtung 1 ist ein Schlitten, der auf zwei Stangen 8 geradlinig verschiebbar ist. Der Abstand A zwischen den Anschlägen 9, die die Länge der Bahn des Schlittens 1 begrenzen, ist einstellbar. Der Antrieb des Schlittens erfolgt mittels eines Kurbeltriebes 57 o. dgl. über einen Bolzen 10, auf dem zwei Federn 11, 12 angeordnet sind.. Die Federn 11 und 12 liegen gegen einen Bund 13 des Schlittens 1 an. Hierdurch wird es ermöglicht, daß die Antriebsstange 10 stets den gleichen Weg ausführt, auch wenn der Abstand A zwischen den Anschlägen 9 auf ein *5 kleineres Maß eingestellt ist. Im Schlitten 1 ist ein Arm 14 um den Zapfen 15 drehbar gelagert. Am Arm 14 greift eine Zugfeder 16 an. Das untere Ende des Armes 14 trägt eine Rolle 17. Das Blechband 18, das von einer Vorratsrolle 34 aus zugeführt wird, läuft über den Tisch 19 des Schlittens I, Bei der Bewegung des Schlittens 1 nach links kommt der Arm 14 iii die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage. In diesem Falle wird das Blechband 18 durch die Rolle 17 fest gegen den Tisch 19 gepreßt. Wird der Schlitten 1 aus der linken Endstellung nach rechts bewegt, dann schwingt der Arm 14 in die Stellung 14', so daß der Schlitten zurückgehen kann, ohne daß er auch das Blechband 18 wieder zurückzieht. Diese Art des Vorschubes für Blechbänder ist auch bereits bekannt unddieEinzelausbildung der Vorschubvorrichtung ebenfalls nicht Gegenstand der Erfindung. l>5
Das Abschneiden eines Stückes Blech von der gewünschten Länge erfolgt durch die Schere 2, 20. Der Scherenteil 2 erhält von
einer Kurvenscheibe 21 seinen Antrieb, während der Scherenteil 20 feststeht. Die Kurvenscheibe 21 ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie zunächst den Scherenteil 2 während einer kurzen Zeitspanne mit einem gewissen Druck auf das Blechband 18 aufsetzt, aber dieses noch nicht durchschneiden läßt. Dies wird durch den Teil 21' der Kurvenscheibe 21 bewirkt. Während dieses Festklemmens oder Anschneidens des Blechbandes 18 setzt die Rückhewegung des Schlittens 1 aus der linken Endstellung nach rechts ein. Zu Beginn dieser Rückbewegung muß das Blechband 18 festgehalten werden, weil zunächst die Klemmung des Blechbandes zwischen der Rolle 17 und dem Tisch 19 des Schlittens 1 aufgehoben werden muß. Ist der Arm 14 des Schlittens 1 in die Stellung 14' gelangt, dann ist ein Festhalten des- Blech-
ao bandes 18 nicht mehr erforderlich.
Die Kurvenscheibe 21 wirkt nunmehr mit ihrem Teil 21" auf die Schere 2 ein. Hierdurch erfolgt das Durchschneiden des Blechbandes 18. An der Schere 2 ist ein Absatz
as 22 vorgesehen, dem ein fester Anschlag 23 gegenüberliegt. Auf diese Weise können in bekannter Weise mit der Schere 2 zwei Arbeitsgänge unmittelbar nacheinander vorgenommen werden. Zunächst erfolgt zwischen 2 und 20 das Durchschneiden des Blechbandes, sodann bei der weiteren Abwärtsbewegung der Schere 2 das Abbiegen des. einen Bandendes um den Anschlag 23 rechtwinklig nach unten.
Der Antrieb der einzelnen Vorrichtungen ist auf der Zeichnung nicht in allen Einzelheiten dargestellt. Dieser Antrieb kann in an sich bekannter Weise mittels Kurvenscheiben, Nockenwellen o. dgl. oder auch teilweise elektrisch, pneumatisch oder auf ähnliche Weise erfolgen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Maschine zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband, das von einer schwingenden Greifvorrichtung absatzweisevorgeschoben und während des Leergangs der Greifvorrichtung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Durchschneiden des Blechbandes (18) dienende Messer (2, 20) mit nur geringem Druck vor dem Durchschneiden auf das Band während des Leerlaufs der Greifvorrichtung aufgesetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930573530D 1930-11-18 1930-11-18 Maschine zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband Expired DE573530C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE573530T 1930-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE573530C true DE573530C (de) 1933-04-03

Family

ID=6569305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930573530D Expired DE573530C (de) 1930-11-18 1930-11-18 Maschine zur Herstellung von Muffen u. dgl. aus einem Blechband

Country Status (1)

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DE (1) DE573530C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887486C (de) * 1950-08-17 1953-08-24 Hans Kraegeloh Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Falznaht versehenen Rohrstutzen fuer die elektrische Installation

Cited By (1)

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