DE350261C - Dampfturbinenumsteuerung mittels Schneckenvorgeleges - Google Patents

Dampfturbinenumsteuerung mittels Schneckenvorgeleges

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DE350261C
DE350261C DENDAT350261D DE350261DD DE350261C DE 350261 C DE350261 C DE 350261C DE NDAT350261 D DENDAT350261 D DE NDAT350261D DE 350261D D DE350261D D DE 350261DD DE 350261 C DE350261 C DE 350261C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/02Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives
    • F01D15/04Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives the vehicles being waterborne vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft die Umsteuerung von Dampfturbinen durch Einschaltung von Schneckenvorgelegen. Sie besteht darin, daß eine quer zur Arbeits-(Schiffsschrauben-) Welle w liegende Hilfswelle α mit zwei Schnecken d', d" versehen ist, die abwechselnd in Zahnräder e', e" eingreifen können, die ihrerseits mit dem Stirnrade / der Welle w in dauerndem Eingriff stehen.
ίο Durch den Balken r, der auf der Arbeitswelle drehbar sitzt, sind die Zahnräder <?', e" verbunden. Durch Drehen der Spindeln k'', k", an deren oberen abgesetzten Enden glatte Muffen i sich befinden, an denen die Schienen It', h" angelenkt sind, werden die Zahnräder e', c" gesenkt oder gehoben und dadurch in oder außer Eingriff mit den Schnecken d', d" gebracht..
Die Bewegung der Spindeln k', k" erfolgt durch Drehung (durch Dampf oder vonHand) der Welle q, der Schnecken m', in" und der Zahnräder V, l". Von letzteren können sich die Spindeln k', k" nur achsial verschieben.
Durch Links- oder Rechtsdrehung von q w ird demnach e' mit d' oder e" mit d" in Eingriff gebracht. Nun besitzen die Schnecken d',d" entgegengesetzte Gewinde, so daß also bei gleichbleibender Umlaufsrichtung der Turbinenwelle α die Arbeitswelle w links oder rechts umlaufen muß.
Bei der Bewegung der Spindeln k', k" tritt der Fall ein, daß beide Zahnräder e', e" außer Eingriff mit den Schnecken kommen. In diesem Falle würde die nicht belastete Turbine »durchgehen«. Dies verhindert der mit Innengewinde versehene, auf der Spindel η sitzende Klotz 0, der im Gestell g seine Führung hat und durch das an ihm gelenkig befestigte Gestänge p, bevor der gefährdete Punkt erreicht ist, den Dampf völlig abdrosselt und zugleich, falls erforderlich, eine Bremse anzieht, was die Turbine sofort zum Stillstand bringt.
Die Welles schiebt durch das Gewinde« den Klotz 0 je nach Links- oder Rechtsdrehung vor- oder rückwärts und bewirkt durch Verbindung" mit dem Dampfabsperrventil und Bremsauslösung den Stillstand der Turbine.
Durch Wahl des Durchmessers der drei im System angebrachten Zahnräder können die Umdrehungen der Arbeitswelle w beliebig ermäßigt und auf die für die Schiffsschraube günstigste Zahl gebracht werden. Auch die Steilheit der Schneckengänge d', d" kann hier mit in Betracht gezogen werden.
Denkt man sich nun das System zu beiden Seiten der Turbine angeordnet, so kann man dann zwei Schrauben (Arbeitswellen) mit einer Turbine antreiben und nach Bedarf jede einzelne vor- oder rückwärts bewegen, ohne daß eine sonst übliche, kostspielige Rückwärtsturbine und deren Platz beansprucht wird.
Erforderlichenfalls laufen die Triebschnecken d', d" im ölbade. Das Anlassen muß langsam geschehen, bis die Zähne, die samt Schnecken aus zähem Stahl gedacht sind, in letztere eingreifen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Einrichtung zur Umsteuerung von Wellen, welche mittels Vorgeleges durch Turbinen angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenwelle (α) mittels Schneckenvorgeleges (d', e' oder d", e") für Rechts- bzw'. Linksgang und des Rades (f) die Arbeitswelle (w) dreht, um welche die in dem Balken (r) gelagerten Räder (e', e") geschwenkt werden können. '
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umsteuern ein Klotz (0) verschoben wird, welcher mittels eines Stellzeuges (p) das Dampfeinlaßventil schließt, um dasDurch- 8g gehen der Turbine zu verhindern, sobald die Vorgelege (d1, e' und d", e") außer-Eingriff kommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT350261D Dampfturbinenumsteuerung mittels Schneckenvorgeleges Expired DE350261C (de)

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