DE339901C - Vorrichtung zum Gewindeschneiden mittels zweier auf einem Schlitten gegeneinander verschiebbarer Schneidbacken - Google Patents
Vorrichtung zum Gewindeschneiden mittels zweier auf einem Schlitten gegeneinander verschiebbarer SchneidbackenInfo
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- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/22—Machines specially designed for operating on pipes or tubes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, vermittels welcher die
Schneidbacken nach erfolgtem Ausschneiden des Gewindes sofort gelöst werden können, um das
zeitverschwenderische Zurücklaufenlassen der Backen oder Zurückdrehen des betreffenden
Gegenstandes, an welchem das Gewinde angeschnitten ist, zu beseitigen.
Vorrichtungen ähnlicher Art sind zwar schon
Vorrichtungen ähnlicher Art sind zwar schon
ίο bekannt, aber alle diese Einrichtungen haben
sich nicht besonders bewährt, da einerseits das Ausrücken der Gewindeschneidbacken zu langsam
erfolgte, anderseits es bei einigen nötig war, Teile der Vorrichtung auseinander zu nehmen,
wenn die Backen ausgewechselt werden sollten. Die wesentlichen Merkmale der Erfindung bestehen
den bekannten Einrichtungen gegenüber darin, daß auf einem in der Längsrichtung verschiebbaren
Schlitten zwei Ständer o. dgl. befestigt sind, zwischen denen eine Schiene angeordnet
ist, auf welche die mit schwalbenschwanzförmigen Nuten versehenen Backen verschiebbar
gelagert sind und nach den Seiten hin herausgeschoben und leicht ausgewechselt werden
können. An der unteren Seite sind die Schneidbacken zu Zahnstangen ausgebildet,
welche mit in geeigneter Weise am Maschinentisch gelagerten, miteinander in Eingriff stehenden
Stirnrädern kommen, die mittels' eines auf der Welle des einen Stirnrades befestigten Handhebels
gedreht werden, so daß die Backen schnell und sicher gegen das Arbeitsstück bewegt bzw.
vom Arbeitsstück entfernt werden können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt :.
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B.
Die Vorrichtung besteht aus drain der Pfeilrichtung (Fig. 2) verstellbaren Schlitten a, auf welchem die Säulen oder ■ Ständer b, V in geeigneter Weise, z. B. durch Mutterschrauben e, c' fest angeordnet sind, die eine ausgesparte Schiene d mit schrägen Gleitflächen e, &' tragen. Auf die Gleitflächen e, e' werden die jeweils zu benutzenden Backen f, f, von welchen mehrere Sätze mit verschiedenem Gewinde angefertigt werden, mit ihren schwalbenschwanzförmigen Nuten aufgeschoben, wobei sie mit ihren unteren, zu Zahnstangen h, W ausgebildeten Seiten in Eingriff mit den Zahnrädern i, i' gelangen. Letztere sind auf den Wellen k, k' fest aufgekeilt, welche in den Lagern I, V ruhen und gegen achsiale Verschiebung durch Stellringe gesichert sind, wobei die Zähne der Zahnräder i, i' ebenfalls ineinandergreifen. Die Welle k' trägt an ihrem verlängerten Ende einen festangeordneten Hebel m, welcher an seinem Ende einen Klinkenhebel n, der um den Bolzen 0 drehbar ist, trägt. An dem kürzeren Arm dieses Hebels ist eine Stange g· und an diese eine Stange f angelenkt, welche in Bügeln, q geführt ist und am unteren Ende eine Sperrklinke 7 besitzt. Durch eine auf der Stange p befindliche Druckfeder f wird die Sperrklinke r zum Einschnappen in eine der Zahnlücken des ebenfalls auf dem Schlitten a in geeigneter Weise befestigten Zahnsegmentes s gebracht und der Hebel m in sicherer Weise ge-
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt :.
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B.
Die Vorrichtung besteht aus drain der Pfeilrichtung (Fig. 2) verstellbaren Schlitten a, auf welchem die Säulen oder ■ Ständer b, V in geeigneter Weise, z. B. durch Mutterschrauben e, c' fest angeordnet sind, die eine ausgesparte Schiene d mit schrägen Gleitflächen e, &' tragen. Auf die Gleitflächen e, e' werden die jeweils zu benutzenden Backen f, f, von welchen mehrere Sätze mit verschiedenem Gewinde angefertigt werden, mit ihren schwalbenschwanzförmigen Nuten aufgeschoben, wobei sie mit ihren unteren, zu Zahnstangen h, W ausgebildeten Seiten in Eingriff mit den Zahnrädern i, i' gelangen. Letztere sind auf den Wellen k, k' fest aufgekeilt, welche in den Lagern I, V ruhen und gegen achsiale Verschiebung durch Stellringe gesichert sind, wobei die Zähne der Zahnräder i, i' ebenfalls ineinandergreifen. Die Welle k' trägt an ihrem verlängerten Ende einen festangeordneten Hebel m, welcher an seinem Ende einen Klinkenhebel n, der um den Bolzen 0 drehbar ist, trägt. An dem kürzeren Arm dieses Hebels ist eine Stange g· und an diese eine Stange f angelenkt, welche in Bügeln, q geführt ist und am unteren Ende eine Sperrklinke 7 besitzt. Durch eine auf der Stange p befindliche Druckfeder f wird die Sperrklinke r zum Einschnappen in eine der Zahnlücken des ebenfalls auf dem Schlitten a in geeigneter Weise befestigten Zahnsegmentes s gebracht und der Hebel m in sicherer Weise ge-
halten. Durch einen auf den langen Hebelarm des Klinkenhebels η von Hand auszuübenden
Druck wird die Sperrldinke r aus dem Zahnsegment s gehoben, wodurch der Hebel m in der
Pfeilrichtung gedreht werden kann, um die Backen f, f entweder zusammen- oder auseinanderzuschieben.
Um auch Gewinde an Arbeitsstücken von größerem Durchmesser schneiden zu können, ist in der Schiene d ein entsprechend
ίο großer Schlitz t angeordnet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Gewindeschneiden mittels zweier auf einem Schlitten gegeneinander verschiebbarer Schneidbacken, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten (a) zwei Säulen oder Ständer (δ, δ') befestigt sind, zwischen denen eine ausgesparte Schiene (d) mit Gleitflächen (e, &') angeordnet ist, auf welche die mit schwalbenschwanzförmigen Nuten versehenen Backen (f, f1) von der Seite aufgeschoben werden.
- 2. Gewindeschneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Flächen der Backen (f, f1) zu Zahnstangen (h, h1) ausgebildet sind, die mit ineinander eingreifenden Stirnrädern (i, i') kämmen, die durch Bewegen eines Hebels (m) gedreht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339901T | 1920-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339901C true DE339901C (de) | 1921-08-18 |
Family
ID=6224132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920339901D Expired DE339901C (de) | 1920-01-28 | 1920-01-28 | Vorrichtung zum Gewindeschneiden mittels zweier auf einem Schlitten gegeneinander verschiebbarer Schneidbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339901C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2499970A (en) * | 1944-10-21 | 1950-03-07 | Landis Machine Co | Quick opening mechanism |
-
1920
- 1920-01-28 DE DE1920339901D patent/DE339901C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2499970A (en) * | 1944-10-21 | 1950-03-07 | Landis Machine Co | Quick opening mechanism |
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