DE707176C - Einfahrzeunge zur Erleichterung der Einfahrt von Zahnraedern in Zahnstangen fuer Bergbahnen - Google Patents
Einfahrzeunge zur Erleichterung der Einfahrt von Zahnraedern in Zahnstangen fuer BergbahnenInfo
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- DE707176C DE707176C DEM147357D DEM0147357D DE707176C DE 707176 C DE707176 C DE 707176C DE M147357 D DEM147357 D DE M147357D DE M0147357 D DEM0147357 D DE M0147357D DE 707176 C DE707176 C DE 707176C
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
- B61B13/02—Rack railways
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einfahrzunge zur Erleichterung der Einfahrt von
Zahnrädern in Zahnstangen für Bergbahnen. Bei-Bergbahnen mit Adhäsions- und Zahn-Stangenstrecken
sind die Anfänge der Zahnstangen zur Begrenzung der Stöße an dem Zahnrädern in bekannter Weise auf ein erträgliches
Maß federnd nachgiebig ausgebildet. Der Einlauf der Zahnräder ist aber
to immer noch mehr oder weniger grob, weil diese Anfänge mit Zähnen oder Bolzen versehen
sind und die Zahnräder ruckweise zur Drehung bringen. Zur Mäßigung der Stöße
werden die Zahnräder der Triebfahrzeuge oft mit einer Rutschkupplung versehen, die jedoch meistens unerwünscht ist. Bekannt sind
auch verschiedene Mittel, um das Triebwerk im voraus wenigstens "annähernd auf die der
Einfahrgeschwindigkeit entsprechende Umfangsgeschwindigkeit zu bringen. Diese Mittel
sind aber entweder nicht befriedigend ausführbar oder stellen zu hohe Anforderungen
an die Lokomotivführer.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß seitliche, ungezahnte Schienen das einfahrende
Zahnrad von beiden Seiten hernach Art einer Rutschkupplung einklemmen, so
daß das Zahnrad nach anfänglichem Gleiten allmählich zum stoßfreien An- und Einlauf
in- die Zahnstange gezwungen wird.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. ι bis 3 die eine Ausführungsform im
Aufriß,~"Grundriß und Querschnitt jund
Fig. 4 bis 6 drei weitere Ausführungsformen.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. ι bis 3 ist die Einfahrzunge eine U-förmige
Schiene 1, die als einarmiger Hebel um
eine Achse 2 drehbar ist und mit ihrem freien Ende auf einer Kegelfeder 3 ruht. Die Achse 2
kann ebenfalls auf einer Feder sitzen oder überhaupt durch eine Feder ersetzt sein. Das
Zahnrad 4 fährt von links nach rechts (Fig. 1) ein und wird seitlich eingeklemmt (Fig. 3).
Um auch Übereinstimmung der Radzähne mit denen der Zahnstange zu erreichen, sind,
gegen das Ende der Schiene 1 hin Wülste 5 (Fig. 2) vorgesehen, die der Zahnteilung entsprechend
angeordnet sind.
An Stelle der Wülste 5 können auch Bolzen 8 vorgesehen sein, wie dies Fig. 4 zeigt.
Es können ferner statt Wülste 5 oder BoI-zen 8 federnde Wülste 9 gemäß Fig. 5 eingesetzt
sein, die bei Nichtübereinstimmung der Radzähne mit den Lücken zwischen den Wülsten
9 einen Zusatzdruck auf das Rad 4 ausüben. Die Teilung der Wülste 9 ist vorteilhaft
in an sich bekannter Weise von der normalen Zahnieilung etwas verschieden.
Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel im Querschnitt, bei dem beide Seitenwangen der
Einfahrzunge getrennt wirken. Die zwei Wangen 6 werden durch Federn 7 gegen das Zahnrad
4 gedrückt. Die Federn 7 drücken die Wangen 6 bei Abwesenheit eines Zahnrades gegen einen Anschlag (nicht gezeichnet), der
zu große Annäherung verhindert. Die ganze Einfahrzunge kann außerdem senkrecht federnd
eingerichtet sein wie bei dem Beispiel nach den Fig. 1 bis 3.
Die Einfahrzunge ist je nach der gewollten Einfahrgeschwindigkeit des Zuges mehr oder
weniger lang zu bemessen.
Die Einfahrt eines Zuges geht wie folgt vor sich: Die Triebzahnräder der Lokomotive
werden auf die annähernd richtige Geschwindigkeit gebracht, um die Reibarbeit in der
Einfahrzunge nach Möglichkeit zu beschränken. Das einfahrende Zahnrad 4 wird durch
die seitliche Reibung an der Einfahrzunge mitgenommen, indem die Reibungskraft die
Zahnradumfangsgeschwindigkeit vergrößert, wenn sie kleiner ist als die Fahrgeschwindigkeit,
und umgekehrt. Die Bremszahnräder fahren nicht rotierend in die Zunge ein. Die Reibungskraft beschleunigt sie gleichmäßig
auf die erforderliche Drehzahl. Durch die Wülste 5,9 oder Bolzen 8 wird die Zahnlage
eingestellt. Diese kann auch mittels der bisher bekannten Einfahrstücke eingestellt
werden, wenn die Einfahrzunge lediglich benutzt wird, um das Zahnrad auf die der
Fahrgeschwindigkeit entsprechende Drehzahl zu bringen. Mit Hilfe der Erfindung findet
die ganze Einfahrt ohne die sonst unvermeidlichen Schläge statt, und die Einfahrgeschwindigkeit ist erhöhbar gegenüber der
bisherigen.
Claims (7)
1. Einfahrzunge zur Erleichterung der Einfahrt von Zahnrädern in Zahnstangen
für Bergbahnen, gekennzeichnet durch seitliche, ungezähnte Schienen (1), die das
einfahrende Zahnrad (4) von beiden Seiten her nach Art einer Rutschkupplung einklemmen, so daß das Zahnrad (4) nach
anfänglichem Gleiten allmählich zum stoßfreien An- und Einlauf in die Zahnstange
gezwungen wird.
2. Einfahrzunge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahrzunge
als U-förmige Schiene (1) ausgebildet ist, in die das Zahnrad (4) durch
Druck von unten auf die Schiene (1) hineingeklemmt wird.
3. Einfahrzunge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiene (1) wenigstens auf der Seite der
' Einfahrt federnd gelagert ist.
4. Einfahrzunge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiene (1) gegen das zahnstangenseitige Ende hin der Zahnteilung entsprechend
seitlich Wülste (5) aufweist.
5. Einfahrzunge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schiene (1) gegen das zahnstangenseitige Ende hin mit der Zahnteihing entsprechend
verteilten Bolzen (8) versehen ist.
6. Einfahrzunge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Schiene (1) gegen das zahnstangenseitige Ende hin unter Federdruck stehende, der
Zahnteilung entsprechend verteilte Wülste (9) eingesetzt sind.
7. Einfahrzunge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene
aus zwei federbelasteten Wangen (6) besteht, die von beiden Seiten her auf das
einfahrende Zahnrad (4) drücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH707176X | 1940-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE707176C true DE707176C (de) | 1941-06-16 |
Family
ID=4530471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM147357D Expired DE707176C (de) | 1940-02-20 | 1940-03-19 | Einfahrzeunge zur Erleichterung der Einfahrt von Zahnraedern in Zahnstangen fuer Bergbahnen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214119A (de) |
| DE (1) | DE707176C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069655B (de) * | 1959-11-26 | |||
| US3429280A (en) * | 1966-04-01 | 1969-02-25 | Dashaveyor Co | Rack and pinion vehicle propulsion system |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0090160A3 (de) * | 1982-03-30 | 1984-05-16 | Högg-Handels AG | Fördereinrichtung |
-
1940
- 1940-02-20 CH CH214119D patent/CH214119A/de unknown
- 1940-03-19 DE DEM147357D patent/DE707176C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069655B (de) * | 1959-11-26 | |||
| US3429280A (en) * | 1966-04-01 | 1969-02-25 | Dashaveyor Co | Rack and pinion vehicle propulsion system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH214119A (de) | 1941-04-15 |
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